Der ANTENNE MÜNSTER-Newsticker

Alles, was für Münster wichtig ist.

Freitag, 15. Januar

14:57 Uhr: CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland Im Interview

Beim ersten komplett digitalen Parteitag will die CDU an diesem Wochenende klären, wer neuer Parteichef wird. Heute Abend beginnt der Parteitag. Morgen Vormittag müssen die 1.001 Delegierten dann entscheiden, ob Friedrich März, Armin Laschet oder Norbert Röttgen die Partei künftig führen soll. Aus Münster dürfen sechs CDU-Mitglieder mit abstimmen. Dazu gehört auch die Landtagsabgeordnete Simone Wendland. "Endgültig habe ich mich noch nicht entschieden, wen ich wähle", sagt Wendland im Interview mit ANTENNE MÜNSTER-Nachmittagsmoderator Matthias Kamps:

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Simone Wendland, MdL CDU©
Simone Wendland, MdL CDU
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14:46 Uhr: 12-jähriger Fahrradfahrer am Düesbergweg angefahren

Bei einem Unfall am Düesbergweg ist gestern Mittag (14.01., 14:05 Uhr) ein 12-jähriger Fahrradfahrer verletzt worden. Der Junge wollte an der Ecke Werlandstraße den Düesbergweg kreuzen. Als ein Auto stoppte, um den Schüler passieren zu lassen, fuhr dieser los. Ein nachfolgender Smart-Fahrer missdeutete den Anhaltevorgang der Autofahrerin, überholte ihr Fahrzeug und prallte auf der Straße mit dem Fahrradfahrer zusammen. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der 0251-275-0 bei der Polizei zu melden.

14:08 Uhr: Kassenärzte warnen vor Impf-Betrügern

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) warnt vor Betrügern. Angesichts der bevorstehenden Terminplanung für die Corona-Impfung aller Münsteraner ab 80 Jahren, gebe es derzeit offenbar mehrere Betrugsversuche, bei denen schon jetzt angebliche Impftermine per Telefon vereinbart würden. Die KVWL erinnert daran, dass die betroffenen Bürger nur mit einem Schreiben per Post informiert werden, dass sie nun impfberechtigt sind und dann ab dem 25. Januar selber online oder telefonisch einen Termin vereinbaren können. Niemand werde sie anrufen oder Zuhause besuchen.

13:56 Uhr: Corona: Ein weiterer Todesfall

Die Zahl der an/mit Corona gestorbene Personen ist auf 74 gestiegen. Das teilt das städtische Gesundheitsamt mit. Seit gestern hat es 16 Neuinfektionen gegeben, so dass aktuell 588 Münsteraner/-innen mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die Gesamtzahl aller labordiagnostisch bestätigten Fälle beträgt jetzt 4.872, die der genesenen Patienten 4.210. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt (laut LZG): 72,3. Im Krankenhaus befinden sich 86 Covid-Patienten, davon 17 auf der Intensivstation, 12 davon müssen beatmet werden. Bisher sind 4.997 Impfungen in Münster verabreicht worden, davon 2.230 an Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und 2.767 an die dortigen Mitarbeiter.

13:47 Uhr: Bitte nicht aus dem Sportverein austreten!

Lockdown und kein Ende: Münsters Stadtsportbund richtet einen dringenden Appell die Mitglieder der rund 200 Sportvereine, jetzt nicht auszutreten und Mitgliedsbeiträge weiter zu zahlen. Motto "Ich bleibe dabei". Das wünschen sich Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtsportbund-Vorsitzender Michael Schmitz von den 95.000 Vereinsmitgliedern. Zwar habe es bisher nur wenige Austritte gegeben, so Schmitz, jetzt aber gehe es ums Ganze. Gerade in den ersten Wochen des neuen Jahres seien die Vereine nämlich dringend auf die Mitgliedsbeiträge angewiesen, auch wenn keine Sportangebote möglich seien. "In unseren Vereinen sind fast 8.000 Trainer und Übungsleiter aktiv, viele im Nebenjob, um Studium und Ausbildung zu finanzieren", erklärt Schmitz. Die dürfe man nicht verlieren.

13:15 Uhr: Corona-Beschränkungen: Keine Ausnahmen für depressive Menschen

Die Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelten auch für depressive Menschen. Das hat das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster entschieden und die Klage eines Wuppertalers im Eilverfahren abgewiesen. Der Antragsteller hatte geltend gemacht, er sei an einer Depression erkrankt und zwingend auf seine sozialen Kontakte angewiesen. Die Richter folgten dem nicht. Die Beschränkungen seien nach

vorläufiger Prüfung trotz des Grundrechtseingriffs rechtmäßig. Außerdem dürfe sich der Kläger mit seinen sozialen Kontakten daheim treffen. Solange sie keine Party feierten, sei dies nicht verboten, obwohl innerhalb des eigenen Hausstands eine erhöhte Ansteckungsgefahr bestehe.

12:35 Uhr: Seebrücke und "Kaffeegiesserei" sammeln für Bihać

Die Seebrücke Münster und die "Kaffeegiesserei" sammeln noch bis nächste Woche (Mittwoch, 20. Januar, 17:00 Uhr) Sachspenden für das Flüchtlingslager Bihać in Bosnien. Ca. 1.200 Geflüchtete aus dem ehemaligen Camp Lipa sind dort weiterhin schutzlos dem Winter ausgeliefert. Gebraucht werden u.a. Schlafsäcke, einsatzbereite Android-Handys oder Android-Tablets, Powerbanks, Kopfhörer, Zelte und Isomatten. Die Sachspenden können dienstags bis sonntags zwischen 12 und 17 Uhr in der Kaffeegießerei am Hansaring 14 abgegeben werden, um am Donnerstag, 21. Januar, vom "Aachener Netzwerk" nach Bihać transportiert und dort von "SOS Bihać" an die Geflüchteten verteilt zu werden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf den Social-Media-Kanälen der Seebrücke Münster sowie per Mail an muenster@seebruecke.org.

12:28 Uhr: Das Theater Münster streamt weiter

Aufgrund der großen Resonanz lädt das Theater Münster weiterhin dazu ein, ausgewählten Produktionen per Stream beizuwohnen. Interessierte Zuschauer sollten sich dabei folgende Termine vormerken: Am Samstag, 23. Januar spielt das Sinfonieorchester Münster ab 19:00 Uhr die "Schottische Fantasie Op. 46" von Max Bruch. Die Mono-Oper "Das Tagebuch der Anne Frank" von Grigori Frid wird am Holocaust-Gedenktag, am Mittwoch, dem 27. Januar, ebenfalls um 19:00 Uhr zu sehen sein. Das Tanztheater lädt am Samstag, 30. Januar, zu seiner (corona-gerechten) Erfolgsproduktion "Dis-Tanz" um 19:00 Uhr ein, während am Samstag, 13. Februar unter dem Titel "Ohne Aug' und Ohr" im ersten Kinderkonzert des neuen Jahres ab 15:00 Uhr Musik von Ludwig van Beethoven und Moondog erklingt. Die Streaming-Angebote beginnen zu den genannten Zeiten unter www.theater-muenster.com.

11:57 Uhr: Weitere Anklage im Missbrauchskomplex "Kinderhaus"

Im Missbrauchsfall von Kinderhaus hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen einen 55-Jährigen aus Sachsen erhoben. Dem Mann aus Pirna werden sexueller Missbrauch von Kindern in 14 Fällen und mehrere Fälle von Anstiftung dazu vorgeworfen. Außerdem muss er sich wegen Anschaffung und Besitz von Kinderpornografie verantworten, teilt die Staatsanwaltschaft Dresden mit. Der Deutsche soll über vier Jahre mehrfach an einem zu den Taten 10- bis 14-Jährigen vergangen haben. Zwischen Januar und April 2019 soll der Beschuldigte mehrfach einen neun Jahre alten Jungen missbraucht haben und dabei bewusstseinstrübender Medikamente verwendet haben. Der Mann sitzt seit letzten August in Untersuchungshaft.

11:45 Uhr: Verein skate-aid spendet an Alexianer-Jugendhilfe

"Lila oder weiß?" Als Jonas Steinert vom Münsteraner Verein skate-aid die Bretter auspackt, fällt die Wahl nicht schwer: Beide Skateboard-Varianten sehen "voll geil" aus, wie ein junger Bewohner des Hauses Michael findet. Mit der Spende, die skate-aid über den Jahreswechsel an das "Haus Michael" der Alexianer überreicht hat, haben die Organisatoren voll ins Schwarze getroffen. In der Jugendhilfe-Einrichtung werden Jugendliche und junge Erwachsene betreut, die aufgrund ihrer schweren traumatischen Erlebnisse und ihrer psychischen Erkrankung derzeit nicht am normalen Alltag Gleichaltriger teilnehmen können. Im Haus Michael lernen sie über Jahre in enger Betreuung und Therapie, den Weg zurück ins Leben zu finden. "Skaten kann dabei helfen", weiß Jonas Steinert, Mitarbeiter bei skate-aid.

Jonas Steinert (links) von skate-aid überbrachte Skateboards an die Bewohner des Hauses Michael in Münster.© Echelmeyer
Jonas Steinert (links) von skate-aid überbrachte Skateboards an die Bewohner des Hauses Michael in Münster.
© Echelmeyer

11:41 Uhr: Polizisten nehmen mutmaßlichen Fahrraddieb im Bahnhofsumfeld fest

Polizisten haben gestern Abend (14.01., 22:50 Uhr) an der Bremer Straße einen mit Haftbefehl gesuchten, mutmaßlichen Fahrraddieb festgenommen. Die Beamten beobachteten den 35-Jährigen, der auf einem hochwertigen Mountainbike unterwegs war und kontrollierten ihn. Er war den Beamten aus vorangegangenen Einsätzen bekannt. Der Täter hatte Anfang Dezember ein Damenfahrrad gestohlen. Die Beamten stellten den 35-Jährigen und erstatteten eine Anzeige. Bei der Überprüfung der Personalien kam heraus, dass der 35-Jährige von der Staatsanwaltschaft Münster mit Haftbefehl gesucht wird. Die Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn ins Gefängnis. Ihn erwartet ein weiteres Strafverfahren.

11:08 Uhr: "Schaufenster Stadtgeschichte“: Ein Wiedersehen mit Freddy Quinn

Ein Wiedersehen mit dem Schlagersänger Freddy Quinn gibt es in dieser Woche im "Schaufenster Stadtgeschichte". Das Stadtmuseum erinnert mit einer großformatigen Fotografie an den 14. Januar 1962, als der beliebte Barde beim Schlagerabend in der Halle Münsterland auf der Bühne stand - und mit ihm Stars wie Helmut Zacharias, Bill Ramsey oder Ulla Nielsen. Ein Musiker mit Erfolgsgarantie: Gleich seine erste Schallplatte 1956 war der meistverkaufte Musiktitel in Deutschland. Weitere sollten folgen. Rund 60 Millionen seiner Platten - darunter Seemannsongs wie "Junge, komm bald wieder" - gingen über die Verkaufstheke. 

In den Jahren 1956 bis 1966 war Freddy Quinn mit zehn Nummer-Eins-Hits der erfolgreichste Musiker der Bundesrepublik.© Stadt Münster, Sammlung Stadtmuseum / Hänscheid
In den Jahren 1956 bis 1966 war Freddy Quinn mit zehn Nummer-Eins-Hits der erfolgreichste Musiker der Bundesrepublik.
© Stadt Münster, Sammlung Stadtmuseum / Hänscheid

10:55 Uhr: "Baumzimmer" soll dementen Patienten Sicherheit vermitteln

Dank einer großzügigen Spende von 15.000 Euro des Unternehmers Hermann Brück aus Münster konnte das Demenzsensible Krankenhaus des UKM (Universitätsklinikum Münster) Ende vergangenen Jahres "Demenzboxen" mit Beschäftigungsmaterialien für demente Patienten anschaffen und sogar ein eigenes Patientenzimmer einrichten. Das sogenannte "Baumzimmer" wurde dabei genau auf die Bedürfnisse dieser Patienten abgestimmt. Es trägt seinen Namen, weil das Foto eines großen Baumes außen weithin sichtbar an der Tür hängt - so erkennen es Patienten direkt wieder. Innen fördert die spezielle farbliche Gestaltung die Orientierung und Bilder aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts zieren die Wände. Bewegungsmelder, Klingelmatten auf dem Fußboden und eine spezielle Beleuchtung sollen die Sturzgefahr senken. Im Zimmer sind viele Kleinigkeiten eingebaut, die es dementen Patienten erleichtert, sich in der für sie unbekannten Umgebung zurechtzufinden.

Das "Baumzimmer" wurde dank der Spende des Unternehmers Hermann Brück (r.) speziell für demente Patienten eingerichtet. Klinikleiter Prof. Thomas Duning und Pflegeteam-Leitung Janina Santos Cid hilft das bei der Betreuung dementer Patienten sehr.© UKM/Deiters
Das "Baumzimmer" wurde dank der Spende des Unternehmers Hermann Brück (r.) speziell für demente Patienten eingerichtet. Klinikleiter Prof. Thomas Duning und Pflegeteam-Leitung Janina Santos Cid hilft das bei der Betreuung dementer Patienten sehr.
© UKM/Deiters

10:41 Uhr: USC: Mit Anika Brinkmann gegen Dresden

Mit dem Dresdner SC empfängt der USC Münster morgen um 18:30 Uhr den aktuellen Tabellenzweiten der Volleyballbundesliga. Fünf Siege in Serie legten die Sächsinnen zuletzt hin. Beim USC riss eine kleine Erfolgsserie von vier Spielen mit Punktgewinn indes am vergangenen Samstag. Die 0:3-Niederlage in Vilsbiburg wurde inzwischen jedoch aufgearbeitet. Beim USC blicken alle wieder nach vorne. Top-Scorerin Anika Brinkmann, deren verletzungsbedingter Ausfall gegen Vilsbiburg stark zu spüren war, wird gegen Dresden wieder ins Team zurückkehren. Die Partie wird am Samstag um 18:30 Uhr live auf sporttotal.tv gestreamt.

Das Hinspiel in Dresden verlor Münster mit 0:3. Das soll am Samstag möglichst anders laufen.© Denis Trapp
Das Hinspiel in Dresden verlor Münster mit 0:3. Das soll am Samstag möglichst anders laufen.
© Denis Trapp

10:33 Uhr: Zeit für den Winterschnitt

Das Grünflächenamt hat mit dem Winterschnitt begonnen, damit die Bäume und Sträucher auf den öffentlichen Grünflächen, in den Parks und an den Straßen gesund, kräftig und in Form bleiben. Außerdem gewährleistet der Gehölzschnitt die Verkehrssicherheit. Bereits in dieser Woche wurden Gehölze im Landschaftspark Mecklenbeck und am Kanal in Höhe Föhrenweg/Rotdornweg zurückgeschnitten oder auf den Stock gesetzt. In den nächsten Wochen sind sowohl städtische Mitarbeitende als auch beauftragte Fachfirmen im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. In der Innenstadt wird zum Beispiel am Aasee und an der Promenade nach dem Rechten gesehen. Im Süden der Stadt stehen Gehölzpflegearbeiten an der Trauttmansdorffstraße und am Kinderspielplatz Arnikaweg auf dem Programm. Im Norden wird das öffentliche Grün am Grünen Finger Gievenbeck und an der Gartenbreie gestutzt. Im Osten sind die Teams hauptsächlich an Schulen und auf Kinderspielplätzen aktiv.

10:25 Uhr: Grünes Licht für Umbau Hill-Speicher

Am Südufer von Münsters Stadthafen 1 kann der Umbau des alten Hill-Speichers für den Ruderverein Münster von 1882 e.V. (RVM) und die B-Side GmbH (B-Side) beginnen. Stadtbaurat Robin Denstorff überreichte den Projektpartnern jetzt die Baugenehmigung. Bis Frühjahr 2023 wird das alte Lagergebäude mit dem markanten Doppelgiebel umgebaut: Im Erdgeschoss richtet der Ruderverein RVM ein neues Vereinsheim mit Bootshalle und Anlegesteg im Stadthafen 1 ein. Im Obergeschoss entstehen die neuen Flächen der B-Side mit soziokulturellen Veranstaltungs- und Begegnungsräumen sowie Arbeitsbereichen für Künstler/-innen wie auch der Kreativwirtschaft. Insgesamt werden 4.000 Quadratmeter für gemeinwohlorientierte Zwecke geschaffen. Die Wirtschaftsförderung verantwortet und steuert als Grundstückseigentümerin die Umbaumaßnahmen in enger Kooperation mit den Projektpartnern. Die Herrichtung des Gebäudes und dessen Umbau werden insgesamt rund zehn Millionen Euro kosten. Die Finanzierung des Gesamtprojekts wird durch mehrere Förderer sichergestellt.

Der Umbau des Hill-Speichers am Südufer des Stadthafens 1 kann beginnen. Zur Übergabe der Baugenehmigung trafen sich Vorstands-Sprecher RVM Dirk Bensmann, Stadtbaurat Robin Denstorff, Geschäftsführerin Wirtschaftsförderung Christine Zeller und Geschäftsführer B-Side Tobias Stroppel (v.l.) vor Ort.© Amt für Kommunikation/Stadt Münster
Der Umbau des Hill-Speichers am Südufer des Stadthafens 1 kann beginnen. Zur Übergabe der Baugenehmigung trafen sich Vorstands-Sprecher RVM Dirk Bensmann, Stadtbaurat Robin Denstorff, Geschäftsführerin Wirtschaftsförderung Christine Zeller und Geschäftsführer B-Side Tobias Stroppel (v.l.) vor Ort.
© Amt für Kommunikation/Stadt Münster

09:56 Uhr: Start der Arbeiten auf neuem JVA-Gelände

In Wolbeck können die ersten vorbereitenden Arbeiten für die neue Justiz-Vollzugs-Anstalt beginnen. Auf dem Gelände zwischen Telgter und Freckenhorster Straße lässt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in den kommenden Monaten zwei Entwässerungsgräben verlegen. Das soll Platz für das Gebäude und neue Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen schaffen. Zudem wird mit den neu angelegten Überflutungsflächen der Hochwasserschutz verbessert. In den kommenden Tagen beginnen die beauftragten Fachfirmen zunächst damit, das Baufeld für die anstehenden Erdarbeiten frei zu machen.

