Der ANTENNE MÜNSTER-Newsticker

Alles, was für Münster wichtig ist.

Samstag, 8.August

17:54 Uhr: Ärzteverband hält Maskenpflicht im Unterricht für Unsinn

Der Ärzteverband Marburger Bund hat eine Maskenpflicht im Schulunterricht - wie von Nordrhein-Westfalen vorgesehen - als sinnlos kritisiert. "Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und Abstand sichergestellt ist, macht das Tragen von Masken während der Unterrichtsstunden überhaupt keinen Sinn und wäre eine überflüssige Behinderung", sagte die Bundesvorsitzende Susanne Johna im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Sinnvoll ist die Maske dann, wenn es eng wird, etwa beim Verlassen der Klasse, vor dem Schulkiosk oder auf dem Pausenhof, wenn mehrere Klassen gleichzeitig Pause haben", so Johna.

14:47 Uhr: Preußen schlagen sich wacker in Duisburg

Beim Testspiel haben sich die Preußen am Vormittag gut geschlagen. Münster verlor beim MSV Duisburg knapp mit 0:1.

09:37 Uhr: SCP testet in Duisburg und Hamm neue Trikots

Für Fußball-Regionalligist Preußen Münster stehen an diesem Wochenende die ersten Testspiele an. Das Spiel heute beim Drittligisten MSV Duisburg (11 Uhr) wird noch ohne Zuschauer ausgetragen. Morgen haben Preußen-Fans die Möglichkeit, ihr Team beim Oberligisten Hammer Spielvereinigung live zu erleben. Tickets gibt es über die Geschäftsstelle der Hammer Spielvereinigung. Falls ein Restkontingent zur Verfügung steht, öffnen morgen auch die Tageskassen. Zu bewundern sind dann auch die neuen schwarzen Auswärtstrikots bzw. die roten Ausweichtrikots.

08:50 Uhr: Testpflicht für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten startet

Urlauber aus Corona-Risikogebieten müssen sich ab heute bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen - außer, sie haben schon ein frisches negatives Ergebnis dabei. Mit den kostenlosen Pflichttests gehe man bei Heimkehrern aus Gebieten mit vielen Infizierten "auf Nummer sicher", sagte Gesundheitsminister Spahn. Auch am Flughafen Münster-Osnabrück gibt es seit zwei Wochen eine Corona-Teststelle für Reiserückkehrer. Dort oder auch bei Hausärzten ist die Durchführung eines Coronatests bis zu drei Tage lang nach der Rückkehr kostenlos möglich. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe empfiehlt, zunächst beim Hausarzt anzurufen. Bis das Ergebnis des Tests vorliegt, muss man Zuhause in Quarantäne bleiben.

07:40 Uhr: Innenminister Reul besucht Brennpunkte im Bahnhofsviertel

Immer wieder gibt es Probleme mit Drogenabhängigen, Wildpinklern und Pöbeleien - das Bahnhofsviertel ist in unserer Stadt ein Kriminalitätsschwerpunkt. NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich gestern Abend ein Bild von der Lage dort gemacht. Reul war auf Einladung der münsterschen CDU gekommen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizeipräsident Rainer Furth schaute er sich unter anderem den Hamburger Tunnel und den Bremer Platz an.

Freitag, 7. August

17:03 Uhr: Sperrung ab Montag für Autos

Die Umgestaltung der beliebten Radfahrerachse Schillerstraße – Lütkenbecker Weg - Lindberghweg wird in der kommenden Woche fortgesetzt. Am Montag beginnt das Amt für Mobilität und Tiefbau mit der Roteinfärbung der Schillerstraße vom Hansaring bis zur Ewaldistraße. Die Straßenarbeiten dauern voraussichtlich bis zum Freitag, 14. August. Für die Arbeiten auf den Brücken muss die Straße vom 10. bis 12. August jeweils von 7 bis 17.30 Uhr für den PkW-Verkehr voll gesperrt werden. Das Amt für Mobilität und Tiefbau empfiehlt die alternativen Verbindungen über den Albersloher Weg oder die Wolbecker Straße.

14:10 Uhr: Auch dieses Wochenende wieder Kontrollen

Nach den stärkeren Kontrollen am vergangenen Wochenende auf der Jüdefelder Straße werden Polizei und Ordnungsamt auch an diesem Wochenede wieder kontrollieren. Allein am vergangenen Wochenende hatten sich bis zu 500 Menschen angesammelt. An diesem Wochenende wird laut Stadt alles, was an Personal da ist, unterwegs sein - tagsüber vor allem am Kanal und am Aasee und abends in der kompletten Altstadt, besonders aber in der Jüdefelder Straße und im Bereich drumherum - wie Münzstraße und Promenade. Eine Entscheidung, ob die Kiosköffnungszeiten eingeschränkt werden, gibt es noch nicht. Anwohner hatten sich an den vergangenen Wochenenden immer wieder über kaputte Glasflaschen und Lärm beschwert. Zusätzlich hatten sich viele nicht an die Corona-Vorsichtsmaßnahmen gehalten.

13:39 Uhr: 13 Corona-Neuinfektionen

Die Corona-Zahlen steigen weiter. Mittlerweile gibt es 69 Corona-infizierte Personen bei uns in der Stadt. Damit steigt die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionsfälle auf 825 (+13). Davon sind 743 (+4) Personen wieder genesen.

13:15 Uhr: SPD geht in heiße Wahlkampfphase

"5 Jahre regiert. 5 Jahre nix passiert. Schwarz-Grün Abwählen." Mit dieser klaren Ansage auf den Plakaten geht Münsters SPD in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs. Heute hat die SPD ihre Themenschwerpunkte für den Kommunalwahlkampf vorgestellt. Zwei große Bereiche, die mit im Zentrum des SPD-Wahlkampfes stehen, sind Verkehr und Wohnen.

9:28 Uhr: Weiterer Hochwasserschutz an der Kanalstraße

Für mehr Hochwasserschutz an der Kanalstraße hat die Stadt Münster schon viel umgesetzt: Auf dem Abschnitt außerhalb des Ringes ist die Aa renaturiert, der Deich erhöht, größere Wasserdurchlässe sind fertig und bald folgt auch das neue Regenwasserpumpwerk beim Kristall. Innerhalb des Rings stehen die Stadtplaner aber noch vor ungelösten Aufgaben. Damit auch dort der Hochwasserschutz angepasst wird, muss zwischen Zwinger und Lublinring die Seitenmauer zum Kreuzviertel erneuert und erhöht werden. Die Hauptregenwasserleitungen aus dem Kreuzviertel unter der Hoyastraße und der Maximilianstraße reichen auch nicht mehr aus und müssen durch Rohre mit größerem Querschnitt ersetzt werden. Zudem muss auch in diesem Bereich noch ein unterirdisches Pumpwerk entstehen, wie das an der Wibbeltstraße. Die Planungen sind kompliziert und langwierig, die Umsetzung wird teuer. Mindestens acht Jahre dürfte es dauern, bis alles fertig ist.

7:50 Uhr: Steigende Ozonwerte in Münster

Das sonnige und heiße Wetter sorgt derzeit auch für steigende Ozonwerte in Münster. Am Nachmittag wurden an der Geiststraße 160 Mikrogramm Ozon (O3) pro Kubikmeter Luft gemessen - der Schwellenwert liegt bei 180 Mikrogramm. Wer also empfindlich auf Ozon reagiert, sollte sich dann im Freien nicht mehr anstrengen und Sport nur noch früh morgen oder spät abends treiben. Wird der Warnwert von 240 Mikrogramm erreicht, heißt es drinnen bleiben und auf Sport draußen ganz verzichten.

6:32 Uhr: Vermisster Mann wieder aufgetaucht

Gestern Nachmittag hat die Polizei nach einem verschwundenen Mann an der Wolbecker Straße gesucht. Später am Abend ist der 23-Jahre alte Mann an der Schmittingheide wieder aufgetaucht. Er ist jetzt in einem Krankenhaus. Bei seiner Arbeit auf einer Baustelle an der Wolbecker Straße war der Mann zusammengebrochen. Als die Rettungskräfte eintrafen, rannte er verwirrt in ein Maisfeld am Kaldenhofer Weg. Der Bauarbeiter war dehydriert und hatte offenbar die Orientierung verloren, es bestand akute Lebensgefahr. Zwischen St. Mauritz und Gremmendorf wurden bei der Suche auch Drohnen und ein Hubschrauber eingesetzt.

6:13 Uhr: Bewährungsstrafe für den "falschen Arzt" von Greven

Das Landgericht Münster hat den 63-jährigen Heilpraktiker zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er hatte seinen Patienten Schmerzmittel gespritzt, ohne die entsprechende Zulassung zu haben. Außerdem muss der Mann seinen Lebenslauf auf einer Internetseite ändern, weil dort vorgibt, studiert zu haben, heißt es im Urteil. Tatsächlich habe er aber nur einen Realschulabschluss sowie eine Ausbildung zum Krankenpfleger und Heilpraktiker. Die illegalen Behandlungen hätten keine negativen Folgen für die Patienten gehabt, sagen die Richter. Das Setzen der Spritzen sei trotzdem gefährliche Körperverletzung.

5:58 Uhr: Hausboot-Verleih ist wieder möglich

Jetzt ist es doch wieder möglich, ohne Bootsführerschein mit dem Hausboot über den Dortmund-Ems-Kanal zu schippern. Das Unternehmen Aig's Bootsverleih hat seine Sondergenehmigung bekommen und vermietet zwei Boote hier in Münster. Die Sondergenehmigung hat die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt verlangt, nachdem die Wasserschutzpolizei das Boot schon zugelassen hatte. In der Zwischenzeit durften die Hausboote nur mit Bootsführerschein gefahren werden.

5:40 Uhr: Bistum Münster spendet für Beirut

Das Bistum Münster unterstützt die Hilfsmaßnahmen für die Explosionsopfer von Beirut. 150.000 Euro hat das Bistum gestern an das Hilfswerk Caritas international überwiesen. Vor Ort werden vor allem Medikamente benötigt. Außerdem versorgt die Caritas in Gesundheitszentren im Libanon vor allem syrische Flüchtlinge. Die beiden Zentren in Beirut blieben unbeschädigt und können unmittelbar helfen. Außerdem sind zwei mobile Einheiten in der Stadt unterwegs, verteilen Mahlzeiten und helfen bei den Aufräumarbeiten. Bei der schweren Explosion in der libanesischen Hauptstadt wurden mehr als 130 Menschen getötet. Tausende sind verletzt oder vermisst, Hunderttausende sind obdachlos.

Donnerstag, 6. August

15:33 Uhr: Vermisster Mann in Lebensgefahr

Die Polizei sucht mit Drohnen und einem Hubschrauber nach einem 23-jährigen, gebürtigen Türken, der in akuter Lebensgefahr ist. Er brach bei seiner Arbeit auf einer Baustelle an der Wolbecker Straße zusammen. Bei Eintreffen der hinzugerufenen Rettungskräfte lief er verwirrt in ein Maisfeld im Bereich Kaldenhofer Weg. Der Mann ist etwa 1,75 Meter groß und trägt eine graue lange Hose. Sein Oberkörper ist nackt. Zeugen haben ihn noch gesehen, als er das Maisfeld in Richtung Bahndamm wieder verließ. Die angrenzende Bahnstrecke war kurzzeitig gesperrt. Es besteht akute Lebensgefahr, da die Person dehydriert ist und möglicherweise die Orientierung verloren hat. Zeugen schicken Hinweise an die Poliezi unter 0251 275-0.

14:07 Uhr: 14 Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist jetzt den dritten Tag in Folge wieder zweistellig gestiegen. Seit gestern sind 14 Neuinfizierte dazu gekommen. Eine weitere Person ist wieder genesen. Damit gelten aktuell 60 Münsteraner als infiziert. Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionsfälle insgesamt seit Beginn der Pandemie in Münster ist damit auf 812 gestiegen. Das Gesundheitsamt begründet den starken Antsieg aktuell damit, dass es gerade ganz stark und engmaschig die Kontaktpersonen der Infizierten testet. Bei zwei der neu Infizierten seit gestern ist noch unklar, wie sie sich angesteckt haben. Die restlichen 12 sind Kontaktpersonen einer der größeren Familien, die Anfang der Woche die Zahlen in die Höhe getrieben hatten.

13:47 Uhr: Weitere Festnahme im Missbrauchsfall Münster

Im Missbrauchsfall Münster hat die Polizei im Saarland einen weiteren Tatverdächtigen ermittelt. Nach Angaben der Kölner Polizei ist der 62-jährige Franzose gestern in Saarbrücken nach einem Haftbefehl des Amtsgerichts Köln festgenommen worden. Bei einer Hausdurchsuchung des Beschuldigten in Frankreich stellten die französischen Ermittler Datenmaterial sicher. Außerdem fand die Polizei eine geladene Schusswaffe und eine Drogenplantage. Der Mann soll im Dezember 2018 in Pulheim bei Köln ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Kind soll ihm der Hauptbeschuldigte im Missbrauchsfall Münster bei einem Treffen übergeben haben. Damit gibt es jetzt insgesamt in dem Missbrauchsfall 22 Verdächtige, elf von ihnen sind in Haft.

13:33 Uhr: "Dingstiege" und "Kirschgarten" werden zu Fahrradstraßen

Die Straßen "Dingstiege" und "Kirschgarten" gehören zu künftigen Veloroute nach Telgte. Dafür werden beide Straße zu Fahrradstraßen umgebaut, auch sie bekommen roten Asphalt. Am Montag beginnen die Vorarbeiten dafür, dann werden Umleitungen ausgeschildert. In rund sieben Wochen soll am Kirschgarten alles fertig sein, an der Dingsteige schon am 9. September. Das Tiefbauamt bittet Radler, die Umleitungen auch zu nutzen.

13:15 Uhr: LVM bleibt USC-Hauptsponsor

Die LVM-Versicherung bleibt Hauptsponsor des USC Münster. Für weitere fünf Jahre wird der Versicherer die Bundesliga-Damen unterstützen. Damit gibt es für den USC Planungssicherheit auch in schwierigen Zeiten. "Auch die Entwicklung des Volleyball-Nachwuchses ist eine wichtige Säule unseres Engagements, sagt LVM-Vorstand Peter Bochnia. Die Versicherung und der USC sind bereits seit 30 Jahren Partner.

13 Uhr: Paulinum klimatechnisch fit für Zukunft

Münsters Gymasium Paulinum ist jetzt bald klimatechnisch fit für die Zukunft. Seit drei Jahren hat die Stadt die Schule am Stadtgraben energetisch saniert. Heute haben Stadtverwaltung und Schulleitung das Ergebnis vorgestellt.

11:30 Uhr: Schrumpfende Corona-Disziplin auf Baustellen

Keine Masken, kein Abstand und fehlenden Händehygiene: Die IG Bau bemängelt eine schrumpfende Corona-Disziplin auf Münsters Baustellen. "Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr inzwischen auf die leichte Schulter! Das ist fatal", meint der Gewerkschaftsvorsitzende Detlev Hopp: Viele würden wieder im alten Trott arbeiten. Bei Besuchen auf Baustellen stellt die Gewerkschaft fest, dass Händewaschen oft nicht möglich ist, Spender von Desinfektionsmitteln fehlen, in kleinen Bullis seien Sammeltransporte schon wieder normal.

10:30 Uhr: Sprachtherapie zu Schulbeginn

Nahezu jeder vierte Junge in Münster erhielt rund um den Schulbeginn eine Sprachtherapie. Zum Lesen, Rechnen und Schreiben lernen kam für sie also auch noch das richtige Sprechen lernen dazu, heißt es von der AOK Nordwest. Bei den gleichaltrigen Mädchen musste jedes sechste zur Sprachtherapie. Diese Entwicklung beobachtet die Krankenkasse schon seit mehreren Jahren. Experten raten, während der Erziehung rechtzeitig aufzupassen: Für richtiges Sprechen sei zum Beispiel gemeinsames Vorlesen nicht zu unterschätzen, statt fernzusehen.

6:38 Uhr: Kein Wahl-O-Mat für die Kommunalwahl in Münster

Ein Wahl-O-Mat ist für unentschlossene Wähler eine praktische online Hilfe. Für die Kommunalwahl Mitte September wird es für Münster aber keinen Wahl-O-Maten geben. Laut Stadt fehle die Zeit, das Programm mit den nötigen Fragen zu bestücken. SPD und FDP hatten den Antrag dazu gestellt, beide Parteien sparen deshalb nicht mit Kritik. Die FDP sieht ein verheerendes Signal für die Demokratie. Die Sozialdemokraten werfen schwarz-grün vor, kein Interesse an umfassender Wählerinformation zu haben.

6:13 Uhr: Blitzumfrage zeigt, dass Erholung im Handwerk stagniert

Die wirtschaftliche Erholung im Handwerk ist in den Sommerferien ins Stocken geraten. Das hat eine Blitzumfrage der Handwerkskammer Münster unter gut 470 Betrieben ergeben. Ende Juli gab jeder neunte Unternehmer an, Liquiditätsengpässe zu haben - genauso viele wie einen Monat zuvor. Drei Viertel der Betriebe (besonders Kraftfahrzeuggewerbe und der Gesundheitssektor) haben Schwierigkeiten, ihr Arbeitsmaterial zu beschaffen. Größtes Problem bleiben aber die Umsatzrückgänge, obwohl es bislang die meisten Firmen schaffen, ihre Mitarbeiter weiter zu beschäftigen. Kammer-Präsident Hans Hund appelliert an alle, die Corona-Regeln strikt einzuhalten, um einen erneuten Lockdown zu vermeiden. Der wäre für viele Firmen nur sehr schwer oder gar nicht zu verkraften.

5:54 Uhr: Tödlicher Unfall mit landwirtschaftlichem Gespann

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf einer Landstraße bei Freckenhorst sind am Abend zwei Männer ums Leben gekommen. Ihr Wagen war auf ein landwirtschaftliches Gespann geprallt, das die Straße südlich der Ortschaft gequert hat. Zeugen berichteten, dass sie kurz vor der Unfallstelle von dem Auto mit hoher Geschwindigkeit überholt wurden, ebenso wie von einem weiteren hellen Fahrzeug mit einem WAF-Kennzeichen. Die Staatsanwaltschaft Münster hat einen Gutachter hinzugezogen, der das Unfallgeschehen beurteilen soll. Unter anderem ist zu klären, ob sich die beiden Fahrzeuge ein Rennen geliefert haben.

5:32 Uhr: Kunstprojekt zu 75 Jahre Hiroshima

Auf dem Domplatz erinnert heute ein großes Kunstprojekt an den Atombombenabwurf auf Hiroshima heute vor 75 Jahren. Mit seinem Projekt "Bodennullpunkt" will der Maler, Bildhauer und Aktionskünstler Laurenz E. Kirchner außerdem daran erinnern, wie Kriege und Gewalt unser Leben bis heute prägen. Dazu baut er auf dem Domplatz unter anderem eine Riesen-Friedensglocke aus Gold und eine nachgebaute V2-Rakete auf. Oberbürgermeister Markus Lewe wird das Kunstevent um 8 Uhr eröffnen. Zudem gibt es ab 10 Uhr eine Mahnwache zum Atombombenabwurf auf Hiroshima heute vor 75 Jahren am Lambertikirchplatz.

Mittwoch, 5. August

14:22 Uhr: Zehn Corona-Neuinfektionen

Mittlerweile gibt es 47 Corona-Infizierte bei uns in der Stadt. Das ist der höchste Wert seit dem 25. Mai. Seit gestern sind zehn Infizierte hinzu gekommen - den zweiten Tag in Folge wieder ein zweistelliger Anstieg. Eine Person gilt seit gestern wieder als genesen. Damit ist die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionsfälle insgesamt seit Beginn der Pandemie in Münster auf 798 gestiegen. Das bedeuten die Zahlen.

14:05 Uhr: Bislang noch kein Bußgeld in Münsters Bussen

Noch ist nicht klar, wann Maskenmuffel in Münsters Stadtbussen zur Kasse gebeten werden. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat heute ein Bußgeld von 150 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen angekündigt. Die Stadtwerke warten jetzt auf genaue Vorgaben des Landes, wie das umgesetzt werden soll.

13:35 Uhr: Internationale Batterieforschungsschule an WWU

Junge Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt sollen am Standort Münster die Batterien der Zukunft entwickeln. Dazu ist heute an der WWU eine internationale Batterieforschungsschule eingeweiht worden. Das Land fördert diese mit 9,5 Millionen Euro - erst einmal für fünf Jahre.

13:08 Uhr: Neues Wasserstoffauto für die Stadtwerke

Die Stadtwerke vergrößern ihre Flotte von Elektroautos. Neu mit dabei im Fuhrpark ist ein weiteres Wasserstoff-Auto. In einer Brennstoffzelle wird der Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt, statt Abgase kommt nur reiner Wasserdampf aus dem Auspuff. Es ist bereits das dritte Wasserstoff-Auto der Stadtwerke, zwei Transporter fahren bereits seit drei Jahren damit. Klimafreundliche Mobilität ist Teil der Stadtwerke-Strategie, dafür wollen sie ihre gesamte Fahrzeugflotte bis 2029 auf emissionsfreie Antriebe umstellen. Außerdem sind bereits mehrere Wasserstoffbusse bestellt.

12:08 Uhr: Belüftung im Aasee wird gestartet

Die Messwerte im Aasee sind noch in Ordnung. Weil aber mehrere heiße Tage kommen, baut die Stadt Münster vor und schaltet die neue Belüftung an. Jeweils vier der neuen Belüftungsgeräte werden im alten und im neuen Abschnitt eingesetzt: Sie sprudeln Luft ins Aaseewasser und sorgen damit für genug Sauerstoff für die Fische.

11:30 Uhr: Erste Bilanz Stadtradeln

Heute ist die Aktion an den Start gegangen. Über 410 Teams machen inzwischen mit, seit gestern sind damit über hundert Gruppen dazu gekommen. Sie steigen für drei Wochen aufs Rad um und sammeln fleißig ihre gefahrenen Fahrradkilometer. Hinterher wird abgerechnet, welches Team in Münster und welche Kommune in ganz Deutschland die meisten Kilometer geschafft hat. Wir von Antenne Münster radeln natürlich mit. Jeder, der möchte, kann sich gerne unserem Team anschließen. Mit einer App lassen sich die gefahrenen Streckenkilometer auch online sammeln.

9:07 Uhr: FOM ist weiterhin staatlich anerkannt

Die private FOM Hochschule in Münster ist für weitere zehn Jahre staatlich anerkannt. Das NRW-Wissenschaftsministerium würdigt damit die Qualität des berufsbegleitenden Studiums an der FOM, die als größte private Hochschule Deutschlands gilt. Die Bachelor und Master Abschlüsse der Studierenden dort sind somit weiterhin staatlich anerkannt und gelten als gleichwertig mit den Studienabschlüssen der staatlichen Hochschulen. Das FOM Hochschulzentrum ist in Münster auf der Loddenheide am Martin Luther King Weg.

8:16 Uhr: Fehlende Fahrgäste bedeuten Millionenverlust für Stadtwerke

Am Montag pendeln die Busse in Münster wieder nach Plan, einige Linien fahren dann längere Routen oder auch am Wochenende. Weiterhin werden die Wagen aber nicht so voll sein wie vor der Corona Krise. Weil nach dem Lockdown nur wenige Fahrgäste eingestiegen sind und der Busverkehr eingeschränkt war, rechnet das Unternehmen damit, dass sich letztlich in dieser Sparte ein Millionenverlust ergeben wird. Die Stadtwerke schätzen, dass zum Herbst und Winter wieder mehr Münsteraner den Bus nehmen werden. Allerdings dürfte auch dann die frühere Auslastung nicht erreicht werden.

7:11 Uhr: Positive Zwischenbilanz für das Kultur-Open-Air

Beim Kultur-Open-Air im Schlossgarten ist Halbzeit. Das Kulturamt der Stadt zieht eine positive Zwischenbilanz. Die Veranstaltungen werden gut angenommen und auch die Corona-Spielregeln funktionieren, heißt es. Bei den Veranstaltungen am Donnerstag geht es um filmische Raritäten aus dem Western-Genre und um ein Filmhörspiel mit Western-Legenden. Am Samstag ist der Poetry Slam. Für beides gibt es noch Tickets. Die können aber nur im Vorverkauf im Internet oder bei der Tourist Information erworben werden.

