Der ANTENNE MÜNSTER-Newsticker

Alles, was für Münster wichtig ist.

Freitag, 23. April

8:30 Uhr: Ausgangssperre in Münster ab Samstag

Jetzt ist es amtlich: In Münster gelten ab morgen die neuen Regeln der Bundesnotbremse. Das Landesamt Gesundheit hat seine Daten nach oben korrigiert: Münsters Inzidenz liegt daher nun an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen über der 100er-Marke. Ab morgen (24.04.) gilt in Münster die Ausgangssperre. Von 22 bis 5 Uhr müssen wir zuhause bleiben. Bis Mitternacht ist alleine spazieren gehen oder joggen aber noch erlaubt. Beim Einkaufen mit Termin muss weiterhin ein negativer Schnelltest vorgelegt werden. Neu ist, dass beim Friseurbesuch oder bei der Fußpflege ebenfalls ein negativer Schnelltest vorgelegt werden muss.

08:14 Uhr: Von Olberg gibt SPD-Vorsitz ab

Münsters SPD-Chef Robert von Olberg hat seinen Rückzug angekündigt. Er stehe nach sechs Jahren im Amt für eine Wiederwahl beim Parteitag mit Vorstandswahlen im Oktober nicht mehr zur Verfügung, schreiben die Westfälischen Nachrichten. Von Olberg gibt für seine Entscheidung persönliche Gründe an: Mit der Geburt seines Sohnes hätten sich seine Prioritäten verschoben. Der SPD-Chef hatte bereits vor zwei Jahren sein Ratsmandat niedergelegt. Er ist seit 18 Jahren in der Partei, war Juso-Vorsitzender, dann Vorstandsmitglied und zuletzt Parteichef. 

07:23 Uhr: Internetaktion gegen Corona-Maßnahmen

Unter dem Motto #allesdichtmachen läuft eine großangelegte Internetaktion, mit der rund 50 prominente Film- und Fernsehschauspieler für Aufsehen sorgen. Unter ihnen befindet sich auch Jan Josef Liefers vom Münster-Tatort. Die Schauspieler kritisieren in Videobotschaften die Corona-Politik der Regierung, aber auch die Medien für ihre Art der Berichterstattung. So sagt Liefers zum Beispiel ironisch: "Ich bedanke mich bei allen deutschen Medien, die seit über einem Jahr die Angst ganz oben halten", und erntet dafür Lob von Seiten der Querdenker und der AfD, aber auch reichlich Kritik, etwa vom Schauspieler-Kollegen Elyas M'Barek, der von Zynismus spricht. Verbreitet wurden die Videos gestern Abend (22.4) auf Instagram und YouTube. Jan Josef Liefers hat sich mittlerweile zu seinem Videobeitrag geäußert. Über die Internetplattform Instagram bestätigt er zwar seine Kritik an der Regierung und ihrer Corona-Politik, lehnt aber eine Nähe zu den Querdenkern und der AfD ab. 

07:00 Uhr: Start der Abitur-Klausuren

Für insgesamt 1.974 Schülerinnen und Schüler in Münster beginnen heute die schriftlichen Abiturprüfungen. Am ersten Tag stehen die Klausuren im Fach Englisch an. Nächste Woche geht es mit anderen Fremdsprachen weiter. Kommenden Donnerstag (29.4) sind dann die Naturwissenschaften an der Reihe und am Freitag (30.4) das Fach Deutsch. Die schriftlichen Abiturprüfungen enden am 5. Mai. Ab dem 7. Mai folgen dann die mündlichen Prüfungen. Der Beginn der Abiturprüfungen war um neun Tage verschoben worden, damit die Schülerinnen und Schülern nach den Osterferien noch Zeit für eine gezielte Vorbereitung hatten. 

06:34 Uhr: Oberverwaltungsgericht lehnt Eilantrag ab

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat einen Eilantrag gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen abgelehnt. Die Allgemeinverfügung des Landrats des Kreises Siegen-Wittgenstein vom 9. April zur Einführung einer Ausgangssperre zwischen 21.00 Uhr und 5.00 Uhr sei "voraussichtlich rechtmäßig", entschieden die Richter am Abend. Das OVG hob damit eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Arnsberg auf. Geklagt hatte ein Siegener Bürger. Der Senat betonte, die Ausgangsbeschränkung ziele darauf ab, private Zusammenkünfte kontrollierbar weiter einzuschränken und so die Kontakte und damit auch die Infektionen zu senken. Der Kreis verletze seinen Einschätzungsspielraum nicht. Mit der Bundes-Notbremse kommt die Ausgangssperre aber ohnehin für weite Teile in NRW.

06:12 Uhr: Corona: Inzidenz-Wert steigt wieder

Nach den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat Münsters Inzidenz-Wert heute früh die 100er Marke überschritten, das RKI meldet einen Wert von 106,6. 

Sollten die vorläufigen Inzidenzwerte der vergangenen Tage nachträglich auch auf über 100 korrigiert werden, droht die seit heute gültige Ausgangssperre bereits ab Morgen (24.4). In dieser Woche hatte es Probleme mit der Datenübertragung der Corona-Zahlen gegeben, sodass meist alle zunächst veröffentlichten Zahlen im nachhinein korrigiert werden mussten.

05:58 Uhr: Gasleitung bei Bauarbeiten beschädigt

Bei Arbeiten für eine Erdwärmeleitung am Potthoffweg ist am Abend aus einem Bohrloch Gas ausgetreten. Die Bohrfirma durchlüftete daraufhin den Bereich, die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab und stellte den Brandschutz mit Wasser und Pulver sicher. Für die Beurteilung der einzuleitenden Gefahrenabwehrmaßnahmen wurde

ein Spezialist der Abteilung Bergbau und Energie von der Bezirksregierung Arnsberg hinzugezogen. Das Bohrloch wurde schließlich durch eine Art Zement verschlossen und der Austritt des Erdgases so verhindert.

Donnerstag, 22. April

17:54 Uhr: Ausgangssperre droht bereits übermorgen

In Münster droht bereits ab diesem Samstag (24.04.) eine nächtliche Ausgangssperre. Abhängig ist das noch von den offiziellen Inzidenzwerten der letzten drei Tage. Das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Infektionsschutz wird morgen - am Freitag - in Kraft treten. Sollten die Inzidenzwerte in Münster an den drei Tagen davor über 100 gelegen haben, gilt die Ausgangssperre für Münster ab Samstag, 22 Uhr. Die aktuell für Münster genannten Inzidenzen sind bisher nur vorläufig.

17:07 Uhr: Regierung plant Kita-Notbetreuung in NRW mit schärferer Vorgabe

Für die Kita-Notbetreuung in Regionen mit hoher Infektionsrate in Nordrhein-Westfalen plant die Landesregierung eine schärfere Vorgabe als bisher. Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig sicherstellen können und die Notbetreuung deshalb in Anspruch nehmen wollen, müssten zuvor eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP). Dafür werde es Musterschreiben geben. Das ist eine Verschärfung gegenüber dem Appell, Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen. Unverändert könnten auch Kinder die Notbetreuung nutzen, deren Schutz zum Beispiel sonst gefährdet sei. Das gelte auch weiter für Kinder mit Behinderungen. Kinder, die im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung stünden, könnten analog zu Vorgehen bei Abschlussklassen der Schulen auch in die Kitas gehen.

17:03 Uhr: Alexianer und Bethlehem Gesundheitszentrum gehen gemeinsame Wege

Die Alexianer GmbH in Amelsbüren geht eine weitere Krankenhauskooperation ein. Die Alexianer GmbH und die Stiftung Katholische Kirchengemeinde St. Lucia haben beschlossen, die Mehrheitsanteile der Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg gGmbH an die Alexianer zu übertragen. Sofern die zuständigen Bistümer sowie das Bundeskartellamt die Freigabe erteilen, werden die Alexianer dann ab dem 1. Juli 2021 Mehrheitsgesellschafter. Über Vertragsdetails haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. Alexianer-Hauptgeschäftsführer Andreas Barthold: "Das Zukunftskonzept der Stolberger ist sehr gut, das wollen wir unterstützen und weiterentwickeln. In den kommenden Jahren werden wir einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort Stolberg investieren."

16:22 Uhr: Weiterer Prozess im Missbrauchskomplex Münster gestartet

Mit der Verlesung der Anklage hat heute der siebte Prozess im Missbrauchskomplex Münster begonnen. Verantworten muss sich vor dem Landgericht ein 35-Jähriger aus Heiligenhaus. Laut Anklage soll der Mann aus dem Kreis Mettmann einen heute elf Jahre alten Jungen in drei Fällen schwer sexuell missbrauch haben. Nach Angaben eines Gerichtssprechers äußerte der Mann sich am heutigen ersten Verhandlungstag nicht zu den Vorwürfen. Ob er später sein Schweigen brechen wird, habe er offen gelassen. Der Prozess findet zum Schutz der Opfer weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bei dem Kind aus Münster handelt es sich um den Ziehsohn des in einem weiteren Prozess angeklagten Haupttäters in dem Ermittlungskomplex. Der 27-jährige IT-Fachmann soll den Sohn seiner Lebensgefährtin selbst immer wieder vergewaltigt und anderen Männern für schwere sexualisierte Gewalttaten überlassen haben.

15:49 Uhr: "Girls' und Boys' Day" - diesmal vor allem digital

Der "Girls' und Boys' Day" in Münster hat in diesem Jahr größtenteils online stattgefunden. Zum jährlichen Aktionstag, an dem Jugendliche geschlechtsuntypische Berufe erkunden können, standen in Münster über 800 Angebote zur Auswahl, der allergrößte Teil davon digital. Von der Batterieforschung über Straßenbau, Siebdruck, Physik bis zum Garten- und Landschaftsbau stand für die Schülerinnen am Girls‘ Day eine breite Palette an Berufen zum Kennenlernen bereit. Schüler konnten am Boys‘ Day in die Bereiche der Sozialen Dienste, des Büromanagements oder der Pflege hineinschnuppern.

Bastian Mefus, Bauleiter beim Garten- und Landschaftsbau Ahrens, dirigierte den ersten Einsatz mit dem Mini-Bagger und attestierte Schülerin Marlene spontan Talent im Umgang mit dem technischen Gerät.© Amt für Kommunikation/Stadt Münster
Bastian Mefus, Bauleiter beim Garten- und Landschaftsbau Ahrens, dirigierte den ersten Einsatz mit dem Mini-Bagger und attestierte Schülerin Marlene spontan Talent im Umgang mit dem technischen Gerät.
© Amt für Kommunikation/Stadt Münster

15:36 Uhr: FDP hält Ausgangssperre für Münster für nicht grundrechts-konform

Als unverhältnismäßig bewertet der FDP-Fraktionsvorsitzende Jörg Berens die für Münster drohende Ausgangssperre: "Der reine Inzidenzwert lässt keine Rückschlüsse auf Kapazitäten in den Kliniken zu. Des Weiteren beschreibt der Inzidenzwert nicht, wie und wo die Bürger:innen sich anstecken. Gleichzeitig geht die Impfkampagne weiter voran. Wir finden daher, dass dieser Wert alleine nicht als Messgröße dienen darf, um so tiefgreifende Grundrechtseinschränkungen, wie eine Ausgangssperre, zu rechtfertigen. Deshalb unterstützen wir Bundestagsabgeordnete, die eine Überprüfung des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht anstreben." Berens fordert, sinnvolle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu definieren, auf ihre Rechtskonformität zu prüfen und einheitlich umzusetzen. Gravierende Grundrechtseinschränkungen seien kein probates Mittel und stoßen nach einem Jahr Pandemie auch in der Gesellschaft auf wenig Verständnis.

15:22 Uhr: OVG kündigt erste Entscheidung zu strittiger Ausgangssperre an

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat noch für heute seine erste Entscheidung in einem Eilverfahren über nächtliche Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Pandemie angekündigt. Entschieden werden soll über eine Beschwerde aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein gegen einen Beschluss der ersten Instanz, wonach die Richter die kreisweit geltende Ausgangssperre zwischen 21:00 und 05:00 Uhr für Menschen ohne triftigen Grund als nicht ausreichend begründet beanstandet hatten. In enger Abstimmung mit dem Land hatte der Kreis Siegen-Wittgenstein Rechtsmittel gegen diese Einschätzung eingelegt. Unabhängig von der ausstehenden OVG-Entscheidung müssen sich die Bürger:innen großer Teile von NRW aber mit Inkrafttreten der neuen Bundes-Notbremse ohnehin auf Ausgangsbeschränkungen einstellen: Wo die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an drei Tagen hintereinander über 100 liegt, dürfen die Menschen ab 22:00 Uhr die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück in der Regel nicht mehr verlassen.

15:12 Uhr: Vandalismus gegen Gastronomen

Die Polizei ermittelt nach zwei Angriffen auf Gastro-Betriebe hier in Münster. Am Großen Kiepenkerl haben Mülltonnen gebrannt, beim Bröker Eventservice am Albersloher Weg wurden drei Firmenwagen zerstört. Ob die Taten in einem Zusammenhang stehen, ist laut Polizei unklar. Am Albersloher Weg und im Hafengebiet hat sich in der betroffenen Nacht eine ganze Serie von Auto-Beschädigungen abgespielt.