09:45 Uhr: "Impfen rettet Leben"

"Impfen rettet Leben", so lautete der Titel der digitalen Informations- und Diskussionsveranstaltung der gesundheitspolitischen Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion Maria Klein-Schmeink. Über 50 Teilnehmer/-innen zum Teil aus anderen Bundesländern hatten sich zur Zoom-Konferenz eingeloggt. Zu Beginn gab Klein-Schmeink einen Überblick über die derzeitige Situation: "Die Schutzimpfung weist den Weg aus der Pandemie und ist Grund für Zuversicht. Aber wir brauchen Geduld, weil der Impfstoff bis zum Sommer nicht sofort für alle zur Verfügung steht." Wichtig sei, dass nun umfassend über die Impfung informiert werde. Einer Forderung nach einer Impfpflicht erteilt Klein-Schmeink ich eine klare Absage. Der Sprecher für Gesundheit und Soziales der Grünen Landtagsfraktion, Mehrdad Mostofizadeh, forderte von der NRW-Landesregierung eine umfassende Aufklärungskampagne.

Die Münsteraner Abgeordnete und Vize-Fraktionsvorsitzende Klein-Schmeink hatte zu dem aktuellen Thema Impfungen eingeladen und den Sprecher für Gesundheit und Soziales der Grünen Landtagsfraktion, Mehrdad Mostofizadeh, zu Gast.© Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Die Münsteraner Abgeordnete und Vize-Fraktionsvorsitzende Klein-Schmeink hatte zu dem aktuellen Thema Impfungen eingeladen und den Sprecher für Gesundheit und Soziales der Grünen Landtagsfraktion, Mehrdad Mostofizadeh, zu Gast.
© Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

09:25 Uhr: Durchsuchungen nach illegalem Rennen in Münster

Nach einem mutmaßlichen illegalen Autorennen mitten in Münster kurz vor Weihnachten hat die Polizei heute Morgen zwei Wohnungen in Münster und eine in Emsdetten durchsucht. Festnahmen gab es bisher nicht. An dem Rennen am 18. Dezember sollen laut früheren Angaben der Polizei vier PS-starke Fahrzeuge teilgenommen haben. Sie sollen sich an einer Ampel in Münster aufgestellt und dann hochbeschleunigt haben, als Grünlicht kam. Es sei Tempo 140 überschritten worden, hieß es. Eine Zivilstreife hatte die Autos bemerkt und konnte zwei von ihnen stoppen. Die anderen Fahrer flüchteten.

09:14 Uhr: 400.000 Euro für das Pelikanhaus

400.000 Euro spendet die Toni Kroos Stiftung dem geplanten Pelikanhaus in Clemenshospital Münster. Die kinderneurologische Frührehabilitation dort behandelt junge Patient/-innen, die zum Beispiel nach schweren Verkehrs- oder Ertrinkungsunfällen, Hirnschädigungen erlitten haben. Häufig müssen die betroffenen Kinder über mehrere Monate im Krankenhaus behandelt werden. Das Pelikanhaus wird eine Unterbringungsmöglichkeit für Familien in unmittelbarer Nähe zum Clemenshospital sein. Toni Kroos, einer der erfolgreichsten deutschen Fußballnationalspieler, setzt sich schon seit mehreren Jahren für schwerkranke Kinder und deren Familien ein. Neben der finanziellen Hilfe für den Bau des Pelikanhauses, unterstützt die Toni Kroos Stiftung die jungen Patienten der kinderneurologischen Frührehabilitation, wenn es besonderen Bedarf gibt. 

Die Toni Kroos Stiftung setzt sich auch anderswo für schwerkranke Kinder ein - hier im Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin© Philipp Reinhard
Die Toni Kroos Stiftung setzt sich auch anderswo für schwerkranke Kinder ein - hier im Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin
© Philipp Reinhard

07:30 Uhr: Homeoffice - Zwischenbilanz für Münster

Um das Ausbreiten der Corona-Pandemie zu begrenzen, hat der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, mehr Homeoffice gefordert. Es gebe zu viele Betriebe, deren Mitarbeiter noch ins Büro fahren oder in denen sogar Präsenz-Konferenzen stattfinden würden. Hier bei uns in Münster lassen zumindest die größeren Firmen einen Großteil ihrer Mitarbeiter zu Hause arbeiten. Dazu zählen etwa die Versicherungskonzerne Provinzial und LVM, die Sparkasse Münsterland Ost, die Fiducia GAD oder auch Brillux. Kleinere mittelständische Betriebe sind da noch zurückhaltender, bemühen sich aber, zumindest teilweise Homeoffice zu ermöglichen. Wie das Homeoffice auch in unserer Stadt besser ausgebaut werden kann erklärt Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Guido Hertel im ANTENNE MÜNSTER-Interview.

07:10 Uhr: CDU-Parteitag startet am Abend

Die CDU klärt an diesem Wochenende ihre seit langem offene Führungsfrage. Die Partei entscheidet dabei, ob NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der frühere Fraktionschef Friedrich Merz oder Außenexperte Norbert Röttgen neuer Vorsitzender wird. Heute Abend beginnt der Online-Parteitag - abgestimmt wird dann morgen Vormittag. Aus Münster sind sechs CDU-Mitglieder dabei unter den 1001 Delegierten und dürfen mitwählen. Dazu zählen u.a. die Bundestagsabgeordnete Sybille Benning, die Landtagsabgeordnete Simone Wendland, und Ratsfrau Carmen Greefrath. 

06:57 Uhr: DGB-Stadtverband kritisiert geplante Lohnerhöhung - "zu wenig und zu langsam"

Der Mindestlohn steigt - nach Ansichten des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Münster aber viel zu wenig. „Nach aktuellem Stand wären mindestens 12,63 € pro Stunde nötig, um ein Rentenniveau oberhalb der Grundsicherung zu garantieren“, sagt DGB-Stadtverbandsvorstand Carsten Peters. „Das Ziel muss also sehr zügig ein Mindestlohn von 13 Euro pro Stunde sein, um ein existenzsicherndes Einkommen zu haben, Kaufkraftverluste auszugleichen und Altersarmut zu vermeiden." Zum Hintergrund: Zum 1. Januar 2021 ist der Mindestlohn auf 9,50 Euro gestiegen, zum 1. Juli 2021 soll eine zweite Anhebung auf 9,60 Euro folgen. Am 1. Januar 2022 soll dann die dritte auf 9,82 Euro folgen, die vierte Erhöhung schließlich zum 1. Juli 2022 auf 10,45 Euro. "Dennoch ist klar, dass der Mindestlohn immer nur die zweitbeste Lösung als Lohnuntergrenze sein kann. Wir wollen zuallererst gute Tariflöhne. Dafür ist wichtig, dass die Tarifbindung gestärkt wird", so Peters weiter.

06:29 Uhr: USC Münster wird 60

Am heutigen Freitag wird der Verein USC Münster 60 Jahre alt. Gegründet wurde der USC Münster im Jahre 1961 als „Universitäts-Sportclub“ Münster. Zunächst waren die Männer das Aushängeschild des USC mit acht deutschen Meistertiteln in Folge. Anfang der 80er-Jahre übernahmen dann die Frauen mit großem Erfolg die Führungsrolle. Die Spielerinnen verbuchen bislang 9 deutsche Meistertitel, 11 DVV-und vier europäische Pokalsiege. Eine große Rolle spielte dabei der langjährige Trainer Axel Büring, der selbst in dem Verein groß geworden ist. Aktueller Trainer ist Ralph Bergmann, der für Lisa Thomsen eingesprungen ist. Sie ist zur Zeit in Mutterschutz.

Die Frauen des USC Münster - erfolgreich wie eh und je. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch zum 60-jährigen Vereinsbestehen!© Daniel Wessling
Die Frauen des USC Münster - erfolgreich wie eh und je. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch zum 60-jährigen Vereinsbestehen!
© Daniel Wessling

05:25 Uhr Corona-Inzidenzwert sinkt leicht

Heute morgen liegt der 7-Tage-Wert für Münster bei 72,3 und ist damit im Vergleich zu gestern leicht gesunken (Vortag: 74,9; Mittwoch: 78,0). Das meldet das Robert-Koch-Institut. Ingesamt gibt es heute 13 Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen mit einer Inzidenz unter 100. Drei von ihnen liegen im Münsterland. Sie weisen auch die besten Werte in NRW auf. Neben Münster sind das noch die Kreise Coesfeld und Borken. 

Donnerstag, 14. Januar

23:28 Uhr: WWU Baskets gastieren in Köln

Für die WWU Baskets Münster geht es auf fremdem Parkett ans Eingemachte: Sie gastieren am Samstag (16.01., Tip-Off 18.00 Uhr) bei den RheinStars Köln. Das Duell gegen die Kölner ist die Neuauflage des 93:71-Hinrundenerfolgs kurz vor Weihnachten, aber aus Sicht von Philipp Kappenstein kaum das Aufeinandertreffen des aktuellen Zweiten beim Siebten. "Wir haben sehr großen Respekt vor der Kölner Mannschaft. Für uns ist das ein absolutes Schlüsselspiel", sagt der Headcoach der WWU Baskets. Das Spiel bei den RheinStars übertragen diese live auf Sportdeutschland.TV. Es kann auch im BALLSIDE Liveticker mit allen "Play by Plays" verfolgt werden.

Marck Coffin (15) und Helge Baues (11) beim 91:73-Hinspielerfolg der WWU Baskets Münster gegen die RheinStars Köln© Markus Holtrichter
Marck Coffin (15) und Helge Baues (11) beim 91:73-Hinspielerfolg der WWU Baskets Münster gegen die RheinStars Köln
© Markus Holtrichter

22:18 Uhr: Kinderrechte im Grundgesetz

Die UNICEF-Arbeitsgruppe Münster hat mit großer Freude die Nachricht aus Berlin zur Kenntnis genommen, dass die Bundesregierung nun doch noch die Kindergesetze in dieser Legislaturperiode im Grundgesetz verankern will. In Münster ist man jedoch, wie beim Kinderschutzbund und UNICEF Deutschland, in Sorge, dass "gut gemeint" nicht "gut gemacht" sein wird. Aus Sicht der UNICEF ist der Vorschlag, wie er nun auf dem Tisch liegt, unzureichend. Dies betrifft beispielsweise die Formulierungen zum Kindeswohl sowie zum Recht des Kindes auf Beteiligung, die hinter der UN-Kinderrechtskonvention und auch hinter der geltenden Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zurückbleiben. Das Kindeswohl muss ein vorrangig zu berücksichtigender Gesichtspunkt sein, wenn auch nicht immer Vorrang haben. Dieses Ansinnen muss auch in der Formulierung für die Grundgesetzesänderung zum Ausdruck kommen. Darüber hinaus darf die Beteiligung von Kindern sich nicht auf das rechtliche Gehör beschränken, sondern muss als umfassendes Beteiligungsrecht formuliert werden. Gerade in der aktuellen Covid-19-Pandemie hat sich gezeigt, dass die Rechte und Belange von Kindern und Jugendlichen zu oft übersehen werden. "Wir hoffen, dass sich zahlreiche Bundestagsabgeordnete noch für die Verbesserung der Formulierung im parlamentarischen Verfahren einsetzen werden. Wir schicken deshalb unsere Bitte auch an die münsterschen Bundestagsabgeordneten", sagt Otto Bitter, Leiter der Arbeitsgruppe Münster. In der Debatte um den endgültigen Verfassungstext müssen Kinder und Jugendliche selbst sowie Kinder- und Familienverbände beteiligt werden.

20:31 Uhr: "Bei Anruf Wort"

Unter dem Motto "Bei Anruf Wort" lädt das Stadtensemble, ein Zusammenschluss von Kunst- und Kulturschaffenden Münsters unter der Leitung von Carola von Seckendorff und Cornelia Kupferschmid, zu einem Blind Date am Telefon ein. Einzelne Mitglieder des Stadtensembles rufen das Publikum aus Münster und dem Umland an und überraschen mit Literatur und Lyrik. Auf der Homepage der Veranstalter besteht die Möglichkeit einen Termin nach Wahl im Umfang bis zu einer halben Stunde zu nennen. Der Rückruf und die Bestätigung von Datum und Uhrzeit (oder die evtl. erforderliche Verlegung des Termins) erfolgen zeitnah. Das Angebot ist kostenfrei, aber selbstverständlich freut sich das Stadtensemble über eine Spende. Kontaktformular sowie Kontonummer finden sich hier. Darüber hinaus lädt das Stadtensemble aufgrund der großen Nachfrage auch weiterhin zum "Systemrelevanziergang" ein, einem coronagerechten Eins-zu-Eins Spaziergang mit einem Kulturschaffenden Münsters, um die Relevanz von Kunst und Kultur in den Zeiten der Pandemie zu erörtern. Buchungen sowie Fazite und Erfahrungsberichte bisheriger Spaziergänge hier.

17:55 Uhr: Vier Klagen gegen Distanzunterricht in NRW am OVG

Am NRW-Oberverwaltungsgericht in Münster sind bis heute vier Klagen gegen den seit Montag geltenden Distanzunterricht an den Schulen eingegangen. Nach Angaben einer Sprecherin meldete sich jetzt neben zwei weiteren Klägern eine Grundschülerin aus Düsseldorf an das Gericht. Am Dienstag hatte sich zuerst eine Grundschülerin der vierten Klasse aus Köln per Eilverfahren an das OVG gewandt. Die Kläger, oder deren Eltern als rechtliche Vertreter, wollen erreichen, dass die entsprechende Passage in der Coronabetreuungsverordnung außer Vollzug gesetzt wird und wieder in Präsenz an den Schulen unterrichtet wird. Wann das Gericht über den ersten Fall der Schülerin aus Köln entscheidet, ist offen.

17:46 Uhr: Missbrauchsprozess: Angeklagter bricht Schweigen

Vor dem Landgericht Münster liefen heute erneut zwei Prozesse im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex Münster. Die fünf Angeklagten im Hauptprozess, darunter auch der mutmaßliche Haupttäter Adrian V. und seine Mutter, wurden heute in einem Nebenprozess gegen einen 30-Jährigen aus Hannover als Zeugen geladen. Vier der Angeklagten schwiegen, einer habe nach Angaben eines Gerichtssprechers aber eine Aussage gemacht, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zuvor im Hauptprozess wurden Beweise aus online Chats gesichtet. 

17:40 Uhr: Eurojackpot ist mit 90 Millionen Euro gefüllt

Der Eurojackpot ist seit der letzten Ziehung am 8. Januar mit 90 Millionen Euro gefüllt. Bei der Ziehung am morgigen Freitag (gegen 21 Uhr) in Helsinki könnte der deutsche Gewinnrekord damit erneut eingestellt werden. Die bisherigen Rekordhalter sind Lottospieler aus Baden-Württemberg (2016), Nordrhein-Westfalen (Februar 2020) und Bayern (Mai 2020). Sie hatten sich als Einzelsieger die Gewinnsumme aufs Konto überweisen lassen. Ein neuer Rekord ist derzeit nicht möglich, weil der Eurojackpot mit 90 Millionen Euro gedeckelt ist. Die Gewinnchance beim Eurojackpot, der von WestLotto in Münster veranstaltet wird, liegt bei 1 : 95 Millionen. Es müssen fünf aus 50 Zahlen und zwei aus fünf Zahlen richtig angekreuzt werden.

16:09 Uhr: vhs Münster bleibt digital geöffnet

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bleiben die Türen der vhs für den Präsenzbetrieb weiter geschlossen. Ihrem öffentlichen Auftrag verpflichtet, bleibt die vhs online erreichbar. Die vhs hat ein vielfältiges online Angebot erstellt, darunter zahlreiche Sprachkurse und Vorträge über Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur. Weitere Angebote sind „Sing- und Musikkreis für Senioren" und "Hatha Yoga". Weitere Infos: www.vhs.muenster.de, per Mail: infotreff@stadt-muenster.de oder telefonisch: vhs-Infotreff, Tel. 0251 492-4321.

"Wir setzen unsere Weiterbildungsangebote in digitalen Lern- und Dialogräumen fort und werden diese, solange wir keine Präsenzveranstaltungen durchführen dürfen, weiter ausbauen", so vhs-Direktorin Dr. Anna Ringbeck.© vhs Münster
"Wir setzen unsere Weiterbildungsangebote in digitalen Lern- und Dialogräumen fort und werden diese, solange wir keine Präsenzveranstaltungen durchführen dürfen, weiter ausbauen", so vhs-Direktorin Dr. Anna Ringbeck.
© vhs Münster

15:54 Uhr: 84-jährige Eheleute wollen Sofort-Impfung - und ziehen vors OVG

Zwei über 80 Jahre alte Eheleute aus Essen, die schnell gegen Corona geimpft werden wollen, haben das Oberverwaltungsgericht (OVG) eingeschaltet. Nach Angaben einer Sprecherin haben die beiden 84-Jährigen heute Beschwerde gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen in der Vorinstanz eingelegt. Dort waren sie am 11. Januar mit ihrem Wunsch gescheitert. Die Eheleute hatten argumentiert, dass sie als über 80-Jährige dem höchsten Risiko ausgesetzt seien und dass es rechtswidrig sei, dass zunächst alle Bewohner/-innen der Pflegeheime geimpft würden; auch die, die noch nicht 80 sind. Wann das Oberverwaltungsgericht in Münster in der Sache entscheidet, ist offen.

15:37 Uhr: Keine generelle FFP2-Maskenpflicht

Der Krisenstab der Stadt Münster wendet sich gegen eine Tragepflicht von "FFP2-Masken" in der Bevölkerung und sieht einen klaren Vorrang für das medizinische Personal. Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer: "Die FFP2-Maske ist ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung vor allem bei der Pflege und Behandlung Covid-19-erkrankter Personen. Hier ist die professionelle Handhabung geschult und hier müssen sie permanent in ausreichender Zahl verfügbar sein. Massenhafte Verteilungen etwa im Öffentlichen Nahverkehr oder im Einzelhandel passen nicht dazu und können im Einzelfall sogar kontraproduktiv sein." Für die Normalbevölkerung sei weiterhin die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und das Tragen der Alltagsmaske ausreichend.