6:04 Uhr: Schnelle Entwarnung an der York Kaserne

Gestern am späten Nachmittag haben sich Feuerwehr und Hilfsorganisationen schon auf die nächste mögliche Bombenentschärfung in Münster vorbereitet. Auf dem Gelände der ehemaligen York Kaserne in Gremmendorf hatten Bauarbeiten einen Gegenstand freigelegt und als Weltkriegsbombe identifiziert. Feuerwehr und Hilfsorganisationen rückten an und räumten den Bereich 50 Meter um den Fundort. Der Kampfmittelräumdienst gab aber schnell Entwarnung: Statt einer Bombe war das Fundstück ein unkritischer Munitionsrest, der entsorgt wurde. Eine Evakuierung war also nicht nötig.

5:47 Uhr: Stadtradeln 2020 startet

Auf die Leezen – fertig – los: Heute startet das Stadtradeln 2020. Drei Wochen sollen Menschen deutschlandweit das Auto stehen lassen und aufs Rad steigen. Mehr als 250 Teams haben sich allein in Münster registriert. Neben einem stadtinternen Wettbewerb, wird auch darauf geschaut, welche Kommune bundesweit die längste Strecke auf dem Rad zurückgelegt hat. Die Aktion hat darüber hinaus auch einen praktischen Mehrwert für Münster. Wer möchte, kann mit der App "Radar" der Aktion Stadtradeln freiwillig seine Fahrradstrecken tracken lassen. Dort kann man dann Hindernisse wie beispielsweise Schlaglöcher melden. Außerdem kann die Stadt später aus der anonymisierten Auswertung auch wichtige Schlüsse über die Infrastruktur für Fahrräder ziehen.

Dienstag, 4. August

16:15 Uhr: Fördergelder für Kulturschaffende

Kunst- und Kulturschaffende können sich für Fördergelder vom Land bewerben. Das Landesförderprogramm „Regionale Kulturpolitik“ schüttet auch dieses Jahr trotz Corona in vollem Umfang seine Fördermittel aus. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2020. Hier bekommt ihr mehr Infos.

15:37 Uhr: Münster bei Stadtgrün-Preisträgern dabei

Eine Parkanlage aus Kinderhaus hat für Münster beim Bundespreis "Stadtgrün" eine besondere Anerkennung bekommen. Dabei geht es um das Projekt "Grünschleife, der Anwohnerpark im sozialen Brennpunkt". Die Parkanlage soll die Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam in den Neugestaltungsprozess einbinden, durch den Umbau und die Pflege sollen diese sich identifiizieren und Verantwortung übernehmen. Auch der Vandalismus soll zurückgehen und neue Grüninseln oder Baumbeete können entstehen. Den Preis hat das Bundesinnenministerium dieses Jahr zum ersten Mal ausgelobt. Aus 237 Wettbewerbsbeiträgen hat die Jury insgesamt sechs Preisträger ausgewählt.

14:30 Uhr: Nächste Krisenstabssitzung

Der Corona-Krisenstab der Stadt wird sich das nächste Mal planmäßig Freitag kommender Woche treffen, so Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer auf Nachfrage. Sollte es vorher Bedarf geben, auch früher.

14:07 Uhr: 13 weitere Corona-Neuinfizierte

Bei uns in der Stadt infizieren sich weiterhin immer mehr Menschen mit dem Coronavirus. Mittlerweile gelten 38 Personen im Stadtgebiet als infiziert. Seit gestern sind 13 Neuinfizierte hinzu gekommen. Die Zahl der Neuinfektionen seit gestern ist so hoch wie zuletzt Mitte Mai. Nach Angaben des Gesundheitsamtes gibt es mehrere Fälle in zwei größeren Familien. In einer Familie sind gleich acht Menschen erkrankt. Dazu kommen Einzelfälle. Zum Teil handelt es sich bei den Infizierten auch um Reiserückkehrer. 737 (+1) Personen gelten wieder als genesen. Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Fälle insgesamt liegt jetzt bei 788.

13:59 Uhr: CDU: „Obdachlosenkonzept am Hohen Heckenweg gescheitert“

In ehemaligen Briten-Wohnungen am Hohen Heckenweg hat die Stadt übergangsweise Obdachlose untergebracht. Münsters CDU hält das Konzept dieser Unterbringung jetzt für gescheitert. Bei einem Ortstermin habe sich gezeigt, dass die Bewohner dort wesentlich länger bleiben würden als geplant, sie würden außerdem nicht umfassend betreut. Deswegen gebe es dort laute Partys, vermüllte Vorgärten und Vandalismus. Die Wohnungen am Hohen Heckenweg sollten laut Ratsbeschluss nur übergangsweise für einige Wochen vergeben werden, einige waren fast ein Dreivierteljahr belegt.

11:45 Uhr: Kritik an Müllgebühren

Der Bund der Steuerzahlen kritisiert weiterhin die vergleichsweise hohen Gebühren für die Müllabfuhr bei uns in der Stadt. Der jährliche Gebührenvergleich sieht Münster in NRW nach wie vor ganz oben in der Kostentabelle. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt zahlt hier inwzischen rund 640 Euro dafür, dass Biotonne und 120 Liter Restmülltonne alle zwei Wochen geleert werden. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erklären schon seit Jahren, dass der Vergleich des Vereins hinke. Denn in Münster würden meist kleinere Tonnen genutzt, ab 35 Liter. Außerdem werde der Biomüll wöchentlich abgefahren. Der NRW-Schnitt liegt bei 270 Euro, in Kaarst kostet das nur 146 Euro.

10:50 Uhr: Sommernachtskino verlängert

Die Kinobetreiber haben das Sommernachtskino vor dem Schloss um eine Woche verlängert. Aufgrund der positiven Resonanz ist die Leinwand jetzt bis zum 23. August auf dem Schlossplatz aufgebaut. Neben „Das perfekte Geheimnis“ werden auch die ausverkauften Filme „Nightlife“ und „Bohemian Rhapsody“ wiederholt, um der Ticketnachfrage gerecht zu werden. Hier kommt ihr zum kompletten Programm.

9:40 Uhr: Busse fahren wieder nach normalem Fahrplan

Ab kommenden Montag (10.8.) fahren alle Stadtbusse in Münster wieder nach den normalen Fahrplänen. Das Busangebot war während der Corona-Pandemie zunächst reduziert, schon Ende April aber bereits wieder auf rund 90 Prozent aufgestockt worden. Zum Ende der Sommerferien ist dann für Pendler, Schüler und Studenten alles wieder normal. So fahren zum Beispiel die Nachtbusse am Wochenende wieder im Stundentakt die ganze Nacht durch. Die Busse auf der Linie 13 fahren wieder und auch die Linie 2 fährt wieder bis nach Handorf. Außerdem fahren an Schultagen im Berufsverkehr wieder zusätzliche Verstärker-Busse. Neu sind zudem die Wochenendfahrten der Linie 13.

Ab Montag fahren die Stadtbusse in Münster wieder komplett nach dem normalen Fahrplan. © Stadtwerke Münster
Ab Montag fahren die Stadtbusse in Münster wieder komplett nach dem normalen Fahrplan.
© Stadtwerke Münster

7:51 Uhr: Nachtbaustelle ab Dienstag und Vollsperrung am Mittwoch

Seit einigen Wochen behindert die Baustelle am Landeshaus den Verkehr. An der Kreuzung Eisenbahnstraße, Fürstenbergstraße und Warendorfer Straße werden Wasser und Gasleitungen erneuert. In den Nächten auf Mittwoch und auf Donnerstag quert die Baustelle nun die Eisenbahnstraße: Sie ist deshalb in Richtung Landeshaus gesperrt, jeweils von 21 - 5 Uhr. Der Verkehr wird über die Friedrichstraße geführt, für die Nachtbusse gibt es dort eine Ersatzhaltestelle.

Am Mittwoch wird außerdem die B 54 zwischen Nienberge und Altenberge Süd voll gesperrt. Von 9 - 14 Uhr führt eine Umleitung über die L 510 - das ist die Alte Bundesstraße. Autofahrer müssen für die Strecke also etwas mehr Zeit einplanen. Auf dem Abschnitt wird an den Schutzplanken im Mittelstreifen gearbeitet.

6:33 Uhr: Kontrollen in der Poserszene

Am vergangenen Wochenende hat sich die Polizei nicht nur intensiver mit Münsters Partyszene beschäftigt. Sie hat im Stadtgebiet auch Fahrzeuge der sogenannten Poser-Szene überprüft. Und dabei nur wenige Verstöße registriert: Am Hafen waren zwei Autofahrer deutlich zu schnell, sie bekommen neben einem Bußgeld von 100 Euro auch einen Punkt in Flensburg. Zwei Autofahrer müssen wegen unnötigen Lärms ein Verwarnungsgeld bezahlen. An der Annette-Allee waren keine szenetypischen Autos anzutreffen und auch die Partyszene dort verhielt sich unauffällig. Die regelmäßigen Kontrollen der vergangenen Wochen scheinen Wirkung zu zeigen.

Montag, 3. August

17:55 Uhr: SPD für mehr Angebote statt Verbote

Bei einer Videokonferenz hat die SPD-Ratsfraktion am Nachmittag auf den Grünen-Vorstoß zur autofreien Altstadt reagiert und ihr Verkehrskonzept für die Innenstadt vorgestellt. "Die Altstadt einfach für Autos dicht machen, ist der falsche Weg", sagt SPD-Ratsfraktionschef Michael Jung. "Wir müssen die Menschen mitnehmen und gute Alternativen anbieten". Die SPD schlägt u.a. vor, die Stadtbusse mit Busspuren schneller und mit dem Ein Euro Ticket billiger zu machen. Auch das Bahnangebot soll mit weiteren Haltepunkten ausgebaut werden. Mit neuen Park and Ride-Stationen mit Metrobusanschluss sollen viele Autos schon an den Einfallstraßen abgefangen werden. Und schließlich will die SPD den Verkehr auch durch die Parkhauspreise steuern. Abends sollen Anwohner in den Parkhäusern z.B.günstig ihre Autos abstellen können, um Parksuchverkehr in den Wohnvierteln so zu vermeiden. Für Einkäufe in der Innenstadt sollte nach den Vorstellungen der SPD zusammen mit dem Einzelhandel eine moderne Citylogistic unter anderem mit Lastenrädern entwickelt werden.

17:45 Uhr: Ergebnisse der Corona-Krisenstabssitzung

Nach der ersten Corona-Krisenstabssitzung seit Anfang Juni warnt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer vor einer Art Trendumkehr ins Negative, die es seit Anfang der Sommerferien gebe. Es soll generell keine neuen Verbote oder Einschränkungen seitens der Stadt geben, aber der Krisenstab hat sich einzelne Bereiche angeguckt und darüber beraten:

Menschenansammlungen Jüdefelder Straße, Kanal und co: Verstärkte Polizeipräsenz war positiv, gab aber keinen durchschlagenden Erfolg. Dort könnte es zur Beruhigung der Situation jetzt eingeschränkte Öffnungszeiten der Kioske an der Jüdefelder Straße und am Hansaring geben.

Maskenpflicht in Schulen: Die "vergleichsweise scharfen Maßnahmen der Landesregierung", so Heuer, werden auch in Münster umgesetzt.

Preußen-Spiele: Falls die Landesregierung bei Spielen wieder Zuschauer zulässt, wird es weniger Zuschauer geben, voraussichtlich ein Alkoholverbot im Stadion, sowie personalisierte Eintrittskarten und auch eine Maskenpflicht.

Urlaubsrückkehrer: Wer aus dem Urlaub zurückkommt, kann sich nicht beim Gesundheitsamt testen lassen, so der Krisenstabsleiter. Das habe das Gesundheitsministerium am Wochenende fälschlicherweise veröffentlicht. Richtig ist, sich entweder am Flughafen testen zu lassen oder beim Hausarzt. Wer an einem Wochenende zurückkommt, muss im Zweifel bis montags warten, bis die Hausarztpraxis wieder geöffnet ist.

15:15 Uhr: Jüdefelder Straße: Viele missachteten Abstandsregeln

Nach den Kontrollen am Wochenende an der Jüdefelder Straße hat jetzt auch die Stadt Bilanz gezogen. Am Wochenende (31. Juli und 1. August) kontrollierte der Kommunale Ordnungsdienst zusammen mit der Polizei in den Abend- und Nachtstunden größere Personengruppen. Ein großer Teil der Personen musste auf die Abstandsregeln hingewiesen werden. "Leider wird besonders zu fortgeschrittener Stunde das Maß für den Abstand nicht mehr wahrgenommen und fahrlässig gehandhabt", sagt Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer. "Wir prüfen nun weitere Maßnahmen, die am kommenden Wochenende angewandt werden können", so Heuer. Die gemeinsamen Kontrollen von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.

15:10 Uhr: Simon Scherder hat beim SCP verlängert

Simon Scherder hat seinen Vertrag beim SC Preußen Münster verlängert und bleibt dem Verein auch nach dem bitteren Rückschlag zum Ende der letzten Saison treu. Seit seinem 13. Lebensjahr trägt Simon Scherder den Adler auf der Brust und durchlief alle Jugendmannschaften des Clubs. Dem Profikader gehört er seit der Spielzeit 2012/13 an und bestritt seither 141 Partien in der 3. Liga. Dabei kämpfte sich der Publikumsliebling auch nach seinen schweren Knieverletzungen immer wieder zurück.

15:07 Uhr: Sieben weitere Infizierte über das Wochenende

Die Coronazahlen in Münster steigen weiter an. Über das Wochenende haben sich in unserer Stadt sieben Menschen neu mit dem Virus angesteckt. Genauso viele gelten nach dem Wochenende aber auch als genesen. Damit bleibt es wie am Freitag bei aktuell 26 infizierten Münsteranern. Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle steigt auf 775 (+7).

13:16 Uhr: Zunächst bis 31. August: Maskenpflicht in NRW auch im Unterricht

Nordrhein-Westfalen führt jetzt wegen steigender Corona-Infektionszahlen doch eine weitgehende Maskenpflicht an Schulen ein: An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen soll sie ab Ferienende bis zunächst zum 31.August sowohl im Schulgebäude als auch im Unterricht gelten. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) heute (03.08.) in Düsseldorf an. Soweit Lehrkräfte den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicherstellen können, gilt die Pflicht zur Mund Nasen-Bedeckung auch für sie. Die Regelung läuft zunächst bis zum 31. August. Dann soll neu entschieden werden, ob sie verlängert wird. An Grundschulen müssen die Jahrgänge 1 bis 4 im Schulgebäude und auf dem Gelände einen Mund-Nasen-Schutz tragen - nicht aber, wenn die Schüler auf ihren festen Plätzen im Unterricht sitzen

13:06 Uhr: Nächster Neuzugang beim SCP

Der nächste Neuzugang beim SC Preußen Münster steht fest: Alexander Langlitz kehrt an die Hammer Straße zurück. Er hatte bereits in der Jugend bei Preußen gespielt. Langlitz hatte beim BSV Ostbevern mit dem Fußballspielen begonnen. Danach folgten Stationen bei SG Telgte und Preußen Münster. Nach weiteren Stationen beim FC Schalke 04 II, RW Essen und Lotte kehrt Langlitz damit zu seinem Ausbildungsverein zurück und will mit anpacken, sportlich wieder erfolgreich zu sein.

12.20 Uhr: Akademie "Leopoldina" nimmt WWU-Chemiker auf

Der WWU-Chemiker Armido Studer ist jetzt Mitglied der Akademie "Leopoldina". Damit honoriert die Akademie seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen. Studers Arbeit wurde bereits in einer Reihe chemischer Reaktionen angewendet. Die Akademie hat rund 1.600 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern. Die Leopoldina ist vielen seit Mitte April ein Begriff, weil sich Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihr zur Corona-Pandemie hat beraten lassen.

12.12 Uhr: Münsteraner trennen Abfälle gut

Münsteraner sind beim Mülltrennen schon ganz gut dabei, es ist aber noch Luft nach oben. Dieses Fazit ziehen Umweltdezernent Matthias Peck und der Leiter der Abfallwirtschaftsbetriebe Patrick Hasenkamp mit Blick auf die Abfallbilanz 2019. Die Zahlen zeigen, dass pro Kopf in Münster durchschnittlich 417 Kilogramm Müll im Jahr zusammenkommen. Weniger als ein Drittel davon werden als Restabfall entsorgt, der Rest landet in der getrennten Wertstoffsammlung. Bundesweit ist dieses Verhältnis laut Bundesumweltamt umgekehrt. Probleme gibt es in Münster aber immer noch, was das richtige Trennen von Bioabfall angeht. Dagegen hat die Tonne mit dem orangen Deckel dafür gesorgt, dass Wertstoffe wie etwa Verpackungen besser getrennt werden.

11.30 Uhr: Nächster Uranzug rollt durch Münster

In einer halben Stunde soll der nächste Zug mit Uranmüll durch Münster rollen. Der Zug hat 600 Tonnen abgereicherten Uran Hexa Fluorid geladen. Er ist auf dem Weg nach Russland. Gegen 10 Uhr fuhr er in Gronau an der Urananreicherungsanlage los. Atomkraftgegner protestieren seit einer halben Stunde (11 Uhr) am Staufenplatz im Erphoviertel gegen den Transport. An der Strecke nach Münster hatte es bereits ähnliche Proteste gegeben.

8:14 Uhr: Neuer Schaukasten für das Hansa/Hafen- und Herz-Jesu-Viertel

Am Hansaring bietet ein neuer Schaukasten jetzt aktuelle Infos über Geschehnisse und Aktivitäten im Hansa/Hafen- und im Herz-Jesu-Viertel. Dieses Infoboard ist durch privates Engagement entstanden: die Bürgerinitiative Platenenpower hat den Kasten aufgestellt. Diese Initiative hatte sich vor ein paar Jahren gefunden, als es darum ging, große Bäume am Hansaring zu retten, die wegen der Straßenbauarbeiten gefällt werden sollten.

7:48 Uhr: LWK steckt an der Dyckburgstraße fest

Auf der Dyckburgstraße ist ein LKW unter der Eisenbahnbrücke hängen geblieben. Ein Experte ist unterwegs, um mögliche Schäden an der Brücke zu untersuchen. Verletzt wurde niemand. Allerdings wird der Verkehr erheblich behindert. Autofahrer sollten den Abschnitt so weit es geht umfahren.

6:29 Uhr: Bauarbeiten am Schlossplatz starten

Auf dem Schlossplatz heißt es ab heute für Autofahrer: Geduld! In zwei Bauabschnitten erneuert die Stadt bis voraussichtlich nächste Woche Dienstag (11.8.) den Regenwasserkanal. Der Verkehr wird deswegen einspurig an der Baustelle vorbei geführt. Die Zufahrt ist dann nur über den Krummen Timpen möglich.

6:01 Uhr: Erstmals wieder Großveranstaltungen in Münster

In Münster dürfen im August erstmals wieder größere Konzertveranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern stattfinden. Geplant sind die auf der großen Wiese neben dem Zoo. Den Anfang machen die sogenannten Picknick-Konzerte vom 14. - 16. August, unter anderem mit Sängerin LEA. Tickets für einzelne eingegrenzte Picknick-Plätze auf der Wiese gibt es ausschließlich online. Ordner vor Ort sollen den Einlass so regeln, dass Besucher nicht lange anstehen müssen und Abstände einhalten können. Die Wege auf dem Gelände sind im Einbahnstraßen-System angeordnet. Beim Gang zu den Toiletten oder zum Getränkestand ist die Maske Pflicht, auf der Picknick-Decke kann sie abgesetzt werden. Mitsingen ist allerdings ausdrücklich nicht erlaubt. Am dritten Augustwochenende ist auf den Zoowiesen eine weitere Musikveranstaltung mit 1.000 Besuchern geplant.

5:34 Uhr: Krisenstab tagt heute wieder

Nach längerer Pause wird heute im Rathaus wieder der Corona-Krisenstab der Stadt zusammenkommen. Hintergrund ist unter anderem die zunehmende Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Corona-Regeln. Denn seit einigen Wochen registrieren die Behörden täglich wieder mehr Corona-Infizierte in der Stadt. Zuletzt waren es 26, das war der Stand von Ende Mai. Außerdem will der Krisenstab heute auch über Urlaubsrückkehrer, Vorkehrungen für den Schulstart und den Umgang mit Großveranstaltungen beraten.

Sonntag, 2. August

18:18 Uhr: Kontrollen auf Jüdefelderstraße scheinen zu fruchten

Polizei und Ordnungsamt veröffentlichen ihre Bilanz zu den Kontrollen auf der Jüdefelderstraße erst am Montag, nach Einschätzungen der Gastronomen haben die angekündigten Kontrollen aber gefruchtet: Die Situation sei deutlich entspannter gewesen, als an den vergangenen Wochenenden. In den beiden vergangenen Nächten hatten Polizei und Ordnungsamt vermehrt Kontrollen auf der Jüdefelderstraße durchgeführt und das Gespräch mit jenen gesucht, die sich nicht an das Abstandsgebot gehalten haben.

17:50 Uhr: Lockerungen im Allwetterzoo

Ab morgen (3. August) öffnen im Allwetterzoo wieder einige Tierhäuser. Dann können Elefanten-, Südamerika- und Menschenaffenhaus, sowie Giraffen-, Bären- und Löwenhaus wieder betreten werden. Dabei muss allerdings eine Alltagsmaske getragen werden. Nach wie vor sind nur 4.500 Personen gleichzeitig im Zoo zugelassen und Tierpflegergespräche und öffentliche Fütterungen finden nicht statt.

14:46 Uhr: Corona-Nothilfe für Studierende: 28% der Anträge werden abgelehnt

Auch in Münster haben viele Studierende durch die Corona-Pandemie ihren Nebenjob verloren und befinden sich seither in einer finanziellen Notlage. Die Corona-Nothilfe des Bundes soll dann Abhilfe schaffen. Monatlich können Studierende bis zu 500€ erhalten. Über die Zahlen für Münster schweigt das zuständige Studierendenwerk. In ganz NRW wurden nach einem Bericht der Westfälischen Nachrichten 37.500 Anträge von Studierenden gestellt. Von den 25.000 bereits bearbeiteten Anträgen, wurden 28% abgelehnt. Studierende haben auch die Möglichkeit Hilfen aus dem Corona-Notfonds der Uni Münster und dem AStA zu erhalten.

08:00 Uhr: Erster Preußen-Neuzugang

Die Preußen haben für die kommende Saison in der Regionalliga Justin Möbius vom Karlsruhe SC verpflichtet. Der 23-jährige Offensivspieler hat einen Zwei-Jahresvertrag unterzeichnet. Am 04. September startet der SCP gegen Rödinghausen in die neue Saison.

Samstag, 1. August

18:29 Uhr: St-Paulus-Dom verändert Zeiten für den Livestream

Wer in den vergangenen Wochen regelmäßig sonntags die 11.45 Uhr-Messe aus dem St.-Paulus-Dom im Livestream verfolgt hat, muss sich ab morgen wieder umgewöhnen. Ab sofort ändert das Bistum Münster seine Gottesdienstübertragungen und kehrt zum Zustand vor der Corona-Krise zurück. Ab sofort werden wie vor dem Ausbruch der Pandemie alle besonderen Gottesdienste und Veranstaltungen sowie die 11-Uhr-45-Messen an kirchlichen Feiertagen übertragen. Damit wolle man vermeiden, dem regulären Angebot an Fernseh- und Rundfunkübertragungen von Gottesdiensten Konkurrenz zu machen, heißt es vom Bistum.