15:07 Uhr: Asphaltarbeiten auf Anwohnerparkflächen Domplatz

Am Montag (26.04.) und Dienstag (27.04.) setzt das Tiefbauamt die asphaltierte Fahrbahn zwischen den Anwohnerparkplätzen auf dem Domplatz instand. Für die Arbeiten ist der Parkplatz an diesen beiden Tagen gesperrt.

15:05 Uhr: Öffentliche Ringvorlesung über die Vielfalt der Hochschullehre

Das Zentrum für Wissenschaftstheorie (ZfW) der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster lädt Interessierte zur Online-Ringvorlesung mit dem Titel "Fachkulturen - Lehrkulturen? Die Vielfalt der Hochschullehre wissenschaftstheoretisch reflektiert" ein. Die digitale Vortragsreihe beginnt am 29. April um 18:15 Uhr mit dem Vortrag "Zwischen Wahrheit und Nützlichkeit? Erziehungswissenschaftliche Lehre als Spiegel einer heterogenen Disziplin" von Prof. Dr. Johannes Bellmann, Dr. Nicole Balzer und Eva Ehlers (alle Universität Münster). Alle weiteren Vorträge finden ebenfalls donnerstags von 18:15 bis 20 Uhr über die Videoplattform Zoom statt. Die Anmeldung erfolgt jeweils über die Webseite des ZfW.

14:51 Uhr: Palliativstation der Raphaelsklinik wird zehn Jahre alt

Im April 2011 wurde die Versorgung von Palliativpatienten der Raphaelsklinik mit zunächst vier Betten aufgenommen. Heute verfügt die eigenständige Palliativstation über elf Betten und versorgt über 300 Patienten pro Jahr. Die Experten der Raphaelsklinik betonen, dass das Bild einer Endstation im Zusammenhang mit der Palliativstation falsch ist, vielmehr gehe es darum, Patienten mit unheilbaren Erkrankungen durch pflegerische, medizinische, psychologische und therapeutische Hilfsangebote Lebensqualität zurückzugeben, um die letzte Zeit des Lebens so erfüllt und beschwerdefrei wie möglich zu verbringen. Rund 70 % der Patienten werden wieder in die gewohnte Umgebung entlassen, nur 30 % versterben auf der Station. Von großer Bedeutung sei die enge Zusammenarbeit in einem Netzwerk, damit auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus die Versorgung der Palliativstation ohne Qualitätsverlust fortgeführt wird. Hier kommt dem Palliativnetz Münster eine zentrale Rolle zu.

Auf der Palliativstation der Raphaelsklinik arbeiten Pflege, Medizin, Therapie und externe Organisationen Hand in Hand.© Alexianer Misericordia GmbH
Auf der Palliativstation der Raphaelsklinik arbeiten Pflege, Medizin, Therapie und externe Organisationen Hand in Hand.
© Alexianer Misericordia GmbH

14:32 Uhr: OVG lehnt Eilantrag gegen Testpflicht an Schulen ab

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster hat einen Eilantrag von Schülern gegen die Testpflicht an Schulen abgelehnt. Nach Auffassung des 13. Senat ist die vom Land vorgegebene Pflicht beim derzeitigen Stand des Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie wohl eine verhältnismäßige Schutzmaßnahme, wie das OVG in einer Mitteilung ausführt. Schüler, die keinen negativen Nachweis vorweisen können und einen Corona-Test verweigern, müssen nach Vorgaben des Landes vom Unterricht ausgeschlossen werden. Dagegen waren zahlreiche Schüler in Vertretung ihrer Eltern und eine Schule mit Eilanträgen vor das OVG gezogen. Das Gericht hatte von einer Klagewelle gesprochen. Bis heute liegen in Münster rund 80 Eilanträge von Schülern aus ganz NRW vor.

14:07 Uhr: Bundes-Notbremse greift für NRW-Schulen ab kommender Woche

Mit der nun vom Bundesrat durchgewunkenen Bundes-Notbremse werden wohl in Nordrhein-Westfalen ab der kommenden Woche weitere Schulen vom Wechselunterricht wieder auf Distanzlernen umschalten. Das geänderte Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Präsenzunterricht an Schulen ab einer Wocheninzidenz von 165 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestoppt wird. Ausnahmen für Abschlussklassen bleiben möglich. Die bundeseinheitliche Corona-Notbremse gelte selbstverständlich auch für NRW, betonte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute. Aktuell liegen laut Robert Koch-Institut bereits 27 Kreise und kreisfreie Städte - die Hälfte in NRW - über dem Schwellenwert von 165. Laumann sagte, er rechne damit, dass das Bundesgesetz schon am morgigen Freitag in Kraft trete. Der 165er Wert müsse an drei aufeinanderfolgenden Tagen registriert werden.

13:51 Uhr: Regierung öffnet Polizeiberuf für Real- und Gesamtschüler

Die Landesregierung öffnet den Polizeiberuf - wie im Koalitionsvertrag vereinbart - für mittlere Schulabschlüsse. Über die "Fachoberschule Polizei" sollen künftig 300 Bewerber ohne Abitur in die Polizeilaufbahn starten. Das haben NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) und NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) in Düsseldorf bekanntgegeben. Wer einen mittleren Bildungsabschluss hat, kann sich ab Juni für die "Fachoberschule Polizei" bewerben. Ab dem Schuljahr 2022/2023 können dann Schüler an landesweit elf Berufskollegs die Fachhochschulreife erlangen und ein Praxisjahr bei der Polizei absolvieren. Der neue Bildungsgang wird an Berufskollegs in Münster, Dortmund, Bochum, Bielefeld, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Bonn, Düren, Recklinghausen und Gelsenkirchen angeboten.

13:22 Uhr: Streben nach Anerkennung und Gleichberechtigung

In dieser Woche erinnert das "Schaufenster Stadtgeschichte" an eine besondere Aktion, die damals in Münster ihren Ursprung fand. Anfang der 1970er Jahre gingen auch Homosexuelle in Deutschland verstärkt für ihre Rechte in die Öffentlichkeit. Am 29. April 1972 fand in Münster die erste bundesweite Demonstration von Schwulen- und Lesbengruppen in der Bundesrepublik statt. Organisiert hatte die Protestveranstaltung die im Vorjahr gegründete Studentische Aktionsgruppe Homosexualität (HSM) Münster. Auf der Salzstraße suchten Teilnehmende - größtenteils erfolglos - das Gespräch mit Passanten. Erst seit 1969 war die einvernehmliche Homosexualität unter Erwachsenen straffrei.

Die Fotografie kann im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums von morgen an an der Salzstraße betrachtet werden.© Rosa Geschichten. Schwul-lesbisches Archiv Münster
Die Fotografie kann im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums von morgen an an der Salzstraße betrachtet werden.
© Rosa Geschichten. Schwul-lesbisches Archiv Münster

13:12 Uhr: NRW will an Impfreihenfolge für Astrazeneca festhalten

Nordrhein-Westfalen will vorerst an der Impfreihenfolge für Astrazeneca festhalten. Noch gebe es im Land viele Menschen über 60 Jahren, die das Impfangebot mit Astrazeneca gerne annähmen, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). "Wenn Astrazeneca nicht mehr gewünscht wird, werden wir solche Überlegungen machen."

12:47 Uhr: Stamp rechnet mit eingeschränktem Kita-Betrieb ab Montag

Schon kommende Woche könnte es aus Sicht von Familienminister Joachim Stamp (FDP) wieder einen Kita-Notbetrieb in Regionen mit hoher Infektionsrate geben. Grund ist die Bundes-Notbremse. Stamp sprach im Familienausschuss des Landtags von Überlegungen zu einer Notbetreuung, die sich aber nicht an einer Berufsgruppendefinition mit der sogenannten kritischen Infrastruktur sondern an den Bedarfen orientieren sollen. Er sicherte aber gleichzeitig zu, dass es "weiterhin das Angebot zur Betreuung geben wird", wenn zum Beispiel das Kindeswohl gefährdet sei. Stamp bezog sich bei seinen Ausführungen auf den aktuellen Gesetzentwurf zur Bundes-Notbremse, der analog zu Schulen eine "Präsenzbetreuung jenseits eines Notbetriebs" nicht zulässt, sobald die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - über 165 liegt. Außerdem soll es eine Entlastung bei den Kita-Beiträgen geben, der genaue Umfang werde noch geprüft.

12:22 Uhr: Corona: 18 Covid-Erkrankte auf den Intensivstationen

Die Kennziffern von heute:


11:38 Uhr: EU-Unterstützung für DRK-Landesverband in Münster

Eine Unterstützung der Europäischen Union ermöglicht dem Deutschen Roten Kreuz, sein Leistungspotenzial bei den mobilen Covid-19-Testungen weiter zu steigern. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster wird - wie jeder der 19 DRK-Landesverbände - mit einem neuen Einsatzfahrzeug sowie einem Pavilion mit Beleuchtungssatz und einem Generator zur Errichtung einer mobilen Teststation unterstützt. Darüber hinaus kann der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die Ausbildung von 200 Tester:innen aus dem EU-Topf finanzieren und erhält zusätzliches Schutzmaterial wie Handschuhe, Schutzbrillen, Kittel, Schürzen, Hauben, FFP2-Masken und Desinfektionsmittel. Das DRK in Westfalen-Lippe betreibt derzeit über 150 Teststellen, in denen insgesamt ca. 130.000 Tests pro Woche durchgeführt werden.

Das neues Einsatzfahrzeug für mobile Corona-Testaktionen des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.© Julia Ikstadt / DRK Westfalen-Lippe
Das neues Einsatzfahrzeug für mobile Corona-Testaktionen des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.
© Julia Ikstadt / DRK Westfalen-Lippe

11:33 Uhr: Adrian V. soll Strom gestohlen haben

Der Hauptbeschuldigte im Missbrauchskomplex Münster soll auch in großem Maße Strom gestohlen haben. Um die vielen Server für sein Computernetzwerk zu versorgen, soll der 27 Jahre alte Mann über längere Zeit illegal Energie abgezweigt haben, gemeinsam mit einem Pärchen. Damit der extrem hohe Verbrauch nicht auffällt, soll Adrian V. die Stromzähler manipuliert haben. Die Stadtwerke Münster gehen von mindestens 100.000 Euro aus, die das Trio nun nachzahlen muss. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Mann einen sogenannten Stromdiebstahl begangen haben soll. Schon vor ein paar Jahren hatten sich dadurch mehrere Tausend Euro angesammelt. Damals hatte der Mann die ausstehende Summe nach und nach abbezahlt.

11:24 Uhr: Photovoltaik und Förderprogramme

Strom aus einer eigenen Solarstromanlage bedeutet Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und ist ein persönlicher Beitrag zur Energiewende. Die Leistung der Photovoltaikmodule ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, während die Kosten kontinuierlich gesunken sind, sodass sich die meisten Anlagen bereits nach zehn bis 15 Jahren rechnen. Eine individuelle Berechnung der Amortisation, die sich an den Gegebenheiten des Gebäudes orientiert, sollte Teil eines qualifizierten Angebotes einer Fachfirma sein. Zudem gibt es für Anlagen mit Batteriespeicher Fördermittel der Stadt Münster und des Landes NRW. Die Energieberaterinnen Silke Krajewski und Silke Puteanus von der Verbraucherzentrale halten am Montag (26.04.) von 9 bis 16 Uhr wertvolle Tipps und Informationen zum Thema Photovoltaik bereit und senden bei Bedarf gerne Unterlagen zu (Tel. 02 51/ 4 92-67 68).

11:22 Uhr: Interessenabfrage für Grundstück im Baugebiet Markweg startet  

Gemeinsam ein Wohnprojekt planen und bauen, mehrere Generationen unter einem Dach vereinen, bezahlbaren Wohnraum schaffen - gemeinschaftliches Wohnen bietet viele Vorteile und wird immer stärker nachgefragt. Auch die Stadt Münster will gemeinschaftliche Wohnformen stärker fördern. InRumphorst steht nun ein Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung. Die Ämter für Immobilienmanagement sowie für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung starten eine Interessenabfrage für Bau- und Bewohnergruppen, die Ausschreibung für die Vergabe des Grundstücks folgt dann Anfang 2022. Interessierte Gruppen können sich ab sofort und bis zum 25. Juni an der Interessenabfrage beteiligen. Am 11. Mai findet zudem eine digitale Fragerunde statt. Alle Informationen und Termine sind auf der Webseite des Amtes für Immobilienmanagement zu finden.