14:35 Uhr: Kolpingwerk: "Impfbegleiter/-innen" könnten Hilfe anbieten

Das Kolpingwerk Diözesanverband (DV) Münster ermutigt seine Mitglieder, sich impfen zu lassen, sobald die Möglichkeit dazu bestehe. Damit dieses Jahrhundert-Vorhaben nicht an Aufwand und Bürokratie scheitert, ist praktische Unterstützung gefragt: Das Kolpingwerk ermuntert seine Kolpingsfamilien, besonders den hilfsbedürftigen Menschen in ihren Städten, Pfarrgemeinden und in den eigenen Reihen Unterstützung im Rahmen der Impfkampagne anzubieten. Als "Impfbegleiter/-innen" könnten sie, wie der Name schon sagt, mit Vor- und Nachbegleitungen Hilfe anbieten. Etwa bei Terminvereinbarungen und nötigen Bestätigungen online oder per Hotline sowie bei der Vermittlung von Corona konformen Fahrgelegenheiten.

Harold Ries, Vorsitzender des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster.© Kolpingwerk Diözesanverband Münster
Harold Ries, Vorsitzender des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster.
© Kolpingwerk Diözesanverband Münster

14:25 Uhr: Zollämter im Münsterland jetzt mit Dienstkleidung ausgestattet

Das neue Jahr bringt für die Beschäftigten der Binnenzollämter im Bezirk des Hauptzollamtes Münster eine grundlegende Neuerung mit sich: Auch die Zöllner/-innen in Bocholt, Coesfeld und Rheine sowie im Zollamt Eulerstraße in Münster gehören jetzt zu den Dienstkleidungsträgern beim Hauptzollamt Münster. Anstelle ihrer zivilen Kleidung treten nun auch sie den Menschen in Uniform gegenüber und sind somit auch visuell als Zöllner besser erkennbar. Der Schriftzug "Zoll" ist mehrfach auf der neuen Dienstkleidung zu lesen.

Die Zollämter im Münsterland sind übrigens auch in der Corona-Pandemie weiterhin für die Bürger/-innen und die münsterländischen Unternehmen da. Natürlich mit Abstand und unter Einhaltung weiterer Hygienemaßnahmen.© Hauptzollamt Münster
Die Zollämter im Münsterland sind übrigens auch in der Corona-Pandemie weiterhin für die Bürger/-innen und die münsterländischen Unternehmen da. Natürlich mit Abstand und unter Einhaltung weiterer Hygienemaßnahmen.
© Hauptzollamt Münster

13:16 Uhr: Nachhilfeinstitut Studienkreis unterstützt Schüler/-innen mit kostenfreien Online-Kursen

Die Halbjahreszeugnisse zeigen, wie sich das vergangene Corona-Schulhalbjahr auf die Noten auswirkt. Nicht immer sind Noten deshalb schlecht, weil ein Schüler zu wenig gelernt hat oder er den Schulstoff einfach nicht versteht. Oft steckt mangelnde Lernorganisation dahinter. Dabei ist selbstständiges Lernen besonders in Zeiten von Schul-Lockdowns und Quarantäne-Phasen wichtig - aber nicht nur dann. Unter dem Motto "Das Lernen lernen" bietet der Studienkreis in Münster-Mitte und Münster-Hiltrup deshalb Schüler/-innen der Klassen 1 bis 10 mit seinen kostenlosen Online-Kursen Unterstützung an. Die Kurse, die bald starten, sind zwischen 60 und 90 Minuten lang. Eine Themen- und Terminübersicht sowie eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

12:48 Uhr: Kulturstiftung des Bundes fördert Projekte in Münster und Havixbeck

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt elf neue Projekte in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt knapp 1,7 Millionen Euro. Mit einer Förderung von 240.000 Euro fließt der größte Betrag in ein Literaturprojekt auf Burg Hülshoff in Havixbeck, dem Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, wie die Stiftung heute in Halle mitteilt. In Münster erhält das LWL-Landesmuseum 235.000 Euro für eine Ausstellung über Alternativen zum auf Wachstum ausgerichteten Kapitalismus.

12:42 Uhr: Zwei Raubüberfälle

Ein unbekannter Täter hat am Dienstag (12.01., 21:20 Uhr) eine Tankstelle an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße überfallen. Einen Tag später (13.01., 20:50 Uhr) hat ein unbekannter Täter einen Supermarkt an der Straße Am Roggenkamp ausgeraubt. Vorgestern hatte ein Räuber den Tankstellen-Shop betreten, die 26-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld gefordert. Anschließend ging der Unbekannte hinter den Tresen, schnappte sich einen geringen dreistelligen Bargeldbetrag und flüchtete mit der Beute aus dem Laden. Erst mit Tag Verzögerung meldete die 26-Jährige den Raub bei der Polizei. Am Roggenkamp war gestern kurz vor Ladenschluss ein mit einer schwarzen Sturmhaube maskierter Mann in den Supermarkt gekommen. Mit einer Waffe in der Hand ging er zielstrebig zum Kassenbereich, forderte einen Kunden auf sich hinzuknien und sagte in akzentfreiem Deutsch zum Kassierer: "Kasse auf, Geld her." Der Täter nahm das Geld aus der Lade und steckte es in die Jackentasche. Dann verschwand er in unbekannte Richtung. Der Räuber ist nach Zeugenangaben etwa 20 bis 22 Jahre alt, hat volle Lippen und war mit einer schwarzen Jeans und weißen Wollhandschuhen bekleidet. Die schwarze Sturmhaube hatte Schlitze an und Augen. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, ist Bestandteil der Ermittlungen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

12:29 Uhr: Corona: Fünf weitere Tote

In Münster sind wieder fünf Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit ist die Zahl seit Beginn der Pandemie auf 73 gestiegen. Außerdem haben sich 43 Münsteraner/-innen neu mit dem Virus infiziert. Da gleichzeitig nur 25 Patienten wieder genesen sind, gibt es jetzt 620 akute Corona-Fälle in Münster, wie die Stadt heute mitteilt.

12:14 Uhr: #muensterumdiewelt erreicht Polynesien 

Die Erfolgsgeschichte der vom USC Münster, den WWU Baskets und dem SC Preußen ins Leben gerufenen Aktion "Münster läuft um die Welt - Für mehr Bewegung im Lockdown" geht weiter und weiter und weiter… Ob im Preußentrikot durch Australien oder beim Lauf-Klassiker rund um den Aasee, das Teilnehmerfeld wird immer größer und Tag für Tag kommen mehr als 1.000 Kilometer hinzu. Am Mittwoch (13.01.) waren schon mehr als 15.900 Kilometer abgespult, das entspricht der Entfernung ins Inselparadies Samoa. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Denn alle wollen, dass das hoch gesteckte Ziel von 40.075 Kilometers auch tatsächlich erreicht wird.

11:44 Uhr: Thermografiebefliegung: Flugzeug steht bereit

Mit einer Thermografiebefliegung will die Stadt Münster einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. "Das ist eine wichtige Maßnahme des Klimaschutzes, die für energetische Fragestellungen sensibilisiert und Angebote zu Möglichkeiten der Energieeinsparung macht", erklärt Stadtbaurat Robin Denstorff. Sie soll verwertbare Wärmebilder der münsterschen Dachlandschaft erstellen. Nach Auswertung und Aufbereitung der Bilder bietet die Stadt in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Münster allen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern kostenlos eine thermografische Darstellung ihrer Immobilie und eine Erstberatung zur energetischen Gebäudesanierung an. "Ziel ist es, dauerhaft Heizkosten zu verringern und CO2-Emissionen zu vermeiden", erläutert Georg Reinhardt vom Umweltamt. Die ausgewerteten Wärmebilder liegen voraussichtlich im Herbst 2021 vor. Weiterführende Informationen und eine Liste mit "Fragen und Antworten" zur Thermografiebefliegung finden sich auf den Internetseiten der Stadt Münster sowie hier, Stichwort "Projekte".

Das Propeller-Flugzeug für die Thermografiebefliegung steht bereit, jetzt muss nur noch das Wetter stimmen. © Miramap Airplanes
Das Propeller-Flugzeug für die Thermografiebefliegung steht bereit, jetzt muss nur noch das Wetter stimmen.
© Miramap Airplanes

11:23 Uhr: Beratung: Wohnen ohne Schimmel

In der kalten Jahreszeit, wenn das Haus oder die Wohnung geheizt wird, kann es bei schlechten Außenwandkonstruktionen am Gebäude oder falschem Lüftungsverhalten zu Schimmelbildung in den Wohnräumen kommen. Welche Ursachen hierfür verantwortlich sind und wie wirksam und dauerhaft schadenfrei mit dem richtigen Lüftungsverhalten oder angemessenen baulichen Sanierungsmaßnahmen gegen dieses Problem vorgegangen werden kann, erfahren Interessierte am Montag, 18. Januar, in der Sprechstunde der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Zwischen 9 und 16 Uhr sind die Energieberaterinnen Silke Krajewski und Silke Puteanus für die Beantwortung dieser und anderer Fragen rund um das Thema Energie einsparen und Sanieren unter Tel. 02 51/4 92-67 68 zu erreichen.

11:16 Uhr: Joggerin von Pkw erfasst - 25-Jährige leicht verletzt

Gestern Abend (13.01., 19:55 Uhr) isteine 25-jährige Joggerin an der Straße Am Kreuztor in Höhe der Promenade von einem Pkw erfasst worden. Die junge Frau joggte auf der Promenade in Richtung Schloss und überquerte dann die Straße Am Kreuztor. Hierbei lief sie nicht über den dafür vorgesehenen Zebrastreifen. Ein Pkw-Fahrer sah die Frau zu spät und stieß mit ihr zusammen. Rettungskräfte brachten die 25-Jährige in ein Krankenhaus.

10:59 Uhr: IHK-Präsident vereidigt Boeck und Kortmann

Mit der öffentlichen Bestellung und Vereidigung werden den Gerichten, Unternehmen und Privatpersonen besonders fachkundige Sachverständige zur Begutachtung schwieriger Beweisfragen zur Seite gestellt. Diese Sachverständigen genießen großes Vertrauen. Zu ihnen gehören nun auch Katrin Boeck und Annika Kortmann aus Münster. Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, vereidigte sie und überreichte die Bestellungsurkunden.

Als Sachverständige für Straßenverkehrsunfälle ermittelt Annika Kortmann (r.) den genauen Hergang von Verkehrsunfällen. Hierbei stellen sie anhand physischer Hinweise am Unfallort sowie mathematischer Berechnungsmethoden fest, wann und wie die Unfallbeteiligten aufeinander eingewirkt haben. Katrin Boeck (l.) ermittelt als Sachverständige für Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken vor allem Verkehrswerte von Immobilien einschließlich ihrer wesentlichen Bestandteile sowie des bewertungsrelevanten Zubehörs.© IHK Nord Westfalen
Als Sachverständige für Straßenverkehrsunfälle ermittelt Annika Kortmann (r.) den genauen Hergang von Verkehrsunfällen. Hierbei stellen sie anhand physischer Hinweise am Unfallort sowie mathematischer Berechnungsmethoden fest, wann und wie die Unfallbeteiligten aufeinander eingewirkt haben. Katrin Boeck (l.) ermittelt als Sachverständige für Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken vor allem Verkehrswerte von Immobilien einschließlich ihrer wesentlichen Bestandteile sowie des bewertungsrelevanten Zubehörs.
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10:48 Uhr: Krimphove übergibt 4.255 Euro aus Stollenriegel-Verkauf

Der gute Bäcker Krimphove hat zur Weihnachtszeit bereits zum fünften Mal eine Verkaufsaktion zugunsten der Frühchenstation im St. Franziskus-Hospital durchgeführt. Wie im Vorjahr wurden Stollenriegel mit einem Spendenanteil von 50 Cent für "Mehr Raum für Nähe" verkauft. Mit großem Erfolg: Den Erlös in Höhe von 4.255 Euro übergab Christopher Krimphove, Geschäftsführer der gute Bäcker Krimphove, jetzt an das St. Franziskus-Hospital. Insgesamt hat die Traditionsbäckerei nun bereits mehr als 24.000 Euro gespendet.

PD Dr. Michael Böswald, Chefarzt der Allgemeinen Kinder- und Jugendmedizin, bedankte sich für die erneute Spende: "Wir sind für das tatkräftige Engagement der Familie Krimphove sehr dankbar und freuen uns darüber, dass wieder so eine großartige Summe für den Umbau unserer Frühchenstation zusammengekommen ist".© St. Franziskus-Hospital
PD Dr. Michael Böswald, Chefarzt der Allgemeinen Kinder- und Jugendmedizin, bedankte sich für die erneute Spende: "Wir sind für das tatkräftige Engagement der Familie Krimphove sehr dankbar und freuen uns darüber, dass wieder so eine großartige Summe für den Umbau unserer Frühchenstation zusammengekommen ist".
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10:43 Uhr: Klein-Schmeink: Lockdown in der Arbeitswelt nachschärfen

Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink hat sich dafür ausgesprochen, den aktuellen Corona-Lockdown zu verschärfen. "Wir sind nach den laufenden Zahlen weit entfernt von einer Inzidenz, die es den Gesundheitsämtern erlaubt, Infektionsketten nachzuverfolgen, und in vielen Regionen stehen die Intensivkapazitäten der Krankenhäuser am absoluten Limit", sagte die Münsteranerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). "Es liegt im Interesse aller, wenn wir jetzt konsequent nachsteuern", so die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion.

10:36 Uhr: Im Video durch die Ausstellung "Passion Leidenschaft"

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster stellt noch bis zum 14. Februar mit "Passion Leidenschaft" Werke aus, die die Kunst der großen Gefühle verhandeln. Die Ausstellung ist - trotz der aktuellen Schließung - für Gruppen in Zoom-Touren erfahrbar. Die Teilnehmer werden per Video durch die Ausstellungsräume geführt und erhalten dabei Einblicke in die künstlerische Bearbeitung von Neid und Wut, Liebe und Hass, Begehren und Eifersucht. Die Kosten pro Gruppe betragen 50 Euro, Schulklassen nehmen kostenfrei teil. Die Buchung erfolgt über das Besucherbüro des Museums unter Telefon 0251 5907 201 oder per E-Mail. Nach der Anmeldung erhalten die Gruppen einen Zoom-Link.

Gruppen können von nun an die Ausstellung "Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle" (bis 14.2.) des LWL-Museums für Kunst und Kultur per Videoführung erleben.© LWL/Hanna Neander
Gruppen können von nun an die Ausstellung "Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle" (bis 14.2.) des LWL-Museums für Kunst und Kultur per Videoführung erleben.
© LWL/Hanna Neander

10:24 Uhr: WWU-Professorin in der wissenschaftlichen Weltspitze

Was in Europa der Euro ist, die offizielle Währung nämlich, ist in der Forschung das "Paper". Wissenschaftliche Publikationen gewährleisten auch in der Medizin, dass Ärztinnen und Ärzte sowie die weltweite Forschergemeinde auf dem neusten Stand bleiben und dass klinische Entscheidungen auf der Grundlage aktueller, faktenbasierter Erkenntnisse erfolgen. Jetzt hat das Fachmagazin JAAD (Journal of the American Academy of Dermatology) analysiert, wer durch wissenschaftliche Publikationen die Dermatologie maßgeblich mitgeprägt hat und eine Liste der Top-Autorinnen und -Autoren veröffentlicht. Ganz vorn mit dabei ist eine Professorin der Universität Münster: Sonja Ständer. Die Medizinerin leitet das Kompetenzzentrum Chronischer Pruritus (Fachbegriff für Juckreiz), kurz KCP, an der Hautklinik des Universitätsklinikums Münster und ist dort zugleich als leitende Oberärztin tätig. Die Nennung ist in mehrfacher Hinsicht beachtlich: Nicht nur ist Ständer die einzige Frau aus Deutschland (und eine von nur sieben weltweit), die es auf die Liste geschafft hat - sie ist auch eine der jüngsten auf der Liste. Seit zwölf Jahren arbeitet die 52-jährige Professorin mit ihrem Kompetenzzentrum Chronischer Pruritus daran, die Lebensqualität von Juckreiz-Patienten durch zielgerichtete Therapiemöglichkeiten zu verbessern.

Eine der weltweit führendsten Forscherinnen und Forscher in ihrem Fach: Prof. Sonja Ständer.© FZ
Eine der weltweit führendsten Forscherinnen und Forscher in ihrem Fach: Prof. Sonja Ständer.
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10:17 Uhr: Auto mit komplett schwarzen Rückleuchten gestoppt

Eine Streife des Verkehrsdienstes hat gestern (13.01., 14 Uhr) in Roxel ein Auto gestoppt, dessen Rückleuchten komplett schwarz waren. Der 30-jährige Fahrer war im Rahmen einer Verkehrskontrolle von den Beamten angehalten worden. Bei der Überprüfung des mussten die Polizisten feststellen, dass die Rückleuchten mit schwarzer Folie überklebt worden waren. Der Fahrer durfte nicht weiterfahren. Ihn und den Halter des Autos erwarten Anzeigen.

10:01 Uhr: Applaus ist nicht genug

Applaus reicht den Bundesbürgern nicht. Die für sie wichtigste Aufgabe der Politik ist aktuell, den Stellenwert und die Arbeitsbedingungen der sozialen Berufe zu verbessern. In einer repräsentativen Erhebung der Caritas nennen dies mit 48 % die meisten Befragten, gefolgt vom Klimaschutz mit 29 %. In die gleiche Richtung weist die Unterstützung der sozialen Infrastruktur an dritter Stelle mit 22 %. Für Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann sind die Ergebnisse wenig überraschend: "Die Pandemie hat vielen Menschen die Bedeutung der sozialen Arbeit bewusst werden lassen." Die neue Kampagne der Caritas "#DasMachenWirGemeinsam", die heute bundesweit startet, greift das Thema auf. Die Umfrage, bei der zwischen dem 11. und 14. Dezember 2.003 Bundesbürger befragt wurden, wollte unter anderem wissen, "auf welche der politischen Handlungsfelder sollte sich der Staat baldmöglichst am stärksten konzentrieren?" Das eindeutige Resultat sieht Kessmann als Verpflichtung für die politischen Parteien, Lösungen zeitnah zu entwickeln.