16:38 Uhr: Obdach- und Wohnungslosen-Hilfe startet Crowdfunding-Aktion

Seit 2014 engagiert sich bei "Ein Rucksack voll Hoffnung - für Münster" ein Team junger Münsteraner für die Belange von Obdachlosen in Münster. Dabei werden Rucksäcke mit allerlei Nützlichem gefüllt und an die Obdach- und Wohnungslosen verteilt. Besonders zur Zeit der Corona-Krise leistet das Projekt niederschwellig Hilfe und versorgt die Notunterkünfte mit Kleiderspenden und Hygieneartikeln. Das Ziel besteht vor allem auch darin mit den Betroffenen ins Gespräch kommen und ihnen das Gefühl vermitteln, Teil der Gesellschaft zu sein. Die Obdach- und Wohnungslosen wurden von der Corona-Krise besonders hart getroffen, da viele Institutionen ihrer alltäglichen Arbeit nicht mehr nachkommen konnten. Um in dieser Zeit weiterhin genügend Hilfe leisten zu können, richtet das Projektteam mit der Unterstützung der Stiftung Bürger für Münster seinen Spendenaufruf nun über die Crowdfunding-Seite der Vereinigte Volksbank Münster eG.

14:25 Uhr: Albachten bekommt neues Wohnquartier

In Albachten soll ein kleines neues Wohnquartier entstehen. Geplant sind etwa 34 Wohneinheiten - davon knapp zwei Drittel in Mehrfamilienhäusern. Die Zufahrt erfolgt über die Straße "Freie Flur". Im vergangenen September wurden die Pläne erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab Montag (3.8.) liegen sie zur weiteren Bürgerbeteiligung im Stadthaus 3 am Albersloher Weg aus. Wegen der Corona-Pandemie müssen Besucher sich vorher telefonisch bei der Stadt anmelden und einen Termin vereinbaren. Der Zeitraum der Offenlegung wurde von 30 auf 47 Tage bis zum 18. September verlängert. Die Pläne sind in der Zeit auch auf der Internetseite der Stadt Münster einzusehen.

11:14 Uhr: Neuzugang bei den WWU Baskets

Die Zweitliga-Basketballer der WWU Baskets haben einen weiteren Spieler für die neue Saison verpflichtet. Cosmo Grühn wechselt von den FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt nach Münster. Der 2,01 Meter große Forward ist zwar erst 22 Jahre alt, verfügt aber schon über die Erfahrung von 92 ProB-Spielen. Bei den SKYLINERS Juniors war er zuletzt Mannschaftskapitän und stand im Schnitt pro Spiel fast 30 Minuten auf dem Feld. Cosmo Grühn setzt an der Uni Münster sein Jura-Studium fort.

09:07 Uhr: Stadt Münster fördert freie Theaterszene

Die Stadt Münster fördert auch im kommenden Jahr die freie Theaterszene. Theatergruppen und Labels, die Produktionen für 2021 planen, oder an Konzeptionsförderung interessiert sind, müssen entsprechende Anträge bis zum 26. Oktober beim städtischen Kulturamt stellen. EIn unabhängiges Theaterkuratorium gibt dann seine Empfehlung an den Kulturausschuss weiter, der über die Vergabe der Gelder entscheidet. Der Antrag muss verdeutlichen, dass Konzeption, Umsetzung und Durchführung der geplanten Produktion professionell gehandhabt werden, heißt es.

07:20 Uhr: Reiserückkehrer können sich jetzt kostenlos auf Corona testen lassen

Urlauber, die aus dem Ausland zurückkehren, können sich ab heute kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das legt eine entsprechende Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fest. Die Tests sind für alle Reiserückkehrer auch ohne Krankheitsanzeichen innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland möglich - zum Beispiel an Teststellen an Flughäfen, in Gesundheitsämtern und Arztpraxen. Auch am Flughafen Münster-Osnabrück – FMO - gibt es seit dieser Woche eine Corona-Teststation.

Freitag, 31. Juli

16:30 Uhr: Stadt kündigt verstärkte Kontrollen in Jüdefelder Straße an

Ordnungsamt und Polizei haben verstärkte Kontrollen gegen die Party-Szene angekündigt. An diesem Wochenende werde vornehmlich gegen große Menschenansammlungen in der Jüdefelderstraße vorgegangen, sagt Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer im ANTENNE MÜNSTER-Interview. Sollte sich Feiernde weigern, Abstand zu halten und Maske zu tragen, würden Platzverweise erteilt, so Heuer weiter: "Wir können es uns nicht leisten, so zu tun, als hätten wir kein Corona-Problem mehr".

16:00 Uhr: SC Preußen Münster verpflichtet ersten Neuzugang

Fußball-Regionallist Preußen Münster vermeldet die erste Neuverpflichtung für die kommende Regionalligasaison. Justin Möbius wechselt vom Karlsruher SC an die Hammer Straße. Der 23jährige hat einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Preußen unterschrieben. Der ehemalige U20-Nationalspieler wurde im Nachwuchsleistungszentrum des VfL Wolfsburg ausgebildet. Für Wolfsburg spielte Möbius zweimal in der Bundesliga, einmal im DFB-Pokal und 45 Mal in der Regionalliga Nord. Dort erzielte er acht Tore und bereitete sechs weitere vor.

14.48 Uhr: Münsters Linke für autofreie Innenstadt und kostenlosen ÖPNV

Münsters Linke wollen sich künftig für eine umfassende Verkehrswende einsetzen. Das hat der linke Oberbürgermeisterkandidat Ulrich Thoden heute bei der Vorstellung des Wahlprogramms für die Kommunalwahl gesagt. Mit einer autofreien Innenstadt soll der Verkehr zugunsten von Radfahrern, Fußgängern und Bussen umgestellt werden. Dafür wollen die Linken den ÖPNV ausbauen und kostenlos anbieten.

13:39 Uhr: Wieder sechs neue Coronafälle in Münster

Die Coronazahlen in Münster steigen wieder. Seit gestern haben sich in unserer Stadt sechs Menschen neu mit dem Virus angesteckt. Nach Informationen der Stadt handelt es sich um Ansteckungen innerhalb einer Familie, aber auch von Einzelpersonen. Aktuell sind damit 26 Münsteraner infiziert. Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle steigt auf 768 (+6).

13:33 Uhr: Keine Schulklassenfahrten ins Ausland

Wegen der Corona-Pandemie müssen bis zu den Herbstferien alle Klassenfahrten ins Ausland abgesagt werden. Das hat NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) klargestellt. Die Entscheidung gelte "für alle ein- und mehrtägigen Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche ins Ausland", heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen. Etwaige Stornierungskosten würden erstattet. Klassenfahrten und Exkursionen innerhalb Deutschlands sind dagegen nach den Sommerferien unter Beachtung des Infektionsschutzes wieder erlaubt.

13:22 Uhr: Polizeikontrollen - 24 Verkehrssünder innerhalb von drei Stunden

Bei Verkehrskontrollen am Stadtgraben und am Neutor haben sich Auto- und Fahrradfahrer innerhalb von drei Stunden 24 mal falsch verhalten. In zwölf Fällen machten Autofahrer Fehler beim Abbiegen, ein Autofahrer war nicht angeschnallt, ein weiterer fuhr über eine rote Ampel und drei telefonierten während der Fahrt. Die Polizei setzte dabei erstmals ein Motorrad mit Videotechnik ein. Um den Verkehrssündern ihr Fehlverhalten vor Augen zu führen. Nach Angaben der Polizei verunglückten seit Jahresbeginn bereits mehr als 300 Radfahrerinnen und Radfahrer in Münster.

12:57 Uhr: Münsters Grüne verteidigen Konzept für autofreie Innenstadt

Münsters Grüne verteidigen ihre Idee, die Innenstadt bis 2025 autofrei zu machen. Wer das kritisiere, nehme die Verkehrswende und den Klimaschutz nicht ernst, heißt es in einem Statement der Partei. Man wolle allerdings auch keine „Politik von oben herab“ machen, sondern das Konzept gemeinsam mit den Anwohnern der Innenstadt entwickeln. Dazu habe man diese zu einer ersten Video-Online-Konferenz Anfang August eingeladen. Die Einladungen dazu lägen seit Sonntag in den Briefkästen der Betroffenen.

12:33 Uhr: Obdachlosenhilfe in Coronakrise

Seit 2014 engagiert sich bei "Ein Rucksack voll Hoffnung - für Münster" ein Team junger Münsteraner für die Belange von Obdachlosen in Münster. Dabei werden Rucksäcke mit allerlei Nützlichem gefüllt und an die Obdach- und Wohnungslosen verteilt. Besonders zur Zeit der Corona-Krise leistet das Projekt niederschwellig Hilfe und versorgt die Notunterkünfte mit Kleiderspenden und Hygieneartikeln. Um weiterhin genügend Hilfe leisten zu können, ruft das Projektteam nun über eine Crowdfunding-Kampagne zu Spenden auf. Die Vereinigte Volksbank Münster hat zugesagt, die Spendenbeträge jeweils zu verdoppeln. Hier gibt's mehr Infos.

12:23 Uhr: Offenbar Giftköder in Hiltrup ausgelegt

Hundebesitzer in Hiltrup sollten auf ihre Vierbeiner besonders aufpassen. Die Polizei warnt vor Giftködern, die im Bereich Oedingteich / Zur Vogelstange ausgelegt wurden. Entsprechende Hinweise hatte es von Anwohnern gegeben. Beamte überprüfen zurzeit den Verdacht.

9:02 Uhr: Ärger um Parkplätze jetzt auch im Kreuzviertel

Auch im Kreuzviertel gibt es jetzt Ärger um Parkplätze. Dieses Mal geht es nicht um rote Fahrradstraßen, sondern um das Parken auf dem Gehweg. Die Initiative Verkehrswende der Zukunftswerkstatt Kreuzviertel hat deshalb jetzt eine Kampagne gestartet. Das Parken auf dem Gehweg werde zwar vom Ordnungsamt geduldet, dadurch hätten aber die Fußgänger auf dem Bürgersteig zu wenig Platz. Die Situation verschärfe sich, weil der Bürgersteig selbst auch noch von Fahrrädern und Mülltonnen blockiert werde. Eltern mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer würden teilweise nicht mehr durchkommen.

06:23 Uhr: FMO in finanzieller Bedrängnis

Durch die Coronakrise ist der Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) offenbar in finanzielle Bedrängnis geraten. Einem Bericht der Westfälischen Nachrichten zufolge braucht der Flughafen in den kommenden fünf Jahren 30 Millionen Euro, um die Verluste aus der Krise auszugleichen.Das fehlende Geld sollen demnach die Gesellschafter – unter anderen die Stadt Münster – beisteuern. Allein in diesem Jahr rechne die FMO-Geschäftsführung mit einem Minus von mehr als 15 Millionen Euro.

06:05 Uhr: Corona-Warnung vor Wochenende

Viele Münsteranerinnen und Münsteraner freuen sich dieses Wochenende darauf, das schöne Wetter im Freien zu genießen. Ein sollten dabei alle im Hinterkopf behalten: Nach wie vor besteht die Gefahr einer Corona-Infektion. Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer hat daher nochmal an die Corona-Vorsichtsaßnahmen erinnert. Grundsätzlich gilt die AHA-Formel: Abstand, Hygiene und Alltagsmaske - das ist nicht neu und sollte allen bekannt sein. Trotzdem wird es bei schönem Wetter immer wieder voll bei uns in der Stadt. Um eine zweite Infektionswelle zu verhindern ist es wichtig, dass sich jetzt alle an die Regeln halten.

Donnerstag, 30. Juli

20:46 Uhr: Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte in Schulen und Kitas

Beschäftigte in Kitas und Schulen können sich ab Montag (3.8.) freiwillig und kostenlos auf Corona testen lassen. Das gehe zum Beispiel bei niedergelassenen Vertragsärzten oder in Testzentren, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Damit die Kapazitäten reichen, sind für Kita-Mitarbeiter die Kalenderwochen mit gerader Zahl vorgesehen, für Schul-Beschäftigte die ungeraden. Für einen Test ist ein Bestätigungsschreiben des Arbeitgebers vorzulegen.

18:18 Uhr: Torhüter Max Schulze-Niehues bleibt bei den Preußen

Beim SC Preußen Münster ist eine wichtige Personalentscheidung gefallen. Torhüter Max Schulze Niehues hat seinen Vertrag verlängert. Der 31jährige spielt abgesehen von einer dreijährigen Unterbrechung seit 16 Jahren für den SCP. Vor allem das Verhalten der Fans auch nach Niederlagen und nach dem feststehenden Abstieg habe ihn beeindruckt. Das sei mit ausschlaggebend dafür gewesen, weiter bei den Preußen Verantwortung zu übernehmen und den Neuanfang in der Regionalliga mitzugestalten, sagte Schulze Niehues.

18:14 Uhr: IHK – Autofreie Innenstadt würde Einzelhandel existenziell bedrohen

Die Industrie- und Handelskammer – IHK – in Münster hat den Vorschlag von Münsters Grünen, die Altstadt autofrei zu machen, kritisiert. Wenn keine Autos mehr in die Innenstadt fahren dürften, wäre der Einzelhandel existenziell bedroht, so IHK-Hauptgeschäftsführer Fritz Jaeckel. Anreisende Kunden und Besucher würden dann wohlmöglich woanders einkaufen. Im Bereich des Promenandenrings würden mehr als 4.000 Parkplätze wegfallen.

17:30 Uhr: Preußen - Trainingsauftakt mit Fans

Am Montag startet Fußball-Regionalligist Preußen Münster ins Training für die Regionalliga-Saison.Für die Fans gibt es dann seit langer Zeit wieder die Möglichkeit, das Training live vor Ort im Stadion mitzuverfolgen. Coronabedingt sind allerdings nur bis zu 250 Zuschauer zugelassen. Sie werden auf der Haupttribüne mit dem vorgeschriebenen Mindestabstand verteilt sitzen und müssen sich im Vorfeld personalisierte Tickets besorgen. Die Tickets sind kostenlos und werden im Onlineshop der Preußen angeboten. Einlass ist am Montag um 14 Uhr. Auf dem Stadiongelände gilt bis zum Erreichen des Sitzplatzes Maskenpflicht. Das Training soll 90 Minuten dauern.

14:34 Uhr: Große Bombenentschärfung im September - 14.000 Menschen betroffen

Wegen sechs möglicher Blindgänger plant die Stadt Münster im September eine Großevakuierung. Mindestens 14.000 Menschen im Stadtteil Mauritz müssen ihre Wohnungen verlassen. Auch das Franziskus-Hospital muss teilweise geräumt werden. Die Großevakuierung soll an einem Sonntag im September stattfinden. Kampfmittel-Experten haben auf drei Baustellen in Mauritz insgesamt sechs Verdachtspunkte ausgemacht. Die sollen nun allesamt in einer konzertierten Aktion überprüft werden. Nicht nur das Franziskus muss evakuiert werden, auch die Altenheime Klarastift, Maria Trost und das Mutterhaus der Franziskanerinnen.

14:30 Uhr: Corona: Vier Personen neu infiziert - eine Person wieder genesen

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle im Stadtgebiet ist auf 762 (+4) gestiegen. Davon sind 729 (+1) Patienten wieder genesen. 13 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Somit gelten aktuell 20 Personen als infiziert.

13:50 Uhr: Jahreskarten der städtischen Bäder werden verlängert

Weil die städtischen Bäder für mehrere Wochen geschlossen waren, hat die Stadt nun alle Jahreskarten um 90 Tage verlängern lassen. Die insgesamt fast 1.600 Inhaber von Jahreskarten müssen nichts weiter tun. Alternativ ermöglicht die Stadt aber auch die anteilige Auszahlung der Kartengebühr für den Corona-bedingten Ausfall. Diese kann bis zum 14. August schriftlich oder per E-Mail beim Sportamt der Stadt Münster beantragt werden. Anschrift: Stadt Münster, Sportamt, Friedrich-Ebert-Straße 110, 48153 Münster; E-Mail: Riedel@stadt-muenster.de.

12:55 Uhr: Neue Velorouten – Bürger entscheiden mit

Anliegerversammlungen sind in Corona-Zeiten nicht möglich. Dennoch haben bei der Routenführung der geplanten Fahrradrouten Bürger online Vorschläge gemacht, die nun auch umgesetzt werden sollen. „Die Anregungen und Ideen waren sehr hilfreich“, sagt Phillip Oeinck vom Fahrradbüro der Stadt Münster. Bereits Ende August soll der Planungsausschuss über die Routenführung von vier Velorouten festlegen: nach Everswinkel, Altenberge, Ascheberg und Senden. Insgesamt plant die Stadt 14 Fahrradautobahnen, die die Innenstadt mit den Außenstadtteilen und angrenzenden Umlandgemeinden verbinden.

12:45 Uhr: SPD-Kritik an Grünen-Plänen zur autofreien Altstadt

Der SPD-Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Michael Jung hat die grünen Pläne zur autofreien Innenstadt scharf kritisiert. "Wenn das so umgesetzt würde, dann gute Nacht im Südviertel, Kreuz- und Erphoviertel“, so Jung in einem Statement. Wenn man die Altstadt ohne Alternative für Autos „dicht macht“, bedeute die den Verkehrskollaps für alle angrenzenden Wohnviertel. Vor allem, wenn Parkhäuser dann nur noch für Anwohner der Altstadt zur Verfügung stehen sollen. Wer eine Verkehrswende wolle, müsse auch funktionierende Lösungen entwickeln, schreibt Jung wieder. Münsters Grünen-OB-Kandidat Peter Todeskino hatte das Konzept „Autofreie Altstadt“ heute Morgen in einem Interview mit ANTENNE MÜNSTER-Morgenmoderatorin Miriam Gerding vorgestellt.

12:33 Uhr: „Loop Münster“ startet im September

„Loop Münster“ heißt das neue „On Demand“-Mobilitätsangebot für den Süden Münsters. Ab dem 1. September fahren Kleinbusse durch Hiltrup, Amelsbüren, Berg Fidel, Mecklenbeck-Süd sowie anliegende Wohn- und Gewerbegebiete. Anders als die großen Busse sind sie ohne festen Fahrplan und Linienwege unterwegs. Sie werden per App oder Telefon zur nächsten Straßenecke gerufen und bündeln Fahrtwünsche mehrerer Fahrgäste. Die meist elektrischen Busse können mit den normalen Stadtwerke-Tickets genutzt werden. Das geplante Angebot war bisher unter dem Namen „Hiltrup on Demand“ bekannt.

© Stadtwerke Münster
© Stadtwerke Münster

12:25 Uhr: CDU fordert Durchgreifen bei Partyexzessen

Münsters CDU fordert alkoholbedingten Partyexzessen an der Jüdefelderstraße und anderen Hotspots der Stadt ein entschlossenes Durchgreifen von Polizei und Ordnungsamt. Dabei solle geprüft werden, ob ein gezieltes, punktuelles Alkoholverbot in bestimmten öffentlichen Räumen möglich sei. „Es geht nicht, dass Anwohner, Wirte und Geschäfte permanent drangsaliert werden mit nächtlichem Dauerlärm, Müllbergen, Schmierereien und persönlichen Belästigungen bis zu Brandstiftungen. Die Verhältnisse in anderen Städten brauchen wir in Münster nicht“, so der CDU-Ratspolitiker Stefan Leschniok, der auch sicherheits- und ordnungspolitischer Sprecher der Partei ist. Besonders auch die Corona-Hygieneregeln würden nicht eingehalten.

12:14 Uhr: Sparkassen-Kredite in der Coronakrise

Die 57 Sparkassen in Westfalen-Lippe haben in den ersten Monaten der Corona-Pandemie Unternehmen und Selbstständigen knapp 6,5 Milliarden Euro an neuen Krediten überwiesen (Stand: Erstes Halbjahr 2020). Das waren 27,9 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Auch bei den Privatkunden legte das Kreditgeschäft zu. Hier ging es vor allem um Wohnungsbaukredite. Auffällig: In der Corona-Zeit stieg einem Sparkassen-Sprecher zufolge die Sparquote von 10,9 auf 15,6 Prozent. Die Sparer in unserer Region legten demnach 1,2 Milliarden Euro zusätzlich zur Seite.

12:00 Uhr: Auch Promikellnern abgesagt – Spenden fehlen

Auch das traditionelle Promi-Kellnern mit dem Wilsberg-Team kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das haben die Organisatoren jetzt bekanntgegeben. Für die Krebsberatungsstelle bedeutet die Absage, dass wichtige Spendeneinnahmen fehlen. Oberbürgermeister Markus Lewe bedauert die Absage in einem Video bei YouTube. Darin bittet er alle, die nun nicht kommen können, darum, vielleicht trotzdem für das Team der Krebsberatungsstelle zu spenden.

10:30 Uhr: Zahl der Arbeitslosen steigt auch in Münster weiter

Die Zahl der Arbeitslosen in Münster ist auch im Juli weiter gestiegen. Insgesamt sind zum Monatsende fast 9.900 Männer und Frauen erwerbslos gemeldet, 402 mehr als im Juni. Nach Auskunft der Agentur für Arbeit in Münster ist auch die Zahl der Unternehmen gestiegen, die Kurzarbeit angemeldet haben. Mahr als jeder vierte Arbeitnehmer in Münster sei inzwischen betroffen. Kurzarbeit führe allerdings dazu, dass Entlassungen in großem Maß bisher vermieden werden konnten. Positiv zu vermerken sei, dass Unternehmen in Münster aktuell wieder mehr Personal suchen. Neue Stellen gibt es vor allem in den Bereichen Öffentlicher Dienst, Gesundheitswesen sowie Handel und Baugewerbe.

09:23 Uhr: Stadtbäckerei schließt ihre Filialen

Die Stadtbäckerei in Münster ist Geschichte. Heute startet das Insolvenzverfahren für die "Stadtbäckerei Münster Limberg GmbH". Nach einem Bericht der Westfälischen Nachrichten soll die Mehrzahl der 19 Filialen, davon 15 in Münster, von anderen lokalen Bäckerei-Ketten übernommen werden. Gleiches gelte für die meisten der 120 Mitarbeiter. 2018 hatte die Eigentümerfamilie Limberg 60% der Firmenanteile an ein Osnabrücker Unternehmen verkauft.

07:33 Uhr: Grünen fordern autofreie Innenstadt

Münsters Grüne fordern eine Verkehrswende für Münster - mehr Fahrradstraßen und eine autofreie Altstadt - bis zum Jahr 2025. "Man kann heute nicht mehr davon ausgehen, dass man jeden Punkt der Stadt mit dem Auto erreichen können muss. Das machen uns andere europäische Städte - zum Beispiel Paris, die auch eine autofreie Innenstadt anstreben - vor", so Todeskino im ANTENNE MÜNSTER-Interview. Auch der Umweltschutz spiele bei der Mobilitätsumstellung eine Rolle. Bis dahin soll das Gespräch mit Bürgern gesucht werden, um Lösungsansätze zu erarbeiten. Am 13. September wählt Münster einen neuen Oberbürgermeister. Das komplette Interview mit OB-Kandidat Peter Todeskino gibt es hier.

06:27 Uhr: Corona-Krisenstab tagt wieder

Nach längerer Pause nimmt der Krisenstab der Stadt Münster aufgrund steigender Corona-Zahlen seine Arbeit wieder auf. Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln habe dazu geführt, dass die Zahl wieder ansteigt: In Münster galt vor gut drei Wochen nur noch ein Münsteraner als infiziert, aktuell sind es 17. Am kommenden Montag will der Krisenstab deshalb wieder zusammenkommen. Das Gremium will sich vor allem mit dem Umgang mit Urlaubern aus dem Ausland befassen, schreiben die Westfälischen Nachrichten. Außerdem soll es um Genehmigungsfragen von Veranstaltungen gehen und um eine mögliche Rückkehr von Fans ins Preußenstadion.

Mittwoch, 29. Juli

21:06 Uhr: Blindgänger an der Pötterhoekschule entschärft

Etwa 1.400 Anwohner waren betroffen und mussten den Bereich verlassen. Für sie war eine Betreuungsstelle an der Thomas Morus Schule (Thomas Morus Weg 5) eingerichtet. Der Schiffahrter Damm musste zwischen Kärntner Straße und Edelbach in beide Richtungen gesperrt werden. Kurz nach 21 Uhr waren die Entschärfer fertig und hatten den Blindgänger unschädlich gemacht.

17:57 Uhr: Preußen setzen auf Jugendarbeit

Mit Nicolai Remberg, Lukas Frenkert und Marco Dedovic zieht der Adlerclub drei Talente aus der eigenen U23 in den Profikader hoch. In Zukunft will der Regionalligist die Jugendarbeit forcieren.