Ein bunt gemischtes Wohngebiet entsteht derzeit am Markweg im Stadtteil Rumphorst. Hier steht auch ein Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung – eine Interessenabfrage für Baugruppen startet ab sofort. © Stadt Münster/Muensterview
Ein bunt gemischtes Wohngebiet entsteht derzeit am Markweg im Stadtteil Rumphorst. Hier steht auch ein Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung – eine Interessenabfrage für Baugruppen startet ab sofort.
© Stadt Münster/Muensterview

11:08 Uhr: Welttag des Buches: "Die drei Fragezeichen" im Livestream

Zum Welttag des Buches liest Christoph Tiemann am morgigen Freitag (23.04.) ab 17 Uhr spannende Fälle der "??? Kids" im Livestream auf der Facebook-Seite der Stadtbücherei. Die drei Detektive Justus, Peter und Bob bekommen dann hoffentlich tatkräftige Unterstützung in den Kommentaren, so dass jeder noch so knifflige Fall am Ende gemeinsam gelöst werden kann. Der Livestream, zu dem die Stadtbücherei und das Kommunale Integrationszentrum einladen, ist für Detektiv:innen ab acht Jahren geeignet. Weitere Informationen zur Lesung gibt es im Stadtportal

Christoph Tiemann© RAK
Christoph Tiemann
© RAK

10:24 Uhr: Busumleitungen an der Hüfferstraße

Von Montag (26.04.) um 7 Uhr bis voraussichtlich Freitag (30.04.) fahren die Linien 11, 12, 13, 22 und N80 eine Umleitung an der Hüfferstraße. Zwischen den Haltestellen Hüfferstiftung und Picassomuseum fahren die Busse in Fahrtrichtung Innenstadt über Himmelreich- und Adenauerallee sowie Aegidiistraße auf dem Linienweg der Linie 14. Die Linien können die Haltestellen Landgericht/Schlossplatz Süd und Krummer Timpen in Richtung Innenstadt nicht anfahren, am Aegidiimarkt halten sie am Bussteig C auf der Aegidiistraße. Als Ersatz empfehlen die Stadtwerke ihren Fahrgästen die Haltestellen Hüfferstiftung oder Zentralfriedhof (für Landgericht) und Aegidiimarkt (für Krummer Timpen). In Fahrtrichtung Coesfelder Kreuz fahren die Busse wie gewohnt.

10:23 Uhr: Hüfferstraße teilweise gesperrt

Ab Montag (26.04.) wird in Höhe der Hüfferstraße 20 vom Tiefbauamt ein Hausanschluss erneuert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag (30.04.). Während der Bauzeit ist die Hüfferstraße stadteinwärts hinter der Einmündung Himmelreichallee gesperrt. Eine Umleitung Richtung Zentrum ist ausgeschildert. Stadtauswärts ist die Hüfferstraße durchgängig befahrbar. Alle anliegenden Grundstücke bleiben erreichbar. Fußgänger:innen sowie Radfahrer:innen können die Baustelle ungehindert passieren.

10:22 Uhr: Ab Montag in Angelmodde: Haltestelle für Linie 18 verlegt

Von Montag (26.04.) um 7 Uhr bis voraussichtlich Freitag (30.04.) wird die Haltestelle Theodor-Heuss-Straße auf der Hiltruper Straße verlegt. Davon betroffen sind die Busse der Linie 18 in Richtung Hiltrup und Amelsbüren. Die Stadtwerke richten eine Ersatzhaltestelle etwa 80 Meter früher ein, auf Höhe des Fußweges in Richtung Waldsiedlung. Die Linie 18 in Richtung Wolbeck sowie die Linien 6 und N85 halten wie gewohnt. Grund für die Änderung ist eine Baustelle.

10:21 Uhr: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt nächste Woche

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland beginnt am Montag (26.04.) mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners an Bundes- und Landesstraßen. Neben dem herkömmlichen Absuchen/Absaugen wird auch ein Biozid (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis) auf befallene Bäume gesprüht. Dieses Bakterium wird über die benetzten Blätter durch die jungen Raupen aufgenommen und verhindert die weitere Ausbreitung. Für Menschen, andere Tiere und Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Das Aufsprühen des Biozids hat sich gut bewährt und erfolgt zweimal mit einer Turbinenspritze in einem Intervall von 14 Tagen. In den zu bearbeitenden Bereichen kann es ab Montag zu kleinen Verkehrseinschränkungen kommen.

10:09: Lkw-Tür geöffnet - Pedelec-Fahrer verletzt

Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer hat gestern (21.04.,16:35 Uhr) am Daimlerweg die Tür seines geparkten Mercedes Benz geöffnet, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten. Ein 31-jähriger Pedelec-Fahrer konnte nicht mehr bremsen, prallte gegen die Tür und stürzte auf die Straße. Der Mann aus Telgte wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Gesamtschaden in einer Höhe von etwa 850 Euro.

10:03 Uhr: Modernisierungsarbeiten an Bahnübergängen

Die Deutsche Bahn führt nächste Woche an den Bahnübergängen "Sprakelweg" in Münster und "Südring" in Reckenfeld Gleis- und Asphaltarbeiten auf einer Gesamtlänge von rund 6.000 Metern durch. Diese Arbeiten erfordern die Sperrung der Bahnübergänge für den Straßenverkehr. Der Bahnübergang "Südring" wird von Mittwoch (28.04.), 19:00 Uhr, bis Donnerstag (29.04.), 20:00 Uhr, gesperrt. Der Bahnübergang "Sprakelweg" von Donnerstag (29.04.), 20:00 Uhr bis Freitag (30.04.), 18:00 Uhr. Umleitungen für den Straßenverkehr werden ausgeschildert. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen können auch während der Arbeiten den Bahnübergang passieren. Der Eisenbahnverkehr verkehrt uneingeschränkt.

09:47 Uhr: 48.000 Euro für Vereine und Initiativen in Münster

In den schwierigen Zeiten von Corona steht auch die Kinder- und Jugendhilfe vor großen Herausforderungen. Flexibilität und kreative Lösungen sind bei den Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe gefragt. Die Jugendstiftung Wohn + Stadtbau setzt sich aus diesem Grund auch in 2021 mit großem Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Münster ein: Der Vorstand der Stiftung hat entschieden, 20 Projekte mit mehr als 48.000 € zu unterstützen und setzt damit ein wertvolles Zeichen in einer schwierigen Zeit. Außerdem wurde ein Kuratoriumsmitglied neu bestellt. Ins Kuratorium wurde Sylvia Rietenberg, Aufsichtsratsvorsitzende der Wohn + Stadtbau gewählt. Horst Karl Beitelhoff scheidet aus. Unter anderem gehen 3.500 Euro an das Haus der Familie, 2.400 Euro an Cactus Junges Theater und 3.500 Euro an den Verein Jugendhilfe direkt e.V. in Hiltrup. Unterstützt werden außerdem: Alte Post Berg Fidel e.V., Beratungsstelle Südviertel e.V., Kinderneurologiehilfe Münster, Begegnungszentrum Kinderhaus, Diakonie Münster, Blau-Weiß-Aasee e.V., Kita im Anne-Jakobi-Haus, Familienzentrum St. Maximilian Kolbe, Realschule im Kreuzviertel, Ruderverein Münster von 1882 e.V., Haus der Radio Kaktus Münster e.V., Initiative ChaCK e.V. und Outlaw gGmbH. Das Geld für die verschiedenen Projekte stammt aus Kapitalerträgen und Spenden an die Jugendstiftung Wohn + Stadtbau, für die sich die Stiftung bei den Spendern herzlich bedankt. Wer sich auch für benachteiligte Kinder in Münster einsetzen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Stiftungs-Konto - IBAN: DE69 4005 0150 0034 0658 96 - BIC: WELADED1MS.

Der Vorstand der Jugendstiftung Wohn + Stadtbau© George Sommer
Der Vorstand der Jugendstiftung Wohn + Stadtbau
© George Sommer

09:44 Uhr: Aktionstag gegen Tierversuche in Münster

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche am Samstag (24.04.) ruft der Verein Ärzte gegen Tierversuche zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Zentrale Forderung im Bundestagswahljahr: Ein Ausstiegskonzept aus dem Tierversuch seitens der Bundesregierung. Die Arbeitsgruppe Münster der Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) veranstaltet aus diesem Anlass gemeinsam mit dem Bündnis gegen Tierversuche Münster am Samstagmittag eine Mahnwache plus Infostand auf der Rothenburg in Höhe des LWL-Museums. Es werden verschiedene Reden gehalten, zwischendurch wird es Musik und Sprechchöre geben. Die AG Münster rechnet mit 100 Teilnehmer:innen.

09:42 Uhr: Gewerkschaft kritisiert Lieferando

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Arbeitsbedingungen beim Essenslieferdienst Lieferando kritisiert. "In Zeiten geschlossener Restaurants bestellen immer mehr Menschen auch in Münster ihr Essen im Internet. Das führt zu glänzenden Geschäften beim Marktführer Lieferando. Aber die Fahrer:innen, die bei jedem Wetter unterwegs sind, arbeiten zu Niedriglöhnen und teils am Rand der Belastungsgrenze", sagt Helge Adolphs von der NGG-Region Münsterland. Der Gewerkschafter moniert insbesondere den App-gesteuerten "Anreiz zur Akkordarbeit" und Defizite beim Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Bei Wind und Wetter unterwegs: Fahrrad-Kuriere bei Lieferando arbeiten zu niedrigen Löhnen und unter hoher Belastung, kritisiert die Gewerkschaft NGG.© NGG
Bei Wind und Wetter unterwegs: Fahrrad-Kuriere bei Lieferando arbeiten zu niedrigen Löhnen und unter hoher Belastung, kritisiert die Gewerkschaft NGG.
© NGG

09:40 Uhr: Solarstrom vom Dach

Auf dem Dach des nordrhein-westfälischen Landesarchivs in Münster soll künftig eine Photovoltaikanlage einen Teil des Energiebedarfs erzeugen. Dabei produzieren 120 hocheffiziente Solarmodule jährlich rund 40.000 Kilowattstunden Strom. Das entspricht in etwa einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von zehn Einfamilienhäusern. "Die Anlage auf dem Landesarchiv ist für die Niederlassung Münster die erste von vielen weiteren, die wir in den nächsten Jahren auf unseren Liegenschaften installieren werden als Beitrag zur landesweiten Solar-Initiative", berichtet Markus Vieth, Leiter der BLB NRW Niederlassung Münster. In den kommenden Monaten soll dann als nächstes eine Solaranlage auf dem Dach der Oberfinanzdirektion am Albersloher Weg installiert werden. 

09:13 Uhr: Sozialgericht zieht Bilanz vom Corona-Jahr 2020

Abbau der Zahl noch nicht erledigter Verfahren und Bewältigung der Pandemie: Das kennzeichnete die Arbeit beim Sozialgericht Münster im vergangenen Jahr. Im Gegensatz zu den anderen sieben Sozialgerichten in NRW konnten die Bestände in Münster um rund 6 % verringert werden. Einen Rückgang gab es 2020 beim Sozialgericht in Bezug auf neue Klagen. 6.000 Verfahren sind eingegangen, im Vorjahr waren es noch weit über 7.000. Eine Klageflut durch Corona gibt es noch nicht. Dagegen aber einen starken Rückgang bei den Streitigkeiten um Krankenhausabrechnungen. Aktuell bestimmt die Corona-Pandemie weiter den Gerichtsalltag: So wurden Tätigkeiten ins Homeoffice verlagert und Online-Sitzungen ermöglicht. Inzwischen sind auch digitale Urteile möglich.

09:00 Uhr: Fahrrad fahren im Münsterland

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Club (ADFC) aus dem Münsterland hat sein neues Radfahrprogramm veröffentlicht. Unter dem Motto "Fahr Rad 2021" zeigt das neue Heft auf insgesamt 110 Seiten rund 600 verschiedene Radtouren quer durch das Münsterland. Neben der Stadtbücherei, Fahrradhändlern, dem Stadt-Marketing, etc., liegt es auch im ADFC Infoladen jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr in der Dortmunder Straße 19, aus. Neben Tagestouren und Feierabendtouren gibt es auch Radreisen über mehrere Tage im Angebot. Im Infoladen gibt es dazu die neue Broschüre "Deutschland per Rad entdecken", die wieder schöne Regionen und Flusslandschaften für mehrtägige Radreisen in Deutschland präsentiert.

Radweg am Coevorden - Piccardie Kanal© Peter Wolter / ADFC Münsterland e.V.
Radweg am Coevorden - Piccardie Kanal
© Peter Wolter / ADFC Münsterland e.V.

08:36 Uhr: Haftstrafe nach Gasflaschen-Diebstahl

Vor fast drei Jahren wurden mehrere hundert Kühlgasflaschen von einem Firmengelände in Münster geklaut, jetzt hat das Landgericht Münster ein Urteil gesprochen. Demnach muss der Angeklagte 31-jährige Niederländer für drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Nach Angaben des Gerichts darf der Niederländer seine Haft in der Heimat absitzen. Zwei seiner Komplizen wurden bereits zu mehreren Jahren Haft verurteilt, allerdings gebe es noch weitere Beteiligte, die der Polizei aber noch nicht bekannt sind. Im Jahr 2018 hat die Diebes-Gruppe insgesamt 371 Kühlgasflaschen geklaut, vermutlich, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Für das betroffene Unternehmen entstand ein Schaden in Höhe von rund 250.000 Euro. 