Die Caritas will in ihrer Kampagne die dafür grundlegenden Fragen breit diskutieren und bietet eigene Lösungsansätze wie zum Beispiel zum Umbau der Rentenversicherung oder für Digitalisierungsstrategien im Sozial- und Bildungsbereich.© Caritasverband für die Diözese Münster
Die Caritas will in ihrer Kampagne die dafür grundlegenden Fragen breit diskutieren und bietet eigene Lösungsansätze wie zum Beispiel zum Umbau der Rentenversicherung oder für Digitalisierungsstrategien im Sozial- und Bildungsbereich.
© Caritasverband für die Diözese Münster

09:32 Uhr: Online-Infoabend der FH Münster

Am 20. und 26. Januar veranstaltet die Fachhochschule Münster einen "Two for One"-Infoabend zur Studienwahl. Durch zwei getrennte Informationsveranstaltungen - eine für Studieninteressierte, eine für interessierte Eltern - soll besonders auf die jeweiligen Fragen beider Gruppen eingegangen werden. Themen sind unter anderem, wie man den passenden Studiengang für sich findet und wie man sich im Informationsdschungel des Studiums zurechtfindet. Weitere Informationen sowie die Anmeldung für Schüler/-innen und/oder Eltern erfolgt über die Internetseite der FH. Die Anmeldung ist bis zum 18. bzw. 24. Januar möglich.

09:01 Uhr: Neuer Internetauftritt mit exklusiven Einblicken in die Regionalplanung

Auf einer neuen Plattform der Bezirksregierung Münster können Bürger/-innen das Verfahren zur Überarbeitung des Regionalplans Münsterland jetzt Schritt für Schritt mitverfolgen. Der Regionalplan legt fest, wie die zur Verfügung stehenden Flächen im Plangebiet Münsterland zukünftig genutzt werden können. Das neue Informationsangebot richtet sich aber auch an alle, die sich bislang wenig unter dem Begriff Regionalplanung vorstellen können.

08:46 Uhr: Höchster Kirchturm Münsters wird saniert

Mit 94,6 Metern hat die Herz-Jesu-Kirche an der Wolbecker Straße den höchsten Kirchturm in ganz Münster - und dieser muss jetzt saniert werden. Ab Montag, den 18. Januar, beginnen die Arbeiten zur Instandsetzung des Kirchturmdachs. Nach einem Sturmereignis im vergangenen Jahr, bei dem sich die Kupferdeckung des Kirchturms abgelöst hatte, wurden zunächst sporadische Außensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Zunächst wird das Gerüst um den Turm errichtet, dann die Kupferbedeckung erneuert. 1,2 Millionen Euro kosten die Arbeiten insgesamt, diese sollen bis Oktober 2021 abgeschlossen sein.

Die Herz-Jesu-Kirche mit ihrem 94,6 Metern hohen Kirchturm© Pfarrei St. Mauritz
Die Herz-Jesu-Kirche mit ihrem 94,6 Metern hohen Kirchturm
© Pfarrei St. Mauritz

07:29 Uhr: Flughafen Münster/Osnabrück verzeichnet 95% weniger Passagiere zu Beginn des 2. Lockdowns

Im November, dem ersten Monat des 2. Lockdowns (da noch "Lockdown light"), verzeichnete der Flughafen Münster/Osnabrück 95,8% weniger Passagiere als im gleichen Monat des Vorjahres. 1261 Passagiere flogen im November 2020 insgesamt vom FMO ab, 1203 davon mit Zielen innerhalb Deutschlands. Auch die anderen Flughäfen in NRW verzeichneten erhebliche Passagierverluste. Der Flughafen Dortmund verzeichnete 'nur' 78,7% weniger. Insgesamt flogen 21.253 Passagiere im November von Dortmund aus, 20.509 davon mit Ziel im Ausland.

05:39 Uhr: Winterdiensteinsatz der AWM

Seit 4 Uhr heute morgen sind die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWM) Münster nun schon unterwegs, um die Straßen unserer Stadt sicher für die kalten Temperaturen zu machen. Hierbei werden die wichtigsten Straßen flächendeckend mit Streusalz bestreut, insbesondere die Wege der Buslinien. 12 Streufahrzeuge und 20 Personen sind dafür im Einsatz. Trotz des Winterdienstes sind Verkehrsteilnehmer/-innen dazu angehalten, sich vorsichtig zu verhalten.

05:20 Uhr: Corona-Inzidenzwert erneut gesunken

Der Inzidenzwert liegt heute morgen bei 74,9 (gestern: 78,0; Dienstag: 87,9). Derweil scheint sich auch die Lage in Gesamt-NRW allmählich zu verbessern. 12 Großstädte und Landkreise liegen mittlerweile unter der 100er-Marke. Dazu zählt jetzt auch der Nachbarkreis Steinfurt. Das meldet heute morgen das Robert-Koch-Institut. Unterdessen laufen die Impfungen in unserer Stadt weiter. Da der Impfstoff in den angelieferten Glasgefäßen jeweils für sechs statt wie vorgesehen fünf Dosen reichte, konnten bisher rund 200 Münsteraner zusätzlich geimpft werden. Nach Auskunft des Krisenstabs handelt es sich dabei um Rettungsdienstsanitäter, ambulantes Pflegepersonal, Mitarbeiter der Heime und über 80-Jährige, die in den Einrichtungen Tagesangebote wahrnehmen.

Mittwoch, 13. Januar

21:40 Uhr: Neues Bündnis gegen Bundesstraßen-Ausbau

Mehrere Bürgerinitiativen aus Handorf sowie den Kreisen Warendorf und Gütersloh sowie der Regionalverband Münsterland des Ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) haben sich zusammengetan mit dem Ziel, den vierspurigen Ausbau der B 51 zwischen Münster und Telgte sowie den Bau der B 64n zwischen Telgte und Ostwestfalen zu verhindern. Sie halten gemeinsam den geplanten Straßenneubau für "völlig aus der Zeit gefallen" und nicht mehr passend in die heutige politische Landschaft. Erstes sichtbares Ergebnis des Zusammenschlusses ist eine gemeinsame Homepage.

Menschenkette in Handorf vom August 2020© BI-B51-Handorf
Menschenkette in Handorf vom August 2020
© BI-B51-Handorf

18:26 Uhr: Dachstuhlbrand in Roxel

Heute Nachmittag ist es in der Straße "Im Haberfeld" zu einem Dachstuhlbrand eines Reihenmittelhauses gekommen. Das Haus ist zur Zeit aufgrund von Baumaßnahmen nicht bewohnt. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr hat den Brand schnell löschen können und ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindert. Die Feuerwehr Münster war mit etwa 30 Kräften aus dem Löschzug 1 der Berufsfeuerwehr und dem Löschzug Roxel der Freiwilligen Feuerwehr gut eine Stunde im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Polizei.

18:10 Uhr: Arbeitsagentur zieht Bilanz des Krisenjahrs 2020

Der Arbeitsmarkt in Münster hat das Krisenjahr 2020 offenbar besser überstanden als zunächst befürchtet. Das geht aus der Jahresbilanz der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster hervor, die der stellvertretende Leiter Christian König heute vorgestellt hat. Viele Unternehmen konnten demnach ihre Beschäftigten dank Kurzarbeit halten. Im Jahresdurchschnitt waren in Münster 8.923 Menschen arbeitslos. Das entspricht etwa der Zahl aus dem Jahr 2017. Im Vergleich zu 2019 waren das 1.000 Arbeitslose mehr und etwa 1.000 offene Stellen weniger. Die Arbeitslosenquote ist um 0,6 auf 5,2 % gestiegen und liegt damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt, der um 1 % auf 7,5 % gestiegen ist.

Christian König zieht Bilanz zur Entwicklung am Arbeitsmarkt in Münster im vergangenen Jahr: "Kurzarbeit war der rettende Schutzschirm".© Agentur für Arbeit Ahlen-Münster
Christian König zieht Bilanz zur Entwicklung am Arbeitsmarkt in Münster im vergangenen Jahr: "Kurzarbeit war der rettende Schutzschirm".
© Agentur für Arbeit Ahlen-Münster

17:53 Uhr: Eilantrag am Oberverwaltungsgericht gegen 15-Kilometer-Regel

Am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster ist ein erster Eilantrag gegen die Einschränkung des Bewegungsradius von Bewohnern extremer Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen eingegangen. Antragsteller sei ein Mann aus Oer-Erkenschwick im betroffenen Kreis Recklinghausen, teilte eine Gerichtssprecherin heute mit. Er beantrage, dass der zentrale Teil der neuen Regionalverordnung der CDU/FDP-Landesregierung außer Kraft gesetzt werde. Das Land hatte unter anderem im Kreis Recklinghausen eine umstrittene 15-Kilometer-Regel eingeführt. Bewohner dürfen das Gebiet nur verlassen, "soweit dabei ein Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Grenze des eigenen Heimatorts (politische Gemeinde) nicht überschritten wird". Auch einreisen darf nur, wer nicht weiter als 15 Kilometer entfernt wohnt. Es gibt allerdings zahlreiche Ausnahmen.

16:37 Uhr: Rekordabsatz für Münster-Gutscheine

Statt irgendwo online zu bestellen haben in der Corona-Krise viele Münsteraner die Unternehmen in ihrer Stadt mit dem Kauf von Gutscheinen unterstützt. Der bekannte "Münster-Gutschein" ging so oft über die Ladentheken wie nie zuvor. 61.000 Gutscheine wurden verkauft. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2019, freut sich Tobias Buller-Langhorst vom Handelsverband NRW in Münster. Allein in den Monaten Oktober, November und Dezember kauften die Münsteraner demnach "Münster-Gutscheine" im Wert von mehr als einer halben Million Euro. So hätten etwa viele Firmen ihre Mitarbeiter statt einer Weihnachtsfeier damit belohnt, so Buller-Langhorst. Die "Münster-Gutscheine" können aktuell in rund 300 Geschäften und Lokalen in unserer Stadt eingelöst werden.

15:51 Uhr: Neues Veranstaltungsprogramm der Krebsberatungsstelle

Durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie entstehen für viele Krebsbetroffene und ihre Angehörigen zusätzlich zu den vorher schon bestehenden Belastungen Sorgen und Nöte. Den Mitarbeiterinnen der Krebsberatungsstelle ist es deshalb ein besonders wichtiges Anliegen, weiterhin umfassende Unterstützung anzubieten. In Ergänzung zu dem Angebot der psychosozialen Beratung wird in diesem Jahr wieder ein interessantes und umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Gesundheitskursen und medizinischen Einzelberatungen angeboten. Die Reihe der Vorträge wird im April eröffnet, sie sind als Präsenzveranstaltungen geplant.

Die Programme sind in der Krebsberatungsstelle erhältlich, Tel.: 0251/ 625 620 10.© Krebsberatungsstelle Münster
Die Programme sind in der Krebsberatungsstelle erhältlich, Tel.: 0251/ 625 620 10.
© Krebsberatungsstelle Münster

15:42 Uhr: NRW-Handelsverband warnt vor Schnellschuss bei FFP2-Masken

Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen hat vor einem Schnellschuss bei der Diskussion um eine FFP2-Maskenpflicht in Teilbereichen des öffentlichen Lebens gewarnt. "Vor jeden weiteren Überlegungen hierzu muss gewährleistet sein, dass die Masken zu vertretbaren Preisen für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen", sagte Hauptgeschäftsführer Peter Achten. Gleichzeitig verwies er aber auch auf die Notlage vieler Einzelhändler durch geschlossene Läden und verknüpfte eine solche Maßnahmen mit der Hoffnung auf Verbesserungen für die Branche: "Wenn die Einführung einer Pflicht von FFP2-Masken dazu führt, dass weitere Teile des Handels öffnen dürfen, begrüße wir diese ausdrücklich."

15:37 Uhr: Zwei Anzeigen in zwei Tagen

Gleich zwei Mal musste Dienstag (12.01.) und Mittwoch (13.01.) gegen einen 60-Jährigen eine Anzeige gefertigt werden. Der Mann aus dem Ruhrgebiet war zunächst gestern wegen Nichtbeachten des Rotlichts an einer Ampel an der Steinfurter Straße Ecke Catharina-Müller-Straße von einer Streife des Verkehrsdienstes angehalten worden. Heute fuhr die gleiche Streifenwagenbesatzung wieder über die Catharina-Müller-Straße, als eben genau das gleiche wieder dort herfuhr. Dieses Mal fuhr der Fahrer aber quasi freihändig, indem er nämlich mit einem Mobiltelefon eine Videoaufnahme fertigte und das durch Halten des Handys mit beiden Händen, so dass ein Lenken mit diesen nicht möglich war. Lediglich mit dem Ellbogen versuchte er das Fahrzeug in Spur zu halten. Nachdem er dann wiederum von den Polizisten gestoppt worden war, entgegnete er, dass er extra aus dem Ruhrgebiet heute nochmals nach Münster gekommen war, um die Örtlichkeit des gestrigen Vorfalls videografisch zu sichern. Nun erhält er zwei Anzeigen mit jeweils winem Punkt einer Geldbuße in der Summe von etwa 300 Euro.

15:26 Uhr: Ab Freitag fahren die Stadtbusse nach Ferienfahrplan

Ab Freitag (15.01.) wechseln die Stadtbusse in Münster wieder in den Ferienfahrplan. Das bedeutet, dass Schul- und Verstärkerbusse im Berufsverkehr vorerst nicht mehr fahren. Da die Schulen im Lockdown derzeit geschlossen und auch weniger Pendler unterwegs sind, nutzen derzeit weniger Fahrgäste die Busse. Die Linien 1 bis 34 fahren so weiterhin alle 20 Minuten und bieten einen dichten Takt für alle, die unterwegs sind. Zudem stellen die Stadtwerke Einsatzbusse bereit, die flexibel dort fahren, wo Linienbusse voll sind. Die Nachtbusse fahren wie bisher bis etwa Mitternacht alle 30 Minuten.

15:15 Uhr: Helweg-Stiftung zeichnet Nina Härting für Masterarbeit aus

Wie kann mit innovativen neuen Technologien die Aktivität spezifischer Gene in Krebszellen reguliert werden? Das untersuchte Nina Härting in ihrer Masterarbeit - und das auf einem fachlich so hohen Niveau, dass die Biologin für ihre Arbeit den diesjährigen Förderpreis der Friedrich-Wilhelm-Helweg-Stiftung erhalten hat. Die 25-Jährige gehörte zum Team der Arbeitsgruppe von Dr. Sebastian Balbach an der münsterschen Uniklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro verbunden.

Verfasste eine buchstäblich ausgezeichnete Masterarbeit: Nina Härting.© privat
Verfasste eine buchstäblich ausgezeichnete Masterarbeit: Nina Härting.
© privat

15:02 Uhr: FH-Student mit Energieforschungspreis ausgezeichnet

Aus Biomasse lässt sich nicht nur Methan erzeugen, sondern auch Wasserstoff gewinnen. Das gelingt zum Beispiel mit Abwässern. Dieser Ansatz ist noch relativ neu, doch auch Wissenschaftler/-innen am Fachbereich Energie-Gebäude-Umwelt der FH Münster forschen daran. Einen Beitrag hat Jens Peitzmeier geleistet: In seiner Bachelorarbeit hat er die Biowasserstoffproduktion mit nachfolgender Biogaserzeugung untersucht. Dafür erhielt er jetzt den mit 1.000 Euro dotierten Energieforschungspreis des NRW-Wirtschaftsministeriums.

Jens Peitzmeier hat in seiner Bachelorarbeit die Biowasserstoffproduktion mit nachfolgender Biogaserzeugung untersucht. Dafür erhielt er jetzt den Energieforschungspreis des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE).© FH Münster/Frederik Tebbe
Jens Peitzmeier hat in seiner Bachelorarbeit die Biowasserstoffproduktion mit nachfolgender Biogaserzeugung untersucht. Dafür erhielt er jetzt den Energieforschungspreis des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE).
© FH Münster/Frederik Tebbe

14:55 Uhr: Coronaregelwidriges Treffen hat Nachspiel für Polizisten

Nach mutmaßlichen Verstößen gegen die Corona-Auflagen müssen sich drei Polizeibeamte aus Münster einem Disziplinarverfahren stellen. Mit einem gemeinsamen Essen nach Dienstschluss sollen sie Anfang Dezember gegen Kontaktbeschränkungen im Lockdown verstoßen haben, sagte eine Polizeisprecherin. Ein privates Treffen im öffentlichen Raum mit Menschen aus drei Haushalten sei zu dem Zeitpunkt jedoch nicht erlaubt gewesen. Demnach waren die Kräfte einer Spezialeinheit nach einem mehrtägigen Einsatz zurückgekehrt und hatten im Dienstgebäude noch privat zusammengesessen. Im Zuge des Essens soll es dann lauter geworden sein, sagte die Polizeisprecherin. Aufgeflogen war der Vorfall als Kollegen nach Beschwerden wegen Lärmbelästigung ausgerückt waren. Zusätzlich zu den internen dienstrechtlichen Ermittlungen prüft die Stadt mögliche Ordnungswidrigkeiten.

14:43 Uhr: CDU treibt Schulentwicklungsplan 2030 voran

Für die CDU Münster ist die Bildungspolitik ein Schwerpunkt der kommunalen Ratsarbeit. "Wir wollen Münster als Stadt der Bildung und der Wissenschaft stärken und die Schulentwicklungsplanung vorantreiben", sagt Ratsherr Meik Bruns. Der schulpolitische Sprecher der CDU im Rat begründet einen Antrag seiner Fraktion mit dem Hinweis, dass stärkere Digitalisierung und vielfältiges Bildungsangebot zehn Jahre nach der letzten grundlegenden Schulplanung neu akzentuiert werden müssten. Die Stadtverwaltung soll ein "Verfahren zur Fortschreibung der partizipativen, qualitativen und systematischen Schulentwicklungsplanung 'Münster 2030'" erarbeiten. Dazu gehören für die CDU Elternbeteiligung und individuelle Kindesförderung, Qualitätskonzepte für alle Schulformen und in allen Stadtteilen und systematische Grundlagen- und Potentialanalyse. Besondere Herausforderungen sieht die CDU im Raumbedarf der Gymnasien infolge der wieder von G8 auf G9 verlängerten Schulzeit und der weiter hohen Gesamtschulnachfrage.

