Münster: Klimaneutral bis 2030?

"Fridays for Future" demonstriert für mehr Klimaschutz. Bis 2030 soll Münster klimaneutral werden. Ob das klappt, ist aber fraglich.

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Stadtwerke-Chef Sebastian Jurczyk hatte bei der Vorstellung der Stadtwerke-Bilanz Anfang der Woche schon Bedenken, Münsters Energieversorgung ganz ohne fossile Brennstoffe sicherzustellen. Strom und Wärme zu 100 % aus erneuerbaren Energien wären nach einer Studie, die am Mittwoch (23.06.) im Rat der Stadt vorgestellt wurde, aber nötig, um Münsters Klimaziele zu erreichen. Außerdem müsste der Autoverkehr in der Stadt um 50 % reduziert werden. Zudem müssten viel mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße. Auch klimagerechteres Bauen in der Stadt ist nötig. Die Politik will jetzt die Weichen stellen. Und die Stadtbevölkerung muss durch klimaneutrales Verhalten kräftig mitmachen. Um 28 % wurde der CO2-Ausstoß seit 1990 in Münster bereits reduziert, bis 2030 sollen es 100 % werden.

Auch Münsters "Parents for Future" beteiligen sich an der Demo für mehr Klimaschutz. "Der CO2-Ausstoß muss bei uns schnell weiter reduziert werden", fordert Christian Ladleif von den "Parents for Future" im ANTENNE MÜNSTER Interview:

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Die "Fridays for Future"-Demo

Am heutigen Freitag (25.06.) gibt es seit 14 Uhr zwei Demozüge. Einmal zu Fuß vom Prinzipalmarkt durch die Innenstadt zum Schlossplatz und dann noch eine Fahrraddemo mit Start am Schlossplatz. Nach beiden Demos gibt es gegen 16 Uhr am Schlossplatz eine gemeinsame Abschlusskundgebung.

Die Demonstrant:innen wollen jedenfalls weiter auf die Straße gehen:

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