17:29 Uhr: Blindgänger an der Pötterhoekschule

An der Pötterhoek Schule wurde ein 250-Kilo-Blindgänger gefunden. Etwa 1.400 Anwohner sind davon direkt betroffen. Sie sollen den Bereich deswegen umgehend verlassen. Für Betroffene ist eine Betreuungsstelle an der Thomas Morus Schule, Thomas Morus Weg 5, eingerichtet. Außerdem wird der Schiffahrter Damm in beiden Richtungen gesperrt zwischen der Kärntner Straße und Edelbach. Es ist noch nicht klar, wie lange der Einsatz dauert.

16:52 Uhr: Neue Webseite für das MCC Halle Münster

Seit Mittwochmittag zeigt sich der Internetauftritt des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland in neuem Design. Die Website hat eine übersichtliche Menüstruktur und Features, wie 360-Grad-Ansichten aller Räume. Ein Suchassistent hilft Veranstaltern, den richtigen Raum für ihre Veranstaltung auszuwählen. Besucher finden auf der Website aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Anreise oder ihrem barrierefreien Aufenthalt. Außerdem können Besucher ihre Tickets dort direkt online buchen. 

15:10 Uhr: Schnelles Internet für ganz Münster bis 2030

In Münster soll innerhalb von zehn Jahren in nahezu jedem Haushalt ein Glasfaseranschluss liegen. Die Deutsche Telekom und die Stadtwerke haben dafür heute eine Kooperation geschlossen. Corona habe uns allen gezeigt, wie wichtig schnelles Internet auch zuhause im Home Office ist, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk. Die beiden Kooperationspartner wollen jetzt insgesamt 160.000 Haushalte in unserer Stadt mit dem schnellsten Internet versorgen. Bis 2030 sollen dafür alle Kabel im Boden liegen. Im Frühjahr 2021 soll ein erstes Gebiet erschlossen werden. Welches das sein wird, steht noch nicht fest und hängt wohl auch von der Nachfrage der Bürger ab.

14:19 Uhr: Corona: Zwei Personen neu infiziert - zwei wieder genesen

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle im Stadtgebiet ist auf 758 (+2) gestiegen. Davon sind 728 (+2) Patienten wieder genesen. 13 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Somit gelten aktuell 17 Personen als infiziert.

13:58 Uhr: Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Plage auch bei uns in Münster entwickelt. Allein im vergangenen Jahr waren mehr als 20.000 Bäume in unserer Stadt betroffen. Nach den Erfahrungen der letzten Sommer hat die Stadt mehr Mittel und Personal zur Bekämpfung zur Verfügung gestellt.

Auch wurde früher gegen die Nester vorgegangen, sagte eine Sprecherin der Stadt auf Nachfrage von ANTENNE MÜNSTER. Da, wo rechtzeitig bekämpft wurde, sind die Nester kleiner und es sind auch weniger. Inzwischen haben die meisten Eichenprozessionsspinner sich zu Faltern entpuppt und sind deshalb nicht mehr gefährlich.

Das wir in diesem Jahr bislang gefühlt besser davon gekommen sind, hat auch mit dem Wetter zu tun. Weil es häufiger geregnet hat, konnten die Härchen des Spinners nicht fliegen.

13:22 Uhr: Corona-Krise: Forderung nach Kündigungsschutz

Der Kündigungsschutz für Mieter muss verlängert werden. Das fordert der DGB Münster. Bislang durften Mieter, die wegen der Coronakrise nicht ihre Miete zahlen konnten, nicht auf die Straße gesetzt werden. Dieser Schutz müsse noch einmal verlängert werden, verlangt der DGB in Münster von der Bundesregierung. Denn die Krise sei morgen nicht vorbei. Vielmehr hätten immer mehr Mieter Schwierigkeiten, ihre Mieten zu bezahlen, sagt der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Peter Mai.

13:05 Uhr: Kein Kampfmittelfund in Hiltrup

An der Straße "Zum Hiltruper See" haben die Fachleute beim Überprüfen von Verdachtspunkten keine Hinweise auf Kampfmittel erhalten. Das hat die Stadt auf Nachfrage von Antenne Münster mitgeteilt. Die Straße "Zum Hiltruper See" bleibt aber weiterhin zwischen Osttor und Westfalenstraße gesperrt - dort beginnt jetzt die Sanierung. Der KFZ-Verkehr wird weiterhin umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle passieren, das Wohngebiet lässt sich wie gewohnt anfahren. 

09:45 Uhr: Rückgang der Luftverschmutzung laut Deutscher Umwelthilfe als Ergebnis von Klagen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht den Rückgang der Luftverschmutzung durch Diesel-Abgase im vergangenen Jahr auch als ein Ergebnis ihrer Klagen in 40 deutschen Städten. Viele davon wurden hier beim Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt. Wie der Verband bei einer Zwischenbilanz in Berlin mitteilte, lag der Rückgang beim gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid vom Jahr 2018 auf 2019 in Städten, in denen die Umwelthilfe auf Einhaltung des Grenzwertes klagte, im Schnitt doppelt so hoch wie in Städten ohne Klage. Geklagt hatte die Umwelthilfe u.a. gegen die NRW-Städte Köln, Bonn, Oberhausen, Paderborn und Bielefeld. Dabei einigten sich DUH, Land und die betroffenen Städte regelmäßig auf Nachbesserungen in den Kommunen. Das Ziel: Einhaltung der Grenzwerte. Der Verein beruft sich auf eine eigene Auswertung der vom Umweltbundesamt herausgegebenen Daten des Messnetzes.

08:18 Uhr: Kandidaten für Münsteraner Oberbürgermeisterwahl stehen fest

Neun Männer kandidieren für Münsters Stadtspitze: Markus Lewe (CDU), der seit 2009 das Amt des Oberbürgermeisters bekleidet, Michael Jung (SPD) und Peter Todeskino (Die Grünen), Jörg Berens (FDP), Ulrich Thoden (Die Linke), Sebastian Kroos (Piratenpartei), Michael Krapp (ÖDP), Roland Scholle (Die Partei) sowie Georgios Tsakalidis (Münsterliste). Zwei Parteien, die aktuell auch im Stadtrat vertreten sind, stellen keinen Kandidaten: Die UWG (hat sich aufgelöst) und die AfD. Die Kommunalwahlen werden am 13. September stattfinden.

05:31 Uhr: Unfallatlas für Münster veröffentlicht - viele Unfälle im Umfeld des Hauptbahnhofs

In Münster haben sich im vergangenen Jahr die meisten Unfälle mit Verletzten am Ludgerikreisel, an der Hafenstraße und an der Wolbecker Straße ereignet. Das geht aus dem digitalen Unfallatlas des Statistischen Landesamtes NRW hervor. Die Daten geben auch Aufschluss darüber, welche Verkehrsmittel beteiligt waren und ob es sich um einen Unfall mit Verkehrstoten, Schwer- oder Leichtverletzten gehandelt hat. Danach gab es am Ludgeriplatz viele Unfälle mit verletzten Radfahrern, an der Hafenstraße krachte es vor allem an den Einmündungen zur Von-Steuben-Straße und Friedrich-Ebert-Straße. Meist handelte es sich um Unfälle von Autos mit Radfahrerrn oder Fußgängern. Viele verletzte Radfahrer gab es auch auf der Wolbecker Straße Höhe Bremer Platz. Insgesamt hatten für das Jahr 2019 in Münster 1.657 Menschen im Straßenverkehr einen Unfall mit Personenschaden; Sachschäden werden in der Statistik nicht erfasst. Ein Mensch wurde getötet, 215 erlitten schwere Verletzungen.

Besonders viele Unfälle ereigneten sich am Ludgerikreisel und Umgebung, wie die Karte der IT NRW zeigt.© Landesbetrieb IT.NRW
Besonders viele Unfälle ereigneten sich am Ludgerikreisel und Umgebung, wie die Karte der IT NRW zeigt.
© Landesbetrieb IT.NRW

Dienstag, 28. Juli

17:30 Uhr: Wilsberg-Dreharbeiten wieder in Münster

Nach der Corona-Pause dreht das Wilsberg-Team wieder in der Stadt. Allerdings mit Mundschutz und Abstand. Eigentlich hatte das Produktionsteam die Dreharbeiten für zwei neue Folgen des Kult-Krimis für Mitte März bis Ende Mai angesetzt. Wegen Corona mussten sie aber verschoben werden. Jetzt wird das Antiquariat Solder endlich wieder zum Antiquariat Wilsberg und das "Team Wilsberg" kann weitermachen.

16:45 Uhr: WWU Baskets - Tschüß und danke, Alex!

Einer der Hauptakteure beim Aufschwung von Münsters Basketballern beendet seine Karriere. Alex Goolsby hat seinen Rückzug aus der ProB-Mannschaft der WWU Baskets bekannt gegeben. Der 32jährige war vor drei Jahren aus Düsseldorf nach Münster gewechselt. Mit Goolsby schafften die WWU Baskets den Aufstieg in die ProB und gewannen den WBV-Pokal. Mit seinen spektakulären Drei-Punkte-Würfen gehörte er zu den Publikumslieblingen in Münster. In Zukunft will der 32jährige beim UBC Münster in der 2. Regionalliga spielen.

© WWU Baskets
© WWU Baskets

15:50 Uhr: Keine Kita-Beitragskürzung mehr für August

Im nächsten Monat wird es für Eltern keine Kürzung ihrer Kita-Beiträge mehr geben. Das kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp heute an. Obwohl der Regelbetrieb erst am 17. August wieder starten soll, sei das Land "nicht mehr in der Lage, bei Elternbeiträgen einen Nachlass zu gewähren". Dafür greife aber ab dem 1. August das zweite beitragsfreie Kita-Jahr für alle, erklärte Stamp. Im Juni und Juli waren die Kita-Beiträge zur Hälfte erlassen worden.

15:45 Uhr: Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt Maskenpflicht

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat per Eilbeschluss einem Kläger aus dem Kreis Kleve widersprochen. Der Mann wollte erreichen, dass er beim Einkaufen oder in Bus und Bahn keine Maske tragen muss. Als Begründung führte er an, dass Alltagsmasken ungeeignet seien, Ansteckungsgefahren zu minimieren. Zudem entstünden Gesundheitsgefahren dadurch, dass die auf dem Markt angebotenen Masken mit Chemikalien belastet seien. Das Oberverwaltungsgericht hat den Antrag abgelehnt. Es sei voraussichtlich nicht zu beanstanden, dass der Verordnungsgeber einer aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts gefolgt sei. Danach sei beim jetzigen Erkenntnisstand davon auszugehen, dass auch privat hergestellte Masken eine Filterwirkung auf Tröpfchen und Aerosole habe. Dass es auch andere wissenschaftliche Meinungen dazu gebe, stehe dem nicht entgegen.

14:52 Uhr: Hiltruper sammeln über 900 Unterschriften für Erhalt der Parkplätze

Mehr als 900 Unterschriften haben die Anwohner der Max-Winkelmann-Straße in Hiltrup gesammelt und heute ihrem Bezirksbürgermeister übergeben. Sie fordern, dass die Parkplätze in ihrer inzwischen rot eingefärbten Straße bestehen bleiben. Die Stadt will die Parkplätze abschaffen, weil es für die neuen rotmarkierten Fahrradstraßen eine Mindestbreite gibt, die eingehalten werden muss. Aktuell wird in der Max-Winkelmann-Straße toleriert, dass Autos halb auf dem Bürgersteig und halb auf der Straße parken. Am 13. August soll nun in der Bezirksverwaltung ein Ratsantrag gestellt werden, um diese Regelung beibehalten zu können.

14:35 Uhr: Neue "Schnupfnasen"-Empfehlung für Eltern von Kita-Kindern

NRW-Familienminister Joachim Stamp hat Eltern von Kita-Kindern eine Empfehlung gegeben, was bei einer "Schnupfnase" zu tun ist. Solche Kinder sollten vorsichtshalber 24 Stunden zuhause bleiben und beobachtet werden. Wenn innerhalb dieser Zeit keine weiteren Symptome wie Fieber oder Husten auftreten, könnten die Eltern ihre Kinder wieder in die Betreuung geben.

14:30 Uhr: Baumelnde Beine verraten den Dieb

Polizisten, die in der Nacht zum Montag in Berg Fidel auf Streife waren, müssen sich wie in einem Film oder wie bei der „Versteckten Kamera“ vorgekommen sein. Am Vennheideweg steckte morgens um halb vier ein Mann kopfüber in einem Elektroschrott-Container, so dass seine Beine herausbaumelten. Der 18jährige machte anschließend widersprüchliche Angaben, warum er in dem Container steckte. Außerdem konnte er nicht plausibel erklären, ob das Fahrrad, das er dabeihatte, ihm gehört. Beim Überprüfen der Personalien stellten die Beamten fest, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wird. Jetzt sitzt er im Gefängnis.

14:30 Uhr: Wieder zwei neue Corona-Fälle in Münster

In Münster haben sich seit gestern erneut zwei Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Ein zuvor Infizierter ist wieder genesen. Damit gelten aktuell 17 Münsteraner als infiziert - einer mehr als gestern.

14:10 Uhr: Keine strikte Trennung von Kita-Gruppen mehr

Eine strikte Trennung von Kita-Gruppen muss künftig in Nordrhein-Westfalen trotz Corona-Pandemie nicht mehr eingehalten werden. Das geht aus neuen Richtlinien des NRW-Familienministeriums hervor, die heute veröffentlicht wurden.

13:05 Uhr: Kitas in NRW kehren am 17. August zurück in den Regelbetrieb

Die Kindergärten in NRW sollen ab dem 17. August zurück in den Regelbetrieb. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Düsseldorf aus Regierungskreisen. Alle Kinder können dann ihre Kita oder ihre Tageseltern wieder im vertraglich vereinbarten Umfang besuchen. Die Neuregelung steht unter dem Vorbehalt des weiteren Corona-Infektionsgeschehens.Zwar durften die Kitas in NRW nach monatelanger Corona-Zwangspause schon seit dem 8. Juni wieder für alle Kinder öffnen. Allerdings gelten seitdem verkürzte Betreuungszeiten. In der Regel wurden in den vergangenen Wochen höchstens bis zu 35 Wochenstunden angeboten. Viele berufstätige Familien beklagen seit Monaten massive Betreuungsschwierigkeiten.

12:42 Uhr: Volkshochschule stellt neues Jahresprogramm vor

Das neue Jahresprogramm 2020/2021 der Volkshochschule Münster ist ab sofort online. Das Programm startet am 31. August und steht unter dem Motto "Zeit für FAIRänderung". Neben den üblichen Seminaren, Fortbildungen und Lehrgängen bietet die VHS auch Prüfungen und Zertifikate in den Bereichen Pädagogik, Beruf und Wirtschaft oder Digitale Medien. Außerdem gibt es Vorträge oder Lesungen - u.a. von der Philosophin Ariadne von Schirach und vom USA-Korrespondenten Hubert Wetzel.

12:40 Uhr: Tierheim in Münster so leer wie nie zuvor

Das Tierheim Münster an der Dingstiege ist in diesem Sommer so leer wie nie zuvor. Das hat vor allem zwei Gründe, sagt Doris Hoffe vom Tierschutzverein. Zum einen interessieren sich mehr Menschen in der Corona-Zeit für Tiere, zum anderen werden weniger Fundtiere abgegeben. Normalerweise sei das Katzenhaus im Tierheim im Sommer mit rund 100 Katzen proppevoll, aktuell seien es nur halb so viele. Hoffe befürchtet allerdings, dass wieder mehr Tiere abgegeben werden, wenn die Menschen wieder mehr verreisen. Gleichzeitig könnte es auch finanzielle Probleme geben, weil coronabedingt einige Menschen ihre Mitgliedschaft kündigen könnten und Spenden ausblieben.

09:55 Uhr Lehrerverband – Schulen nicht ausreichend auf Neustart vorbereitet

In zwei Wochen sind die Sommerferien in NRW schon wieder vorbei. Der Deutsche Lehrerverband schlägt jetzt Alarm. Die Schulen seien nicht auf einen Neustart unter Coronabedingungen vorbereitet. Er befürchte ein „großes Durcheinander“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. Ziel von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer ist es, Mitte August mit einem weitestgehend normalen Regelbetrieb – ohne Abstandsregel - zu starten. Meidinger bemängelte, für einen Vollbetrieb ohne Abstandsregeln könnten die Lehrkräfte fehlen. Bildungsgewerkschaften schätzen, dass bis zu 20 Prozent der Lehrer zur Risikogruppe gehören und für den Präsenzunterricht ausfallen könnten. Auch die Hygieneregeln der Kultusminister der Länder für die Schulen werden als wenig praktikabel kritisiert, beispielsweise die Vorgabe, regelmäßig „stoßzulüften“. „An vielen Schulen lassen sich die Fenster in höher gelegenen Klassenräumen aus Sicherheitsgründen nicht oder nur einen Spalt öffnen“, sagte Meidinger. Zudem sei die Idee fester Lerngruppen vielleicht an Grundschulen umsetzbar, aber kaum an einer gymnasialen Oberstufe mit Kurssystem, wo die Schüler ständig mit anderen Mitschülern zusammen seien.

09:44 Uhr: Fridays For Future (FFF) plant "September-Offensive"

Vor der Kommunalwahl, die im September stattfindet, will FFF das Thema Klimaneutralität wieder in den Mittelpunkt der Diskussion rücken. Deshalb soll am 4. September eine Großdemonstration unter dem Motto “Unsere Zukunft – Deine Wahl” stattfinden.

06:32 Uhr: Jahrhundertregen jährt sich zum sechsten Mal

Heute vor sechs Jahren erlebte Münster ein Unwetter, was die Stadt verändert hat. In sieben Stunden fielen fast 300 Liter Regen auf einen Quadratmeter, davon 220 in nur 90 Minuten. Stärker hat es bis dahin nirgendwo in Deutschland geregnet. Zwei Menschen starben, der Schaden belief sich auf Millionen von Euro, 10.000 Tonnen Sperrmüll fielen anschließend an.

06:24 Uhr: Ralf H. aus Schalla-Prozess mutmaßlich in Münster gesichtet

Der wegen Mordes angeklagte Münsteraner Ralf H. ist wieder auf freiem Fuß. Er soll 1993 ein 16-jähriges Mädchen in Dortmund vergewaltigt und getötet haben. Das Oberlandesgericht Hamm hat den Haftbefehl nach zwei Jahren Untersuchungshaft ohne Auflagen aufgehoben, weil das Landgericht Dortmund konnte den Prozess nicht zeitgemäß abschließen - der Prozess war Anfang des Jahres aufgrund der Erkrankung einer Richterin geplatzt. Spätestens im April hätte weiterverhandelt werden müssen. Nun ist der Angeklagte auf freiem Fuß - und soll sich, nach Informationen der Westfälischen Nachrichten, möglicherweise in Münster aufhalten. Als Neustart für das Verfahren ist der 4. August angesetzt.

05:54 Uhr: kostenlose Corona-Tests am Flughafen FMO

Urlaubsrückkehrer aus Corona-Risikoländern können sich seit heute am Flughafen Münster/Osnabrück kostenlos auf das Virus testen lassen. Zu den Risikoländern zählen etwa Türkei, Ägypten, Marokko und Israel. Wer sich testen lässt, kann innerhalb von drei Tagen online checken, wie das Ergebnis ausgefallen ist. Aktuell ist der Test freiwillig, wird ab der kommenden Woche laut Gesundheitsminister Jens Spahn aber verpflichtend sein.

Das neueingerichtete Testzentrum am FMO: Hier kann sich jede/r kostenlos auf das Coronavirus testen lassen©
Das neueingerichtete Testzentrum am FMO: Hier kann sich jede/r kostenlos auf das Coronavirus testen lassen
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Montag, 27. Juli

18:40 Uhr: Volksbank schüttet keine Dividende aus

Die Vereinigte Volksbank Münster schüttet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 keine Dividende an ihre Mitglieder aus. Das hat die Bank heute mitgeteilt. Zwar sei sie in der Lage gewesen, eine Dividende von 4 Prozent zu zahlen. Die Mitgliedervertreter hätten sich bei ihrer Versammlung aber dagegen ausgesprochen. Sie schließen sich der Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat an und folgen damit der Linie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die empfiehlt, keine Dividende auszuschütten, um das Geld besser im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie einzusetzen. Der einbehaltene Millionenbetrag der Volksbank wird nun zur Stärkung der Eigenkapitalbasis des Geldhauses verwendet.

18:36 Uhr: Unfall mit zwei Verletzten am Coesfelder Kreuz

Am Coesfelder Kreuz sind am Nachmittag zwei Autos zusammengestoßen - eines davon war ein Taxi. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An der Unfallstelle war außerdem Kraftstoff ausgelaufen, zwei Menschen wurden leicht verletzt.

17:05 Uhr: DGB Münster - Miet-Kündigungsschutz muss verlängert werden

Bislang durften Mieter, die wegen der Coronakrise nicht ihre Miete zahlen konnten, nicht auf die Straße gesetzt werden. Der DGB in Münster fordert die Bundesregierung auf, den Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter noch einmal zu verlängern. Denn die Krise sei morgen nicht vorbei. Vielmehr hätten immer mehr Mieter Schwierigkeiten, ihre Mieten zu bezahlen, so der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Peter Mai.

15:32 Uhr: Laumann für Corona-Pflichtests auf eigene Kosten

Wer Urlaub in einem Corona-Risikogebiet macht, sollte aus Sicht des NRW-Gesundheitsministers danach einen Corona-Pflichttest machen - auf eigene Kosten. Wenn die derzeit an den Flughäfen angelaufenen freiwilligen Testangebote verpflichtend würden, dürften sie nicht länger auf die Solidargemeinschaft abgewälzt werden, sagte Laumann beim Besuch eines Testzentrums am Flughafen Düsseldorf: „Dann müssen die Kosten von denjenigen, die meinten, in Risikogebieten Urlaub machen zu müssen, selber getragen werden.“ Die Reise sei schließlich ihre ihre eigene Entscheidung gewesen. Zu den Corona-Risiko-Ländern zählen etwa die Türkei, Ägypten, Marokko und Israel. Am Flughafen Münster-Osnabrück eröffnet morgen ein Testzentrum für Reiserückkehrer.

15:23 Uhr: Luca Schnellbacher verlässt Preußen Münster

Preußen-Stürmer Luca Schnellbacher wird in der kommenden Saison nicht mehr für Münster spielen. Schnellbacher wechselt in die Regionalliga Südwest zur SV Elversberg.

15:05 Uhr: MdL Josefine Paul – Corona-Tests in Kitas und Schulen halbherzig

Die von der Landesregierung angekündigten Corona-Tests für ErzieherInnen und LehrerInnen findet die Münsteraner Landtags-Abgeordnete Josefine Paul halbherzig: „Das bietet keine Lösungen für Familien in der nahenden Schnupfensaison. Wir brauchen Kriterien, die einen angepassten und gleichzeitig am Infektionsschutz orientierten Umgang mit Kindern mit leichten Symptomen ermöglichen. Wenn jede Rotznase zu einem Ausschluss von der Kita führt, dann kann von Regelbetrieb keine Rede sein.“ Paul, die auch Sprecherin für Kinder und Familie ist, fordert stattdessen eine gezielte und landesweite Teststrategie nicht nur für Kitas und Schulen, sondern etwa auch für Alten- und Pflegeeinrichtungen.

14:43 Uhr: Mit Tempo 100 in Schlangenlinien über die Kreuzung

Die Polizei hat am Wochenende auf dem Ring einen betrunkenen Raser aus dem Verkehr gezogen. Der 24-jährige BMW-Fahrer fuhr geschätzt mit Tempo 100 in Schlangenlinien über eine Kreuzung auf dem Niedersachsenring. Auf einer Bodenwelle sei das Auto sogar leicht abgehoben, heißt es im Polizeibericht. Bei der anschließenden Kontrolle an der Kreuzung Gartenstraße habe der Mann „sehr langsam und verwaschen“ gesprochen. Zudem schwankte er, als er aus dem Auto stieg. Den Raser erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

14:30 Uhr: Leichter Anstieg der Coronazahlen in Münster

In Münster hat es am vergangenen Wochenende zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 754 Menschen in Münster angesteckt. 725 (+1) sind wieder gesund, 13 Münsteraner sind an den Folgen von COVID-19 gestorben. Aktuell sind damit in unserer Stadt 16 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

14:25 Uhr: Arbeitslosengeld kommt automatisch länger

Münsteraner, deren Arbeitslosengeld im Juli 2020 ausläuft, müssen sich keine Sorgen machen, falls sie noch keinen Verlängerungsbescheid bekommen haben. Die Schreiben mit den Bewilligungen schickt die Agentur für Arbeit nach eigenen Angaben in dieser Woche raus. Schuld an der späten Post ist ein Software-Update, das aufgespielt werden musste. Im Rahmen des sogenannten Sozialschutzpakets II wurde die Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld wegen der Corona-Pandemie um drei Monate verlängert. Viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben aufgrund der Pandemie, weil sie zum Beispiel aktuell in Kurzarbeit sind, die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeschränkt. Die Arbeitslosengeld-Bezieher erhalten so drei Monate mehr Zeit, eine neue Arbeitsstelle zu finden.