14:35 Uhr: Glückliche Gewinnerin beim Wilsberg-Adventskalender

"Alle Jahre wieder" haben die Wilsberg-Adventskalender in der Familie von Ricarda Beltermann Tradition. Mit Spannung klickte sie auch in diesem Advent täglich auf die Website der Krebsberatungsstelle, um zu schauen, ob sie etwas gewonnen hat. Am Heiligabend konnte sie ihr Glück kaum fassen: Sie hat den Hauptpreis, ein Fahrrad im Wert von 1.000 €, gewonnen! Jetzt freut sie sich riesig, den Gutschein bei Fahrrad XXL Hürter einlösen zu können.

(von links): die Gewinnerin Ricarda Beltermann, Peter Hürter (Fahrrad XXL Hürter) und Gudrun Bruns (Leiterin der Krebsberatungsstelle)© Krebsberatungsstelle Münster
(von links): die Gewinnerin Ricarda Beltermann, Peter Hürter (Fahrrad XXL Hürter) und Gudrun Bruns (Leiterin der Krebsberatungsstelle)
© Krebsberatungsstelle Münster

14:29 Uhr: FDP fordert iPads für alle Schüler

Alle Schüler an den weiterführenden Schulen in Münster sollen mit Apple-iPads ausgestattet werden. Das schlägt die FDP-Ratsfraktion in einem Ratsantrag vor. Rund 5.000 iPads haben Münsters Schulen schon bekommen, finanziert aus dem Digitalpakt des Landes. "Wir möchten aber, dass es iPads für alle 45.000 Schüler/-innen an den weiterführenden Schulen gibt", sagt FDP-Ratsfraktionschef Jörg Berens im ANTENNE MÜNSTER-Interview.

© ANTENNE MÜNSTER

14:18 Uhr: Optimismus im Handwerk überwiegt

58 % der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Münster blicken mit optimistischen Erwartungen auf das erste Quartal des Jahres 2021. Pessimistisch sind dagegen 42 %. Dieses geteilte Bild zeigt die repräsentative Corona-Blitzumfrage der Handwerkskammer (HWK) Münster Anfang Januar. Daran beteiligten sich 739 Unternehmen. Handwerkskammerpräsident Hans Hund drängt darauf, dass die von der Politik versprochenen finanziellen Hilfen kurzfristig und vollständig bei den schwer betroffenen Betrieben ankommen. Mittelfristig setzt Hund seine Hoffnung auf die Impfungen.

13:47 Uhr: Sanierung Dominikanerkirche im Frühjahr abgeschlossen

Seit gut einem Jahr ist die Dominikanerkirche geschlossen, das Kunstwerk von Gerhard Richter gut geschützt zwischengelagert. In dem barocken Schmuckstück indes herrscht emsiger Baubetrieb: Noch bis zum Frühjahr wird das Baudenkmal grundsaniert, ehe - voraussichtlich Ende März - die Installation "Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel" an ihren Ort zurückkehren kann, an dem sie Monat für Monat tausende Interessierte fasziniert hatte. Inzwischen ist auch der Einbau des Fahrstuhls am Gebäudeeingang Salzstraße abgeschlossen. Gäste mit Handicap werden das Gebäude nach der Wiedereröffnung barrierefrei betreten können.

Nach dem Einbau einer Fußbodenheizung lässt die Stadt in der Dominikanerkirche Bodenfliesen in warmen Naturtönen verlegen. © Amt für Kommunikation, Stadt Münster
Nach dem Einbau einer Fußbodenheizung lässt die Stadt in der Dominikanerkirche Bodenfliesen in warmen Naturtönen verlegen.
© Amt für Kommunikation, Stadt Münster

13:43 Uhr: Hunde dürfen auch im Lockdown weiter frisiert werden

Hundefrisöre dürfen laut eines aktuellen Gerichtsbeschlusses weiter ihre Dienste für Vierbeiner anbieten. Das hat das Verwaltungsgericht in einem Streit zwischen der Stadt Emsdetten und einer Hundesalonbetreiberin im Eilverfahren entschieden. Die geltende Coronaschutzverordnung untersage zwar Friseurdienstleistungen, dies beziehe sich aber allein auf solche Arbeiten, die an Menschen erbracht würden, so die Richter in Münster. Vielmehr sei das Frisieren oder Krallenschneiden bei Hunden in diesem Fall mit einer Handwerksleistung etwa in einer Fahrrad- oder Kfz-Werkstatt vergleichbar, bei der es zwar zu Kontakt mit Kunden komme, in diesem Fall die Hundehalter. Die Mindestabstände von 1,5 Metern könnten aber eingehalten werden.

13:06 Uhr: Steuerliche Vorteile für Menschen mit Behinderung ab 2021

Menschen mit Behinderungen erhalten durch das neue Behinderten-Pauschbetragsgesetz einfacher mehr Ermäßigungen bei der Steuererklärung. So wird bereits ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 20 ein steuerlicher Pauschbetrag gewährt. Dieser beträgt 348 Euro. Ab einem Behinderungsgrad von 30 bis zu einem GdB von 100 sowie bei blinden Menschen und Menschen, die hilflos sind, verdoppeln sich die bisherigen Pauschbeträge. Darauf weist die Bezirksregierung Münster als landesweit zuständige Fachaufsichtsbehörde in Schwerbehindertenangelegenheiten nach dem Sozialgesetzbuch IX hin.

12:58 Uhr: SchulKinoWochen NRW finden digital statt

Erstmals in ihrer Geschichte finden die SchulKinoWochen NRW digital statt. Da die Kinos nach wie vor geschlossen sind, haben die Veranstalter von "Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz" und "Film+Schule NRW", einer gemeinsamen Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums, ein Online-Programm erstellt, das in der Zeit vom 21. Januar bis 10. Februar über die Webseite der SchulKinoWochen NRW verfügbar ist. Sowohl das Filmprogramm für alle Altersstufen und mit Bezügen zu verschiedenen Unterrichtsthemen als auch das pädagogische Begleitmaterial sind nach Anmeldung komplett kostenfrei.

Die 35 ausgewählten Filme (hier: "The Hate U give") bieten einen altersgemäßen Zugang zu komplexen Themenfeldern wie auch zur Vermittlung unterschiedlicher ästhetischer Formen.© 20th Century Fox of Germany
Die 35 ausgewählten Filme (hier: "The Hate U give") bieten einen altersgemäßen Zugang zu komplexen Themenfeldern wie auch zur Vermittlung unterschiedlicher ästhetischer Formen.
© 20th Century Fox of Germany

12:46 Uhr: Bistum Münster erfolgreich in den sozialen Medien unterwegs

Das Bistum Münster ist seit Jahren mit eigenen Kanälen in den sozialen Medien aktiv - und das mit Erfolg: Die Zahl der Follower ist hoch und steigt auf allen Kanälen an. Das hat eine Auswertung der Abteilung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums zum Jahreswechsel ergeben. 7.706 Menschen sind regelmäßig bei Instagram dabei. Damit hat das Bistum Münster auf dem Onlineportal für Bilder und Videos von allen deutschen 27 (Erz-) Bistümern die meisten Fans. Beim Videoportal Youtube haben 4.490 Menschen den Kanal des Bistums Münster abonniert. Auch über Facebook (13.356 Follower) und den Kurznachrichtendienst Twitter (4.668 Follower) erreicht das Bistum Münster viele Interessierte und rangiert unter den deutschen Bistümern jeweils auf dem fünften Rang. Zählt man Fans und Follower auf den vier populären Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram, Twitter und Youtube zusammen, erreicht das Bistum Münster unter allen deutschen Bistümern mit mehr als 30.000 Menschen die höchste Zahl.

12:41 Uhr: Triebfahrzeugführer blutig geschlagen

Gestern am späten Abend (12.01., 23:30 Uhr) ist ein Bahnmitarbeiter am Hauptbahnhof blutig geschlagen worden. Das teilt die Bundespolizei heute mit. Nach Ankunft im Hauptbahnhof kontrollierte der Fahrzeugführer von "National Express", ob sich noch Fahrgäste im Zug befinden. Gleichzeitig stieg ein Mann in den Zug und schloss sich in einer Zugtoilette ein. Der Fahrzeugführer klopfte und forderte den Mann auf, die Toilette zu verlassen. Der öffnete daraufhin die Tür, schlug dem Bahnmitarbeiter ins Gesicht und flüchtete. Laut Polizei war der Täter möglicherweise ein wohnungsloser Mensch, der einen Schlafplatz gesucht hatte. Ein Strafverfahren wegen körperlicher Verletzung gegen Unbekannt wurde eingeleitet.

12:30 Uhr: Corona: 46 Neu-Infektionen

Der positive Corona-Trend von gestern hat nicht lange angehalten, heute ist die Zahl der aktiven Corona-Fälle wieder auf knapp über 600 gestiegen. Die Stadt meldet 607 Fälle. Seit gestern gestern haben sich 46 Münsteraner/-innen neu mit dem Virus infiziert und mit 27 sind nur etwa halb so viele seit gestern wieder genesen. Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Corona-Fälle ist auf 4.813 gestiegen. Es sind 4.138 Patienten wieder genesen. 68 Personen sind gestorben.

12:22 Uhr: Unfall auf der Weseler Straße

Wie die Polizei Münster heute mitteilt, hat es gestern (12.01.) einen Autounfall auf der Weseler Straße gegeben, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. Demnach war ein 40-Jähriger auf der Weseler Straße in Richtung Autobahn unterwegs und fuhr an der Kreuzung Kolde-Ring über eine rote Ampel. Zeitgleich bog ein 69-Jähriger von der Gegenspur bei grün links in den Kolde-Ring ab und die Autos stießen zusammen. Die Beifahrerin des 69-Jährigen wurde dabei schwer verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

12:04 Uhr: Landesanstalt für Medien NRW startet neue Onlineplattform

Woran erkenne ich Fake News und ist mein Kind eigentlich alt genug für ein eigenes Handy? Der Bedarf nach verlässlichen Antworten zur Mediennutzung ist auch in Folge der Corona-Pandemie weiter gestiegen. Online finden sich viele Antworten, aber nicht immer ist klar, wie seriös die Quellen sind. ZEBRA bietet seriöse Antworten. Es ist ein heute neu online gegangenes Angebot der Landesanstalt für Medien NRW, damit wirtschaftlich und staatlich unabhängig und nur der Meinungsfreiheit verpflichtet.

11:18 Uhr: Broschüre gibt Tipps für den Umgang mit FFP2-Masken

Immer mehr Menschen tragen auch im privaten Umfeld FFP2-Masken, um sich und andere vor dem SARS-CoV-2-Erreger zu schützen. Worauf Anwender/-innen achten sollten, was genau sich hinter der Sieben-Tage-Regel verbirgt und warum der Backofen unter bestimmten Voraussetzungen eine Option zur Aufbereitung der Masken für den Privatgebrauch ist, erläutert eine Broschüre, die jetzt erschienen ist. Herausgegeben haben sie Forscher/-innen der FH Münster aus den Bereichen Chemie, Physik und Toxikologie sowie Virologen und Mikrobiologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) im Rahmen eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geförderten Forschungsprojektes.

Prof. Dr. Martin Kreyenschmidt (l.), Leiter des Instituts für Konstruktions- und Funktionsmaterialien (IKFM) der FH Münster, hat gemeinsam mit Doktorandin Saskia Kerkeling und Doktorand Christian Sandten untersucht, wie hoch die Temperatur des Backofens maximal sein darf, um die Viren, aber nicht die FFP2-Maske zu zerstören.© FH Münster/Katharina Kipp
Prof. Dr. Martin Kreyenschmidt (l.), Leiter des Instituts für Konstruktions- und Funktionsmaterialien (IKFM) der FH Münster, hat gemeinsam mit Doktorandin Saskia Kerkeling und Doktorand Christian Sandten untersucht, wie hoch die Temperatur des Backofens maximal sein darf, um die Viren, aber nicht die FFP2-Maske zu zerstören.
© FH Münster/Katharina Kipp

11:10 Uhr: Förderprogramm Moderne Sportstätte 2022

Erfreuliche Nachricht zum Jahresstart für fünf münstersche Sportvereine von der Staatskanzlei: CVJM Münster, der Hiltruper Selgelclub, der Tennisclub 66 Wolbeck, der Eisenbahner Sportverein und der SV Blau-Weiss Aasee erhielten jetzt die Förderzusagen für aus dem Landesprogramm Moderne Sportstätte 2022 beantragten Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Deren Anträge umfassen ein Fördervolumen in Höhe von gut 435.000 Euro. Die fünf Vereine können die nächsten Schritte jetzt angehen. Mit der aktuellen Zusage erhalten jetzt 13 münstersche Sportvereine finanzielle Unterstützung vom Land, um ihre Sportanlagen zu modernisieren. Insgesamt haben bislang 21 Vereine Förderanträge beim Stadtsportbund Münster gestellt. Am 28. Februar 2021 läuft nun die Bewerbungsfrist für die zweite Tranche der Fördergelder in Höhe von insgesamt 4,2 Millionen Euro aus.

10:44 Uhr: "Nachtpolter" ist das Wort des Monats

Die Idee ist zwar naheliegend, dennoch bezeichnet "Nachtpolter" keinesfalls die nächtlichen Aktivitäten von Geistern und Kobolden. Stattdessen steht das plattdeutsche Wort für das Nachthemd oder den Schlafanzug. Welche Geschichte dem Wort zu Grunde liegt, wissen die Sprachwissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Sie haben es zum "Wort des Monats" gekürt. "Das zusätzliche Nacht in Nachtpolter oder auch Nachtpölter verdeutlicht das heute häufig nicht mehr verstandene Wort Polter, das bereits Schlafanzug bedeutet", erzählt Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für Mundart- und Namenforschung beim LWL. "Die Herkunft des Wortes ist nicht sicher geklärt. Eine mögliche Erklärung ist, dass es von dem französischen Wort paletot für Obergewand abstammt." - Pölter wird auch heutzutage vielerorts in Westfalen-Lippe als Bezeichnungen für den (Kinder-)Schlafanzug verwendet. Besonders in Ostwestfalen-Lippe hören die Kinder daher abends von ihren Eltern: "Rin innen Pölter und ab in die Falle, getz wird geratzt!"

Ob aus Frottee oder Seide, als Nachthemd oder Schlafanzug - für jeden Geschmack gibt es den passenden "Nachtpolter". © pixabay
Ob aus Frottee oder Seide, als Nachthemd oder Schlafanzug - für jeden Geschmack gibt es den passenden "Nachtpolter".
© pixabay

10:28 Uhr: Noch mehr Präzision: Neuer High-Tech-Operations-Roboter in der UKM-Chirurgie

Seit Mitte 2018 operieren die eigens dafür ausgebildeten Chirurginnen und Chirurgen der Klinik für Allgemein, Viszeral- und Transplantationschirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster) präzisionsgenau mit dem Roboter-assistierten Operationssystem da Vinci®. Jetzt werden die sogenannten "Schlüsselloch-Operationen" noch genauer: Mit dem neuen "da Vinci Xi®" steht den Chirurgen ab sofort das modernste Operationssystem zur Verfügung.

Oberarzt Dr. Jens Peter Hölzen und Klinikdirektor Prof. Andreas Pascher zu den Vorteilen der Operation mit dem neuen OP-Roboter.

10:17 Uhr: Bischof sucht das Gespräch mit der Gemeinde St. Stephanus

Im November hatte Münsters Bischof Felix Genn den Pfarrer von St. Stephanus in der Aaseestadt, Thomas Laufmöller, abberufen. Mit dieser Entscheidung stieß er auf massive Kritik. Unter dem Namen "Nicht mit uns" bildete sich eine Gruppe in der Gemeinde, die für den Verbleib des beliebten Pfarrers kämpfen wollte. So gab es zum Beispiel eine Unterschriftenaktion und einen Protestmarsch zum Dom. Ein gewünschtes Gespräch mit dem Bischof gab es jedoch bislang nicht. Das soll jetzt kommenden Montag (18.01.) stattfinden. Dann will sich Bischof Genn mit Vertretern der Gruppe über die Geschehnisse rund um die Versetzung austauschen.

10:02 Uhr: Innovationen für die Lebensmittelbranche

Immer mehr Menschen ernähren sich vegan oder vegetarisch. Mit der Produktentwicklung vor allem solcher Lebensmittel beschäftigt sich eine neue Ausgründung aus dem food lab der FH Münster: die "Novel Vegan Crafts GmbH & Go. KG". Deria Entemeier und Kai Dobbertin, Absolventin und Absolvent der Hochschule, haben das Unternehmen dank intensiver Unterstützung der TAFH Münster GmbH, einer Tochtergesellschaft der FH Münster, mitgegründet. Das junge Unternehmen ist im Technologiehof in Münster ansässig.

Trafen sich zum Fototermin draußen und mit Abstand (v.l.): Carsten Schröder, Prof. Dr. Guido Ritter, Simon Entemeier, Deria Entemeier und Kai Dobbertin.© FH Münster/Katharina Kipp
Trafen sich zum Fototermin draußen und mit Abstand (v.l.): Carsten Schröder, Prof. Dr. Guido Ritter, Simon Entemeier, Deria Entemeier und Kai Dobbertin.
© FH Münster/Katharina Kipp

09:42 Uhr: Jahresbilanz der "Münsteraner Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung"

Im vergangenen Jahr sind 250 Untersuchungen von insgesamt 150 Patientinnen und Patienten in der Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung (MMM) in Münster durchgeführt worden. Hauptsächlich behandelt das sechsköpfige MMM-Ärzteteam in den Fachgebieten Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Zahnmedizin. Bei den Behandlungen waren 132 aus Osteuropa, besonders Bulgarien und Rumänien, 28 mit deutscher Staatsbürgerschaft und die übrigen stammen aus Afrika und Südamerika. Von den Patientinnen und Patienten waren 19 älter als 50 Jahre, 82 zwischen 49 und 20 Jahren. 82 Schwangere wurden von der katholischen Hilfsorganisation betreut. Viele der zu behandelnden Personen kämen erst sehr spät und gesundheitlich schwer gezeichnet in die Sprechstunde der Malteser.

09:00 Uhr: Gesundheitsamt: Ansteckungen überwiegend im privaten Bereich

In Münster stecken sich die meisten Corona-Neuinfizierten zuhause im privaten Bereich an. Das sagte Münsters Gesundheitsamtsleiter Norbert Schulze Kalthoff heute früh im ANTENNE MÜNSTER-Interview. In Haushaltsgemeinschaften sei es aufgrund der engen Wohnbedingungen oft kaum zu verhindern, dass ein Infizierter weitere Haushaltsmitglieder anstecke. Eine höhere Anzahl von Ansteckungen im beruflichen Umfeld gebe es hingegen nicht, sagte der Gesundheitsamtsleiter im Gespräch mit den ANTENNE MÜNSTER-Morgenmoderatoren Anja Brukner und Christoph Hausdorf.