07:22 Uhr: Girls-/Boys-Day unter Corona-Bedingungen

Beim "Girls- and Boys- Day" schnuppern Kinder normalerweise in interessante Berufe, die für sie manchmal als untypisch bezeichnet werden. Wegen der Pandemie findet dieser Jugend-Aktionstag heute unter besonderen Bedingungen statt, und in abgewandelter Form. So setzen Hochschulen, IT Dienstleister oder auch die Abfallwirtschaftsbetriebe auf digitale Angebote. Manche Betriebe veranstalten den Aktionstag mit den Kindern ausschließlich im Freien mit einem besonderen Hygienekonzept. Und wieder andere Unternehmen setzen auf ganz wenig teilnehmende Kids.

06:15 Uhr: Weiterer Prozess im Missbrauchskomplex Münster startet

Am Landgericht Münster beginnt heute das nunmehr siebte Verfahren im Missbrauchskomplex von Kinderhaus. Ein 35 Jahre alter Mann aus Heiligenhaus im Kreis Mettmann muss sich wegen schweren sexuellen Missbrauchs in drei Fällen verantworten. Auch dieser Angeschuldigte soll den Ziehsohn des Hauptangeklagten aus Münster schwer missbraucht haben. Die Taten sollen sich von September bis November 2019 in Münster und Heiligenhaus ereignet haben. Der 27-jährige Hauptangeklagte Münsteraner soll immer dabei gewesen sein.

05:58 Uhr: Kind klettert zu nah an Hochspannungsleitung

Bei einer Kletteraktion unterhalb der Fußgängerbrücke über die Bahn am Vennheideweg ist ein 10-jähriger Junge lebensgefährlich verletzt worden. Das Kind war gestern Nachmittag zu nah an die Hochspannungsleitung gekommen und hatte sich dadurch starke Verbrennungen zugezogen. Bevor die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Jungen retten konnten, mussten die Güterzug-Strecke gesperrt und alle Leitungen geerdet werden. Dann flexte die Feuerwehr eine Metallblende weg, um an den Jungen heranzukommen. Nach Auskunft der Polizei wurde das Kind anschließend in eine Spezialklinik nach Hamm gebracht. 

05:25 Uhr: Corona: Inzidenzwert wieder gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Münster wieder etwas angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet heute einen Wert von 97,1. Wegen Nachmeldungen aus Münster hat das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) die Inzidenz in den vergangenen Tage allerdings immer auf über 100 hochgesetzt. Solche Korrekturen nach oben werden vermutlich auch in den kommenden Tagen noch erfolgen. Sollten die Inzidenzen morgen (23.04), am Samstag (24.04) und am Sonntag (25.04) jeweils über 100 liegen und die Bundes-Notbremse am Montag (26.04) in Kraft treten, könnte in Münster schon am kommenden Dienstag (27.04) eine nächtliche Ausgangssperre greifen. Im NRW-Vergleich steht Münster trotzdem recht gut da, auf Platz drei aller Landkreise und kreisfreien Städte. Den zweiten Platz belegt derzeit der Landkreis Coesfeld mit einer Inzidenz von 90,7 und mit großen Abstand kommt dann der Landkreis Höxter mit einem vergleichsweise niedrigen Wert von 77,0 auf Platz eins. 

Mittwoch, 21. April

17:09 Uhr: "Fridays for Future" veranstaltet Mahnwache am Freitag

Anlässlich der "Fashion Revolution Week" und des "Leaders Summit on Climate" veranstaltet Fridays for Future Münster am Freitag (23.04.) um 14 Uhr eine Mahnwache vor dem Rathaus. Damit schließen sich die örtlichen Aktivist:innen den weltweiten Protesten an. Sie sind der Überzeugung, dass es in der Verantwortung der Politik und der Industrie liegt, notwendige Rahmenbedingungen für eine soziale, gerechte und ökologisch nachhaltige Textilindustrie zu schaffen. Problematisch am "Leaders Summit on Climate", dem von US-Präsident Joe Biden initiierten exklusiven Treffen von 40 Staatschef:innen finden die Aktivist:innen, dass viele der Länder, die bereits jetzt unter den Folgen einer 1,2 Grad wärmeren Welt leiden, nicht eingeladen wurden und somit ihre Stimmen ignoriert werden.

16:44 Uhr: Bundestag beschließt Notbremse gegen dritte Corona-Welle

Mit der Corona-Notbremse rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und der Stopp von Präsenzunterricht in weiten Teilen Deutschlands näher. Der Bundestag hat am Nachmittag in Berlin entsprechende Änderungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Die Abgeordneten lieferten sich einen leidenschaftlichen Schlagabtausch über die neuen Vorschriften. Nach der Befassung des Bundesrats und der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten könnten die Regeln frühestens am Samstag greifen.

16:25 Uhr: "Tagesaktuell" bedeutet "nicht älter als 24 Stunden"

Noch immer gibt es bei vielen Münsteraner:innen offenbar Verwirrung darüber, wie die "Testpflicht" zu verstehen ist. Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer erklärt auf ANTENNE MÜNSTER-Nachfrage: "Seit vorgestern ist der Zugang in Geschäfte und weitere Einrichtungen nur noch mit Termin und zusätzlich einem tagesaktuellen bestätigten negativen Testergebnis möglich. Der Test muss tagesaktuell sein, d.h. die Testvornahme darf bei Inanspruchnahme des Angebotes höchstens 24 Stunden zurückliegen. Die Bestätigung des negativen Testergebnisses muss durch eine in der "Coronatest- und Quarantäneverordnung NRW" vorgesehene Teststelle erfolgt sein (z.B. Testzentrum, Apotheke, Arztpraxis, Pflegeeinrichtung, etc.), digital oder in Schriftform. Auch bereits geimpfte Personen müssen einen Nachweis über einen tagesaktuellen Coronatest vorlegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Testerfordernis ausgenommen."

15:48 Uhr: "Lauf in den Mai" kommt gut an

Die Aktion "Lauf in den Mai" von Münster-Marathon e.V. erfreut sich offenbar schon großer Beliebtheit. Tag für Tag melden sich Unternehmen, die an der Mai-Aktion mit ihren Mitarbeiter:innen teilnehmen wollen. Nach Mitteilung des Orgateams gibt es aber noch freie Plätze. "Wir möchten das Münsterland nun in Bewegung versetzen", berichtet das Orgateam des Volksbank-Münster-Marathons, der - Stand jetzt - planmäßig am 12. September stattfinden soll. Der "Lauf in den Mai" soll ein Warm-up für die Laufsaison sein. Unternehmen motivieren ihre Mitarbeiter:innen, im Mai so viele Kilometer wie möglich zu walken oder zu joggen und können sich so in einem Fernduell mit anderen Unternehmen messen. Münster-Marathon e.V. übernimmt die Auswertung und berichtet auf seiner Homepage, aber auch auf Facebook und Instagram wöchentlich über die Aktion.

15:17 Uhr: Vergiftete Hundeköder!

In Mecklenbeck sind offenbar in letzter Zeit wieder vergiftete Hundeköder ausgelegt worden. Eine ANTENNE MÜNSTER-Hörerin berichtet uns, dass ihr Hund an Ostern dadurch gestorben ist. Der Polizei liegt von einer anderen Person eine Anzeige vor. Wie viele Hunde bereits vergiftete Köder zu sich genommen haben, ist unbekannt. Bitte besondere Vorsicht im Bereich Am Dill/Christoph-Bernhard-Graben.

15:03 Uhr: Züge zwischen Münster und Telgte fallen aus

An der Strecke der RB 67 ("Der Warendorfer") beginnen in der kommenden Woche Bauarbeiten. Von Donnerstagabend (29.04.) bis zum darauffolgenden Donnerstag (06.05.) fallen die Züge komplett aus. Die Eurobahn richtet einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Die detaillierten Ersatzfahrpläne veröffentlichen wir hier. Darüber hinaus können sich alle Fahrgäste unter der kostenfreien Servicehotline 00800 387 622 46 informieren.

14:28 Uhr: Beschädigter LKW-Tank sorgt für Feuerwehreinsatz

Gegen 12:30 Uhr ist die Feuerwehr Münster zur Handorfer Straße Ecke Sudmühlenstraße ausgerückt. Dort hatte ein LKW-Fahrer festgestellt, dass der Tank seines Fahrzeuges beschädigt worden war. Es war bereits eine größere Menge Dieselkraftstoff ausgelaufen. Die Feuerwehr konnte die Undichtigkeit zunächst provisorisch beseitigt werden. Es war allerdings erforderlich, die verbliebenen 500 Liter aus dem Tank abzupumpen. Der ausgetretene Diesel wurde mit Bindemittel abgestreut. Die AWM und eine Fachfirma übernahmen anschließend die Reinigung der Straße. Der Straßenbereich war für die gesamte Einsatzdauer komplett gesperrt. Die Feuerwehr Münster war mit dem Löschzug 2 sowie einigen Sonderfahrzeugen der Berufsfeuerwehr und dem Löschzug Handorf mit 26 Einsatzkräften vor Ort.

13:53 Uhr: SC Preußen mit guten Chancen auf DFB-Pokal-Teilnahme

Fußball-Regionalligist SC Preußen Münster hat gute Chancen, am DFB Pokal teilzunehmen. In den verbleibenden sieben Spielen der Liga muss der SCP vier Punkte holen, um den SV Rödinghausen auf Abstand zu halten. Dann könnten die Preußen als bester westfälischer Regionalligist das Ticket für die erste Hauptrunde bekommen. Der Verein will unbedingt in den DFB-Pokal, um die junge und hungrige Mannschaft einem großen Publikum zu präsentieren, erklärt Trainer Sascha Hildmann. Die Preußen sind seit 15 Spielen ungeschlagen.

13:41 Uhr: Kollision zwischen Radfahrern an der Hammer Straße

Gestern früh (20.04., 06:05 Uhr) ist es auf der Hammer Straße zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Radfahrern gekommen, bei dem ein 49-jähriger Mann leicht verletzt wurde. Ein 35-jähriger Münsteraner war mit seinem Pedelec auf dem Radweg in Richtung Hiltrup unterwegs, als ihm der 49-Jährige auf dem Trekkingrad entgegenkam. Bei dem Versuch des Pedelec-Fahrers nach rechts auszuweichen, stießen die beiden dennoch zusammen. Der 35-Jährige fiel nach rechts in eine Hecke. Der 49-Jährige stürzte auf den Geh- und Radweg und verletze sich am Kopf.

13:37 Uhr: Corona: 70 Neuinfektionen registriert

Die Kennziffern von heute:

12:32 Uhr: Teiche werden entschlammt

Im Frühjahr hatte das Grünflächenamt bereits die Büsche und Gehölze an den Teichen im Wienburgpark zurückgeschnitten. Der geschredderte Grünschnitt ist inzwischen als Belag auf den Wegen im Park verteilt. Im Spätsommer werden dann voraussichtlich mehrere marode Holzbrücken an den drei Teichen ausgetauscht. Weil die drei Teiche inzwischen völlig verschlammt sind und im Sommer trocken fallen, werden auch sie noch auf Vordermann gebracht und entschlammt. Jetzt ist ein externes Ingenieurbüro prüft noch, ob dafür ein Schwimmbagger eingesetzt wird, oder dafür ein Langarmbagger die bessere Lösung ist, der vom Ufer aus arbeitet.

12:22 Uhr: Geflügelpest: Weiteres Beobachtungsgebiet im Süden der Stadt

Das Veterinäramt der Stadt Münster hat ein zweites Beobachtungsgebiet im Süden der Stadt verfügt, nachdem in Drensteinfurt am 16. April der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt wurde. Der Kreis Warendorf hat um den Seuchenbestand ein Sperrbezirk und mit einem Radius von mindestens 10 Kilometern ein Beobachtungsgebiet festgesetzt. Dieses Beobachtungsgebiet überschreitet die südliche und südwestliche Grenze zur Stadt Münster. Die Geflügelpest oder Vogelgrippe (auch Aviäre Influenza oder AI genannt) ist eine hoch ansteckende Viruskrankheit, von der hauptsächlich Hühner und Puten, aber auch Wildvögel befallen werden können. Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Ein Verdacht muss sofort dem örtlich zuständigen Veterinäramt mitgeteilt werden. Für Verbraucher:innen ist Geflügelpest nicht gefährlich - selbst Fleisch und Eier von infiziertem Geflügel können, nachdem sie erhitzt wurden, ohne Bedenken verzehrt werden. Nur in sehr seltenen Fällen kann die Krankheit bei sehr engem Kontakt zu den erkrankten Vögeln auf den Menschen übertragen werden. Für Rückfragen zur Geflügelpest stehen Mitarbeitende des Veterinäramtes unter 02 51/4 92-54 61 montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr und per Mail zur Verfügung.