13:18 Uhr: Münster zählt zu entspanntesten Städten Europas

Münster zählt zu den entspanntesten Städten Europas – zumindest, wenn es ums Reisen geht. Das meint der renommierte DuMont-Reiseverlag in seinem neuen Städteführer „Die entspannten Städte in Europa“. Darin wird Münster auf 16 Seiten ausführlich vorgestellt wird. Als Tipp für ruhiges und entspanntes Reisen gerade auch jetzt in der Corona-Zeit. Münster ist bei den entspannten europäischen Städten in bester Gesellschaft. Weitere Städte, die im Reiseführer vorgestellt werden, sind zum Beispiel Leipzig, Wien, Florenz, Zürich, Kopenhagen oder Oslo. Kriterien für möglichst viel Entspannung waren etwa viel Grün, hübsche Gastronomie und eine besondere Atmosphäre.

12:02 Uhr: SV Rödinghausen erster Preußen-Gegner in der Regionalliga

Der SC Preußen Münster startet mit einem Auswärtsspiel in die Regionalliga-West. Erster Gegner ist der SV Rödinghausen. Das geht aus dem Spielplan der neuen Saison hervor, den der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) am Vormittag veröffentlicht hat. Demnach bestreitet der SCP das Liga- Eröffnungsspiel am Freitagabend, den 4. September um 18:00 Uhr. Genaue Termine für die weiteren Spieltage gibt es allerdings noch nicht.

11:50 Uhr: Neue Duschen und Toiletten für Aegidii-Ludgeri-Grundschule

Die Aegidii-Ludgeri-Grundschule in Münsters Innenstadt bekommt neue Toiletten und neue Duschen. Derzeit wird der komplette Sanitärtrakt abgerissen und umgebaut. An der Turnhalle entstehen zwei neue Duschanlagen sowie Toiletten-Räume für die gut 125 Mädchen und Jungen. Die Modernisierung kostet rund 95 000 Euro. Anfang September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 

10:11 Uhr: Ministerpräsident Laschet am 12. August in Münster

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist am 12. August Redner beim Auftakt der Vortragsreihe „Dom-Gedanken“. Thema der vom Bistum Münster organisierten Veranstaltung: „Zurück zum Leben mit Corona – Fünf Abende der Hoffnung“. Laschet wird über das Thema „Coronakrise als politische Aufgabe“ reden. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im St. Paulus-Dom und wird auf der Homepage von Bistum (www.bistum-muenster.de) und Dom (www.paulusdom.de) sowie bei Facebook und Youtube übertragen. Auch eine Teilnahme im Dom ist mit Anmeldung möglich. Infos zur Veranstaltungsreihe und zur Anmeldung gibt es hier.

Sonntag, 26. Juli

17:15 Uhr: Über 700 Fotos bei Foto-Flashmob "1secMs" zusammengekommen

Am 15. Juli hatte der Münsteraner Künstler Thomas Nufer zum zweiten Mal zu der Foto-Aktion "1 Sekunde Münster" aufgerufen. Um Punkt 12 Uhr waren alle Münsteranerinnen und Münsteraner dazu aufgefordert, ein Bild davon zu machen, was sie in dem Moment vor sich sehen. Selfies waren nicht erlaubt. Die Aktion sollte Münster während der Coronazeit zeigen und gleichzeitig für ein digitales Gemeinschaftsgefühl sorgen. Die Bilder sollten Nufer anschließend geschickt werden. Insgesamt 720 Bilder hat der Künstler erhalten. Online sind sie bereits zu sehen. Ende August will Nufer sie auch in Form von Projektionen an verschiedenen Stellen in der Stadt zeigen. Dafür müssen die Bilder zwingend auf seiner Website hochgeladen werden. Hier gibt es weitere Informationen zu der Aktion.

16:10 Uhr: Markierungsarbeiten am Kreuz Münster Nord

Zu Beginn der kommenden Woche gibt es am Autobahnkreuz Münster Nord einige Sperrungen aufgrund von Markierungsarbeiten. Montagnacht (27./28. Juli) wird deshalb die Verbindung von der A1 aus Köln auf die B54 nach Münster und Gronau gesperrt. Außerdem ist die Verbindung von der B54 aus Gronau und Münster auf die A1 nach Bremen nicht befahrbar. Dienstagnacht (28./29. Juli) wird dann die Verbindung von der A1 aus Bremen auf die B54 nach Münster und Gronau sowie von der B54 aus Gronau und Münster auf die A1 nach Köln gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert.

14:15 Uhr: Raser von Coesfeld festgenommen

Mehr als eine Woche fahndete die Polizei nach dem Raser, der sich am Abend des 17. Juli eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei durch die Coesfelder Innenstadt geliefert und dabei zwei Menschen leicht verletzt und mehrere Passanten gefährdet hatte. Am Samstagabend sah eine Polizistin, die privat unterwegs war, den 29-Jährigen am Ludgerikreisel in ein Taxi steigen. Sie nahm gegen 21.30 Uhr die Verfolgung mit ihrem Fahrrad auf und alarmierte ihre Kollegen. Der 29-Jährige ließ sich kurz danach widerstandslos noch in dem Taxi festnehmen. In seinen Taschen wurden geringe Mengen Drogen und ein verbotenes Messer gefunden. Heute Morgen wurde der Täter einer Richterin vorgeführt, die den Haftbefehl verkündete und Untersuchungshaft anordnete. Dem 29-Jährigen wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen. Hier geht es zum Artikel.

12:30 Uhr: Feuer in Apotheke an der Salzstraße

Ein Feuer in der Apotheke an der Salzstraße hat heute Morgen für einen großen Sachschaden gesorgt. Nachbarn hatten den Rauch und einen Feuerschein entdeckt und daraufhin die Feuerwehr verständigt. Da die Lage zunächst unklar, aber offensichtlich kritisch war, wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr alarmiert. Auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Einsatzstelle gerufen. Das Feuer konnte letztlich schnell gelöscht werden. Das verrauchte Gebäude wurde anschließend mit einem Hochleistungslüfter gereinigt. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die genaue Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden, dürfte aber mindestens im fünfstelligen Bereich liegen.

12:00 Uhr: Auto eines Coesfelders brennt nach Unfall aus

Ein 18-Jähriger aus Coesfeld kam in der Nacht zu Sonntag auf dem Weg von Coesfeld nach Lette mit dem Auto seines Vaters von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der VW ging daraufhin in Flammen auf und brannte völlig aus. Der junge Mann kam mit leichten Verletzungen davon. Da der 18-Jährige angetrunken war und zudem keinen Führerschein besitzt, erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Das teilte die Polizei mit.

Samstag, 25. Juli

17:45 Uhr: "Maskendisziplin" in Münster weiter groß

Am vergangenen Samstag mussten auf dem Wochenmarkt auf dem Domplatz 200 Personen von Mitarbeitern des Ordnungsamtes angesprochen werden, weil sie keinen Mund- und Nasenschutz trugen. Entsprechend kann der Eindruck entstehen, dass die Bedeutung der "Maskenpflicht" bei vielen Münsteranerinnen und Münsteranern inzwischen schwindet. Diesen Eindruck teilt die Stadt Münster allerdings nicht. Im Gegenteil: Die Tragequote sei "nach wie vor hoch". Auch mit Blick auf den Hauptbahnhof betonte ein Sprecher der Deutschen Bahn im Interview mit den Westfälischen Nachrichten: "Fast alle Fahrgäste und Besucher tragen auch im Bahnhof eine Mund-Nase-Bedeckung."

15:45 Uhr: Gegendemo verhindert Demonstration von "Corona-Rebellen"

Die sogenannten "Corona-Rebellen", die sich gegen die Corona-Hygienemaßnahmen aussprechen und sich dabei auf die Grundrechte des Individuums berufen, hatten am Samstag eine Zwischenkundgebung auf dem Servatiiplatz vor der Paul-Wulf-Statue geplant. Eine Gegendemonstration hat das verhindert. Stattdessen fuhren die knapp 25 "Corona-Rebellen" auf ihren Fahrrädern, die mit Ballons bestückt waren, an der Statue vorbei und bogen Richtung Aasee auf die Promenade ab. Um die Botschaft der Gegendemo zu unterstreichen, wurde der Paul-Wulf-Statue als Smybolkraft eine Maske übergezogen.

13:30 Uhr: Laumann gegen zu schnelle Zuschauer-Rückkehr in die Stadien

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann stellt bei dem Thema "Rückkehr von Zuschauern in Fußball-Stadien" den Gesundheitsschutz an die erste Stelle. Dem gelte es absoluten Vorrang einzuräumen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Laumann: „Es muss sichergestellt sein, dass es beispielsweise zu keinem Gedrängel an den Ein- und Ausgängen kommt". Nur wenn es aus Gesundheitssicht verantwortbar sei, könnten Fans wieder ins Stadion gelassen werden, betonte er.

11:30 Uhr: Corona-Tests starten an NRW-Flughäfen

An den Flughäfen in Düsseldorf, Köln/Bonn und Dortmund haben heute kostenlose Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten begonnen. Wie von einem Flughafensprecher bestätigt, sei das Testzentrum am Flughafen Düsseldorf seit 6:00 Uhr geöffnet. In Dortmund wurde um 8:00 Uhr gestartet. Der Flughafen Münster/Osnabrück folgt mit einem Angebot ab Dienstag (28. Juli).

10:30 Uhr: Drei Demonstrationen auf der Stubengasse

Auf der Stubengasse finden heute drei Demonstrationen statt. Zum siebten Mal heißt es "Saturdays for Children". Jeden Samstag um 12 Uhr fordern Organisator Mark Bellinghaus und Mitstreiter mehr Sensibilität für das Thema Kindesmissbrauch. Gefordert wird ein neues Kinderschutzgesetz. Anschließend ziehen die Demonstranten durch die Altstadt. Um 13 Uhr treffen sich auf der Stubengasse Eltern, die bessere Konzepte für den Unterricht nach den Sommerferien fordern. Um 16 Uhr schließlich wendet sich eine Gruppe namens "Nein zur Annexion" gegen eine Übernahme des Westjordanlandes durch Israel. Zeitgleich ist auf der Stubengasse eine Gegendemo.

07:48 Uhr: Alkoholverbot auf der Jüdefelder Straße?

Jetzt im Sommer sind Anwohner, Geschäftsleute und Gastronomen der Jüdefelder Straße zunehmend genervt und die Sorgen wachsen. Das Kuhviertel in Münsters Altstadt entwickelt sich mehr und mehr zum Party-Hotspot. Hunderte junge Menschen treffen sich hier in den lauen Sommernächten. Und die Corona-Regeln scheinen überhaupt keine Rolle mehr zu spielen. Weil Clubs geschlossen sind und es in Kneipen Corona-Beschränkungen gibt, treffen sich derzeit zahlreiche junge Leute vor Kiosken oder Tankstellen, um Alkohol zu trinken. Lärm bis tief in die Nacht, Pöbeleien, Sachbeschädigungen und unglaubliche Müllberge: Das sind nicht die Leute, die wir hier haben wollen, sagt etwa Bernd Redeker von der Gorilla-Bar. Und fordert ein konsequentes Durchgreifen von Polizei und Ordnungsamt. Und bestenfalls ein Alkoholverbot auf der Straße nach 22 oder 23 Uhr.

Freitag, 24. Juli

16:23 Uhr: KinderFilmFest findet statt

Vom 18. bis 25. Oktober wird zum 38. Mal das KinderFilmFest Münster im Schloßtheater stattfinden. Das teilen die Veranstalter mit. In den Herbstferien werden wieder zahlreiche Kinderfilme über die Leinwände des Kinos im Kreuzviertel laufen. Auch in diesem Jahr werden die Filme von zahlreichen Workshops begleitet. Filmdrehs und andere Bastel-, Mal- und Spielaktionen bieten Kindern verschiedenen Alters Einblicke in die Filmwelt. Das ganze Filmfest findet natürlich unter den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen statt.

16:16 Uhr: Sperrung der Manfred-von-Richthofen-Straße

Die Manfred-von-Richthofen-Straße wird heute Abend um 19 Uhr für das Wochenende zwischen Kanal und Umgehungsstraße gesperrt. Der Grund: münsterNETZ zieht neue, zentrale Versorgungsleitungen unter der Umgehungsstraße her. Sie sollen das Mauritz-Viertel mit Strom, Wärme, Wasser und Internet versorgen. Autos und Fahrräder werden während der bis Montag früh angesetzten Bauarbeiten umgeleitet.

16:05 Uhr: Kostenlose Corona-Tests am FMO

An den nordrhein-westfälischen Flughäfen Münster/Osnabrück, Düsseldorf, Köln/Bonn, und Dortmund werden Corona-Testzentren eingerichtet. Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, könnten sich dort kostenlos auf das Coronavirus testen lassen, teilt das NRW-Gesundheitsministerium in Düsseldorf mit. Das Testzentrum am FMO wird von der Kassenärztlichen Vereinigungen organisiert. Honorarärzte sowie entsprechendes medizinisches Fachpersonal führen dabei die Tests durch.

15:56 Uhr: DFB-Frauen spielen in Essen statt in Münster

Die Frauenfußball-Nationalmannschaft trifft in ihrem ersten Länderspiel nach der coronabedingten Pause am 19. September in Essen auf Irland. Anstoß zur fünften Partie in der Qualifikation für die EM 2022 in England ist um 14.00 Uhr, das ZDF überträgt das Spiel. Ursprünglich hätte das Spiel am 11. April im Preußenstadion hier in Münster stattfinden sollen.

15:43 Uhr: Corona-Fall in Berlin: Keine Ansteckung in Münster

Im Fall der drei Münsteraner, die in einem Berliner Lokal in eine Infektionskette geraten sind, hat das Gesundheitsamt alle Kontakte der drei hier in Münster nachverfolgt und keine weiteren Ansteckungsfälle gefunden. Die erkrankten Münsteraner in Berlin befinden sich dort in Quarantäne, unter Aufsicht der Berliner Behörden.

Am Abend des 10. Juli waren die drei Münsteraner zu Gast im Restaurant "Mio" (Foto) direkt unter dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Dort sind Inzwischen 13 bestätigte Corona-Fälle aufgetreten. Die Ermittlungen in Berlin dauern an.© Britta Pedersen (dpa)
Am Abend des 10. Juli waren die drei Münsteraner zu Gast im Restaurant "Mio" (Foto) direkt unter dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Dort sind Inzwischen 13 bestätigte Corona-Fälle aufgetreten. Die Ermittlungen in Berlin dauern an.
© Britta Pedersen (dpa)

15:27 Uhr: 73-Jährige gewinnt vor Gericht gegen LEG

Bei einem Mietstreit vor dem Amtsgericht Münster hat sich eine Münsteranerin gegen die Wohnungsgesellschaft LEG durchsetzen können. Die 73-Jährige weigerte sich unter anderem, eine Mieterhöhung für eine Modernisierung zu zahlen, die nie zu Ende gebracht wurde. Bei dem Gerichtsstreit kamen verschiedene Dinge zusammen: Die Mieterin hat nach Absprache mit dem Mieterbund weniger Miete gezahlt, weil der Abriss vom Nebengebäude unzumutbaren Lärm verursachte. Die LEG wollte ihr daraufhin die Wohnung kündigen, falls sie die fehlende Miete nicht zurückzahlen würde. Die Wohnungsgesellschaft forderte außerdem eine Mieterhöhung für eine Sanierung, die nie abgeschlossen wurde und höhere Betriebskosten, die nicht dem entsprachen, was im Mietvertrag steht. Die LEG gab jetzt nach und muss der Münsteranerin die Forderungen in Höhe von 4000 Euro zurückzahlen.

14:58 Uhr: Wohn+Stadtbau zieht Bilanz

Das städtische Unternehmen Wohn- und Stadtbau ist mit dem Geschäftsjahr 2019 zufrieden. Neun Bauprojekte konnte das Unternehmen abschließen. Insgesamt sind rund 170 Wohnungen und eine Kindertagesstätte mit 4 Gruppen entstanden. Der erzielte Jahresüberschuss lag mit rund acht Millionen Euro etwas unter den Vorjahreswerten. Künftig kommen zwei ambitionierte Neubauprojekte auf die Wohn- und Stadtbau zu: Die Entwicklung der beiden Kasernenflächen York und Oxford. Dabei wird das Unternehmen mehr als 900 Wohnungen bauen, über die Hälfte davon werden öffentlich gefördert. Neben dem Neubau werden aber auch bestehende Mietwohnungen im gesamten Stadtgebiet instand gesetzt und modernisiert.

v.l.: Sebastian Albers, Prokurist und Abteilungsleiter Hausbewirtschaftung; Dr. Christian Jaeger, Geschäftsführer der Wohn+Stadtbau; Stefan Wismann, Prokurist und Abteilungsleiter Bau; Horst Karl Beitelhoff, Aufsichtsratsvorsitzender der Wohn+Stadtbau © Wohn+Stadtbau
v.l.: Sebastian Albers, Prokurist und Abteilungsleiter Hausbewirtschaftung; Dr. Christian Jaeger, Geschäftsführer der Wohn+Stadtbau; Stefan Wismann, Prokurist und Abteilungsleiter Bau; Horst Karl Beitelhoff, Aufsichtsratsvorsitzender der Wohn+Stadtbau
© Wohn+Stadtbau

14:09 Uhr: ver.di gegen verkaufsoffene Sonntage

Sonntagsarbeit ist kein Gegenmittel gegen Corona. Mit diesen Worten reagiert die Gewerkschaft ver.di auf Vorstöße einzelner Münsterland-Gemeinden, in den nächsten Monaten verkaufsoffene Sonntage auch ohne begleitende Veranstaltungen durchzuführen. Die Gewerkschaft verweist in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgericht von Ende Juni. Danach dürfe der Sonntag durch verkaufsoffene Sonntage nicht zum Werktag werden und dürfe deshalb nicht ohne eine Veranstaltung mit prägender Wirkung stattfinden. Die Corona Pandemie habe den Einzelhandel flächendeckend getroffen. "Aus dieser Krise kommen wir nur gemeinsam, aber nicht durch flächendeckende verkaufsoffene Sonntage", heißt es von ver.di.

13:19 Uhr: Corona: Acht Neuinfektionen in Münster

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Münster ist seit gestern deutlich gestiegen. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in unserer Stadt 752 Menschen mit dem Virus infiziert. Damit sind acht neue Fälle dazugekommen. Nach Auskunft der Stadt Münster handelt es sich um eine einzige häusliche Gemeinschaft im Norden der Stadt. Gleichzeitig sind aber zwei Patienten wieder genesen. Somit gelten aktuell 15 Menschen in Münster als infiziert.

12:17 Uhr: FH-Professor wettert gegen Corona-Maßnahmen

Ein Professor der Fachhochschule Münster sorgt derzeit für Aufsehen. Auf seiner privaten Homepage wettert Jörg Hartleb vom Fachbereich Maschinenbau gegen die Corona-Maßnahmen und ruft zum Widerstand gegen die Bundesregierung auf. Hartleb bezeichnet das Corona-Virus als "nachweislich statistisch und medizinisch unbedeutend". Der Hochschullehrer stützt seine Thesen mit Quellen, die einen zweifelhaften Ruf haben. Ein Beispiel ist der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und Mediziner Wolfgang Wodard, dem der "Spiegel" in einem Faktencheck "gefährliche Falschinformationen" vorwirft. Das Präsidium der Fachhochschule Münster will Anfang kommender Woche über Konsequenzen für den auf dem Campus Steinfurt lehrenden Professor beraten.

11:06 Uhr: SPD: Dockland-Betreiber müssen vor der eigenen Haustür kehren

"Die Rassismus-Vorwürfe gegen Clubs in Münster bedürfen einer umfassenden Aufklärung. Schon jetzt ist klar: Die Betreiber des Dockland müssen für die Zukunft ihre Anstrengungen gegen Rassismus deutlich verstärken", kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung die Diskussion über die aktuellen Vorfälle. Nötig seien strikte Geschäftsanweisungen und eine klare und transparente Umsetzung. "Natürlich müssen die Betreiber sich auch das Verhalten von Subunternehmern zurechnen lassen", so Jung. Umso zentraler sei ein klares und unmissverständliches Auftreten gegen Rassismus. "Dieses Problem muss zu allererst im eigenen Unternehmen gelöst werden. Der Vorschlag, die Politik mit Podiumsdiskussionen in Mithaftung zu nehmen, ist ein ziemlich durchsichtiges Ablenkungsmanöver", so Jung. Die Dockland-Betreiber sollten vor ihrer eigenen Haustür kehren.

10:45 Uhr: Mehr Mitglieder in Münsters Sportvereinen

Münsters Sportvereine werden immer beliebter. Im Zeitraum von April 2019 bis April 2020 ist die Zahl der Mitglieder um mehr als 2.000 gestiegen. Das geht aus einer Erhebung des Landessportbundes NRW hervor. Inzwischen ist fast jeder dritte Münsteraner Mitglied in einem der heimischen Sportvereine. Der Stadtsportbund, SSB, freut sich zudem darüber, dass auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen in den Vereinen zugenommen hat. In der aktuellen Corona-Pandemie bleibt der Stadtsportbund optimistisch: Die Vereinsmitglieder seien dank kreativer neuer Angebote und stets schneller Reaktionen auf sich ändernde Situationen in dieser Zeit den Vereinen treu geblieben, belegt eine Blitzumfrage des SSB.

10:22 Uhr: Stadt zahlt viel Geld zurück

In den kommenden Monaten zahlt die Stadt Münster einen voraussichtlich zweistelligen Millionenbetrag an die Münsteraner zurück. Das sind Beiträge und eingezogene Gebühren für Veranstaltungen und Einrichtungen, die wegen der Corona-Krise geschlossen waren oder ausgefallen sind. So bekommen Eltern jetzt Gutschriften für Kita-Gebühren, zu viel gezahlte Gewerbesteuern werden erstattet, und Marktbeschicker erhalten Anteile der Standgebühren zurück. Auch die Fehler im neuen Bußgeldkatalog sorgen dafür, dass Verkehrsteilnehmer Geld erstattet bekommen. Im vergangenen Jahr hat die Stadt rund 19.000 Auszahlungen vorgenommen, in diesem Jahr dürften es doppelt so viele werden.

9:44 Uhr: Identifizierung bei Arbeitslosmeldung jetzt auch online möglich

Bei der Agentur für Arbeit können sich Kunden jetzt für ihre Arbeitslosmeldung auch online identifizieren. Sie bekommen zunächst ein Schreiben von der Behörde. Darin ist ein QR-Code zum Einscannen, um sich für das sogenannte Selfie-Ident-Verfahren einzuloggen. Neben einem Smartphone oder Tablet und einer stabilen Internetverbindung ist ein Ausweisdokument mit holografischem Merkmal nötig, etwa einen Personalausweis. Die Identifizierung online ist nötig, weil sich Menschen in Coronazeiten übergangsweise auch online oder per Telefon arbeitslos melden können. Dieser freiwillige Service gilt zunächst bis Ende September.

8:21 Uhr: Züge in Münster fahren wieder

Die kaputte Oberleitung beim Münsteraner Hauptbahnhof ist repariert. In Kürze fahren die Züge dort wieder auf der geplanten Strecke mit allen geplanten Halten. Es kann aber sein, dass manche Verbindungen noch ausfallen oder später fahren. Fahrgäste sollten weiterhin ihre Zugdaten überprüfen, rät die Bahn. Seit gestern Nachmittag konnten dort keine Züge durchfahren, weil ein Regionalexpress die Oberleitung beschädigt hatte. Zuletzt wurden dort Busse eingesetzt.