© ANTENNE MÜNSTER

08:31 Uhr: Umgehungsstraße wird am Samstag gesperrt

Am Samstag (16.01.) werden zwischen 7 und 15 Uhr auf der Umgehungsstraße in Höhe des Bogens von der Dyckburgstraße Richtung Autobahn und im Baustellenbereich auf der Dyckburgstraße Richtung Handorf Gehölzarbeiten durchgeführt. Die B 51 wird in Fahrtrichtung Telgte ab der Anschlussstelle Wolbecker Straße gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt bereits ab dem Albersloher Weg über die bestehende "Rote-Punkt-Umleitung" in Richtung Wolbeck. Somit kann der Verkehr auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Autobahn bzw. Innenstadt im Baustellenbereich fahren. Auf der Dyckburgstraße ist eine Vollsperrung im Baustellenbereich B 51 vorgesehen.

07:52 Uhr: Überfall auf Drogeriemarkt in Wolbeck - Polizei sucht Zeugen

Gestern gegen 18.23 Uhr überfiel ein bewaffneter Unbekannter einen Drogeriemarkt an der Hiltruper Straße. Der Täter betrat das Ladenlokal, gab einen Schuss aus einer Schreckschusspistole ab und bedrohte die beiden Kassiererinnen mit der Waffe. Als diese die Kassenladen nicht öffnen konnten, schlug er den Frauen mit der Pistole auf den Kopf, griff mehrere Schachteln Zigaretten sowie von Kunden auf das Transportband gelegtes Geld und rannte aus dem Markt. Vor dem Geschäft forderte der Unbekannte von einem Radfahrer die Geldbörse. Dieser kam der Aufforderung nicht nach. Der Täter flüchtete über den Parkplatz in unbekannte Richtung. Er ist etwa 1,80 Meter groß und circa 20 bis 35 Jahre alt. Er hat eine sportliche Figur und trug dunkle Sportkleidung mit einer hellen Kapuze und eine helle Mund-Nasen-Bedeckung. Hinweise bitte an Polizei unter 0251 275-0!

06:58 Uhr: Allwetterzoo Münster in finanziellen Schwierigkeiten

Der Allwetterzoo Münster gerät im Lockdown zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. Das sagte Zoodirektorin Simone Schehka heute früh im ANTENNE MÜNSTER-Interview. Die BesucherInnen müssten fernbleiben, die Kosten für die Tiere und die Instandhaltung des Zoos würden durch die Pandemie aber nicht weniger. Schehka: "Nicht nur den Tieren fehlen die Besucher, auch die finanzielle Situation des Zoos ist mittlerweile sehr angespannt." Sie hoffe auf ein baldiges Ende des Lockdowns. Die Eintrittspreise im Allwetterzoo sollen aber nach dem Lockdown nicht erhöht werden.

Simone Schehka, Zoodirektorin des Allwetterzoos Münster: "Die Lage ist ernst."© Presseamt Münster
Simone Schehka, Zoodirektorin des Allwetterzoos Münster: "Die Lage ist ernst."
© Presseamt Münster

05:25 Uhr: Inzidenzwert gesunken

Der Corona-Inzidenzwert liegt heute morgen in Münster bei 78,0 und ist damit zum ersten Mal seit Tagen wieder gesunken. Gestern hatte dieser noch bei 87,9 gelegen, vorgestern bei 81,5. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen mit dem Virus in einem Zeitraum von sieben Tagen, gemessen auf 100.000 Einwohner gemeldet werden.

Dienstag, 12. Januar

17:42 Uhr: 35.000 Euro für Kinder in Kalkutta gesammelt

Auf ein gutes Spendenergebnis in einem aufgrund der Corona-Pandemie schwierigen Jahr kann "Eine Dosis Zukunft" zurückblicken, das gemeinsame Hilfsprojekt von Apothekerkammer Westfalen-Lippe und Kindernothilfe. Mit exakt 35.478,92 Euro wurde seit Projektstart im Dezember 2009 zwar "nur" das "achtbeste Ergebnis" binnen eines Jahres erzielt. "Allerdings sind auch alle Präsenzveranstaltungen zur Spendenakquise für unser Projekt wie zum Beispiel das geplante Sommerfest zum 75-jährigen Bestehen der Apothekerkammer aufgrund der Pandemie ausgefallen“, erläutert Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening. Das Herzstück der Aktion "Eine Dosis Zukunft" bilden nach wie vor Spendensammlungen in den Apotheken. Seit 2009 haben sich zudem viele prominente Paten der Kindernothilfe wie die Moderatoren Shary Reeves und Dieter Kürten, Claudia Kleinert, Schauspieler Dietrich Mattausch sowie die Musiker Thomas Godoj und Detlev Jöcker in den Dienst der guten Sache gestellt, unter anderem im Rahmen von Spenden-Galas und Lesungen.

Mit den Spendengeldern wird die gesundheitliche Versorgung von über 50.000 Kindern in den Slums Tikia Para und Pilkhana in Kalkutta verbessert - auch in Zeiten von Corona.© Michael Schmitz, Apothekerkammer Westfalen-Lippe
Mit den Spendengeldern wird die gesundheitliche Versorgung von über 50.000 Kindern in den Slums Tikia Para und Pilkhana in Kalkutta verbessert - auch in Zeiten von Corona.
© Michael Schmitz, Apothekerkammer Westfalen-Lippe

17:12 Uhr: Dr. Timo van Alst erhält Promotionspreis der Medizinischen Fakultät 

Die Dosis macht das Gift: Vor Operationen oder schmerzhaften Eingriffen werden Patienten meist betäubt und verfallen dadurch in einen Zustand der Empfindungslosigkeit, auch bekannt als Anästhesie. Schon die kleinste Dosis an Narkosemitteln (Anästhetika) wirkt sich dabei auf die Hirnaktivität aus. Um dies genau zu messen, bedarf es einer präzisen Technik. Dr. Timo van Alst untersuchte in seiner Doktorarbeit den Einfluss verschiedener Anästhesiebedingungen auf die neuronale Aktivität durch eine spezielle Form der Bildgebung. Dafür erhielt der 27-Jährige nun den Promotionspreis der Medizinischen Fakultät der Universität Münster, der mit 2.500 Euro von der Pfizer Deutschland GmbH dotiert ist.

Coronabedingt kam die Urkunde per Post: Preisträger des Promotionspreises der Medizinischen Fakultät im Wintersemester 2020/21 ist Dr. Timo van Alst© FZ
Coronabedingt kam die Urkunde per Post: Preisträger des Promotionspreises der Medizinischen Fakultät im Wintersemester 2020/21 ist Dr. Timo van Alst
© FZ

16:48 Uhr: Impfung der Über-80-Jährigen steht bevor

Die Anti-Corona-Impfung der über 80-Jährigen Münsteraner/-innen steht unmittelbar bevor. Am übernächsten Montag (25.01.) beginnt die Vergabe der Termine. In Münster erhalten die Betroffenen vorher einen Brief mit Informationen der Stadt und des Landesgesundheitsministeriums. Geimpft wird dann in der Halle Münsterland.

16:24 Uhr: Streit um Kindergartenfinanzierung: Gericht weist Klage ab

Die Diakonie Wuppertal ist mit einer Klage vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes Nordrhein-Westfalen im Streit um die Kindergartenfinanzierung gescheitert. Das OVG wies in einer Berufungsverhandlung die Forderung nach höheren staatlichen Zuschüssen durch die Stadt Wuppertal zurück. Der Kläger habe sämtliche Zuschüsse erhalten, die im NRW-Kinderbildungsgesetz festgelegt sind. Die Regeln seien auch nicht verfassungswidrig.

16:22 Uhr: Urteil: Staat kann Corona-Soforthilfe zurückfordern

Die Öffentliche Hand darf ausgezahlte Corona-Soforthilfen von einem Solo-Selbstständigen zurückfordern, wenn sich dieser bereits vor der Pandemie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden hat. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden. Es lehnte deshalb die Klage eines selbstständigen, freischaffenden Künstlers gegen die Rückforderung der Soforthilfe in Höhe von 9.000 Euro durch die Bezirksregierung Düsseldorf ab. Das Gericht betonte, die Soforthilfe solle Unternehmen und Solo-Selbstständigen unter die Arme greifen, die aufgrund von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht seien. Jeder Antragssteller habe deshalb auch bestätigen müssen, dass er zum Jahreswechsel 19/20 noch nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Gegen die Entscheidung kann noch die Zulassung der Berufung vor dem NRW-Oberverwaltungsgericht in Münster beantragt werden.

16:17 Uhr: SPD: Sorgen und Nöte von Familien ernst nehmen 

"Kinder und Familien gehören ganz klar zu den größten Verlierern der Corona-Krise", so Doris Feldmann, schul- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. "Es ist dringend notwendig, dass viel stärker als bisher auf die Sorgen und Nöte von Familien fokussiert wird. Nicht wenige Eltern fürchten um ihren Job oder sorgen sich darum, welche Konsequenzen der ausfallende Schul- und Kitabesuch für ihre Kinder hat. Das Aussetzen der Kita- und OGS-Gebühren ist hier eine Selbstverständlichkeit, die unsere Fraktion bereits in der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr vorangetrieben hat", so Feldmann. "Distanzunterricht darf nicht an Kommunikationsproblemen scheitern. Alternative Videokonferenzsysteme, die allen Schulen zur Verfügung gestellt werden, können daher hier eine sinnvolle Lösung sein", so die SPD-Schulpolitikerin. "Ganz besonders müssen wir aber die Kinder und Jugendlichen im Blick haben, die wir digital gar nicht erreichen und die mehr und mehr drohen, den Anschluss verlieren. Und Kinder, die in überforderten Familien Streit und Gewalt erleben, Kinder, denen das warme Mittagessen in Schulen und Kitas fehlt."

Kinderrechte und Kinderschutz haben für Doris Feldmann oberste Priorität: "In und außerhalb der Pandemie. Wir müssen über eine Ausweitung des städtischen Beratungs- und Gesprächsangebots des Jugendamts, insbesondere für Kinder und Jugendliche, nachdenken, um hier die Träger weiter zu unterstützen.“ © SPD Münster
Kinderrechte und Kinderschutz haben für Doris Feldmann oberste Priorität: "In und außerhalb der Pandemie. Wir müssen über eine Ausweitung des städtischen Beratungs- und Gesprächsangebots des Jugendamts, insbesondere für Kinder und Jugendliche, nachdenken, um hier die Träger weiter zu unterstützen.“
© SPD Münster

16:03 Uhr: Erste Klage gegen Distanzunterricht in NRW

Am Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster ist heute eine erste Klage gegen den seit gestern geltenden Distanzunterricht an den Schulen eingegangen. Eine Grundschülerin der 4. Klasse aus Köln will nach Angaben einer Gerichtssprecherin per Eilverfahren erreichen, dass die entsprechende Passage in der Coronabetreuungsverordnung außer Vollzug gesetzt wird. Begründung: Vereinsamung, fehlender Kontakt zu den Mitschülern und die Qualität des Unterrichts. Wann das OVG in der Sache entscheidet, ist offen.

15:35 Uhr: mikroRNA könnte Ansatz gegen Brustkrebs sein

Wenn Tumore wandern: Die Entwicklung von Metastasen und der Befall lebenswichtiger Organe ist neben dem unkontrollierten Wachstum der Krebszellen die Hauptursache für einen ungünstigen Krankheitsverlauf bei Brustkrebs. Ein weiteres Problem für eine erfolgreiche Behandlung: Tumorzellen können sogenannte Resistenzen entwickeln, wodurch sie nicht mehr auf eine Therapie mit Medikamenten reagieren. Mit Hilfe einer Förderung durch die Claudia-Lucas-Stiftung ist es Forschern der Universität Münster nun gelungen, dem Ziel einer verbesserten Therapie einen Schritt näher zu kommen. Die Arbeitsgruppe an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Münster behandelte im Labor Brustkrebszellen mit einer sogenannten mikroRNA, einem winzigen, aus nur rund 20 Bausteinen bestehenden regulatorischen Biomolekül. Dieses hemmt die Endothelin-Achse, einen wichtigen "Mitspieler", der für die Entstehung von Tumoren von hoher Bedeutung ist.

Zufriedene Gesichter in der münsterschen Uni angesichts des Forschungserfolges: Prof. Martin Götte (l.) und Prof. Ludwig Kiesel© Claudia Brand
Zufriedene Gesichter in der münsterschen Uni angesichts des Forschungserfolges: Prof. Martin Götte (l.) und Prof. Ludwig Kiesel
© Claudia Brand

15:24 Uhr: Weiteres Schnelltest-Angebot in Münster

Die A.P.O. Beteiligungsgesellschaft mbh betreibt auf dem Parkplatz des Hit-Marktes an der Geringhoffstraße 44 ein Drive-In-Corona-Schnelltestzentrum. Man fährt nach vorheriger Anmeldung unter www.muenster-schnelltest.de mit seinem Auto durch die eigens eingerichtete Teststraße, lässt sich ohne das Fahrzeug zu verlassen von medizinisch geschultem Personal einen Nasenabstrich machen und erhält nach zirka 60 Minuten das Ergebnis bequem per Mail. Der Preis für die Testung beträgt 35,00 EUR bei vorheriger Registrierung im Internet, bei Registrierung vor Ort wird eine Servicegebühr von 5,00 EUR fällig.

15:16 Uhr: Ausstellung "Beziehungskisten" im LWL-Museum für Naturkunde beendet

Nach eineinhalb Jahren ist die Ausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu Ende gegangen. Rund 190.000 Besucher/-innen haben in der Sonderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) große und kleine, überlebenswichtige und bedrohliche sowie egoistische und gemeinnützige Beziehungskisten in der Natur kennengelernt. Mehr als 890 Ausstellungsstücke haben unter anderem vermittelt, wie Bakterien den Kühen bei der Verdauung helfen oder wie ein Parasit das Leben eines Krebses steuern kann. "Trotz der viermonatigen Corona-Schließung hat unser Museum im vergangenen Jahr ein tolles Ergebnis zum Abschluss der Ausstellung erzielt. Das zeigt, dass das Thema die Menschen wirklich interessiert hat", erklärt LWL-Direktor Matthias Löb. Jetzt bauen die Museumsmitarbeiterinnen die Ausstellung ab. An ihrer Stelle wird voraussichtlich ab dem 25. Juni die neue Sonderausstellung "Alleskönner Wald" zu sehen sein.

14:35 Uhr: Laschet warnt vor "falscher Sicherheit" in Corona-Krise

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat bei der Bekämpfung des Coronavirus vor "falscher Sicherheit" gewarnt. Die Infektionszahlen könnten binnen weniger Tage dramatisch in die Höhe schnellen, wenn das veränderte Virus aus Südafrika eine solche Kraft entfalte, sagte Laschet heute im Düsseldorfer Landtag. Deshalb müsse weiterhin Vorsicht gelten. "Wir sind in der Phase der Unsicherheit", sagte der Ministerpräsident. Wichtigstes Gebot bleibe: "Soziale Kontakte weiter reduzieren".

14:06 Uhr: Sprachwissenschaftler Nils Bahlo bewertet das Unwort-Paar des Jahres 2020

"Rückführungspatenschaften" und "Corona-Diktatur": Für das Jahr 2020 hat eine Jury aus Sprachwissenschaftlern zum ersten Mal gleich zwei Unwörter des Jahres gekürt. Der Begriff "Rückführungspatenschaften" bezeichnet einen neuen Mechanismus der Migrationspolitik, den die Jury für zynisch und beschönigend hält. Dr. Nils Bahlo vom Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) hält die Wahl für sehr passend: "Im Mittelpunkt stehen oft Kontroversen, und das Unwort 'Corona-Diktatur' hat international eine Diskussion angestoßen." Bahlo findet es gut, dass die Jury einerseits die Pandemie und andererseits noch einen weiteren Begriff aus einem anderen Bereich in den Fokus rückt: "Auch wenn solche Wahlen von der Wissenschaft mitunter belächelt werden, bieten die Unwörter einen dankbaren Ansatzpunkt beispielsweise für den Deutsch- oder Ethikunterricht."

Dr. Nils Bahlo: "Das Potenzial von Unwörtern entfaltet sich in der Diskussion mit Schülerinnen und Schülern. Auch die Resonanz in der Presse ist immer riesig. Manche hätten aus den Vorschlägen vielleicht andere 'Unwörter' ausgewählt als die Jury. Aber es gibt kein richtig oder falsch. Wir haben Glück, dass es in Deutschland eine solche Diskussion gibt."© WWU - Peter Leßmann
Dr. Nils Bahlo: "Das Potenzial von Unwörtern entfaltet sich in der Diskussion mit Schülerinnen und Schülern. Auch die Resonanz in der Presse ist immer riesig. Manche hätten aus den Vorschlägen vielleicht andere 'Unwörter' ausgewählt als die Jury. Aber es gibt kein richtig oder falsch. Wir haben Glück, dass es in Deutschland eine solche Diskussion gibt."
© WWU - Peter Leßmann

13:44 Uhr: FDP: "Wichtige und schnelle Entlastung für Eltern"

Die familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Münster, Katrin Bohm, begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, die Elternbeiträge für Kita und Grundschulen für den Monat Januar auszusetzen. "Die eingeschränkte Pandemie-Betreuung ist für Mütter, Väter und Kinder zweifellos eine Herausforderung. Es ist wichtig, Eltern in dieser Zeit zu entlasten - auch finanziell. Hier gilt unser Dank vor allem dem Land und den Kommunen, die die Kosten übernehmen", sagt Katrin Bohm. Denn bei einigen Familien käme zu der Sorge um die Betreuungsproblematik noch ein geringeres Einkommen als gewöhnlich durch Kurzarbeit hinzu. Den unkomplizierten Weg lobt Katrin Bohm ebenfalls sehr: "Dass das Aussetzen der Beiträge unbürokratisch und einfach läuft, nimmt den Eltern gerade jetzt, wo vieles zusammenkommt, etwas ab." Gleichzeitig ist man sich in der FDP-Fraktion einig, dass das stark eingeschränkte Betreuungsangebot richtig ist.