Nach dem Ausbruch von Geflügelpest in Drensteinfurt gehört auch dieser Bereich im Süden von Münster zum Beobachtungsgebiet.© Stadt Münster
Nach dem Ausbruch von Geflügelpest in Drensteinfurt gehört auch dieser Bereich im Süden von Münster zum Beobachtungsgebiet.
© Stadt Münster

12:00 Uhr: Wolfgang Borchert Theater verlängert Umfrage

Das Wolfgang Borchert Theater (WBT) verlängert die Online-Umfrage zum Publikumsverhalten während und nach der Pandemie bis Freitag, den 30. April. Der Spielbetrieb im WBT bleibt wegen des Lockdowns weiterhin ausgesetzt. Die Daten der Zuschauerbefragung sollen zur besseren Planbarkeit der Wiedereröffnung hinsichtlich der Hygiene- und Sicherheitskonzepte helfen. Die Umfrage erfolgt anynom, nimmt ungefähr fünf Minuten Zeit in Anspruch und ist hier aufrufbar. Sobald abzusehen ist, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, wird das Theater die Zuschauer:innen informieren. Die Theaterkasse bleibt weiterhin geschlossen, Geschenkgutscheine können jedoch per Mail angefordert werden.

11:40 Uhr: Rückbildungskurs online

Das Uniklinikum Münster (UKM) bietet ab dem 3. Mai 2021 nach einem ersten Pilotprojekt einen neuen Rückbildungskurs an - und zwar online. Über eine Videokonferenz werden die Teilnehmerinnen bei den jeweiligen Übungen physiotherapeutisch angeleitet. Denn auch in Corona-Zeiten sollten Frauen nicht auf eine gezielte Rückbildung verzichten, um Rücken- und Beckenbeschwerden, aber auch einer (Belastungs-)Inkontinenz entgegenzuwirken. Benötigt werden für die 60-minütigen Einheiten lediglich ein Stuhl oder Hocker und eine bequeme Matte. Der Kurs kostet 38 Euro und die Teilnehmerinnen erhalten eine Bescheinigung zur möglichen Erstattung bei der Krankenkasse. Anmeldung per Mail.

Rückbildung auch in Zeiten von Corona: Das UKM, hier mit Physiotherapeutinnen Johanna Heidermann (r.) und Physiotherapie-Studentin Friederike Niermann, bietet im Mai einen neuen Rückbildungskurs für Frauen nach Schwangerschaft und Geburt an.© UKM
Rückbildung auch in Zeiten von Corona: Das UKM, hier mit Physiotherapeutinnen Johanna Heidermann (r.) und Physiotherapie-Studentin Friederike Niermann, bietet im Mai einen neuen Rückbildungskurs für Frauen nach Schwangerschaft und Geburt an.
© UKM

11:25 Uhr: Straßenverkehrszählung ist gestartet

Die bundesweite Straßenverkehrszählung 2021 im Auftrag des Verkehrsministeriums hat auch in Münster und der Region begonnen. Eigentlich war die Verkehrszählung für das vergangene Jahr geplant, sie wurde aber wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Die Daten sollen Aufschluss über das Verkehrsgeschehen geben: Als Basis für Aussagen über die Verkehrsentwicklung und ebenso als Grundlage für unsere Straßenplanungen sowie Lärm- und Emissionsberechnungen. Insgesamt gibt es fast 800 Zählstellen im Münsterland. Bis Oktober werden alle Kraftfahrzeuge getrennt voneinander erfasst: Fahrräder, motorisierte Zweiräder, Pkw und Lieferwagen sowie Busse und der Lkw-Schwerverkehr.

11:22 Uhr: Jugendratswahl 2021: Kandidat:innen stehen fest

In der ersten Mai-Woche wird Münsters neuer Jugendrat gewählt. 82 Jugendliche haben sich in 6 Bezirken aufstellen lassen. Fast 15.000 junge Leute im Alter von 12 bis 17 Jahre sind wahlberechtigt, die Onlinewahl läuft vom 3. bis 10. Mai. Im Jugendrat sitzen später 30 Kandidat:innen, jeder Wahlbezirk stellt maximal fünf Delegierte. Das Gremium wird alle drei Jahre gewählt, es vertritt die Interessen der Kinder und Jugendlichen unserer Stadt. Zudem entwickelt der Jugendrat in Arbeitsgruppen Projekte und Aktionen, um Münster politisch mitzugestalten. In seinen Beschlüssen bezieht er Position und kann Anregungen an Rat und Bezirksvertretungen unterbreiten.

11:15 Uhr: Ringvorlesung über die Geschichte der Universität

Die Arbeitsgruppe Historische Bildungsforschung am Institut für Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster lädt zur digitalen Ringvorlesung "(Fast) 250 Jahre Universität Münster" ein - Interessierte sind willkommen. Die digitale Vortragsreihe beginnt am nächsten Dienstag (27.04.) und findet danach wöchentlich dienstags von 16 bis 18 Uhr mit jeweils einem Vortrag statt. Eine Anmeldung ist mit einer E-Mail notwendig. Prof. Dr. Martin Kintzinger vom Historischen Seminar der WWU macht mit seinem Vortrag "Kloster und Stadt: Münster als Ort des Wissens im Mittelalter" den Auftakt der insgesamt elf Termine umfassenden Reihe.

10:40 Uhr: Verbotenes Motorradrennen auf dem Albersloher Weg

Gestern Abend (20.04., 21:13 Uhr) haben sich zwei Motorradfahrer auf dem Albersloher Weg ein Rennen geliefert. Sie rasten teils mit mehr als Tempo 100 durch die 50er Zone, immer wieder nur auf dem Hinterrad. Die Polizei konnten einen Raser später an der Hlitruper Straße anhalten, die Beamten beschlagnahmten Führerschein und Motorrad des 47 Jahre alten Mannes aus Münster. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Die Ermittlungen zum anderen laufen noch, Zeugen sollten sich bei der Polizei melden unter 0251/275-0.

10:36 Uhr: VCD schlägt Verlagerung von Schnellbuslinien vor

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) Regionalverband Münsterland e.V. schlägt im Zuge der geplanten versuchsweisen Sperrung der Hörsterstraße für den Kraftverkehr eine Verlagerung der Linien S60 (Nottuln - Münster) und S90/X90 Lüdinghausen - Senden - Münster) vor. Derzeit fahren sie vom Hauptbahnhof weiter über die Eisenbahnstraße bis zum Bült. Um vom Bült wieder in Richtung Bahnhof zu starten, fahren sie eine Schleife über die Hörsterstraße und parken während der Pause auf der Lotharinger Straße. Diese Möglichkeit besteht vermutlich demnächst nicht mehr, wenn die Hörsterstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt wird. Der VCD könnte sich vorstellen, dass die Schnellbuslinien bis zum Hörsterplatz verlängert werden, so dass Fahrgäste künftig umstiegsfrei über Eisenbahnstraße/Mauritztor bis zur nördlichen Altstadt gelangen. Dazu müsste eine Wendeschleife am Hörsterplatz eingerichtet werden, was dort zulasten der Parkplatzsituation ginge. Alternativ könnten die Schnellbuslinien auch vom Hbf über Bült bis zum Schlossplatz/Kalkmarkt verlängert werden, so dass Fahrgäste künftig die südliche, westliche und nördliche Altstadt umstiegsfrei erreichen können. Auch hier müsste für die Busse eine Wendemöglichkeit geschaffen werden, was durch Umwidmung des bisherigen Parkplatzes am Kalkmarkt verwirklicht werden könnte. So wie es jetzt aussieht, müssen die Schnellbuslinien bei Sperrung der Hörsterstraße künftig am Hauptbahnhof enden und starten, Fahrgäste aus dem Umland müssten umsteigen, wenn sie in die Innenstadt wollen.

10:22 Uhr: "Geheimer" Wilsberg-Dreh vor dem Antiquariat

Eine Woche lang war das Wilsberg-Team zu Dreharbeiten in Münster. Doch die Drehorte wurden diesmal nicht bekannt gegeben, um Menschenansammlungen wegen der Corona-Pandemie zu vermeiden. So müssen wir uns bis zur Ausstrahlung der beiden neuen Folgen im ZDF gedulden um zu sehen, wo in unserer Stadt überall gedreht wurde. Ein Drehort war natürlich Wilsbergs Antiquariat. Gedreht wurde coronabedingt allerdings nur draußen, weil es drinnen zu eng ist. In der Folge "Gene lügen nicht" stoßen Wilsberg und Ekki mittels Genanalyse auf einen bis dato unbekannten Bruder von Ekki, der einen Mord begangen haben soll. Und in "Schmeckt nach Mord" geht es um die Erfindung des perfekten Fleischimitats, diesmal ist das Opfer ein Fleischfabrikant. Beide Folgen werden voraussichtlich im kommenden Jahr gesendet.

Wilsberg-Dreh in Münster: Zumindest vor dem Antiquariat Solder durfte für die beiden neuen Folgen "Gene lügen nicht" und "Schmeckt nach Mord" gedreht werden.© ZDF/Thomas Kost
Wilsberg-Dreh in Münster: Zumindest vor dem Antiquariat Solder durfte für die beiden neuen Folgen "Gene lügen nicht" und "Schmeckt nach Mord" gedreht werden.
© ZDF/Thomas Kost

09:54 Uhr: Blutspendetermine in Gremmendorf und Albachten

Morgen (22.04.) ruft das Rote Kreuz in Gremmendorf zur Blutspende auf. Blutspender:innen sind von 16 bis 20 Uhr im Gemeindehaus Ev. Friedenskirche, Zum Erlenbusch 15, herzlich willkommen. Am kommenden Mittwoch (28.04.) ist ein Blutspendetermin von 17:30 bis 20:30 Uhr im Haus der Begegnung, Hohe Geist 8, Albachten. Um gerade in Corona-Zeiten lange Warteschlangen vor der Blutspende zu vermeiden, bittet der DRK-Blutspendedienst alle, die Blut spenden möchten, sich vorab über die kostenlose DRK-Blutspende-App, diese Website oder diese Links (Gremmendorf, Albachten) eine Blutspendezeit zu reservieren. So kann jede:r ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden.

09:47 Uhr: Weniger Baugenehmigungen

Im Jahr 2020 hat das Münstersche Bauordnungsamt knapp 1.500 neue Wohnungen und etwas mehr als 430 Wohngebäude genehmigt. Das geht aus jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. Auf die Gesamtzahl aller genehmigten Immobilien gerechnet, ist die Zahl aber etwas gesunken, im Vergleich zum Jahr 2019. Die Anträge auf Baugenehmigungen für einzelne Wohnungen sind sogar um fast 30 % gesunken. Im Gegensatz dazu ist die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser hingegen um fast 4 % gestiegen.

09:38 Uhr: Bauarbeiten an der Weseler Straße

Für mehr als eine Wochen behindert von heute (21.04.) an eine Baustelle den Verkehr an der Weseler Straße im Geistviertel stadteinwärts. An der Bushaltestelle "Geiststraße B" wird die Fahrbahn saniert. Wegen der Bauarbeiten ist dort nur eine Spur frei, und das macht den Abschnitt zu einem echten Nadelöhr. Autofahrer:innen können auch nicht nach rechts in die Geiststraße abbiegen. Eine Umleitung führt über die Moltkestraße zur Hammer Straße. Das Tiefbauamt rechnet aber mit längeren Staus und empfiehlt, bis zum ersten Mai diesen Bereich zu umfahren.

09:36 Uhr: Zentrum Nord: Fernwärme wird am Samstag unterbrochen

Am Samstag (24.04.) wird die Fernwärmeversorgung im Zentrum Nord ab 7 Uhr früh für ca. zwölf Stunden aufgrund einer Leitungsreparatur unterbrochen. Warmwasser und Heizwärme steht den angeschlossenen Firmen und Haushalten in der Zeit nur eingeschränkt zur Verfügung. Die Westfälische Fernwärme, eine 50%ige Tochter der Stadtwerke Münster, wechselt an der Gartenstraße auf Höhe der Deutschen Rentenversicherung eine beschädigte Fernwärmeleitung aus. Der Leitungsschaden war bereits im Februar aufgetreten und wurde aufgrund der frostigen Temperaturen zunächst provisorisch repariert. Für den nun anstehenden Austausch muss die Leitung außer Betrieb genommen werden.

09:00 Uhr: Streik beim TÜV Nord

Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten beim TÜV Nord, und damit auch in Münster, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Hintergrund ist die aktuelle Tarifrunde. Auch in Münster beteiligen sich Mitarbeiter des TÜV an dem Ausstand. Der Prüfdienst ist allerdings nicht betroffen, teilte der TÜV auf Nachfrage von ANTENNE MÜNSTER mit. Wer also heute für sein Fahrzeug einen Prüftermin hat, wird ganz normal bedient.

08:43 Uhr: Münsters Stadtradeln geht in die nächste Runde

Beim "Stadtradeln" haben Münsteraner:innen im vergangenen Jahr gemeinsam mehr als 915.000 Kilometer auf dem Sattel zurückgelegt. In diesem Jahr nimmt Münster wieder an der Kampagne teil. Vom 5. bis zum 25.Juni sind alle wieder aufgefordert mitzumachen und in die Pedale zu treten. Es können auch wieder Gruppen angemeldet werden. Schon jetzt können sich Interessierte registrieren, die Benutzerdaten aus dem vergangenen Jahr sind noch gültig und lassen sich reaktivieren.