7:51 Uhr: Trelock verlegt Produktion in die Niederlande

Der Fahrradschlosshersteller Trelock aus Münster schließt einen Teil seiner Produktion in Münster und verlegt ihn in die Niederlande. Zum Ende des Jahres ist rund 25 Mitarbeitern gekündigt, ihnen wurde ein neuer Arbeitsplatz am neuen Standort in Veenendaal angeboten. Dort - 150 Kilometer von hier entfernt - betreibt Trelocks Mutterkonzern ein Produktions- und Logistikzentrum. Die Verwaltung in Münster bleibt erhalten, vor fünf Jahren hatte Trelock den Großteil seiner Produktion aus Asien nach Münster verlegt.

So sehen die Schlösser von Trelock zum Beispiel aus.© Trelock
So sehen die Schlösser von Trelock zum Beispiel aus.
© Trelock

7:24 Uhr: Carolin Kebekus unterstützt "Maria 2.0"

Die katholische Fraueninitiative "Maria 2.0" aus Münster bekommt prominente Unterstützung. Die TV-Komikerin Carolin Kebekus setzt sich für die Reformbewegung ein, schreibt die "ZEIT"-Beilage "Christ und Welt". "Maria 2.0" fordert unter anderem mehr Rechte für Frauen in der katholischen Kirche und die umfassende Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Priester. Auch Kebekus hatte die katholische Kirche wiederholt kritisiert.

6:43 Uhr: Fusion der Volksbank Münsterland Nord wird kommen

Die neue "Volksbank Münsterland Nord" ist beschlossene Sache. Auch die VR-Bank Kreis Steinfurt hat der Fusion mit der Volksbank Greven und der Vereinigten Volksbank Münster zugestimmt. Mit dem Zusammenschluss entsteht eine der führenden regionalen Genossenschaftsbanken in Deutschland. Für die Kunden in Münster ändern sich zum September dann nur die Kontodaten, Hauptsitz wird das Volksbank-Gebäude an der Neubrückenstaße.

5:58 Uhr: Münsteraner lösen Corona-Ausbruch in Berlin aus

In Berlin haben drei Münsteraner in einem Lokal am Alexander Platz gefeiert und dabei offenbar einen Corona-Ausbruch verursacht. Wie die Westfälischen Nachrichten melden, haben sie mindestens 13 Personen angesteckt. Zur Zeit sind die Münsteraner weiter in der Hauptstadt in einer Quarantäne Station. Für die Behörden ist es schwierig, die Zusammenhänge und Kontakte der drei weiter zu verfolgen. Denn bei der Feier vor zwei Wochen hatten viele Gäste die Erfassungsbögen mit falschen Angaben oder gar nicht ausgefüllt. Ob die Münsteraner wussten, dass sie erkrankt sind, können die Berliner Behörden laut "Tagesspiegel" nicht sagen. Bei den Nachforschungen hätten sie sich uneinsichtig gezeigt. Die Gesundheitsämter sind weiterhin dabei, mögliche Kontakte zu finden und zu überprüfen. Möglicherweise könnten also noch weitere Erkrankte bekannt werden, die von den Münsteranern infiziert wurden.

5:40 Uhr: Zugverkehr bleibt mindestens bis zum Vormittag eingeschränkt

Eine kaputte Oberleitung beim Hauptbahnhof stört weiterhin den Bahnverkehr in Münster. Laut Bahn wird der Schaden frühestens am Vormittag behoben sein. In Höhe Warendorfer Straße hatte ein Regionalexpress die Oberleitung beschädigt, Zugfahrten sind dort weiterhin nicht möglich. Zwischen Hauptbahnhof und Münster Nord fallen viele Züge aus, dort werden seit kurz nach 5 Uhr heute früh Taxen eingesetzt. Fahrgäste sollten ihre Verbindung bei der Reiseauskunft überprüfen, rät die Bahn.

Donnerstag, 23. Juli

19:00 Uhr: Zugverkehr weiterhin gestört

Die großflächige Störung des Zugverkehrs dauert wohl noch bis weit in den Abend an. Nach wie vor fallen Regionalzüge auf den wichtigen Pendlerstrecken Richtung Warendorf, Rheine, Enschede und Osnabrück aus. Der Fernverkehr wird großräumig um Münster herumgeleitet.

18:52 Uhr: Straßensperrung "Zum Hiltruper See"

Die Straße "Zum Hiltruper See" wird ab morgen (Freitag, 24.07.) für knapp drei Wochen (bis voraussichtlich 12. August) zwischen Osttor und Westfalenstraße gesperrt. Das Tiefbauamt bereitet dort Sondierungsbohrungen zur Kampfmittelüberprüfung vor. Anfang kommender Woche beginnen die Überprüfungen des Verdachtspunktes, anschließend wird die Fahrbahn erneuert. Der östliche Geh- und Radweg und die Straße "Zum Hiltruper See" müssen komplett gesperrt werden. Der Kfz-Verkehr wird umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle passieren, das Wohngebiet lässt sich wie gewohnt anfahren.

18:15 Uhr: Jahresbericht der Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Münster hatte auch im vergangenen Jahr viel zu tun. Aus dem Jahresbericht geht hervor, dass die Zahl der Beratungen mit rund 13.700 Ratsuchenden ähnlich hoch war wie in den Vorjahren. Thematisch ging es bei Einzelpersonen vor allem um Selbstwertprobleme sowie um Probleme wie Depressionen oder nach kritischen Lebensereignissen. Paare suchten häufig Rat wegen Schwierigkeiten in der Kommunikation und Familien wegen Problemen im Umfeld oder einer gestörten Beziehung zu ihren erwachsenen Kindern. Das Beratungs-Team ist nicht nur für Katholiken da, sondern auch für Menschen anderer oder ohne Religionszugehörigkeit.

16:45 Uhr: Zugverkehr gestört!

Der Zugverkehr ist rund um Münster zur Zeit gestört. Ein Regionalexpress hat am Nachmittag auf Höhe Warendorfer Straße eine Oberleitung beschädigt. Die Bahn rechnet damit, dass der Schaden erst um etwa 19.15 Uhr behoben sein wird. Bis dahin fallen Regionalzüge auf den wichtigen Pendlerstrecken Richtung Warendorf, Rheine, Enschede und Osnabrück aus. Der Fernverkehr wird großräumig um Münster herumgeleitet.

Die Fahrgäste in dem Regionalexpress (Foto) haben in Höhe Warendorfer Straße gut eine halbe Stunde auf ihren Plätzen ausharren müssen, bevor sie dann über Bohlen in einen Ersatzzug geleitet wurden.© privat (Klaus Wienker)
Die Fahrgäste in dem Regionalexpress (Foto) haben in Höhe Warendorfer Straße gut eine halbe Stunde auf ihren Plätzen ausharren müssen, bevor sie dann über Bohlen in einen Ersatzzug geleitet wurden.
© privat (Klaus Wienker)

15:59 Uhr: Stadtteilauto mit Aktion für Anwohner von Fahrradstraßen

Der Car-Sharing-Anbieter "Stadtteilauto" reagiert auf die emotionale Diskussion über Fahrradstraßen in Münster. In den Monaten August und September erlässt "Stadtteilauto" den direkten Anwohnern von Fahrradstraßen die Aufnahmegebühr. Das Unternehmen möchte auf diese Weise die Anwohner zum Nachdenken anregen, ob sie ihr Auto oder ihren Zweitwagen nicht vielleicht verkaufen wollen.

15:52 Uhr: FlixTrain fährt wieder

Heute ist FlixTrain auf die Schiene zurückgekehrt. Die grünen Fernzüge fahren wöchentlich zehnmal von Köln über Münster nach Hamburg und in Gegenrichtung. Außer in Münster wird auf der Strecke u.a. auch in Düsseldorf, Essen und Osnabrück gehalten. FlixTrain setzt nach eigenen Angaben auf ein umfassendes Hygienekonzept. Dazu zählen eine gründliche Reinigung und Desinfektion vor, nach und während jeder Fahrt sowie ein komplett kontaktloser Check-In. Darüber hinaus garantiert das Unternehmen allen Passagieren kostenlos einen Sitzplatz und sorgt damit für geordnetes Einsteigen in der Corona-Zeit. Alle Wagen sind komplett mit neuen Sitzen, Steckdosen am Platz und moderner WI-Fi-Technik ausgestattet.

15:02 Uhr: CDU: Keine Fahrradstraßen ohne Bürgerbeteiligung!

Fahrradstraßen sollen künftig nicht ohne hinreichende Bürgerbeteiligung ausgewiesen werden. Das fordert Münsters CDU-Fraktionschef Stefan Weber und verweist auf Gespräche mit Anliegern der Hittorfstraße, bei denen sinnvolle Lösungen herausgekommen sind. Man könne nicht Anwohner mit der knappen Mitteilung abspeisen, künftig könnten sie ihre Autos nicht mehr in ihrer Straße parken, wo sie das jahrelang getan haben. Da fast alle Bürger in ihrem Alltag Fußgänger, Radfahrer, Auto-, Bus- und Bahnfahrer seien, plädiert Weber für einen modernen Mobilitätsmix mit allen Verkehrsmitteln, statt nur auf das Fahrrad zu setzen.

14:30 Uhr: SC Preußen und Ole Kittner gehen getrennte Wege

Im Zuge der sportlichen Neuausrichtung für die Regionalliga hat der SC Preußen Münster entschieden, dem 32-jährigen Innenverteidiger kein neues Angebot zu unterbreiten. Nach knapp vier Jahren endet damit das Kapitel für den gebürtigen Münsteraner. Nach einer Fußoperation im Winter hatte Kittner für den Verein keine Rolle mehr gespielt.

14:22 Uhr: Corona: Eine Neuinfektion in Münster

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle im Stadtgebiet ist auf 744 (+1) gestiegen. Davon sind 722 Patienten wieder genesen. 13 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Somit gelten aktuell neun Personen als infiziert.

13:43 Uhr: Blutspenden dringend gesucht

Ferienzeit und Corona machen in diesem Jahr der UKM-Blutspende zu schaffen. Es herrscht ein Mangel an Blutkonserven. Benötigt werden Blutspenden aller Blutgruppen, vor allem der Blutgruppe 0. Die UKM-Blutspende weist darauf hin, dass wegen der besonderen Lage durch Corona Spenden nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich sind.

Öffnungszeiten der UKM Blutspende sind Montag, Dienstag und Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr und mittwochs und donnerstags zwischen 12.00 und 18.00 Uhr. Wegen der Corona-Lage sollten sich Spender in jedem Fall vorab telefonisch einen Termin unter 0251 – 83 58 000 geben lassen. © UKM
Öffnungszeiten der UKM Blutspende sind Montag, Dienstag und Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr und mittwochs und donnerstags zwischen 12.00 und 18.00 Uhr. Wegen der Corona-Lage sollten sich Spender in jedem Fall vorab telefonisch einen Termin unter 0251 – 83 58 000 geben lassen.
© UKM

13:37 Uhr: Spenden für den Treffpunkt "An der Clemenskirche"

Spenden-Segen für den Treffpunkt "An der Clemenskirche" der Alexianer. Er kümmert sich um Menschen in sozialen Notlagen. Münsters Friseure haben Shampoo und Seife gespendet, die Münster Arkaden 1.000 Masken. Wegen der Corona-Pandemie findet das Angebot des Treffpunkts gegenwärtig in einer Zeltstadt am Albersloher Weg statt.

12:51 Uhr: Stadthaus-Sanierung schreitet voran

Am Stadthaus 1 steht der dritte und vorletzte Sanierungsabschnitt kurz vor dem Abschluss. Am kommenden Wochenende wird der 45 Meter hohe Baukran abgebaut, von Samstag 20 Uhr bis Montagabend wird die Heinrich-Brüning-Straße deshalb gesperrt. Anschließend verschwinden nach und nach auch die Gerüste. Das Stadthaus 1 wird seit 2017 in vier Sanierungsabschnitten modernisiert und barrierefrei gestaltet. Für den aktuellen Bauabschnitt gibt es eine Landesförderung von 2,8 Millionen Euro. Insgesamt kostet die Sanierung 38,5 Millionen Euro. Die Schlussetappe beginnt im Spätherbst. Dann wird der Gebäudetrakt entlang der Klemensstraße auf modernen und energie-effizienten Stand gebracht.

11:22 Uhr: CSD findet statt

Der Christopher Street Day in Münster wird in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Die Organisatoren haben ein Konzept für die Veranstaltung am 29. August entwickelt, das an die aktuelle Lage angepasst ist. So ist diesmal nur eine kleine Kundgebung geplant. Es wird kein Ständefest mit Bühnenprogramm geben und auch keine Abschlussparty. Die Veranstalter hoffen allerdings darauf, dass sich möglichst viele Menschen an einer geplanten Menschenkette auf der Promenade beteiligen werden, bei der der nötige Abstand über vorbereitete Abstandshalter gewährleistet werden soll. Die Teilnahme erfolgt über eine Anmeldung, damit die Anzahl der Ordner und Abstandshalter geplant werden kann.

11:09 Uhr: Kostenloses Eltern-Kind-Ticket verfügbar

Drei Wochen vor der Einschulung bieten die Verkehrsunternehmen im Westfalentarif wieder das kostenlose Eltern-Kind-Ticket an. Vom 29. Juli bis 18 August können Eltern mit ihren Kindern wieder kostenlos den Weg zur Schule mit Bus und Bahn üben. Damit können sich die Mädchen und Jungen in Begleitung mit dem Schulweg vertraut machen, außerdem können Eltern ihre Kleinen dafür sensibilisieren, dass in Bus und Bahn eine Maske tragen müssen. Ein Eltern-Kind-Ticket gilt in den Bussen und Nahverkehrszügen im Westfalentarif für eine einmalige Hin- und Rückfahrt zwischen dem Wohn- und Schulort. Mit dem Ticket dürfen ein Kind und ein Erwachsener fahren: Auf der Hinfahrt ist es nur in Begleitung eines Kindes gültig, auf der Rückfahrt kann der Erwachsene auch allein fahren. 

11:07 Uhr: Bus-Fahrpreise bleiben stabil

Normalerweise steigen zum 1. August eines Jahres die Buspreise, in Münster bleiben sie in diesem Jahr stabil. Darauf haben sich Stadt, Politik und Stadtwerke geeinigt. Die gestiegenden Kosten trägt das Unternehmen mit all seinen Sparten. "Damit helfen wir, den klimafreundlichen Nahverkehr weiter zu fördern", sagt Sebastian Jurczyk aus der Geschäftsführung der Stadtwerke. Im letzten Vierteljahr 2020 werden die Tickets sogar günstiger, dann geben die Stadtwerke die gesenkte Mehrwertsteuer weiter. 2021 wird das Busfahren aber wieder teurer: Anders lässt sich der Ausbau des Nahverkehrs nicht finanzieren.

© Stadtwerke Münster
© Stadtwerke Münster

10:42 Uhr: Mehr Rotaviren in Münster

Rota-Viren sorgen bei Kindern sehr oft für schwere Magen-Darm-Erkankungen. Im vergangenen Jahr haben die Behörden bei uns in der Stadt deutlich mehr Infektionen registriert als im Jahr davor. Rota-Viren-Erkrankungen müssen gemeldet werden, laut Robert Koch Institut waren es 2019 insgesamt 91 bei uns in der Stadt. Im Jahr davor waren es 27. Wegen dieser Entwicklung schlägt die Krankenkasse AOK Nordwest Alarm und rät Eltern, unbedingt auf die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern zu achten.

9:54 Uhr: Maßnahmen für mehr Miteinander am Coconut-Beach

Damit sich rassistische Vorfälle beim Einlass in Clubs nicht mehr wiederholen könnten, haben die Macher von Coconut Beach jetzt einen Maßnahmenkatalog zusammengestellt. Dabei stehen das Miteinander ebenso wie ein Austausch mit allen beteiligten Seiten im Fokus. Die Liste umfasst vier Punkte. So wird es beispielsweise eine direkte Meldestelle für alle geben, die sich an der Tür ungerecht behandelt fühlen. Jede Sicherheitskraft bekommt eine dreistellige Kennziffer, um eine genaue Nachverfolgung zu gewährleisten. Direkt an der Tür soll die Securityleitung eine Bodycam erhalten, die erst bei Bedarf und Einverständnis aller eingeschaltet wird. Gemeinsame Veranstaltungen mit Behörden, Politik, Publikum und Sicherheitsfirmen sollen schließlich einen besseren Austausch und besseres Verständnis bringen. Einen Termin für die erste Runde mit dem Titel "Wir gegen Rassismus: Was können wir besser machen" soll es in Kürze geben.

8:43 Uhr: Padberg verlässt WWU Baskets

Leo Padberg beendet seine erfolgreiche Karriere bei den WWU Baskets. Der Small Forward kam 2016 zu den Uni-Städtern, stieg mit ihnen 2018 in die Barmer Basketball Bundesliga ProB auf, erreichte 2019 die deutsche ProB-Vizemeisterschaft und wurde 2017 sowie 2018 WBV-Pokalsieger. Mit der Universität Münster wurde er 2016 und 2017 Deutscher Hochschulmeister. Der 29-Jährige bleibt aber dem UBC Münster erhalten und spielt in der zweiten Mannschaft weiter. Leo Padberg begründet seinen Rückzug damit, dass er als angehender Lehrer sich jetzt auf sein zweites Staatsexamen und das zweite Jahr seines Referendariats in der Friedensschule Münster konzentrieren möchte.

7:32 Uhr: Entscheidung über Münsteraner Weihnachtsmarkt steht noch aus

Ob es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt in Münster geben wird, entscheidet sich erst nach den Sommerferien. Sollte es in gut vier Monaten losgehen, könnte es mit dem Harsewinkelplatz zum ersten Mal sechs Standorte geben. Der Platz unter der markanten Kirsch-Skulptur ist europaweit ausgeschrieben, bislang gebe es aber nur einen Bewerber, berichten die "Westfälischen Nachrichten". Er müsse jetzt ein detailliertes Konzept vorlegen, das auch regionaltypische Waren vorsieht, Bierstände würde es nicht geben. Würde der Bewerbe falsche Schwerpunkte setzen, bliebe der Harsewinkelplatz fünf weitere Jahre leer, denn für diese Spanne wird die Konzession vergeben.

6:09 Uhr: Jüdefelder Straße wird zur autofreien Kneipen-Meile

Die Taskforce Gastronomie hat den krisengeplagten Gastwirten in der Coronazeit weitere Flächen für die Außengastronomie zur Verfügung gestellt. So wird die Jüdefelder Straße im Kuhviertel ab heute zeitweise zur autofreien Kneipen-Meile. Ab 18 Uhr ist die Straße für Autos gesperrt und ein Parkverbot eingerichtet. Um den Anwohnern nicht zu viel zuzumuten, wird die Jüdefelder Straße in den kommenden Wochen nur von Mittwoch bis Samstag für die Außengastro genutzt. Sperrstunde ist in der Woche um 22:30 Uhr, Freitag und Samstag um 23:15 Uhr. Die Stadt gibt die zusätzlichen Flächen für eine begrenzte Zeit frei, weil die Gastwirte auch aktuell wegen der Krise nur etwa 30 Prozent ihres sonst normalen Umsatzes machen.

5:43 Uhr: Auftakt vom Sommernachtskino unter Corona-Bedingungen

Gestern ist das Sommernachtskino mit dem Klassiker "Blues Brothers" auf dem Schlossplatz gestartet. Wie jedes Jahr werden bei Anbruch der Dunkelheit verschiedene Filme gezeigt – dieses Jahr corona-bedingt mit einem ausgefeilten Hygienekonzept und nötigem Abstand. Insgesamt sei die Stimmung locker, fröhlich und entspannt gewesen. Veranstalter Ansgar Esch vom Cineplex Münster zeigt sich zufrieden mit dem gestrigen Abend. 450 Gäste waren da, 500 wären möglich gewesen. Weil Besucher die gegebenen Hygieneregeln eingehalten haben, sollen die Plätze langsam auf 980 Plätze erweitert werden.

Am ersten Tag des Sommernachtskinos waren 450 Gäste da.©
Am ersten Tag des Sommernachtskinos waren 450 Gäste da.
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Mittwoch, 22. Juli

16:53 Uhr: Polizeieinsatz nicht zu beanstanden

Der Polizeieinsatz von gestern Nachmittag am Inselbogen ist offenbar korrekt abgelaufen. Das geht aus den bisherigen Ermittlungen hervor, teilt die Staatsanwaltschaft Münster auf ANTENNE MÜNSTER-Nachfrage mit. Die Polizisten waren wegen eines eskalierten Streits in eine Wohnung am Inselbogen gerufen worden. Dort wurden sie von einem 59-Jährigen mit Messern bedroht. Als der sich weder von eingesetztem Pfefferspray noch von zwei Warnschüssen beeindrucken ließ, schossen die Beamten dem Mann ins Bein und verletzten ihn. Sie hätten also verschiedene Dinge probiert, bevor der Schuss fiel, so Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Inzwischen gebe es Hinweise darauf, dass bei dem 59-jährigen Mann eine psychische Erkrankung vorliegen könnte.

16:11 Uhr: Auch DFB-Bundesgericht weist Einspruch der Preußen zurück

Auch das DFB-Bundesgericht hat im schriftlichen Verfahren die Berufungen von Drittliga-Absteiger Preußen Münster gegen drei vorangegangene Urteile des DFB-Sportgerichts bezüglich Spielwertungen als unbegründet zurückgewiesen. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilt, betreffe dies die 2:3-Niederlage beim FC Bayern München II vom 3. Juni sowie die beiden 0:1-Niederlagen beim Chemnitzer FC vom 16. Juni und bei Eintracht Braunschweig vom 20. Juni. Der SCP hatte seine Einsprüche gegen die Spielwertungen damit begründet, dass die Austragung der Partien wegen der unterschiedlichen Vorbereitungszeiten der Beteiligten nach der Corona-Pause gegen die Grundsätze des Fair Play und der Chancengleichheit verstoßen habe.

15:12 Uhr: Raser von Coesfeld weiter auf der Flucht

Nach der gefährlichen Verfolgungsjagd in der Coesfelder Innenstadt am Freitagabend (17.07.) ist der von der Polizei gesuchte Fahrer weiter auf der Flucht. Mittlerweile sind aber erste Hinweise eingegangen. Eine Mordkommission ermittelt in dem Fall. Der Autofahrer soll bei einer Polizeikontrolle am Freitagabend plötzlich Gas gegeben haben und davongerast sein. Nach Polizeiangaben prallte er mit seinem Wagen gegen einen Blumenkübel, durch umherfliegende Teile wurden zwei Passanten leicht verletzt. Der Fahrer sei aufgrund von Zeugenhinweisen identifiziert worden, hatte die Polizei erklärt. Seit Dienstag sucht die Polizei auch mit einem Foto nach einem 29 Jahre alten Tatverdächtigen.

14:19 Uhr: Corona: Acht Münsteranerinnen und Münsteraner aktuell infiziert

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle im Stadtgebiet ist auf 743 (+1) gestiegen. Davon sind 722 Patienten wieder genesen. 13 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Somit gelten aktuell acht Personen als infiziert.

13:46 Uhr: Neuer digitaler Biergarten

Die Taskforce Gastronomie in Münster hat weitere Plätze für mehr Außengastronomie geschaffen. Auf dem nördlichen Schlossplatz eröffnet heute Abend ein weiterer digitaler Biergarten mit rund 400 Plätzen. Er heißt "Kuhwiese am Schlossplatz", und zwar weil die Betreiber alle Gastwirte aus dem Kuhviertel sind. Die Clubs "Gorilla Bar", "Peacock", "Barzillus" und "Davidwache" sind dabei. Getränke gibt es vor Ort. Essen kann per App über den Lieferservice biergarten.ms oder hungrig.ms bestellt werden. Und kommt dann per Lastenrad-Transport zum Platz. Eröffnung ist heute Abend um 17 Uhr. Die Eröffnung erfolgt gleichzeitig mit Start des Sparda-Sommernachtskinos. Das Konzept ist also: Erst Biergarten und dann Kino.