"Wir wissen, dass in vielen Familien Home Office, Homeschooling und Kita-Kinder, die ihre Freunde vermissen, gerade parallel gemeistert und beschäftigt werden müssen. Wir appellieren aber dennoch an alle Eltern, dass sie ihre Kinder nur in Ausnahmen und wenn es wirklich erforderlich ist, in die Kita oder Grundschule bringen", sagt Katrin Bohm.© FDP Münster
"Wir wissen, dass in vielen Familien Home Office, Homeschooling und Kita-Kinder, die ihre Freunde vermissen, gerade parallel gemeistert und beschäftigt werden müssen. Wir appellieren aber dennoch an alle Eltern, dass sie ihre Kinder nur in Ausnahmen und wenn es wirklich erforderlich ist, in die Kita oder Grundschule bringen", sagt Katrin Bohm.
© FDP Münster

13:33 Uhr: Bargeld aus der Hand gerissen - Polizei sucht Zeugen

Ein unbekanntes Trio hat am Freitag (08.01., 18:55 Uhr) einem 56-Jährigen am Sentmaringer Weg Ecke Grüner Grund einen dreistelligen Bargeldbetrag aus der Hand gerissen und ist Richtung Kappenberger Damm geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen. Der Münsteraner hielt das Geld in der Hand, als plötzlich die Täter auf ihn zukamen. Einer schlug auf den 56-Jährigen ein und riss ihm die Scheine aus der Hand. Zwei Zeugen, die einschreiten wollten, wurden von den Komplizen zurückgedrängt. Die Unbekannten sind etwa 25 Jahre alt und haben nach Zeugenaussagen ein südländisches Erscheinungsbild. Der Haupttäter ist etwa 1,85 Meter groß, hat eine normale Statur und trug dunkle Kleidung. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

13:17 Uhr: Einbruch in Gremmendorfer Geschäft - Zeugen gesucht

Unbekannte Täter sind am vergangenen Wochenende (09.01., 11:10 Uhr bis 11.01., 06:30 Uhr) in ein Geschäft am Kaldenhofer Weg in Gremmendorf eingebrochen. Sie schlugen eine Fensterscheibe ein und kamen so in die Räume des Großhändlers. Anschließend durchsuchten sie diese nach Wertgegenständen und stahlen einen dreistelligen Bargeldbetrag sowie eine Spiegelreflexkamera der Firma Cannon. Mit der Beute flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

12:51 Uhr: KKH erwartet 2021 mehr Kinderkrankentage

Nach einem aktuellen Beschluss der Bundesregierung können Eltern Kinderkrankentage auch dann nutzen, wenn das Kind wegen des eingeschränkten Kita- und Schulbetriebs zu Hause bleiben muss und nicht, wie eigentlich üblich, nur bei tatsächlicher Krankheit. Außerdem werden die Kinderkrankentage noch einmal aufgestockt auf 20 Tage je Elternteil für Paare und auf 40 Tage für Alleinerziehende. Nach einer ersten Auswertung der Kaufmännischen Krankenversicherung (KKH) haben im Corona-Jahr 2020 rund ein Viertel der versicherten Eltern aus Münster überdurchschnittlich viele Kinderkrankentage genutzt. Für dieses Jahr erwartet die KKH Münster noch mehr Eltern, die das Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen.

12:46 Uhr: Missbrauchsfall "Kinderhaus": 27-Jähriger aus Aachen vor Gericht

Mit einem 27-jährigen Mann aus Aachen steht seit heute ein weiterer mutmaßlicher Täter im Missbrauchsfall "Kinderhaus" vor dem Landgericht Münster. Ihm wird vorgeworfen, zwischen Herbst 2019 und Februar 2020 einen inzwischen elfjährigen Jungen aus Münster mehrfach schwer missbraucht zu haben. Es handelt sich um den Ziehsohn eines IT-Technikers aus Münster, der in dem Missbrauchskomplex Opfer verschiedener Männer geworden sein soll. Die Öffentlichkeit wurde für die Verlesung der Anklage aus Opferschutzgründen ausgeschlossen. Aus früheren Angaben der Staatsanwaltschaft geht hervor, dass der angeklagte Mann aus Aachen den gleichaltrigen IT-Techniker über einen Messengerdienst kennen gelernt haben soll. Bei Treffen in Ferienwohnungen in Winterberg im Sauerland und im sächsischen Pirna sowie in der Wohnung des Münsteraners soll er den Ziehsohn schwer missbraucht haben. Zudem fanden die Ermittler bei ihm Handyfotos mit unbekleideten Jungen aus seinem verwandtschaftlichen Umfeld. Es soll dabei auch zu sexuellen Übergriffen gekommen sein, die die Staatsanwaltschaft allerdings nicht als schweren Missbrauch einstuft.

12:34 Uhr: Lithium-Ionen-Akkus im Mittelpunkt von drei FH-Forschungsprojekten

Sie sind in der elektrischen Zahnbürste, im E-Bike und Smartphone: Hochleistungsbatterien. Sie gehören zu unserem Alltag, und es werden immer mehr. Allein die Anzahl batteriebetriebener Pkw soll nach dem Willen der Bundesregierung von aktuell fast 140.000 auf zehn Millionen bis 2030 steigen. Damit steigt aber auch die Menge an ausgedienten Batterien, insbesondere der Lithium-Ionen-Batterien, kurz LIB. Da diese neben Lithium eine ganze Reihe weiterer endlicher Ressourcen enthalten, deren Abbau oft mit starken Umweltbelastungen verbunden ist, braucht es innovative Recyclinglösungen. Eine Aufgabe, mit der sich die Arbeitsgruppe Ressourcen am Institut für Infrastruktur – Wasser – Ressourcen – Umwelt der FH Münster (IWARU) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme befasst. In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt "DemoSens" wird die Digitalisierung und Automatisierung der Demontage von sogenannten LIB-Packs unter Leitung des IWARU weiterentwickelt. Das ebenfalls vom Bund geförderte Projekt "Aurrelia" hat das Ziel, den Recyclingprozess von LIB zu optimieren.

Akkus in E-Bikes sind ein stark wachsender Anwendungsbereich von Lithium-Ionen-Batterien.© FH Münster/Anne Holtkötter
Akkus in E-Bikes sind ein stark wachsender Anwendungsbereich von Lithium-Ionen-Batterien.
© FH Münster/Anne Holtkötter

11:57 Uhr: Corona: 18 Neuinfektionen

Auch heute ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle weiter gesunken. Mit 588 Infizierten liegt sie zum ersten Mal seit drei Wochen (Di. 22.12.) wieder unter 600. Die Stadt meldet 18 Neuinfizierte seit gestern. Gleichzeitig sind 41 Patienten wieder genesen. In Münsters Krankenhäusern werden allerdings immer noch mehr als 100 Corona-Patienten behandelt. 14 von ihnen müssen beatmet werden.

11:35 Uhr: Sören Weinfurtner wird Sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung

Sören Weinfurtner übernimmt beim SC Preußen Münster die neu geschaffene Stelle als Sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung übernehmen und zum Saisonende dafür auch seinen Posten an der Seitenlinie räumen. Bis zum Sommer wird Weinfurtner auch Cheftrainer der U23 bleiben, zur nächsten Spielzeit wird sich der B-Lizenz-Inhaber dann gänzlich auf seine neue Aufgabe fokussieren.

Nachdem Weinfurtner (r., neben Assistent Daniel Feldkamp) in den letzten Jahren vor allem am Spielfeldrand und auf dem Trainingsplatz präsent war, verlagert sich sein Schwerpunkt jetzt etwas in den Hintergrund.© SC Preußen Münster
Nachdem Weinfurtner (r., neben Assistent Daniel Feldkamp) in den letzten Jahren vor allem am Spielfeldrand und auf dem Trainingsplatz präsent war, verlagert sich sein Schwerpunkt jetzt etwas in den Hintergrund.
© SC Preußen Münster

11:19 Uhr: Polizisten entdecken soeben gestohlenes Rad am Bremer Platz

Polizisten haben heute Nacht am Bremer Platz ein soeben gestohlenes Rad entdeckt und umgehend dem Eigentümer zurück gebracht. Zuvor hatte ein unbekannter Täter an der Niesertstraße um kurz nach 2 Uhr einen Gartenschuppen aufgebrochen und das graue Mountainbike daraus gestohlen. Durch die Geräusche aufmerksam geworden, hat ein Münsteraner den Dieb noch mit dem Fahrrad flüchten sehen, eine Zeugin hat mit dem Auto die Verfolgung aufgenommen, aber im Bereich Oststraße den Täter aus den Augen verloren. Im Rahmen der Fahndung haben Polizisten dann im Bahnhofsumfeld das abgestellte Fahrrad gefunden. Der Unbekannte ist etwa 25 bis 35 Jahre alt und 1,85 Meter groß. Er hatte kurze helle Haare, trug eine schwarze Jacke mit Fellkragen und hatte eine "Netto"-Tüte mit Figur-Motiven dabei. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

09:23 Uhr: Einzelhändler erinnern an Notsituation

Gestern wollten verschiedene Einzelhändler in ganz Deutschland eigentlich ihre Geschäfte öffnen, um unter #wirmachenauf an ihre Notsituation zu erinnern - auch hier in Münster. Trotz des Lockdowns. Dazu kam es aber nicht - die geplante Aktion wurde erstmal auf nächste Woche Montag verschoben. In einer ähnlichen Aktion protestierten zahlreiche Händler dafür aber auf legale Weise in und vor ihren Geschäften. Sie hielten Plakate mit dem Schlagwort "Wir machen auf...merksam" in die Kameras und stellten die Fotos und Videos online. Die Türen blieben für Kunden dann allerdings geschlossen. Entsprechende Verstöße gegen die Lockdown-Regeln gab es also nicht.

'Wir machen auf...merksam' - damit wollen Händler auf ihre aktuelle Notsituation hinweisen - wie hier der Post Season Store am Alten Fischmarkt.© Postseason.store Instagram
'Wir machen auf...merksam' - damit wollen Händler auf ihre aktuelle Notsituation hinweisen - wie hier der Post Season Store am Alten Fischmarkt.
© Postseason.store Instagram

06:32 Uhr: Moderna-Impfstoff noch nicht verfügbar, Impfprozess schreitet dennoch gut voran

Der neue Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Moderna soll heute auch in NRW ankommen. Für die Impfteams in Münster hat das aber noch keine Bedeutung, sagte der Leiter der Kassenärztlichen Vereinigung im Bezirk Münster, Dr. Hendrik Oen, auf Nachfrage von ANTENNE MÜNSTER. Der Impfstoff sei zunächst nur in sehr geringen Mengen verfügbar. Noch sei auch unklar, wann überhaupt eine Lieferung in Münster ankomme. Vorläufig werde deshalb mit den Fläschchen von Biontech/Pfizer weitergeimpft - das lief bisher auch erfolgreich. Die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen seien schon in dieser Woche durch, so Oen. Ab dem kommenden Montag werde dann Münsters Krankenhaus-Personal geimpft. Und ab dann sollen auch alle über 80-jährigen MünsteranerInnen, die nicht in Pflegeheimen leben, Einladungsbriefe zur Impfung bekommen.

06:00 Uhr: Gericht verhandelt Finanzstreit um Kindergartenplätze

Das Oberverwaltungsgericht des Landes NRW verhandelt heute um 10.00 Uhr einen Streit um die Finanzierung von Kindergartenplätzen. Die kirchliche Klägerin aus Wuppertal fordert eine Gleichbehandlung bei der Zahlung der sogenannten Kindpauschalen. Laut NRW-Kinderbildungsgesetz (KiBiz) steht kirchlichen Trägern ein Anteil von 88% für jedes aufgenommene Kind zu. Träger der freien Jugendhilfe erhalten 91%, Elterninitiativen 96%. Die Klägerin mahnt an, dass durch die Einführung eines Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz von ihr kein finanzieller Eigenanteil gefordert werden dürfe. Am Ende führe das Vorgehen zum Abbau von Betreuungsplätzen. Das Gericht will nach der mündlichen Verhandlung eine Entscheidung verkünden.

05:37 Uhr: Umbau des Stadthauses 1 bald abgeschlossen

Der große Umbau des Stadthauses 1 zum Zentrum vieler städtischen Ämter und Einrichtungen ist auf der Zielgeraden. Wie die Stadt berichtet, rückt die Sanierung des letzten Bauabschnitts näher und bald schon können die ersten Umzüge innerhalb der Verwaltung beginnen. Derzeit macht sich das Amt für Finanzen bereit für den Umzug und ist deshalb von heute bis Freitag nur eingeschränkt erreichbar. Zukünftig sind die Bereiche rund um Steuerabgaben für Gewerbe, Grundbesitz, Beherbergung, Zweitwohnung sowie für Hunde in der fünften und sechsten Etage des frisch modernisierten Bauteiles D untergebracht. Der ist dann über die Heinrich-Brüning-Straße erreichbar.

05:11 Uhr: Corona-Inzidenzwert bei 87,9

Die 7-Tag-Inzidenz steigt in Münster leicht, aber kontinuierlich weiter an. Das meldet heute morgen das Robert-Koch-Institut. Gestern hatte das RKI noch 81,5 Neuinfizierte innerhalb der letzten sieben Tage je 100.000 Einwohner gemeldet. Damit erfolgt der erwartete Anstieg nach den Weihnachts- und Silvesterfeiertagen. In NRW gilt mittlerweile in vier Hotspots die 15-Kilometer-Regel: Nämlich in den Kreisen Recklinghausen, Höxter, Minden-Lübecke und dem Oberbergischen Kreis. In Deutschland sind innerhalb eines Tages wieder 891 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dazu kommen rund 12.800 Neuinfektionen. Die deutschen Amtsärzte sind deshalb skeptisch, dass der Lockdown am 31. Januar schon beendet wird. Da sich vermutlich viele Menschen im Büro und auf dem Weg dorthin anstecken, sollen Mitarbeiter wo eben möglich im Homeoffice arbeiten. Diesen Appell wollen Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder jetzt in Gesprächen an Arbeitgeber richten.

Montag, 11. Januar

17:30 Uhr: Missbrauchskomplex: Prozess gegen Aachener beginnt

Mit einem weiteren Prozessstart wird morgen (9.30 Uhr) die strafrechtliche Aufarbeitung des Missbrauchskomplexes "Kinderhaus" fortgesetzt. Angeklagt ist ein 27 Jahre alter Mann aus Aachen, dem vorgeworfen wird, einen inzwischen elfjährigen Jungen aus Münster wiederholt vergewaltigt zu haben. Bei dem Opfer handelt es sich um den Ziehsohn eines IT-Technikers aus Münster, der in dem ausufernden Fall eine Schlüsselrolle spielt. Der in einem weiteren Verfahren Hauptangeklagte soll das Kind immer wieder selbst schwer sexuell missbraucht und es anderen Männern für schwere sexualisierte Gewalttaten überlassen haben.

17:10 Uhr: Über 80-Jährige können ab 25. Januar Corona-Impftermin vereinbaren

Ab dem 25. Januar können die Über-80-Jährigen in NRW einen Termin für ihre Corona-Impfung ab Februar vereinbaren. Die Terminvergabe soll dann online oder telefonisch möglich sein, teilt das Gesundheitsministerium heute mit. Die Impfberechtigten sollen dazu bis zum 23. Januar einen Informationsbrief erhalten. Die Impfzentren im Land (bei uns in der Halle Münsterland) sollen ab Februar ihren Betrieb aufnehmen.

16:38 Uhr: CDU sieht Raumfrage an Gymnasien noch entspannt

Die Rathaus-CDU ist voller Zuversicht über die Perspektiven der städtischen Gymnasien, hält nach den Worten von Ratsherr Meik Bruns allerdings infolge der Umstellung auf die ein Jahr längere Schulzeit von G 8 auf G 9 Raumerweiterungen an den bestehenden Schulstandorten der Innenstadt für erforderlich. Der schulpolitische Sprecher der Rathaus-CDU: "Wir erwarten dazu in diesem Jahr Machbarkeitsstudien für die einzelnen Standorte. Schulen und Eltern können aber bereits bei den aktuellen Anmeldungen 2021/22 wissen, dass genug Raum bis 2026/27 vorhanden ist."

15:46 Uhr: Impfzahlen ab sofort online

Münster impft gegen Corona - und dabei geht es mit großen Schritten voran: "Was gestern an Impfstoff geliefert wurde, ist heute bereits verimpft. Die mobilen Teams, die Alten- und Pflegeheime und alle weiteren Beteiligten leisten hier wirklich einen großartigen Job", betont Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Bis Ende Januar werden alle der laut NRW-Gesundheitsministerium berechtigten Heime mit der 1. Schutzimpfung versorgt sein, parallel dazu startet in den nächsten Tagen in vielen Einrichtungen die zweite Impfrunde. Bisher sind 4.004 Impfungen in Münster verabreicht worden, davon 1.871 an Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und 2.133 an die dortigen Mitarbeiter. Diese Zahlen werden ab sofort täglich auf der Corona-Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe veröffentlicht. Es ist zu beachten, dass es ggfs. zu zeitlichen Verzögerungen zwischen der Meldung der Impfzahlen an die KVWL und der Anzahl der tatsächlich bereits durchgeführten Impfungen kommen kann. Die Auswertung wird mit dem Start der Impfzentren entsprechend angepasst und ausgeweitet.

14:52 Uhr: DRK Westfalen-Lippe führt über 16.000 Corona-Schnelltests in 17 Tagen durch

Nach Eingang aller Meldungen aus seinen 38 Kreisverbänden meldet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe seine Abschlussbilanz der "Corona-Schnelltest-Aktion" in den Pflegeeinrichtungen in dem besonders besucherintensiven Zeitraum über Weihnachten, Neujahr und in den Tagen danach: Um das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besuche zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten, haben die DRK- Einsatzkräfte in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in fast 3.400 Einsatzstunden über 16.000 Corona-Schnelltests in 200 stationären Einrichtungen in Westfalen-Lippe durchgeführt. Eine hohe Anzahl der Tests zeigten ein positives Ergebnis.