07:24 Uhr: Zwischenbilanz der Aktion "Dein APPGrade"

Die Aktion "Dein AppGrade für Münsters Fahrradwege" ist in der Stadt schon ganz gut angelaufen. Nach Auskunft der Stadt sind schon 1500 Radler aus Münster dabei, sie haben seit Start der Aktion vor 10 Tagen (12.04.) über 35.000 Kilometer auf 5.700 Wegen zurückgelegt. Bei der Aktion geht es darum, die Radwege herauszufinden, die bei uns in der Stadt besonders häufig genutzt werden. Dazu sollten Radler mit der App "Naviki" bis zum 9. Mai ihre alltäglichen Touren aufzeichnen.

06:26 Uhr: Corona: Immer mehr Kinder mit Corona infiziert

In Münster infizieren sich immer mehr Kinder und Jugendliche mit dem Coronavirus. In der aktuellen dritten Welle sind die Zahlen auch im Vergleich zur ersten und zweiten Welle deutlich angestiegen, hat Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten gesagt. Besonders hoch ist die Ansteckungsrate in der Altersgruppe der fünf bis 14-Jährigen. Hier liegt die Inzidenz bei 179, in der Gruppe der 15 bis 34-Jährigen immerhin noch bei rund 130. Hauptgründe für die vielen Infektionen: Bei Kindern und Jugendlichen wird viel getestet, es gibt wieder viele private und schulische Kontakte und außerdem werden Kinder und Jugendliche nicht geimpft.

06:00 Uhr: Corona: Zahlen der geimpften Münsteraner:innen steigt

Immer mehr Münsteraner:innen bekommen ihre Corona-Schutzimpfung. Spätestens am kommenden Wochenende werden in unserer Stadt wohl 100.000 Menschen ihre Corona-Impfung bekommen haben. Weil im Mai voraussichtlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird, rechnet die zuständige Kassenärztliche Vereinigung damit, dass sich die Impfleistung dann entsprechend erhöht. Zur Zeit gehen die Menschen vor allem weiterhin in das Impfzentrum in der Halle Münsterland. Aber auch bei Hausärzten wird verstärkt geimpft, etwa genauso häufig wie von mobilen Teams oder in den Krankenhäusern: Stand gestern (20.04.) waren es jeweils um die 13.400 Impfungen.

05:15 Uhr: Corona: Inzidenz sinkt weiter

Münsters Corona-Inzidenz sinkt seit Tagen in kleinen Schritten, so auch heute. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet heute früh einen Siebentagewert von 95,1. Dieser Wert könnte aber noch nach oben korrigiert werden, da es bei der Daten-Übertragung Störungen gegeben hatte. Damit rutscht die Stadt auch im landesweiten Vergleich auf eine bessere Position und ist nun auf Platz vier aller Landkreise und kreisfreien Städte und Gemeinden. Am besten steht heute der Landkreis Höxter dar, mit einem Inzidenzwert von 63,5. Mit großem Abstand folgt dann die Stadt Bottrop auf Platz zwei mit einem Wert von 84,2 und auf Platz drei ist der Landkreis Coesfeld mit einer Inzidenz von 93,4.

Dienstag, 20. April

22:33 Uhr: Drei Personen aus Münster ins ZdK gewählt

Die Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) sind neu gewählt worden. Im ersten Wahlgang erhielten 27 Kandidat:innen mehr als die erforderlichen 50 % der Stimmen, darunter drei Personen aus Münster: Theologieprofessorin Dorothea Sattler von der Universität Münster; Thomas Söding, in Münster lebender Professor für Neues Testament an der Universität Bochum; Marianne Heimbach-Steins von der Universität Münster. Zur Vollversammlung des ZdK gehören neben Vertretern der Laien aus Bistümern und Verbänden auch 45 Einzelpersönlichkeiten. Da das ZdK am Wochenende digital tagt, wurde der erste Wahlgang bereits vorgezogen. Weitere 18 Personen müssen noch gewählt werden. Der zweite Wahlgang findet direkt im Anschluss an die Vollversammlung vom 25. bis 28. April statt.

17:37 Uhr: 500.000 Euro für Outdoor-Projekte in Münster

Sport unter freiem Himmel hat sich in Corona-Zeiten als attraktive Alternative zur Bewegung in Halle und Studio etabliert. Dem trägt die NRW-Staatskanzlei Rechnung. Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, stellte jetzt mit dem "Förderaufruf II" eine Erweiterung des erfolgreich laufenden Programms "Moderne Sportstätten 2022" vor. Damit soll nun zusätzlich eine Summe von 27 Millionen Euro für "moderne, zeitgemäße und attraktive Outdoor-Bewegungsräume mit bewegungsaktivierender Infrastruktur zur Gesundheitsvorsorge im Freien" unter den 23 Stadt- und 31 Kreissportbünden im Land verteilt werden. "500.000 Euro würden dann für Projekte in der Stadt auch an den Stadtsportbund Münster und seine Mitgliedsvereine fließen", freut sich SSB-Geschäftsführer Robin Schneegaß. Voraussichtlich im Juni 2021 soll der Startschuss fallen. Ab Januar 2022 könnten dann erste Pläne umgesetzt werden. "Wir werden nun schauen, wie Vereine und Quartiere einbezogen werden können, um gute Lösungen für den münsterschen Sport und die Sporttreibenden umsetzen zu können", sagt Michael Schmitz, Vorsitzender des SSB Münster.

16:49 Uhr: Bischof erwartet baldige Rückkehr zum konfessionellen Religionsunterricht

Bischof Dr. Felix Genn erwartet spätestens zum Schuljahr 2021/22 eine flächendeckende Rückkehr zur gesetzlich vorgegeben Organisationsform des konfessionellen beziehungsweise konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts. In einem Brief wendet sich Genn an die katholischen Religionslehrer:innen im Bistum und dankt ihnen darin für ihr Glaubenszeugnis in diesen schweren Zeiten. An vielen Schulen wird aufgrund der Corona-Pandemie aktuell ein gemeinsamer Religionsunterricht für unterschiedliche Konfessionen und Religionen umgesetzt, der mit vielen Herausforderungen verbunden ist.

15:19 Uhr: Brandts letzter öffentlicher Auftritt: Juristin geht in den Ruhestand

Als Präsidentin des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes steht sie nach dem Landtagspräsidenten und Ministerpräsidenten an dritter Stelle in der NRW-Verfassung: Heute hatte Ricarda Brandts ihren letzten öffentlichen Auftritt in dieser Rolle. Ende Mai geht die 65-Jährige in den Ruhestand. Die oberste Richterin des Landes verkündete ein Urteil in einem Streit zwischen Abgeordneten des Landes und zwei Ministerien. Brandts kam ihrer Aufgabe an der Spitze des Verfassungsgerichtshofes nach. Wie gewohnt tat sie dies in einer unaufgeregten Art. Seit 2010 hat Ricarda Brandts in Münster gewirkt: Als Präsidentin am OVG und in Personalunion auch Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes. In ihrer Zeit in Münster legte sich Brandts mehrfach mit der Politik an. 2018 übte sie im Fall Sami A. scharfe Kritik an Behörden und Landesministern. Trotz einer gegenteiligen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen war der Tunesier abgeschoben worden. Brandts warf der Politik vor, dass die Grenzen des Rechtsstaates wohl ausgetestet werden sollen. Im Fall von Sonntagsöffnungen im Einzelhandel beklagte die OVG-Präsidentin, dass mehrfach Entscheidungen aus ihrem Haus nicht beachtet worden seien. Nach Angaben eines Sprechers des Justizministeriums ist die Frage der Nachfolge von Brandts derzeit noch offen. Die Posten des Präsidenten am Oberverwaltungsgericht (OVG) sowie am Verwaltungsgerichtshof müssen neu besetzen werden.

15:01 Uhr: Öffentliches Corona-Testzentrum vor dem Werkgelände von BASF Coatings

Vor dem Werkgelände von BASF an der Bergiusstraße in Hiltrup öffnet morgen (21.04.) ein öffentliches Corona-Testzentrum seine Türen. In der Einrichtung von Medfortis kann sich jede:r Bürger:in auf das Coronavirus testen lassen. Mehrere Teststationen stellen kurze Wartezeiten sicher und das medizinisch geschulte Covid-19-Test-Team sorgt für die richtige Ausführung des Tests. Die Öffnungszeiten sind montags, mittwochs und freitags in der Zeit von 5:30 bis 14:00 Uhr. Um eine vorherige Anmeldung unter www.medfortis.de wird gebeten, um kurze Wartezeiten sicherzustellen und Menschenansammlungen zu vermeiden. Das Anmeldeportal ist ab morgen freigeschaltet. Man kann auch ohne Anmeldung vorbeikommen und wird dann vor Ort in das System eingecheckt.

Zum Testen ist alles vorbereitet durch (v.l.n.r.) Ludger Hüppe, BASF Coatings Werktechnik; Alexander Tepe und Stephan Deske, MEDFORTIS; Frank Schneider, BASF Coatings Facility Management; Eberhard Krude, Leiter der BASF Coatings Werkfeuerwehr und Isabel Sadowski, BASF Coatings Facility Management.© BASF Coatings
Zum Testen ist alles vorbereitet durch (v.l.n.r.) Ludger Hüppe, BASF Coatings Werktechnik; Alexander Tepe und Stephan Deske, MEDFORTIS; Frank Schneider, BASF Coatings Facility Management; Eberhard Krude, Leiter der BASF Coatings Werkfeuerwehr und Isabel Sadowski, BASF Coatings Facility Management.
© BASF Coatings

14:40 Uhr: Gericht kippt lange Quarantäne für Altenheimbewohnerin

Das Verwaltungsgericht Münster hat eine Quarantäne für eine Altenheimbewohnerin gekippt. Die Frau aus Altenberge sollte auf Anweisung des Gesundheitsamtes für 21 Tage in Isolation und durfte ihr Zimmer nicht verlassen, nachdem die sie Kontakt zu einer mit einer gefährlichen Variante des Coronavirus infizierten Person hatte. Die spezielle Anordnung für die isolierte Versorgung gilt für die Bewohner von Altenheimen oder Pflegeheimen. Dies sei im Fall der bereits zweifach geimpften über 80-Jährigen aber unverhältnismäßig, sagten die Verwaltungsrichter und gaben dem Eilantrag statt. Zwar sei es nicht komplett auszuschließen, dass die Frau trotz Impfungen Erreger aufgenommen habe. Aber das Gesundheitsamt sei nicht auf die individuelle Situation der Frau eingegangen. Eine Quarantäne in einer Pflegeeinrichtung sei eine weitaus höhere Belastung als im normalen häuslichen Umfeld. Auch habe das Amt nicht berücksichtigt, dass die Frau aus gesundheitlichen Gründen auf Bewegung angewiesen sei.

14:38 Uhr: Corona: Hotspot Flüchtlingsunterkunft

Aus der Flüchtlingsunterkunft Schaumburgstraße sind zehn positive PCR-Tests gemeldet worden, in der Hauptsache durch die hochansteckende britische Virusvariante verursacht. Die entsprechenden Maßnahmen wurden eingeleitet, weitere Testungen folgen. Die komplette Einrichtung wurde unter Quarantäne gestellt. Mitarbeitende der Fachstelle sichern die Versorgung der Bewohner:innen.

Die weiteren Kennziffern:

  • Registrierte Neuinfektionen: 50
  • Aktuell infizierte Münsteraner:innen: 585
  • Gesamtzahl aller labordiagnostisch bestätigten Fälle: 7.169
  • Gesamtzahl aller genesenen Patienten: 6.474
  • An/mit Corona gestorbene Personen: 110
  • 7-Tage-Inzidenz (laut LZG): 99,3 (nach 106,6; 104,7; 115,1; 110,7; 115,8; 110,7)
  • Covid-Patienten im Krankenhaus: 45, davon auf Intensivstation: 19, davon beatmet: 11
  • Bereits 93.000 Personen sind in Münster gegen eine schwere Covid-Erkrankung mindestens erstgeimpft worden - davon 13.200 in den hausärztlichen Praxen, 13.400 über die Mobilen Teams, 13.500 in den Krankenhäusern und schon 53.000 im Impfzentrum.

Der vom LZG für die Stadt Münster ermittelte Inzidenzwert von 99,3 unterliegt einem Vorbehalt. Das Landeszentrum Gesundheit NRW verweist auf "seit gestern Abend erhebliche Störungen im Landesverwaltungsnetz", demnach habe "eine größere Zahl von Meldungen der Gesundheitsämter das LZG.NRW nicht erreicht".

Das Impfzentrum Münster bittet noch einmal darum, keine Doppelbuchungen über die verschiedenen Portale und möglicherweise auch in den hausärztlichen Praxen vorzunehmen. Falls erforderlich, sollten überzählige Termine selbstständig abgesagt beziehungsweise gelöscht werden.