13:25 Uhr: "Münster schenkt aus"

Auch wenn es zwischendurch immer mal wieder regnet, Münsters Straßenbäume brauchen mehr Wasser, um gut durch den Sommer zu kommen. Deshalb hat das städtische Grünflächenamt die Kampagne "Münster schenkt aus" gestartet. Ziel ist es, dass Ehrenamtliche die Straßenbäume in ihrem Wohnumfeld per Gießkanne mit Wasser versorgern. Das Grünflächenamt stellt dafür Zapfstellen zur Verfügung: An 37 Standorten im gesamten Stadtgebiet stehen große Wassertanks. Außerdem wurden mehr als 300 Bäume mit Wassersäcken ausgestattet, über die das Wasser nach und nach bis zu den Wurzeln gelangen wird.

Fabian Böckmann (l.) und Bernd Lohmann vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit stellen im Hansaviertel an der Meppener Straße/Ecke Papenburger Straße einen der 37 Wassercontainer auf.© Stadt Münster
Fabian Böckmann (l.) und Bernd Lohmann vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit stellen im Hansaviertel an der Meppener Straße/Ecke Papenburger Straße einen der 37 Wassercontainer auf.
© Stadt Münster

12:57 Uhr: Illegale Gäste in abgestellten Zugwaggons

Die Bundespolizei Münster hat bei Kontrollen am Münsteraner Güterbahnhof mehrere Menschen ertappt, die sich illegal in abgestellten Reisezugwagen aufhielten. Unter ihnen befand sich auch ein 47-jähriger Litauer. Er war wegen mehrerer Diebstahl-Delikte zur Festnahme ausgeschrieben und wurde in die JVA Münster gebracht. Bei weiteren Menschen verfasste die Polizei Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs. Die Beamten machen darauf aufmerksam, dass das Betreten der Reisezugwagen nicht nur verboten ist - das Überqueren der Hauptgleise sei zudem lebensgefährlich. Die Bahnpolizei will in den kommenden Wochen ihre Kontrollen noch verstärken.

12:44 Uhr: Vermisster Senior wieder da

Der seit gestern Nachmittag vermisste 78-Jähige ist wieder aufgetaucht. Er wurde wohlauf angetroffen. Die Polizei hatte mit Hunden im Bereich Sandfortskamp / Salzmannstraße nach dem Senior gesucht.

11:39 Uhr: OVG bestätigt Corona-Regeln für Gastronomie

Die aktuellen Corona-Regeln für die nordrhein-westfälische Gastronomie sind rechtens. Das hat das NRW-Oberverwaltungsgericht in Münster in einem Eilverfahren entschieden. Ein traditionelles Brauhaus aus Köln hatte sich gegen die Abstandsvorgaben der Landesregierung gewandt, weil es die vorgeschriebenen Mindestabstände nicht einhalten will. Diese Vorschriften sind für die Richter in Münster aber nicht zu beantstanden. Das OVG wies daraufhin hin, dass Gastronomen auch Feste wie Hochzeitsfeiern mit bis zu 150 Teilnehmern in abgetrennten und gut durchlüfteten Räumen ausrichten dürfen, ohne dass Abstandsgebot und Mund-Nasen-Schutz eingehalten werden müssen.

10:12 Uhr: Aufarbeitung des Vorfalls am Coconut Beach

Nach dem offenbar rassistischen Vorfall am Eingang zum Coconut Beach am Sonntag (19.07.) bemüht sich der Betreiber weiter um Aufklärung und Aufarbeitung. Ein dunkelhäutiger Polizist aus Hamm war mit seinen beiden erwachsenen Söhnen an der Tür abgewiesen worden, weil es laut Türsteher "mit ihnen nicht passt". Beach-Mitinhaber Thomas Pieper erklärt entschieden, dass der Vorfall nicht hätte passieren dürfen. Pieper hat seit Sonntag zahlreiche Gespräche geführt. Die Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst wird er prüfen, ebenso mit dem Veranstalter vom der "RnBeach-Party". In den Gesprächen wurde inzwischen bekannt, dass es schon länger mit Besuchern aus Hamm Probleme gegeben haben soll.

9:44 Uhr: Gewerkschaft sorgt sich ums Ausbildungsjahr

Im vergangenen Dreiviertel-Jahr sind in Münster viele Ausbildungsplätze weggefallen, laut Agentur für Arbeit liegt der Rückgang bei über 20 Prozent. Schuld waren die Auswirkungen der Corona-Krise. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) in der Region Münsterland schlägt deshalb Alarm: Unternehmen sollten alles daran sezten, die Ausbildung aufrecht zu erhalten. "Wer heute auf Azubis verzichtet, dem fehlen morgen die Fachkräfte", erklärt NGG-Geschäftsführer Helge Adolphs in Münster. Die Lage in Hotels und Gaststätten sei besonders dramatisch, Adolphs errinnert deshalb an die neuen staatlichen Fördermittel.

Ausbildung in einer Bäckerei: Die Gewerkschaft NGG fordert Betriebe dazu auf, auch in Krisenzeiten weiter auf Azubis zu setzen.© NGG
Ausbildung in einer Bäckerei: Die Gewerkschaft NGG fordert Betriebe dazu auf, auch in Krisenzeiten weiter auf Azubis zu setzen.
© NGG

9:05 Uhr: 39-jähriger Münsteraner wegen Vergewaltigung verurteilt

Weil er eine Studentin in einem Aufzug vergewaltigt hat, muss ein Münsteraner für vier Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil hat das Landgericht Münster gefällt. Im vergangenen November hatte der 39 Jahre alte Mann in einem Studentenwohnheim sein Opfer missbraucht. Bei der Aufklärung halfen zunächst Bilder aus einer Überwachungskamera, der Täter hatte sich daraufhin gestellt. Im Januar hatte er bei der Haftrichterin angegeben, dass es einvernehmlichen Handlungen gewesen seien. Während der Verhandlung äußerte sich der Mann jedoch nicht mehr zu den Vorwürfen. Die Verteidigung will in Revision gehen.

7:13 Uhr: Volksbank Münster stimmt einer Fusion zu

In Münster hat die Vertreterversammlung der Vereinigten Volksbank den Weg für eine Fusion mit der Volksbank Greven und der VR-Bank Kreis Steinfurt freigemacht. Mit fast 94 Prozent stimmten die anwesenden Mitgliedervertreter für den Zusammenschluss. Folgen die anderen beiden Banken, dann entsteht mit der neuen "Volksbank Münsterland Nord" eine der führenden regionalen Genossenschaftsbanken in Deutschland. Für die Kunden in Münster ändern sich zum September dann nur die Kontodaten. Hauptsitz wird das Volksbankgebäude an der Neubrückenstaße. Das Geschäftsvolumen der neuen Bank würde bei rund 14.2 Milliarden Euro liegen, sie hätte rund 280.000 Kunden. In Knapp 50 Filialen kümmern sich mehr als 1000 Mitarbeiter um die Kundschaft.

6:20 Uhr: 78-jähriger dementer Senior vermisst

In Münsters Norden wird seit gestern Nachmittag ein 78-jähriger dementer Mann vermisst. Die Polizei hat bereits mit Hunden im Bereich Sandfortskamp / Salzmannstraße nach dem Senior gesucht. Allerdings verliert sich die Spur an einer Bushaltestelle, dort ist der Vermisste wahrscheinlich in einen Bus eingestiegen. Der Mann ist etwa 1,65 Meter groß. Er trug eine auffällige rosa Jeans. Wer ihn gesehen hat oder etwas über ihn weiß, sollte die Polizei informieren.

5:34 Uhr: Das Sommernachtskino 2020 startet mit Hygienekonzept

Es geht wieder los mit dem Sommernachtskino! Wenn es heute Abend dunkel wird, sitzen wieder hunderte Menschen vor dem Schloss und genießen einen Film unter freiem Himmel. Der erste Film ist der Klassiker Blues Brothers. Natürlich gibt es auch für das Sommernachtskino ein Hygienekonzept. Dazu gehören weniger Menschen, feste Wegführungen mit Maskenpflicht und Nachverfolgbarkeit. Die Buchung der Tickets und auch der Snacks funktioniert ausschließlich online. Außerdem wird darauf geachtet, dass niemand direkt neben einem Fremden sitzt: Zwischen zwei Gruppen wird automatisch immer mindestens ein Platz freigelassen. Bis Mitte August gibt es im Sommernachtskino jeden Tag eine Vorstellung.

Dienstag, 21. Juli

18:56 Uhr: Auch CDU fordert Konsequenzen nach Rassismus-Vorfall

Mit Bestürzung kommentiert Münsters CDU-Kreisvorsitzender Hendrik Grau den Rassismus-Vorfall am Coconut Beach: "Rassismus und Menschenfeindlichkeit ist nicht hinnehmbar. Münster ist eine bunte und weltoffene Stadt, in der Diskriminierungen keinen Platz hat!“, so Grau. Die Vorwürfe müssten geprüft und daraus umgehend Konsequenzen gezogen werden. Die CDU Münster plant eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Alltagsrassismus.

18:29 Uhr: Interne Ermittlungen bei der Polizei nach Einsatz am Inselbogen

Die Polizei ermittelt in den eigenen Reihen nach dem Einsatz heute Nachmittag am Inselbogen. Dort waren Polizisten zu einem eskalierten Streit gerufen worden und haben einem Mann ins Bein geschossen. Als sie zum Einsatzort kamen, wurden die Beamten von einem Mann mit Messern in der Hand empfangen. Zunächst haben sie Pfefferspray eingesetzt und zwei Warnschüsse abgegeben. Erst als der 59-Jährige sich davon nicht beeindrucken ließ, machten sie von der Schusswaffe Gebrauch. Der Messer-Mann wurde verletzt, aber nicht lebensgefährlich. Er ist jetzt im Krankenhaus. Laut Staatsanwaltschaft stehen die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf noch ganz am Anfang. Aus Neutralitätsgründen übernimmt das Polizeipräsidium Bielefeld die Ermittlungen.

18:02 Uhr: DFB-Sportgericht weist erneut Einspruch von Preußen Münster zurück

Drittliga-Absteiger Preußen Münster hat beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit seinen Einsprüchen gegen die Wertung verlorener Spiele weiter keinen Erfolg. Das Sportgericht wies heute ähnlich wie zuvor im Einzelrichterurteil auch im schriftlichen Verfahren den Einspruch gegen die 0:3-Niederlage beim SV Meppen am 1. Juli als "unbegründet" zurück. In den vergangenen Wochen hatte das Sportgericht bereits Münsters Einsprüche gegen die Wertungen der 2:3-Niederlage beim FC Bayern München II sowie der beiden 0:1-Niederlagen beim Chemnitzer FC und bei Eintracht Braunschweig abgeschmettert. Die Preußen hatten ihre Einsprüche gegen die Spielwertungen damit begründet, dass die Austragung der Partien wegen der unterschiedlichen Vorbereitungszeiten der Beteiligten nach der Corona-Pause gegen die Grundsätze des Fair Play und der Chancengleichheit verstoßen habe.

17:27 Uhr: Annette-Allee wird rot

Ob Dieckstraße, Hittorf Straße oder Goldstraße: Münsters Fahrradstraßen werden nach und nach rot eingefärbt. Jetzt sollen die Bürger auch die Annette-Allee besser als Fahrradstraße wahrnehmen können. Deshalb baut das städtische Tiefbauamt die Straße in diesen Tagen aus und färbt einen großen Teil der Fahrbahn rot ein. Zum Monatsende soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. In der Annette-Allee müssen keine Parkplätze für den Radverkehr weichen. Die erforderliche Breite der Fahrradtrasse von mindestens vier Metern plus Sicherheitsstreifen ist hier auch ohne Einschränkungen für den ruhenden Kfz-Verkehr möglich. Das ist bei anderen Straßen nicht der Fall. Und weil dabei viele Parkplätze wegfallen, wird die Diskussion über Sinn oder Unsinn der Färbung immer intensiver geführt.

Ein großer Teil der Fahrbahn auf der Annette-Allee wird eingefärbt.© Stadt Münster
Ein großer Teil der Fahrbahn auf der Annette-Allee wird eingefärbt.
© Stadt Münster

16:58 Uhr: Lage der Jugendherbergen

Im Bereich Westfalen-Lippe können zwölf der 29 Jugendherbergen erst im nächsten Jahr ihre Türen wieder öffnen. Sie bleiben aus wirtschaftlichen Gründen noch geschlossen. Betroffen sind u.a. die Standorte Burg Altena, Paderborn oder auch Rheine. Die Jugendherberge Münster bleibt dagegen ebenso wie etwa die Standorte Haltern am See, Winterberg und Möhnesee geöffnet. Hier spricht der Landesverband vor allem jetzt in den Sommerferien Corona-gestresste Familien an, für die die Jugendherbergen ein spezielles Angebot zusammengestellt haben. Der Verband hofft, die Krise ohne Standort-Schließungen und Entlassungen zu überstehen. Die Buchungen für das kommende Jahr lassen jedenfalls Optimismus aufkommen.

16:25 Uhr: Polizeieinsatz am Inselbogen

Bei einem Polizeieinsatz am Inselbogen ist es am Nachmittag zu turbulenten Szenen gekommen. Die Beamten waren gerufen worden, weil in einer Wohnung ein Streit eskaliert war. Als die Polizisten zu der Wohnung kamen, stand ihnen ein Mann mit einem Messer gegenüber. Damit hatte er die anderen Menschen in der Wohnung bedroht, aber nicht verletzt. Auf die Aufforderung "Messer weg" ist er nicht eingegangen. Daraufhin haben die Polizisten von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Der Mann ist schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Mehrere Streifenwagen und auch die Feuerwehr waren im Einsatz. Währenddessen war der Bereich Inselbogen/Metzer Straße gesperrt.

16:07 Uhr: BASF-Spende für Corona-Notfonds der WWU

BASF Coatings in Münster hat den Corona-Notfonds der Uni Münster mit einer Spende in Höhe von 5.000 EUR unterstützt. Viele Studierende haben wegen der Corona-Pandemie ihre regulären Nebentätigkeiten verloren, mit denen sie ihr Studium finanzieren. Die Uni Münster hatte deshalb einen Notfonds ins Leben gerufen und um Spenden gebeten. Über diesen Fonds können Studierende bis zu zweimal eine Zuwendung von maximal 450 Euro pro Person erhalten. Insgesamt sind inzwischen seit April knapp 380.000 Euro für den Corona-Notfonds zusammengekommen. Fast 750 Anträge von Studierenden wurden bereits ausgezahlt.

15:45 Uhr: Polizei fahndet nach Raser von Coesfeld

Von dem rücksichtlosen Raser aus Coesfeld fehlt weiter jede Spur. Er hatte am Freitag (17.07.) beinahe mehrere Menschen getötet. Eine Mordkommission aus Münster ermittelt jetzt mit einem Foto.

Nach der Flucht eines schwarzen Kleinwagens durch die Innenstadt von Coesfeld am Freitagabend (17.07., 19:15 Uhr), bei der der 29-jährige Rene Thorsten Werner zwei Personen leicht verletzt und mehrere Passanten gefährdet haben soll, sucht die Polizei den Beschuldigten nun mit einem Lichtbild. © Polizei Münster
Nach der Flucht eines schwarzen Kleinwagens durch die Innenstadt von Coesfeld am Freitagabend (17.07., 19:15 Uhr), bei der der 29-jährige Rene Thorsten Werner zwei Personen leicht verletzt und mehrere Passanten gefährdet haben soll, sucht die Polizei den Beschuldigten nun mit einem Lichtbild.
© Polizei Münster

14:22 Uhr: Corona: Zwei Neuinfektionen in Münster

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle im Stadtgebiet ist auf 742 (+2) gestiegen. Davon sind 722 Patienten wieder genesen. 13 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Somit gelten aktuell sieben Personen als infiziert.

14:04 Uhr: Am FMO ist wieder mehr los

Der Flughafen Münster/Osnabrück meldet zur Ferienhalbzeit in NRW und zum Ferienbeginn in Niedersachsen wieder steigende Verkehrszahlen. Seit acht Wochen starten nach der Corona-bedingten Pause wieder Flugzeuge am FMO. Zunächst gab es im Juni täglich eine Verbindung nach München. Dann wurde nach und nach der touristische Flugverkehr wieder hochgefahren. Im Juni gab es rund 30 Starts und Landungen pro Woche, jetzt im Juli sind es schon doppelt so viele. Bis September will der FMO es auf 170 Starts und Landungen pro Woche bringen, das liegt jedoch noch weit unter den Zahlen des Vorjahres. Die meisten Urlauber starten in diesem Jahr ab Münster/Osnabrück zu spanischen und griechischen Zielen.

13:56 Uhr: Drogentotengedenktag in Münster

Jedes Jahr wird weltweit am 21. Juli ein Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige begangen. In Münster wird er vom Drogenhilfeverein "Indro" organisert. In Deutschland starben 2019 laut Polizeistatistik 1.398 Menschen aufgrund illegalen Drogenkonsums, in Nordrhein-Westfalen waren es 292, in Münster acht.

Aufgrund der schwierigen Bedingungen unter der Corona-Pandemie konnte die diesjährige Trauerveranstaltung nicht wie gewohnt auf der offenen Drogenszene am Bremer Platz stattfinden, sondern sie musste im Cafébereich des "Indro" unter strenger Beachtung spezifischer Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Außerdem durften Banner am Einrichtungsgebäude angebracht werden.© Indro
Aufgrund der schwierigen Bedingungen unter der Corona-Pandemie konnte die diesjährige Trauerveranstaltung nicht wie gewohnt auf der offenen Drogenszene am Bremer Platz stattfinden, sondern sie musste im Cafébereich des "Indro" unter strenger Beachtung spezifischer Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Außerdem durften Banner am Einrichtungsgebäude angebracht werden.
© Indro

13:38 Uhr: Westfalen AG zufrieden mit 2019

Die Westfalen Gruppe mit Sitz in Münster blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Trotz abflauender Konjunktur meldet das Unternehmen ein stabiles Ergebnis. So blieb der Konzernumsatz mit 1,85 Milliarden Euro nahezu stabil. Der Gewinn lag mit knapp 62 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau. Zu dem guten Ergebnis hat vor allem wieder der Bereich Tankstellen beigetragen. In diesen Bereich hat die Westfalen AG im vergangenen Jahr auch besonders investiert. So wurden u.a. neue Stromladesäulen errichtet – zum Jahresende waren es rund 40 E-Säulen. Das Jahr 2020 wird allerdings nach einem guten Start von der Corona-Krise beeinflusst. Die Westfalen Gruppe rechnet mit einem deutlichen Umsatzrückgang.

12:14 Uhr: Digitale und analoge Messungen am Aasee

Nach dem massenhaften Fischsterben im Aasee im Hitzesommer 2018 setzt die Stadt Münster inzwischen eine Bürgeridee um. Es geht um digitale Messungen, die rund um die Uhr an verschiedenen Stellen Umweltdaten zur Situation des Aasees liefern. Dabei handelt es sich um eine Messtonne oder Boje, die mit speziellen Sensoren ausgestattet ist. Das digitale System wird durch analoge Messungen des Umweltamtes ergänzt, weil das digitale System nicht alle maßgeblichen Daten zusammenfügen und analysieren kann. Deshalb entnehmen Mitarbeiter des Umweltamtes regelmäßig Gewässerproben und schauen beispielweise nach der Entwicklung der Blaualgen auf dem Aasee. Aktuell gibt es eine Messstation, weitere sind an verschiedenen Stellen im Aasee geplant.

Sie haben den Aasee und seine Wasserqualität fest im Blick (v.l.): Michael Hermes ("Münsterhack"), Berthold Reloe und Sonja Kramer (Amt für Mobilität und Tiefbau), Lutz Hirschmann (Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit), Dr. André Wolf (Stabsstelle Smart City).© Presseamt Münster
Sie haben den Aasee und seine Wasserqualität fest im Blick (v.l.): Michael Hermes ("Münsterhack"), Berthold Reloe und Sonja Kramer (Amt für Mobilität und Tiefbau), Lutz Hirschmann (Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit), Dr. André Wolf (Stabsstelle Smart City).
© Presseamt Münster

11:35 Uhr: Kran am Stadthaus wird abgebaut

Am Stadthaus 1 ist ein großer Baukran seit einigen Monaten ein markanter Blickfang. Jetzt am Wochenende wird der Kran abgebaut, dafür wird die Heinrich-Brüning-Straße und zwischen Klemensstraße und Syndikatsplatz gesperrt. Diese Sperrung gilt von Samstag 20 Uhr bis Montag 20 Uhr. Währenddessen können Fußgänger die Arkaden am Warenhaus Karstadt nutzen, die Geschäfte im Stadthaus bleiben erreichbar, ebenso wie der Eingang. Die Kranteile werden auch über die Salzstraße transportiert, auch dort ist mit Einschränkungen zu rechnen.

11:23 Uhr: LBS-Immobiliengeschäft während Corona

Die Coronakrise mit dem Lockdown war auch auf dem Immobilienmarkt zu spüren, die LBS Immobilien NordWest in Münster spricht aber von einem "nur kurzen Effekt". Im April wurden knapp 10 Prozent weniger Wohnungen und Häuser vermittelt, aber der Objektwert stieg gleichzeitig an. Auch im Immobiliengeschäft haben sich die Beteiligten schnell auf neue Methoden wie Videotelefonie oder virtuelle Besichtigung geeinigt. Zum Problem werde dagegen zunehmend das mangelnde Angebot, heißt es von der LBS, und das betreffe Eigenheime ebenso wie Eigentumswohnungen gleichermaßen.

Selbstnutzer veräußern ihr Eigentum erst, wenn sie eine passende Alternative – meist eine stadtnähere barrierearme Wohnung – gefunden haben. Und Anleger verkaufen mangels Anlagealternativen nur im äußersten Notfall

10:48 Uhr: Mietentwicklung nach Mietpreisbremse

In Münster sind die durchschnittlichen Mieten auch fünf Jahre nach der Mietpreisbremse weiterhin gestiegen, allerdings nicht mehr so stark wie in den fünf Jahren davor. Das zeigt eine Analyse im Immobilienportal "immowelt.de", in der die Mietenwicklung von 40 Großstädten verglichen wurde. Danach lag die durchschnittliche Quadratmetermiete im ersten Halbjahr 2010 bei 7,50 Euro, fünf Jahre später bei 8,50 Euro und ist aktuell bei 10 Euro angekommen. Im Fazit der Analyse heißt es, dass neue Wohnungen alleine nicht ausreichen, um den Mietanstieg zu bremsen. Außerdem müssten die Städte mehr Sozialwohnungen mit Preisbindung schaffen. Die Mietpreisbremse von 2015 ist mal mehr mal weniger erfolgreich: Während in Köln und Hamburg die Mieten längst nicht mehr so stark steigen wie zuvor, war in Heilbronn und Offenbach das Gegenteil der Fall.

10:22 Uhr: Ausgaben für Sozialhilfe

In Münster sind im vergangen Jahr fast 30 Millionen Euro an Sozialhilfe geflossen, gut 2 Prozent mehr als 2018. Den größten Anteil machen die Hilfen zur Pflege aus, die um fast 9 Prozent angestiegen sind. Den größten Anstieg gab es aber bei den Hilfen zur Überwindung besonderes sozialer Schwierigkeiten und in anderen Lebenslagen. Die Hilfen zum Lebensunterhalt sind um fast 6 Prozent zurückgegangen. Auf die Einwohner hochgerechnet sind die Netto-Ausgaben auf 88 Euro gestiegen.

10:05 Uhr: Hochzeiten in Corona-Zeiten

Unter den strengen Corona-Schutzauflagen haben im April in Münster deutlich weniger Paare geheiratet im vergleichbaren Vorjahresmonat. 69 Ehen wurden geschlossen, ein Jahr davor waren es noch fast doppelt so viele. In Münster durften bei der Zeremonie im April nur das Paar und der Standesbeamte anwesend sein. Im Mai wurden dann wieder deutlich mehr Ehen geschlossen, nachdem die Corona-Regelungen gelockert wurden. Insgesamt verzeichnete das Standesamt Münster im Wonnemonat 162 Eheschließungen, ein Jahr zuvor waren es 182. 