DRK-Einsatzkräfte haben mit der Durchführung von Corona-Schnelltests Pflegekräfte in stationären Einrichtungen entlastet.© DRK-KV Bochum, J. Scholz
DRK-Einsatzkräfte haben mit der Durchführung von Corona-Schnelltests Pflegekräfte in stationären Einrichtungen entlastet.
© DRK-KV Bochum, J. Scholz

14:10 Uhr: Problem-Start beim Homeschooling in Münster

Das Homeschooling ist heute in Münster mit Problemen gestartet. Die von den meisten Schulen genutzte Plattform IServ war teilweise nicht erreichbar. Bereits am frühen Morgen hatten sich viele Eltern in unserer Redaktion gemeldet: Entweder sei der Login nicht möglich oder Inhalte könnten nicht geladen werden. Das lag aber nicht daran, dass die städtischen Server überlastet waren. Die Stadt hat inzwischen bestätigt, dass es technische Probleme beim Anbieter der Plattform gab. IServ habe angekündigt, die Störungen noch heute zu beheben. Morgen, am zweiten Tag nach den Weihnachtsferien, soll dann alles wieder funktionieren.

14:05 Uhr: Schienenbauarbeiten verschoben

Auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Rheine laufen in dieser Woche nachts nun doch keine Sanierungsarbeiten. Sie werden wegen der schlechten Witterung verschoben. Vergangene Woche hatte die Bahn angekündigt, dass zwischen Emsdetten und Reckenfeld stundenweise mehrere Bahnübergänge gesperrt werden müssen und sich einige Züge in den Abendstunden verspäten.

13:50 Uhr: Spatenstich für Meranti-Halle

Der Allwetterzoo ist bald um eine Attraktion reicher. Heute war erster Spatenstich für die neue Tropenhalle. Sie wird "Meranti-Halle" heißen, nach dem bedrohten tropischen Baum Meranti. Auf 4.000 Quadratmetern können die Besucher künftig auf verschiedenen Ebenen die Welt der Tropen erleben. Unter anderem Riesenotter, Brüllaffen, Faultiere und Ameisenbären kommen in die Halle. Nachhaltigkeit ist wichtiges Bauprinzip. Die Energieversorgung läuft über Erdwärme, Photovoltaik und ein sonnendurchlässiges Foliendach. Mit den Erdwärmebohrungen beginnen jetzt die Bauarbeiten Die Meranti-Halle kostet 21,5 Millionen Euro. 20 Millionen kommen von der Stadt, den Rest muss der Zoo selbst finanzieren. Zum ersten Spatenstich gab es heute einen Spendenscheck von 100.000 Euro vom Zooverein. Die alte Tropenhalle des Allwetterzoos aus den 1970er-Jahren wird abgerissen. Während der Bauzeit kommen die Tiere in andere Gehege. Einige werden auch an andere Zoos abgegeben.

Im Juli 2022 soll die Meranti-Halle fertig sein.© ANTENNE MÜNSTER
Im Juli 2022 soll die Meranti-Halle fertig sein.
© ANTENNE MÜNSTER

13:44 Uhr: Exhibitionist in der Regionalbahn

Gestern Abend soll ein 43-jähriger Deutscher in einer Regionalbahn von Rheine nach Münster, in Gegenwart einer weiblichen Reisenden, sexuelle Handlungen an sich selber vorgenommen haben. Die Frau verließ daraufhin unmittelbar die Vierer-Sitzgruppe und vertraute sich sichtlich geschockt der Zugbegleiterin an. Diese informierte die Bundespolizei und erreichte durch ihr couragiertes Auftreten, dass der Tatverdächtige seinen Personalausweis aushändigte. Beim Halt des Zuges am Bahnhof Münster-Zentrum-Nord sprang er jedoch aus dem Zug. Einige Stunden später haben Einsatzkräfte der Landespolizei den Tatverdächtigen in der Nähe des Hauptbahnhofes aufgegriffen und der Bundespolizei übergeben. Die hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet und die Sicherung der Videoaufzeichnung aus dem Zug veranlasst.

13:22 Uhr: Amt für Finanzen und Beteiligungen in neuen Büros

Der letzte Sanierungsabschnitt des Stadthauses 1 rückt näher, und damit auch Umzüge innerhalb der Verwaltung. Aktuell packt das Amt für Finanzen und Beteiligungen die Umzugskisten und ist von morgen an bis Freitag (15.01.) nur eingeschränkt erreichbar und auskunftsfähig. Zukünftig sind die Bereiche rund um Steuerabgaben für Gewerbe, Grundbesitz, Beherbergung, Zweitwohnung sowie für Hunde in der fünften und sechsten Etage des frisch modernisierten Bauteiles D untergebracht. Der Eingang erfolgt über die Heinrich-Brüning-Straße.

13:14 Uhr: 80 % der neuen rob17-Büroflächen bereits vermietet

Die CM Immobilien Entwicklung GmbH hat im ersten Bauabschnitt des Büroparks rob17 durch den Abschluss eines Mietvertrages mit der Managed Services Provider nicos AG, Münster, über 2.200 Quadratmeter Bürofläche und durch einen Mietvertrag über 1.000 Quadratmeter mit einem weiteren IT-Dienstleister bereits rund 80 Prozent der dortigen Büroflächen vermietet. Auf dem Gelände am münsterischen Dreieckshafen waren schon vor dem ersten Spatenstich Ende Oktober vergangenen Jahres 1.400 Quadratmeter Bürofläche vermietet gewesen. Hinzu kommt eine Kindertagesstätte mit einer Größe von 400 Quadratmeter, die vom Roten Kreuz angemietet wird. Die Fertigstellung der insgesamt 6.300 Quadratmeter Bürofläche des ersten und schon zu 80 % vermieteten Gebäudes ist zum Jahresende 2021 vorgesehen.

13:04 Uhr: Startschuss für das Auktionsjahr mit der Westfälischen Winter-Auktion "Handorf-Extra"

Vom Bundeschampion über erfahrene Spring- und Dressurpferde bis hin zum ungerittenen Youngster zum selber ausbilden: Die Winter-Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs e.V. hält für jeden das passende Pferd bereit. Das Bid-Up der Reitpferde startet am Sonntag, 17. Januar, um 14 Uhr. Die talentierten Youngster starten am Montag, 18. Januar, um 19.30 Uhr in das finale Bid-Up. Registrierte User haben auf der Online-Auktionsplattform neben weitreichenden Informationen zu Erfolgen und Mutterstämmen der Pferde, sowie Trainingsimpressionen, auch Einblicke in Röntgenbilder und ein tierärztliches Untersuchungsprotokoll.

Eröffnet wird die Kollektion der rund 40 Dressurpferde mit dem Ehrenstolz/Fidermark-Sohn (Z.: Eheleute Moritzer, Rheine), der den bezeichnenden Namen Exquisit trägt.© Reckimedia
Eröffnet wird die Kollektion der rund 40 Dressurpferde mit dem Ehrenstolz/Fidermark-Sohn (Z.: Eheleute Moritzer, Rheine), der den bezeichnenden Namen Exquisit trägt.
© Reckimedia

12:56 Uhr: Kinderbetreuung: Keine Elternbeiträge im Januar

Wie bereits im ersten Lockdown (Frühjahr 2020) werden die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Betreuungsangebote an Schulen (OGS und BMB) für den Monat Januar 2021 ausgesetzt. Das Land NRW und die Stadt Münster tragen jeweils 50 % der ausfallenden Beiträge. Der Einzug der Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 wird gestoppt. Eltern, die den Elternbeitrag per Dauerauftrag überweisen, werden gebeten, diesen für den Monat Februar 2021 auszusetzen, wenn das für Januar nicht mehr möglich sein sollte. Nach Zustimmung des Rates, den Elternbeitrag für Januar zu erlassen, erhalten alle beitragspflichtigen Eltern einen Beitragsbescheid. Ein Antrag auf Erlass der Elternbeiträge ist nicht erforderlich.  

12:16 Uhr: Corona: Drei weitere Tote

Die Zahl der an/mit Corona gestorbenen Personen in Münster ist seit Freitag um 3 auf 68 gestiegen. Es gab 104 registrierte Neuinfektionen, so dass die Gesamtzahl aller labordiagnostisch bestätigten Fälle jetzt bei 4.739 liegt (Freitag: 4.643). Aktuell sind 611 Münsteraner/-innen infiziert (Freitag: 646). Die Zahl der genesenen Patienten beträgt 4.070 (Freitag: 3.932). Die 7-Tage-Inzidenz liegt (laut LZG) bei 81,5 (Freitag: 75,2). 104 Covid-Patienten befinden sich im Krankenhaus, 18 davon auf der Intensivstation, 12 von ihnen müssen beatmet werden.

11:47 Uhr: ISG stößt Beleuchtung von Fassaden in der Windthorststraße an

Als im November 2018 einige Vertreter/-innen der ISG Bahnhofsviertel Münster e. V. mit dem renommierten Hamburger Lichtkünstler Michael Batz durch das Quartier gingen, wurde schnell klar: Im Bahnhofsviertel besteht an verschiedenen Stellen Potenzial für eine lichtgestalterische Aufwertung. Nach ausführlichen Überlegungen hat die ISG ganz pragmatisch erste Maßnahmen angestoßen. Insgesamt ist die Windthorststraße durch die Maßnahmen heller geworden. Die ISG hofft, dass Passanten und Anlieger sich nun noch ein Stück sicherer in der Windthorststraße fühlen.

So wird an der Kreuzung Von-Vincke-Straße/Windthorststraße (Blickrichtung Richtung Bahnhof) durch eine neue Fassadenbeleuchtung die Eingangssituation in die Straße betont.© ISG Bahnhofsviertel Münster e. V.
So wird an der Kreuzung Von-Vincke-Straße/Windthorststraße (Blickrichtung Richtung Bahnhof) durch eine neue Fassadenbeleuchtung die Eingangssituation in die Straße betont.
© ISG Bahnhofsviertel Münster e. V.

11:21 Uhr: Ohne Streusalz gegen Glatteis

Es gibt wichtige Gründe, bei Glatteis nach umweltverträglichen Streumitteln und nicht nach Streusalz zu greifen. Das Salz schadet Bäumen und Pflanzen, belastet Gewässer und Grundwasser, verätzt Tierpfoten und lässt Metall an Fahrzeugen, Brücken und anderen Bauteilen rosten. Zudem sind die Schäden am Gehwegpflaster und Mauerwerk erheblich. Wie man bei frostigen Temperaturen und Glatteis auch ohne Streusalz gut durch den Winter kommt, dazu informiert die Umweltberatung der Stadt Münster aktuell nur unter Tel. 02 51/4 92-67 67 (montags von 12 bis 17 Uhr sowie dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr).

10:27 Uhr: Ferdinand Schumacher im Alter von 78 Jahren gestorben

Im Alter von 78 Jahren ist der frühere Domkapitular und Stadtdechant von Münster, Dr. Ferdinand Schumacher, am 10. Januar nach längerer Krankheit in Hiltrup gestorben. Von 2002 bis 2014 prägte er als Stadtdechant zwölf Jahre lang die Verbundenheit von katholischer Kirche, Politik und Stadtgesellschaft in Münster. 2010 wurde Schumacher zum nichtresidierenden Domkapitular am St.-Paulus-Dom ernannt und als solcher 2017 emeritiert. Von 2010 bis 2019 war er zudem geschäftsführender Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Münster. Wann das Requiem für den Verstorbenen gehalten wird, steht noch nicht fest.

Der frühere Domkapitular und Stadtdechant Ferdinand Schumacher starb am 10. Januar im Alter von 78 Jahren.© Bistum Münster
Der frühere Domkapitular und Stadtdechant Ferdinand Schumacher starb am 10. Januar im Alter von 78 Jahren.
© Bistum Münster

10:05 Uhr: Kunstinstallation "HostileTerrain 94" startet in Münster

Im Innenhof des Bibelmuseums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) startet am kommenden Montag (18.01.) das partizipative Kunstinstallationsprojekt "Hostile Terrain 94", das seinen Fokus auf die Folgen und Opfer grenzpolitischer Entscheidungen der USA richtet. "Hostile Terrain" (deutsch: feindliches Gelände) ist der Begriff, mit dem die Grenzpolizei "United States Border Patrol" den Landstreifen beschreibt, der Mexiko von den USA trennt und von der Sonora-Wüste umfasst wird. Infolge der US-Einwanderungspolitik von 1994 mit ihrer Strategie der "Prävention durch Abschreckung" sahen sich seitdem jedes Jahr tausende Menschen gezwungen, das feindliche Terrain der Sonora-Wüste zu durchqueren. Für viele wurde diese zur tödlichen Falle. Die Installation ist bis zum 29. Januar im Innenhof des Bibelmuseums in Münster zu sehen. Der Installationsprozess kann über einen Livestream mitverfolgt werden.

Herz der Ausstellung ist die Installation der über 3.200 "toe tags". Toe tags beschreiben Fußzettel, die zur Identifizierung von verstorbenen Menschen in der Pathologie dienen. Jeder Fußzettel symbolisiert einen geflüchteten Menschen, der zwischen 1994 und 2019 beim Versuch, die Sonora-Wüste zu durchqueren, sein Leben verloren hat.© Undocumented Migration Project
Herz der Ausstellung ist die Installation der über 3.200 "toe tags". Toe tags beschreiben Fußzettel, die zur Identifizierung von verstorbenen Menschen in der Pathologie dienen. Jeder Fußzettel symbolisiert einen geflüchteten Menschen, der zwischen 1994 und 2019 beim Versuch, die Sonora-Wüste zu durchqueren, sein Leben verloren hat.
© Undocumented Migration Project

09:41 Uhr: Spatenstich für die Tropenhalle im Allwetterzoo

Der Allwetterzoo ist zwar coronabedingt geschlossen, trotzdem tut sich da etwas. Heute beginnt der Bau der neuen Tropenhalle mit dem ersten Spatenstich. Es ist ein Projekt im Rahmen des Masterplans 2030. Die Besucher werden künftig die Welt der Tropen auf mehreren Ebenen mit einem Turm, Brücken, Wasser und vielen Pflanzen erleben. Für die Halle gibt es ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept mit Erdwärme, Photovoltaik und einem sonnendurchlässigen Foliendach. Die Eröffnung der neuen Tropenhalle ist für den Sommer 2022 geplant.

08:15 Uhr: SoloSounds im Kulturbahnhof Hiltrup

Kunst und Kultur stehen im Corona-Lockdown ja bekanntlich unter einem schlechten Stern. Für diese Zeiten haben sich ehrenamtliche MitarbeiterInnen des Kulturbahnhof Hiltrup jetzt ein besonderes Angebot ausgedacht: Musik im ansonsten leeren Saal des geschlossenen Kulturbahnhofs produzieren, aufnehmen und ins Netz stellen. Unter dem Motto "SoloSounds im Kulturbahnhof Hiltrup" richten KünstlerInnen in und aus Münster kleine Konzerte aus. Gestartet wird heute mit dem Münsteraner Musiker Michael Mühlmann, der Songs von John Lennon, Reinhard Mey und Paul Simon covert. Die Beiträge sind dann auf der Homepage des Kulturbahnhofs Hiltrup zu finden. Alle Streams sind kostenlos.

Kultur im Lockdown - heute mit Michael Mühlmann im Kulturbahnhof Hiltrup© Kulturbahnhof Hiltrup
Kultur im Lockdown - heute mit Michael Mühlmann im Kulturbahnhof Hiltrup
© Kulturbahnhof Hiltrup

07:35 Uhr: Homeschooling startet - Eltern setzen auf gute Organisation seitens der Schule

Ab heute heißt es wieder Homeschooling statt Schulbank drücken - auch in unserer Stadt. Die Schulen sind im Lockdown, KiTas nur noch eingeschränkt nutzbar. Bereits im 1. Lockdown im Frühjahr 2020 wurde der Unterricht ins Eigenheim verlagert. Im ANTENNE MÜNSTER-Interview erzählt Markus Sawicki, Vorsitzender der Stadtelternschaft, was die Erwartungen der Elternschaft an das erneute Distanzlernen sind:

Wir erhoffen uns jetzt, dass die Schulen deutlich besser organisiert sind. Es gibt auch noch etwas Potential bei den Lehrkräften, was den persönlichen Kontakt zu den Schülern angeht. (...) Vor allem, dass die Schüler, die auch beim ersten Lockdown schon Schwierigkeiten mit dem Distanzlernen hatten, besonders unterstützt und nicht aus den Augen verloren werden.
© ANTENNE MÜNSTER

06:44 Uhr: #Wirmachenauf - Einzelhändler protestieren gegen Schließung

Mit der bundesweiten Protestaktion "#wirmachenauf(merksam)" wollen Einzelhändler heute an ihre Notsituation erinnern. Die Läden bleiben dennoch geschlossen. Einige Kaufleute wollen aber trotz des Lockdowns ihre Geschäfte öffnen. Auch in Münster teilten einzelne Händler in sozialen Netzwerken mit, dass sie diesen Schritt gehen wollen. Die Polizei plant keine gezielten Kontrollen, will aber Hinweisen nachgehen. Händler, die gegen den Lockdown verstoßen, müssen mit Strafen von mehreren Tausend Euro rechnen.

05:30 Uhr: Straßenbauarbeiten auf der Osthoffstraße

Die Osthoffstraße zwischen Albachten und der B235 ist stadteinwärts ab heute gesperrt - bis zum neuen Fahrbahnteiler in Höhe Twehues/Ventrup. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten. Die Seitenstreifen für Fußgänger und Radfahrer werden komfortabler ausgebaut und der Fahrbahnquerschnitt wird neu aufgeteilt, heißt es von der Stadt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich acht Wochen und sollen somit Anfang März abgeschlossen sein. Im Anschluss werden noch Asphaltarbeiten für die neue Fahrbahndecke ausgeführt und zwei neue Bushaltestellen errichtet. Hierfür ist dann eine Vollsperrung notwendig.

05:20 Uhr: Erneut leichter Anstieg des Corona-Inzidenzwertes

Noch gilt kein endgültiges Aufatmen für unsere Stadt: Erneut ist die 7-Tage-Inzidenz über das Wochenende angestiegen. Heute Morgen meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 81,5. Am Samstag hatte er noch bei rund 71, gestern bei 77 gelegen. In ganz Nordrhein-Westfalen weisen neben Münster nur noch die Münsterlandkreise Coesfeld und Borken sowie der Kreis Kleve am Niederrhein Inzidenzen unter 100 auf. Der Kreis Warendorf bleibt auch heute knapp unter dem kritischen Wert von 200 Neuinfektionen.

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