14:36 Uhr: Preußenspiel gegen Lippstadt erneut verschoben

Das Nachholspiel des SC Preußen Münster gegen den SV Lippstadt, das morgen ausgetragen werden sollte, muss erneut verschoben werden. Die zuständigen Gesundheitsämter haben für weitere Spieler des SVL Quarantäne angeordnet. Unter Vorbehalt keiner weiteren Verlängerung der Quarantäne wurde die Partie vom Spielleiter des WDFV für Mittwoch, den 5. Mai, 18:30 Uhr neu angesetzt.

14:33 Uhr: Spielplätze: Nicht zu tief im Sand buddeln!

Nach Herzenslust buddeln im Sand - dafür bieten Münsters Spielplätze viele gute Gelegenheiten. Mitarbeitende der Stadt oder beauftragter Firmen ebnen die Sandflächen bei der wöchentlichen Spielplatz-Pflege immer wieder mit Schaufel und Harke ein. Auf mehreren Spielplätzen in verschiedenen Stadtteilen waren die Buddelaktionen in den vergangenen Monaten allerdings so massiv, dass Bagger eingesetzt werden mussten, um die tiefen Löcher und Gräben verschwinden zu lassen und den Sand gleichmäßig verteilen zu können. Außerdem mussten Spielgeräte mit untergrabenen Fundamenten wieder standsicher gemacht werden. Für diese Einsätze war es notwendig, die Flächen zeitweise zu sperren. Das Grünflächenamt nimmt diese Erfahrungen zum Anlass, vor allzu "tiefschürfenden" Spielplatz-Aktivitäten zu warnen. Eltern und andere Begleitpersonen sollten dafür sorgen, dass tiefe Gruben nach dem Spiel wieder aufgefüllt würden. Im schlimmsten Fall, so die Fachleute, könnten diese ansonsten einbrechen und zur Gefahr auch für andere Kinder werden. Sie verweisen auf Unfälle, die es in anderen Städten oder an den Stränden von Nord- und Ostsee gegeben hat.

In den vergangenen Monaten sind den Mitarbeitenden des Grünflächenamtes bei der wöchentlichen Spielplatz-Pflege häufiger tiefe Gruben in den Sandflächen aufgefallen. Diese können für spielende Kinder gefährlich werden.© Stadt Münster
In den vergangenen Monaten sind den Mitarbeitenden des Grünflächenamtes bei der wöchentlichen Spielplatz-Pflege häufiger tiefe Gruben in den Sandflächen aufgefallen. Diese können für spielende Kinder gefährlich werden.
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14:27 Uhr: Leitende Oberstaatsanwältin Elke Adomeit geht in den Ruhestand 

Am 30. April geht die Laufbahn der Leitenden Oberstaatsanwältin Elke Adomeit mit ihrem Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand zu Ende. Die Behördenleiterin der Staatsanwaltschaft Münster begann ihren Dienst in der Justiz im Jahr 1991 in ihrer Heimatstadt bei der Staatsanwaltschaft Hagen. Am 10.09.2015 wurde sie zur Leiterin der Staatsanwaltschaft Münster ernannt. In ihrer knapp sechsjährigen Amtszeit sind viele Verfahren bearbeitet und Entscheidungen getroffen worden, und es gab auch Ereignisse, die die Menschen unmittelbar erschüttert haben, wie die Amokfahrt am Kiepenkerl oder der aktuelle Missbrauchskomplex in Münster. Zusammen mit Oberbürgermeister Markus Lewe und dem früheren Polizeipräsidenten Hajo Kuhlisch hat Elke Adomeit das "Haus des Jugendrechts" geplant, das demnächst am Hohenzollernring seine Arbeit aufnimmt. Durch enge Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft, Polizei und städtischem Jugendamt unter einem Dach soll auf die gesamte Jugendkriminalität in Münster reagiert werden.

13:56 Uhr: 17-Jährige schlägt Angreifer am Aasee in die Flucht - Polizei sucht Zeugen

Gestern Abend (19.04, 20:30 Uhr) hat eine 17-Jährige am Aasee zwei Angreifer in die Flucht geschlagen. Die Polizei sucht Zeugen. Die Münsteranerin schob ihr Fahrrad im Bereich der Kugeln in Richtung Weseler Straße, als ein Unbekannter von vorne an die Frau herantrat und sie ansprach. Die 17-Jährige verstand aber nichts, da sie über Kopfhörer Musik hörte. Plötzlich kam ein weiterer Mann von hinten hinzu, schlug der 17-Jährigen gegen die Wange und griff ihr an den Hals. Die Münsteranerin setzte sich mit einem Schlag zur Wehr und traf den hinter ihr stehenden vermutlich im Gesicht. Die Unbekannten flüchteten daraufhin. Der erste Täter ist dünn, etwa 1,70 Meter groß, hatte dunkle Augen, einen Oberlippenbart und trug sportliche, schwarze Kleidung. Der Komplize ist etwa 1,95 Meter groß und etwas dicker. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

13:51 Uhr: CDU-Chef begrüßt Kanzlerkandidatur von Laschet

Dass Armin Laschet als Kanzlerkandidat von Markus Söder unterstützt wird, freut Münsters CDU-Chef Hendrik Grau. "Für die Entscheidung gelte Söder unser hoher Respekt", erklärt Grau. Die Diskussionen vergangenen Tage hätten gezeigt, dass die CDU eine Volkspartei sei, die sich offen den Debatten stelle. Armin Laschet habe in NRW gezeigt, dass er Wahlen auch unter schwierigen Umständen gewinnen könne, so Grau weiter. Er ist ein Mann der Mitte, der integrierend auf ganz viele Bevölkerungsgruppen und alle Richtungen auch innerhalb der CDU wirkt.

13:20 Uhr: Stuhlverkauf im Cineplex

Ein echter Kinosessel im Wohnzimmer ist für viele ein attraktives Accessoire. Das Cineplex Münster verkauft gerade einen Teil seiner Stühle. Zum einen findet derzeit kein Spielbetrieb statt, zum anderen gibt es ein staatliches Förderprogramm für eine Kinomodernisierung. Es gibt Einzel- und Doppelsitze in blau, grau und schwarz. Das Einzelmodell kostet 35 Euro, der Doppelsitzer 90 Euro, wer mehr als drei kauft, bekommt Rabatte. Momentan werden Kinosäle saniert und renoviert. Die Abholtermine werden per E Mail oder über Facebook/Instagram abgemacht.

13:02 Uhr: Sparmaßnahmen bedrohen Quartiersprojekt Aaseestadt und Pluggendorf

Die Quartiersentwicklung in der Aaseestadt und Pluggendorf der Caritas Münster ist durch eine Kürzung kommunaler Mittel gefährdet. Seit Juni 2016 gibt es das Angebot, das gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern in Münster organisiert wird. Bislang wurde es von der Stiftung Wohlfahrtspflege und dem Deutschen Hilfswerk gefördert. Eine Weiterfinanzierung ist bei der Stadt Münster beantragt worden. Die Summe haben die Mehrheitsfraktionen im Sozialausschuss auf knapp die Hälfte gekürzt. Dies habe für die praktische Arbeit fatale Folgen, wie die Caritas mitteilt. Das Projekt habe in den vergangenen fünf Jahren einen großen Mehrwert für die Bewohner:innen des Quartiers und somit für Münster erzielt. Im Jahr 2020 fanden ca. 345 Beratungen und 56 Hausbesuche statt. Zudem wurden Projekte wie Smartphone- und Vorsorge-Sprechstunden initiiert sowie ehrenamtliches Engagement gefördert. Caritas-Vorstand Thomas Schlickum: "Mit der aktuellen finanziellen Unterstützung seitens der Stadt Münster ist derzeit noch nicht klar, ob wir dauerhaft vor Ort weiter tätig sein können. Schon in der zurückliegenden fünfjährigen Anlaufphase haben wir 130.554 Euro aus Eigenmitteln investiert und 277.681 Euro zusätzlich an Stiftungsmitteln eingeworben. Eine dauerhafte Regelfinanzierung kann aber nur seitens der Kommune geleistet werden. Wir würden uns freuen, wenn wir diesbezüglich noch einmal mit den politischen Akteuren ins Gespräch kommen würden."

Simone Hannig (M.) möchte auch in Zukunft unmittelbar Hilfe und Begegnungsmöglichkeiten im Quartier anbieten. Bereichsleiterin Theresa Neunes (l.) und Abteilungsleiterin Sarah Bange (r.) betonen, dass die Caritas weiterhin und langfristig an der Quartiersentwicklung der Stadt Münster mitwirken möchte.© Caritas Münster
Simone Hannig (M.) möchte auch in Zukunft unmittelbar Hilfe und Begegnungsmöglichkeiten im Quartier anbieten. Bereichsleiterin Theresa Neunes (l.) und Abteilungsleiterin Sarah Bange (r.) betonen, dass die Caritas weiterhin und langfristig an der Quartiersentwicklung der Stadt Münster mitwirken möchte.
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12:47 Uhr: Unfall am Düesbergweg - Polizei sucht verletztes Mädchen

Am vergangenen Freitag (16.04., 12:30 Uhr) ist es am Düesbergweg zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein bisher unbekanntes Mädchen vermutlich verletzt wurde. Eine 57-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Ford Focus in Richtung Clemenshospital, als plötzlich ein circa acht Jahre altes Mädchen zwischen geparkten Autos auf die Straße lief und mit dem Fahrzeug kollidierte. Die Frau stoppte ihr Fahrzeug und lief zu dem Mädchen. Sie tröstete das Kind und hinterließ auf einem Zettel ihren Namen und ihre Anschrift. Später suchte sie eine Polizeiwache auf und meldete den Vorfall. Die Personalien des Kindes sind nicht bekannt. Die Polizei ist nun auf der Suche nach dem geschädigten Mädchen und ihren Eltern. Das Mädchen ist etwa acht bis neun Jahre alt, 1,40 Meter groß und schlank. Es hat hellblaue Augen und dunkles schulterlanges Haar. Es trug braune Stiefel mit Klettverschluss und eine Jacke in rosa mit einem Muster. Hinweise an: 0251 275-0.

12:23 Uhr: NRW-Verfassungsgerichtshof zu Lügde-Ausschuss: Rechte verletzt

Justiz- und Innenministerium haben nach einer Entscheidung des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes Rechte von Landtagsabgeordneten von SPD und Grünen verletzt. Das teilt der Gerichtshof nach der Entscheidung in Münster mit. Die Parlamentarier hatten in einem Organstreitverfahren bemängelt, dass ihnen für den Untersuchungsausschuss Lügde im Düsseldorfer Landtag zum sexuellen Missbrauch auf einem Campingplatz im Kreis Lippe Akten nicht vollständig vorgelegt worden waren.

12:22 Uhr: Corona: Jahrgänge 1950 und 1951 impfberechtigt

Mit den Jahrgängen 1950 und 1951 kommen ab Freitag (23.04.) bereits die nächsten Jahrgänge für ein Impfangebot an die Reihe. Die 70 und 71 Jahre alten Münsteraner:innen können dann bei der Kassenärztlichen Vereinigung ihren Termin für eine Covid-Impfung in der Halle Münsterland abmachen. Hier und unter der KVWL-Hotline (0800) 116 117 02 erhalten sie nun die Möglichkeit, sich eine Schutzimpfung gegen eine schwere Covid-Erkrankung zu sichern. Auch Paarbuchungen sind in den Altersgruppen weiterhin möglich. "Wir sehen nun, dass mit einer entsprechenden Zuteilung von Impfstoffen durch das Land zügig sehr viele Menschen erreicht und geimpft werden", sagt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. Und weiter: "Da die Kassenärztliche Vereinigung davon ausgeht, dass die Priorisierungsvorgaben bald aufgehoben werden und deutlich mehr Impfstoff kommt, könnten wir hier in Münster mit unseren ohnehin schon guten Impfquoten sehr schnell voran kommen."

12:11 Uhr: Stimmung im Mittelstand: Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos

Der deutsche Mittelstand leidet weiter unter der Corona-Krise. Das zeigt die aktuelle Frühjahrsumfrage der Creditreform Wirtschaftsforschung, an der sich rund 1.300 kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen beteiligt haben. Danach haben sich die Auftragslage und die Umsätze empfindlich verschlechtert. Der Geschäftsklimaindex im Mittelstand rutschte auf den niedrigsten Stand seit 2009. Aktuell notiert der Creditreform Geschäftsklimaindex (CGK) mit 1,8 Punkten klar unter dem Vorjahreswert (7,7 Punkte). Wie deutlich die Stimmungslage im Mittelstand aktuell eingebrochen ist, zeigt der Vergleich mit den Vorjahren. 2019 lag der CGK noch bei 22,2 und 2018 bei 28,1 Punkten.

11:52 Uhr: Olymia: Klimke nur im Vielseitigkeits-Kader dabei

Für Ingrid Klimke ist der "Dressur-Traum von Tokio" geplatzt. Das teilt die Münsteranerin heute mit. Ihr Pferd Franziskus fällt aufgrund einer Verletzung für die nächste Zeit aus. Klimke gehört allerdings mit ihren Pferden Hale Bob und Asha zum Vielseitigkeits-Olympiakader und hat in dieser Disziplin gute Chancen auf einen Olympia-Start.