9:24 Uhr: Millionenförderung für WWU-Physiker

Physiker der Uni Münster erhalten 2,5 Millionen Euro Fördergelder von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Geld ist für mehrere Großprojekte auf dem Gebiet "Erforschung von Universum und Materie" bestimmt. Dabei geht es etwa um die Entwicklungsarbeiten zum geplanten europäischen Gravitationswellen-Experiment "Einstein-Teleskop". Ein anderes Projekt befasst sich mit der Astronomie mit Neutrinos - das sind kleinste Teilchen, die als kosmische Strahlung auf die Erde gelangen und nach denen Forscher seit Jahren suchen.

7:50 Uhr: Ausgaben für Sozialhilfen steigen

In Münster sind im vergangenen Jahr fast 30 Millionen Euro an Sozialhilfe geflossen, gut zwei Prozent mehr als 2018. Auf die Einwohner hochgerechnet sind die Nettoausgaben damit auf 88 Euro gestiegen. Im gesamten Regierungsbezirk Münster stiegen die Ausgaben sogar um gute zehn Prozent. Den größten Anteil in Münster machen die Hilfen zur Pflege aus, die sich um fast neun Prozent auf gut 9,7 Millionen Euro erhöht haben. Den größten Anstieg gab es aber bei den Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und in anderen Lebenslagen. Gleichzeitig ging die Hilfe zum Lebensunterhalt um fast sechs Prozent zurück.

7:13 Uhr: Auftakt für die Fusion der Volksbanken

Drei Jahre haben die Vorbereitungen gedauert. Jetzt soll die Fusion von Volksbank Münster, Volksbank Greven und der VR Bank Kreis Steinfurt Realität werden. Heute will die Vertreterversammlung in Münster grünes Licht geben. Weit über 100 Teilnehmer werden dazu in der Halle Münsterland erwartet. Morgen steht das Votum in Greven an und am Donnerstag treffen sich die Vertreter der VR Bank Kreis Steinfurt in Rheine. Wenn alle drei Vertreterversammlungen zustimmen, tritt die Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2020 in Kraft. Im Vorfeld der Versammlungen haben die Vorstände und Aufsichtsräte der drei Banken die Vertreter ausführlich über die Zielsetzungen und Inhalte des geplanten Zusammenschlusses informiert.

6:27 Uhr: Windrad in Loevelingloh ist doch zu laut

In Loevelingloh in Münsters Südwesten hat sich der jahrelange Protest der Anwohner offenbar gelohnt. Das umstrittene große Windrad muss nachts abgestellt werden, weil es doch zu laut ist. Das Landesumweltamt hat den nächtlichen Betrieb untersagt, nachdem aktuelle Messwerte ausgewertet wurden. Seit drei Jahren ist das Windrad in Betrieb, immer wieder hatten sich Anwohner beschwert. Die Anlage war auch schon mal für ein Jahr abgeschaltet, die Stadtwerke hatten sie daraufhin optimiert und wieder in Betrieb genommen. Nach einem Bericht der Westfälischen Nachrichten wollen die Betreiber mit dem Hersteller über einen finanziellen Ausgleich verhandeln.

Das Windrad in Loevelingloh muss nachts abgestellt werden.© Bezirksregierung Münster
Das Windrad in Loevelingloh muss nachts abgestellt werden.
© Bezirksregierung Münster

5:52 Uhr: Rassismus-Vorwurf am Coconut Beach erreicht politische Ebene

Der mutmaßlich rassistische Vorfall am Coconut Beach vom Sonntag hat jetzt auch ein Echo in Münsters Politik. Die Grünen verlangen klare und faire Regelungen für den Einlass in Clubs, damit Gäste nicht von der Willkür durch Türsteher abhängig sind. Am Sonntag hatte ein Türsteher drei dunkelhäutige Männer am Eingang einer RnBeach-Party abgewiesen. Begründung des Sicherheitsmannes: "Weil es mit ihnen einfach nicht passt". Kein Einzelfall, heißt es bei Münsters Grünen. Diesmal ist der betreffende Türsteher zwar entlassen worden und die Club- und Partybetreiber distanzieren sich vom Rassismus. Doch die Grünen befürchten, dass es bei Lippenbekenntnissen bleibt und der nächste Fall von Diskriminierung nicht lange auf sich warten lässt.

Montag, 20. Juli

16:41 Uhr: Münster bei Lebenserwartung auf Platz 2 der NRW-Städte

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland ist laut einer Studie des Max-Planck-Instituts im Süden und Südwesten am höchsten. So werden Frauen im Landkreis Starnberg bei München durchschnittlich knapp 86 Jahre alt. Bei den Männern belegt der Landkreis München mit gut 81 Jahren Platz Eins. In Nordrhein-Westfalen gab es die beste Platzierung für Bonn, dicht gefolgt von Münster. Hier bei uns liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei Frauen bei 84,5 Jahren und bei Männern bei fast 80 Jahren, Platz 64 unter den insgesamt 402 Landkreisen bundesweit. Laut Wissenschaftlern ist die Lebenserwartung dort besonders niedrig, wo es eine hohe Arbeitslosenzahl und viele Hartz-IV-Empfänger gibt. Das sei etwa im Ruhrgebiet der Fall.

16:10 Uhr: Land fördert freie Musikszene

In einer zweiten Förderrunde unterstützt das Land NRW 19 freie Musikgruppen, darunter eine aus Münster: Das Ensemble Johannes Nebel & Jan Klare "The Dorf" GbR bekommt knapp 200.000 Euro. Durch eingeschränkte Auftrittsmöglichkeiten stellt die Corona-Krise einen drastischen Einschnitt für die Freie Musikszene dar. Die Landesförderung soll dazu beitragen, dass Ensembles trotz der aktuellen Unsicherheit langfristig planen und konzeptionell arbeiten können. Das Jazz-Ensemble aus Münster besteht aus 34 Mitgliedern. Insgesamt vergibt das Land rund 2,3 Millionen Euro landesweit.

15:08 Uhr: Hildmann bleibt SCP-Trainer

Fußball-Regionalligist Preußen Münster meldet eine weitere Vertragsverpflichtung. Kurz nachdem Ex-Profi Peter Niemeyer als neuer Sportdirektor unterschrieben hat, ist jetzt auch die Trainerfrage beantwortet: Sascha Hildmann bleibt Chefcoach beim SCP. Der 48-Jährige hatte die Mannschaft Ende Januar übernommen, konnte aber trotz eines guten Punkteschnitts den Abstieg aus der 3. Liga nicht mehr verhindern. Hildmanns Vertrag gilt bis zum Jahr 2022. Auch sein Assistent bleibt so lange beim SCP.

Sportdirektor Peter Niemeyer und Trainer Sascha Hildmann© ANTENNE MÜNSTER
Sportdirektor Peter Niemeyer und Trainer Sascha Hildmann
© ANTENNE MÜNSTER

14:50 Uhr: Corona: Fünf Münsteranerinnen und Münsteraner aktuell infiziert

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle im Stadtgebiet ist übers Wochenende auf 740 (+1) gestiegen. Davon sind 722 (+2) Patienten wieder genesen. 13 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Somit gelten aktuell fünf Personen als infiziert.

14:27 Uhr: Vorfall am Coconut Beach hat Konsequenzen

Der rassistische Vorfall am Coconut Beach hat Konsequenzen. Ein Türsteher hatte gestern dort einen dunkelhäutigen Polizisten und seine beiden Söhne abgewiesen. Der Partyveranstalter "Vibetown" hat den Mann heute entlassen. Sowohl die Firma als auch die Beach-Betreiber distanzieren sich vom Vorwurf des Rassismus und versprechen Aufklärung. Sie bieten den abgewiesenen Gästen zudem ein klärendes Gespräch an.

13:58 Uhr: Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Polizei Münster warnt erneut vor einer Betrügermasche. Falsche Polizisten behaupten am Telefon, gegen den Angerufenen liege ein Haftbefehl in der Türkei vor. Dieser könne gegen eine Bargeldzahlung aufgehoben werden. Oftmals werde der Vorwurf auch in Verbindung mit möglichem Kindesmissbrauch gemacht, um den Druck zusätzlich zu erhöhen. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei solchen Anrufen um Betrüger handelt. Betroffene sollten den Forfderungen in keinem Fall nachkommen.

13:25 Uhr: Corona-Tests: Schul- oder Kitaschließung wird vor Ort beschlossen

Die angekündigten freiwilligen Corona-Tests könnten nach den Ferien die Schließung ganzer Schulen oder Kitas nach sich ziehen, wenn die örtlichen Behörden die Infektionslage als ernst einstufen. Die Entscheidung liege bei den kommunalen Gesundheitsbehörden, erklärte die Landesregierung in Düsseldorf. Die Maßnahmen könnten "je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit" beschlossen werden. Die Landesregierung hatte bereits am Freitag angekündigt, dass sich die über 360.000 Beschäftigten in Schulen und Kitas bis zu den Herbstferien alle 14 Tage freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Für Schüler und Kitakinder gibt es bislang kein systematisches Corona-Testangebot.

13:00 Uhr: Neues Fahrradverleihsystem "Miete dein MünsterlandRad"

Mit "Miete dein MünsterlandRad" geht ein regionsweites Fahrradverleihsystem an den Start. In einer Pilotphase stehen zunächst an vier Standorten im Münsterland Fahrräder zur Verfügung, die mit einer App schnell und kontaktlos direkt am Fahrradständer gebucht werden können. "Wir möchten schnell in eine Testphase starten, um auszuloten, ob das Angebot auch angenommen wird. Eine Nachrüstung folgt dann in Schritt zwei", sagt Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V. Die vier Fahrradständer mit jeweils fünf Fahrrädern befinden sich am Schloss Nordkirchen, an der Burg Hülshoff, am Kulturgut Haus Nottbeck und in Wettringen. Die Kosten für das Ausleihen betragen 1 Euro pro Stunde.

12:44 Uhr: Webserie "Haus Kummerveldt"

Das Münsterland hat seine erste Webserie: Sie ist historisch angelegt und heißt "Haus Kummerveldt". Ab dem 31. Juli geht sie exklusiv vor Veröffentlichung im Web auf große Filmtour durch das Münsterland. Die Premiere findet auf Burg Vischering statt. Die Vorführungen sind verbunden mit Picknicks und Musik. Melancholie, Morbidität und schwarzer Humor zeichnen die Serie aus. Angelehnt ist die Geschichte von Luise von Kummerveldt auch an das Leben der berühmten Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Den Münsterländer Regisseur Mark Lorei hat es gereizt, vor dem Hintergrund von Burgen und Schlössern eine längere Geschichte zu erzählen – aber eine, die man in diesem Kontext so nicht erwarten würde. Zu den Drehorten zählten u.a. das Haus Rüschhaus in Münster und die Burg Hülshoff in Havixbeck. Weitere Infos hier.

12:10 Uhr: Weniger Hochzeiten wegen Corona

Unter den strengen Corona-Schutzauflagen haben im April in Münster deutlich weniger Paare geheiratet im Vergleich zum Monat des Vorjahres. Mit 69 Eheschließungen hat sich die Zahl fast halbiert (131 im April 2019). In Münster durften bei der Zeremonie im April nur das Paar und der Standesbeamte anwesend sein. Im Mai wurden dann wieder deutlich mehr Ehen geschlossen, nachdem die Corona-Regelungen gelockert wurden. Insgesamt verzeichnete das Stamndesamt Münster im Wonnemonat 162 Eheschließungen, ein Jahr zuvor waren es 182.

11:19 Uhr: Saatgut-Börse geplant

Münsters Umweltberatung will eine Saatgut-Börse in der Stadt einrichten. Damit soll die Artenvielfalt bei uns gefördert werden, um damit auch einen nachhaltigen Beitrag zur Klimaanpassung zur leisten. Für die Börse soll es im kommenden Jahr Tauschboxen geben, und dafür sammelt die Umweltberatung jetzt Saatgut. Wichtig ist, dass es sich bei der Saatgut-Spende um weiter vermehrbares, selbstgeerntetes oder gekauftes biologisches Saatgut handelt, Dieses Saatgut sollte in Butterbrot-Tüten oder längliche Briefumschläge gefüllt werden. Die Umweltberatung empfiehlt, neben dem Namen der Pflanzensorte möglichst auch Informationen zum Jahr der Saatgutgewinnung, zum Zeitpunkt der Aussaat und zu den Standortbedingungen zu vermerken.

Um die Artenvielfalt zu stärken, organisiert die Umweltberatung eine Saatgut-Börse.© Stadt Münster
Um die Artenvielfalt zu stärken, organisiert die Umweltberatung eine Saatgut-Börse.
© Stadt Münster

10:02 Uhr: MS Wissenschaft kommt nach Münster

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ist seit Jahren mit seiner schwimmenden Ausstellung Gast in Münsters Hafen. Ende Juli (30.07.) legt das umgebaute Binnenschiff wieder bei uns an, in diesem Jahr mit einer Mitmach-Aussteluung zum Thema Bio-Ökonomie. Ob T-Shirts aus Holz, Strümpfe aus Chikoree oder Fleisch aus Reagenzgläsern: diese kostenlose Ausstellung zeigt, dass eine nachhaltige Wirtschaft auf Grundlage nachwachsender Rohstoffe möglich ist. Die MS Wissenschaft ist im Auftrag des Bildungsministeriums unterwegs, die Ausstellung ist für Kinder ab 12 Jahre vorgesehen. Die Tour startet in Münster und führt dann noch über Ruhr, Rhein und Main nach Franken und dann über die Donau bis nach Straubing.

9:34 Uhr: Weniger Drogentote

In Münster haben die Behörden zuletzt wieder weniger Drogentote gezählt. 2018 waren es insgesamt 34, das zeigen Zahlen vom Statistischen Landesamt. Danach war in knapp 80 Prozent der Fälle Alkoholmissbrauch die Todesursache. 2008 wurden noch 51 Drogentote bei uns in der Stadt registriert, der alkoholbedinge Anteil lag damals bei knapp 75 Prozent. Mit dieser Entwicklung liegt Münster fast im Durchschnitt im Regierungsbezirk.

9:13 Uhr: Vorfall am Coconut Beach sorgt für Diskussion bei Facebook

Auf Münsters Partymeilen werden Gäste immer wieder aus dubiosen Gründen nicht in Clubs und Bars eingelassen. Aktuell sorgt ein Vorfall am Coconut Beach für emotionale Diskussionen. Ein Türsteher hatte gestern Nachmittag einen dunkelhäutigen Polizisten aus Hamm mit seinen beiden erwachsenen Söhnen abgewiesen, mit einem Hinweis auf ein angebliches Hausverbot, und "weil es mit ihnen einfach nicht passe". Der Mann postete seine Geschichte bei Facebook, hunderte Nutzer reagierten fassungslos, beschämt und teils wütend. Für viele liegt ein offensichtlich rassistischer Hintergrund auf der Hand. Die Beach Betreiber distanzieren sich vom Verhalten der Veranstalter und versprechen Aufklärung.

8:41 Uhr: Neuer Pate für die "giant pool balls"

Die Aasee-Kugeln sind inzwischen fast schon zu einer Art Wahrzeichen in Münster geworden. Das Kunstwerk "giant pool balls" gehörte zu der Skulpturen Ausstellung 1977, seitdem werden immer wieder Graffiti und politische Parolen auf die Betonkugeln gesprüht. Der Unternehmer Herrmann Brück ist mit seinem Malerei-Betrieb nun Pate für das Kunstwerk, er wird sich künftig um die Reinigung kümmern.

Die Firma Brück übernimmt die Reinigung der "Giant Pool Balls von Claes Oldenburg: Cornelia Wilkens (Kulturdezernentin Stadt Münster), Seniormaler Erwin Bann und Heinrich Turudija (Malereibetriebe Brück), Merle Radtke (Leiterin Kunsthalle Münster), Reiner Bertling (Amt für Immobilienmanagement), Melanie Böhmer (Firma Brück).© Presseamt Münster
Die Firma Brück übernimmt die Reinigung der "Giant Pool Balls von Claes Oldenburg: Cornelia Wilkens (Kulturdezernentin Stadt Münster), Seniormaler Erwin Bann und Heinrich Turudija (Malereibetriebe Brück), Merle Radtke (Leiterin Kunsthalle Münster), Reiner Bertling (Amt für Immobilienmanagement), Melanie Böhmer (Firma Brück).
© Presseamt Münster

7:20 Uhr: Neue Fridays for Future-Demo vor den Kommunalwahlen geplant

Am 4. September soll der Zug um 12 Uhr am Schlossplatz starten, die Aktivisten wollen nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass eine andere Klimapolitik und eine klimaneutrale Stadt bestimmende Wahlkampfthemen werden. Um den Ratsbeschluss, die Stadt Münster bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu machen, auch wirklich umzusetzen, müssten konkrete Handlungsschritte folgen, und dafür seien andere Mehrheiten im Rathaus notwendig, heißt es von den Organisatoren. Für die Teilnehmer gelten die üblichen Corona-Beschränkungen. Neben der Demo soll es noch eine Unterschriften-Aktion geben: Es geht dabei um festgelegte Maßnahmen für Klimaneutralität, die der neu gewählte Rat dann möglichst schnell beschließen soll.

6:07 Uhr: Mordkommission fahndet nach dem rücksichtslosen Raser

Von dem Raser aus Coesfeld fehlt weiter jede Spur. Eine Mordkommission aus Münster ermittelt seit Freitagabend und fahndet mit Nachdruck nach dem 29 Jahre alten Mann. Polizisten wollten ihn am vergangenen Freitag zunächst kontrollieren, weil er ohne Sicherheitsgurt unterwegs war. Doch als der Mann die Beamten sah, raste er davon. Dabei fuhr der Mann auch durch einen Biergarten. Dort kollidierte der Wagen mit zwei Blumenkübeln, umherfliegende Glassplitter verletzten zwei Gäste leicht. Zwei weitere Autos wurde später beschädigt, ein Kind konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Den Wagen fanden Polizisten später, die Kennzeichen waren gestohlen. Die Mordkommission wurde vorsorglich eingesetzt, da ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte.

Sonntag, 19. Juli 2020

14:28 Uhr: Neue Baustellen

An allen Ecken und Enden wird derzeit in Münster gebaut, morgen kommen neue Baustellen dazu, Autofahrer müssen sich auf Verzögerungen und Umleitungen einstellen. So werden auf der Hüfferstraße bis Ende des Monats neue Kanalanschlüsse gelegt, stadteinwärts ist der Abschnitt für Autos und Busse ab Himmelreichallee gesperrt. "An den Loddenbüschen" wird bis voraussichtlich Donnerstag die Fahrbahn neu asphaltiert, der Verkehr wird umgeleitet. Der Lindberghweg und der Lütkenbecker Weg werden zu Fahrradstraßen und sind einschließlich der Kreuzungen voraussichtlich bis 3. August für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Auf der Wolbecker Straße wird in Höhe Andreas-Hofer-Straße weiter gebaut, unter anderem können Autofahrer von der Wolbecker Straße stadtauswärts nicht in die Andreas-Hofer-Straße abbiegen. Und in Angelmodde wird an der Angelstraße gebaut. Bis Ende der Woche ist in der Baustelle nur eine Spur, Ampeln regeln den Verkehr.

11:18 Uhr: Kunstinstallation auf dem Domplatz

111 rot-weiß eingewickelte Schaufensterpuppen sorgen vor Münsters Dom für Aufsehen. Die Puppen gehören zur Installation "it is like it is" des Bonner Künstlers Dennis Meseg. Sie stehen noch bis 18 Uhr auf dem Domplatz. Die Installation sollte in der Corona Krise zu mehr Achtsamkeit und Wertschätzung mahnen.

"It is like it is", ein Mahnmal, inspiriert von der Corona-Krise© Dennis Meseg
"It is like it is", ein Mahnmal, inspiriert von der Corona-Krise
© Dennis Meseg

Samstag, 18. Juli

16:57 Uhr: Peter Niemeyer wird neuer Sportdirektor beim SC Preußen Münster

Peter Niemeyer wird neuer Sportdirektor beim SC Preußen Münster. Das gaben die Preußen jetzt in einer Pressemitteilung bekannt. Er tritt damit ab sofort die Nachfolge von Malte Metzelder an und erhält einen Dreijahresvertrag. Der 36-jährige spielte in seiner aktiven Bundesligazeit unter anderem für SV Werder Bremen und Hertha BSC. Die Preußen bestätigten außerdem, dass Sascha Hildmann auch künftig Trainer bleiben soll.

Neuer SCP-Sportdirektor: Peter Niemeyer© SC Preußen Münster
Neuer SCP-Sportdirektor: Peter Niemeyer
© SC Preußen Münster

10:16 Uhr: Hoher finanzieller Schaden für die Uni-Klinik

Auch die Uniklinik Münster wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Insgesamt werde der finanzielle Schaden auf rund 12 Millionen Euro geschätzt, das berichten die Westfälischen Nachrichten. Seit Ausbruch des Corona-Virus habe es viel mehr Ausgaben für beispielsweise Schutzausrüstungen gegeben, aber viel weniger Operationen wurden durchgeführt. Außerdem seien viele Krankenbetten leer geblieben. Bis heute könnten etwa 119 Betten wegen der Abstandsregeln nicht belegt werden, so Dr. Hugo Van Aken, Direktor der Uni-Klinik. Bereits im Jahr 2019 habe es heftige Einbußen von fast 40 Millionen Euro gegeben.

09:52 Uhr: Nachfolge für den Chefposten der Wirtschaftförderung gesucht

Noch vor der nächsten Kommunalwahl will die Stadt Münster einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für das Amt der Wirtschaftsförderung finden. Vor einigen Wochen musste der ehemalige Chef der Wirtschaftsförderung, Thomas Robbers, per Dringlichkeitsbeschluss sein Amt verlassen. Nach einem Bericht der Westfälischen Nachrichten soll die Stelle so kurz wie möglich unbesetzt bleiben, das habe Münsters Personaldezernent Wolfgang Heuer gestern mitgeteilt. Die Stellenausschreibung sei bereits seit einigen Tagen veröffentlicht worden. Bewerbungsschluss sei am 27. Juli. In der Zwischenzeit führen die Dezernten Christine Zeller und Robin Denstorff die Wirtschaftsförderung.

09:44 Uhr: Museum öffnet nach Corona-Lockdown

Das Archäologische Museum in Münster öffnet heute (18.7.) nach gut vier Monaten Corona-Pause für Besucher. Das Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität hatte erst im Dezember seine Neueröffnung gefeiert, nachdem es modernisiert und vergrößert wurde. Seitdem ist es auch barrierefrei. Im März kam dann der Lockdown. Jetzt lädt das Museum wieder zu Rundgängen durch die antike Sammlung ein. Dafür gelten natürlich die üblichen Hygieneregeln und die Zahl der Besucher ist auf 40 begrenzt, die sich gleichzeitig in den Räumen im Fürstenberghaus aufhalten dürfen.

09:34 Uhr: Kostenlose Corona-Tests für Lehrer und Erzieher

Die NRW-Landesregierung bietet den rund 360 000 Beschäftigten in Schulen und Kitas an, sich bis zu den Herbstferien regelmäßig auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus testen zu lassen. Die Kosten dafür werde das Land übernehmen, dasd sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Freitag. Für die Schüler und Kitakinder seien regelmäßige Corona-Tests bisher nicht geplant. Bei einem möglichen nächsten Corona-Ausbruch in Schulen oder Kitas werde aber ab sofort schneller gehandelt, so der Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums.

09:26 Uhr: In Münster sind heute zwei Demonstrationen geplant

Das Bündnis gegen Covance ruft zur Mahnwache auf, die in unmittelbarer Nähe des Tierversuchslabords am Kappenberger Damm abgehalten wird. Zu dem Bündnis gehören unter anderem "Ärzte gegen Tierversuche", "tierretter.de" und weitere Tierschutzorganisationen. Teilnehmer sollen möglichst mit dem Bus oder Fahrrad zur Mahnwache kommen, weil es vor Ort keine Parkmöglichkeiten gibt. Und auf dem Stubengassenplatz heißt es wie schon am vergangenen Samstag "Saturdays for Children". Von dort ziehen die Demonstranten gegen Kindesmissbrauch durch die Altstadt.

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