11:41: SC Gremmendorf erhält 37.980 Euro

"Gute Nachrichten für die Sportler:innen des SC Gremmendorf (SCG). In der aktuellen Förderrunde des Sportstättenförderprogramms "Moderne Sportstätte 2022" erhält der Sportverein knapp 38.000 Euro für die Renovierung der Clubräume der Tennisabteilung Hohes Ufer. Ich freue mich sehr, dass der SCG nun die Möglichkeit hat, eine moderne und bedarfsgerechte Sportstätte anbieten zu können", teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Nacke mit. Der SC Gremmendorf möchte die Clubräume für 42.200 Euro renovieren. Mit dem Förderbescheid können die Verantwortlichen des SCG mit den Arbeiten beginnen.

11:29 Uhr: Besonderes Jubiläum bei den Clemensschwestern

In kleiner Runde haben drei der Münsteraner Clemensschwestern ein besonderes Jubiläum begangen: Seit 60 Jahren gehören Sr. Mariata Kemper, Sr. Alicia Arnzen und Sr. Bertholde Diercksen dem katholischen Frauenorden an, am 17. April 1961 feierten sie ihre Erste Profess. Alle drei Ordensschwestern haben ein bewegtes Leben hinter sich und suchten sich auch im engen Zusammenleben im Münsteraner Mutterhaus ihre eigenen Wege. So leitete Sr. Mariata die Diätschule in der Raphaelsklinik, Sr. Alicia und Sr. Bertholde waren als Kinderkrankenschwestern im Dienst. Ganz haben die drei dem Clemenshospital nie den Rücken gekehrt, so genießen sie aus ihrer Wohnung auf dem Gelände am Düesbergweg den Blick auf das wachsende Krankenhaus. Der Regionalgeschäftsführer der Alexianer Misericordia GmbH, Hartmut Hagmann, und Pflegedirektorin Beate Mens gratulierten den Clemensschwestern zu ihrem besonderen Jubiläum und würdigten die Arbeit in ihren Häusern in Münster, zu denen auch die Raphaelsklinik zählt: "Ohne Sie gäbe es uns in dieser Form heute nicht!".

Sr. Mariata Kemper, St. Bertholde Diercksen und Sr. Alicia Arnzen feierten den 60. Jahrestag ihrer Profess in der Gemeinschaft der Clemensschwestern in Münster. Alexianer-Regionalgeschäftsführer Hartmut Hagmann und Pflegedirektorin Beate Mens würdigten die Arbeit der Schwestern.© Alexianer
Sr. Mariata Kemper, St. Bertholde Diercksen und Sr. Alicia Arnzen feierten den 60. Jahrestag ihrer Profess in der Gemeinschaft der Clemensschwestern in Münster. Alexianer-Regionalgeschäftsführer Hartmut Hagmann und Pflegedirektorin Beate Mens würdigten die Arbeit der Schwestern.
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11:18 Uhr: Polizisten nehmen Straßenräuber fest und fahnden nach seinem Komplizen

Polizisten haben am Samstagmorgen (17.04., 01:50 Uhr) an der Hermannstraße einen mutmaßlichen 20-jährigen Straßenräuber vorläufig festgenommen. Ein 16-Jähriger war über die Moltkestraße geradelt und wurde von dem 20-Jährigen und einem bislang unbekannten Komplizen gestoppt. Die Männer forderten Geld und das Handy des Münsteraners und drohten damit, ihn sonst abzustechen. Der Unbekannte entnahm anschließend aus der Geldbörse des Jugendlichen einen zweistelligen Bargeldbetrag, dem 20-Jährigen händigte der 16-Jährige seine Getränkedose aus. Danach flüchteten die Täter mit der Beute. Alarmierte Polizisten entdeckten den 20-Jährigen an der Hermannstraße. Sie nahmen in vorläufig fest und brachten ihn zu einer Polizeiwache. Die erbeutete Dose hatte er in seiner Jackeninnentasche versteckt. Die Ermittlungen zu dem Mittäter dauern an. Dieser ist etwa 18 bis 20 Jahre alt und 1,85 Meter bis 1,90 Meter groß. Er ist korpulent und hat kurze schwarze Haare. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und einer blauen Jeans. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

11:06 Uhr: IG BAU fordert mehr Geld für Beschäftigte in Münster

Die rund 2.500 Bau-Beschäftigten in Münster sollen mehr Geld bekommen: In der anstehenden Tarifrunde für die Branche fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ein Lohn-Plus von 5,3 %. Außerdem soll ein Modell für die Entschädigung der sogenannten Wegezeit, also der langen, meist unbezahlten Fahrzeit zur Baustelle, weiterentwickelt werden. "Der Boom der Bauwirtschaft hält trotz Pandemie an. Nun müssen die Beschäftigten an den steigenden Umsätzen beteiligt werden", sagt Detlev Hopp, Bezirksvorsitzender der IG BAU Münster-Rheine. Der Gewerkschafter verweist hierbei auf die hohe Zahl der Baugenehmigungen, die zu weiterhin vollen Auftragsbüchern bei den Unternehmen in der Region führten.

Bauarbeiter haben auch in Krisenzeiten viel zu tun. Sie sollen jetzt an den steigenden Umsätzen der Branche beteiligt werden, fordert die IG BAU.© IG BAU
Bauarbeiter haben auch in Krisenzeiten viel zu tun. Sie sollen jetzt an den steigenden Umsätzen der Branche beteiligt werden, fordert die IG BAU.
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11:01 Uhr: Frist für November- und Dezemberhilfe endet

Nur noch bis zum 30. April können Unternehmen die sogenannte "November- und Dezemberhilfe" beantragen. Darauf weist die IHK Nord Westfalen hin. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die aufgrund der "Beschlüsse des Bundes und der Länder zur Bekämpfung der Corona-Pandemie" vom 28. Oktober, 25. November bzw. 2. Dezember 2020 betroffen sind. Die Finanzierungshotline für IHK-Mitgliedsunternehmen, die seit Ausbruch der Corona-Krise weit über 30.000 Anrufe verbuchte, bleibt weiterhin geschaltet: Unter 0251 707-111 stehen die Finanzierungsexperten bereit, Fragen rund um die Corona-Hilfe zu beantworten. Weitere Infos hier.

10:57 Uhr: Neuer Leiter der Digital Incubation Unit von BASF Coatings

Dominic Rudloff übernimmt zum 1. Mai 2021 die Leitung der Digital Incubation Unit (DIU) von BASF Coatings, die Anfang 2019 gegründet wurde. Er kommt von Siemens Energy in Mülheim an der Ruhr, wo er die Funktion des Head of Digitalization innehatte. Die DIU von BASF Coatings soll marktverändernde Trends im Bereich der Mobilität identifizieren und darauf basierend digitale Geschäftsmodelle entwickeln, die das Kerngeschäft mit Oberflächenlösungen des Unternehmens erweitern. Neben der Einführung neuer digitaler Geschäftsmodelle unterstützt die DIU unterschiedliche Geschäftsbereiche von BASF Coatings bei der Umsetzung digitaler Ideen. Beheimatet ist das Team im Münsteraner Hafen in unmittelbarer Nähe vieler Startups.

Dominic Rudloff, der neuer Leiter der Digital Incubation Unit von BASF Coatings in Münster.© BASF Coatings
Dominic Rudloff, der neuer Leiter der Digital Incubation Unit von BASF Coatings in Münster.
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10:52 Uhr: Neues Wohngebiet in Albachten-Ost

Das künftige Wohnquartier "Albachten Ost" wird ein großes Bauprojekt in Münsters Westen. Südlich der Weseler Straße und der Straße "Hohe Geist" sind in Albachten unter anderem 470 Wohnungen, eine Grundschule, mehrere Kitas sowie Spiel- und Sportstätten vorgesehen. Außerdem besteht eine Option für eine Feuerwache. Jetzt kommt der Bebauungsplan ein großes Stück weiter, er soll im Juni im Rat der Stadt beschlossen werden. Vorher gibt es dazu eine digitale Infoveranstaltung der Stadt, am 17. Mai werden Experten die Pläne ab 18 Uhr erläutern. Interessierte können sich bis zum 7. Mai hier anmelden.

10:29 Uhr: Benning zum 2-Milliarden-Programm für Schüler:innen

Die stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses im Deutschen Bundestag, Sybille Benning begrüßt die Vereinbarung zu einem milliardenschweren Förderprogramm für Schüler:innen ausdrücklich. "Es kommt jetzt darauf an, dass die Einzelheiten dieser von Bund und Ländern getragenen Initiative schnell ausgearbeitet werden, damit im Sommer alles umgesetzt werden kann", erläutert die Christdemokratin. Sybille Benning erklärt weiter: "Ich bin auch froh, dass neben diesen schulischen Angeboten auch die psychosozialen Folgen für Schüler:innen aufgefangen werden sollen. Wir wissen aus Studien, dass die Zahl der psychisch verhaltensauffälligen Kinder von 15 % vor der Krise auf 40 % gestiegen ist." - Der Vorschlag, den Bundesbildungsministerin Anja Karliczek vor Wochen zu einem großen Sommerförderprogramm gemacht hat, um Schüler:innen das Aufholen von Lernrückständen zu ermöglichen, die durch den fehlenden Präsenzunterricht entstanden sind, ist jetzt auf einem "Bildungsgipfel" mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossen worden. Dafür sind zwei Milliarden Euro vorgesehen.

10:27 Uhr: Kinderschutzbund erweitert Angebot für Kinder und Jugendliche

Problem oder Sorgen? Anonym und kostenlos berät das Team des Kinder- und Jugendtelefons des Kinderschutzbundes im Live-Chat-Format an zwei Tagen in der Woche. Mittwochs und donnerstags von 14 - 18 Uhr ist chatten rund um den persönlichen Kummer erwünscht, und zwar live zu verschiedenen Schwerpunktthemen. Anonym kann hier jegliche Problemlage besprochen werden. Die speziell ausgebildeten Personen sind Profis für den Live-Chat und bringen die Nummer gegen den Kummer nun in den virtuellen Raum. Der Chat ist über die Homepage vom Kinderschutzbund Münster oder von Nummer gegen Kummer zu erreichen. Das Angebot ist kostenlos und absolut vertraulich. Telefonische Beratung ist nach wie vor unter der kostenfreien Nummer 116 111 von montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr möglich.

10:03 Uhr: Krankenstand in NRW: Münster weit unter dem Landesdurchschnitt

In Nordrhein-Westfalen (NRW) war jede Erwerbsperson im letzten Jahr durchschnittlich 15,7 Tage krankgeschrieben. Der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, dass in allen Städten und Kreisen der Krankenstand im Vergleich zu 2019 leicht gesunken ist. Münster liegt mit 13,19 Tagen weit unter dem Landesdurchschnitt. Die Erwerbstätigen in Bonn hatten mit 11,17 Tagen die wenigsten Fehlzeiten NRW. Am obersten Ende der Skala liegt mit 22,28 Fehltagen pro Kopf Gelsenkirchen. Der ungebrochene Trend: Verwaltungsstädte wie Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster haben die geringste Anzahl an Fehltagen - das Ruhrgebiet die höchste.

09:53 Uhr: Sperrung auf der B 54

Die B 54 von Steinfurt Richtung Münster wird am kommenden Wochenende (24.-25.04) zwischen Altenberge-Süd und Nienberge gesperrt. Auf dem Abschnitt werden Gewährleistungsarbeiten durchgeführt. Die Strecke ist deshalb von Samstagfrüh 6 Uhr bis Sonntagabend 20 Uhr dicht. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

09:47 Uhr: CDU pocht auf mehr Luftfilter in städtischen Schulen

Höhere Inzidenzwerte und immer mehr junge Corona-Infizierte veranlassen die CDU, das Thema Luftfilter in städtischen Schulen erneut aufzurufen. "Luftfilter tragen zum Schutz und zur Sicherheit im Präsenz- und im derzeitigen Wechselunterricht bei", so Ratsherr Meik Bruns. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion sieht auch bei der Finanzierung noch Möglichkeiten. Demnach gelten die Fördermittel des Landes für alle Schulräume und nicht nur für bestimmte Klassenräume, die schlecht zu lüften sind.

08:13 Uhr: Mehr Einfamilienhäuser und Wohnungen in Münster

Im Jahr 2020 genehmigte das Münsteraner Bauordnungsamt knapp 1.500 neue Wohnungen und etwas mehr als 430 Wohngebäude, das geht aus jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. Auf die Gesamtzahl aller genehmigten Immobilien gerechnet, ist die Zahl aber etwas gesunken, im Vergleich zum Jahr 2019. Die Anträge auf Baugenehmigungen für einzelne Wohnungen sind sogar um fast 30 Prozent gesunken. Im Gegensatz dazu ist die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser hingegen um fast 4 Prozent gestiegen. 

07:24 Uhr: Corona: Einkaufen mit angezogener Notbremse

Die Situation in Münsters Innenstadt ist angespannt, die Straßen nahezu leer. Nur noch etwa 25 Prozent der Einkäufer:innen kommen in die City, um die Geschäfte zu besuchen. Das ist die Hälfte der Hälfte, so Tobias Viehoff, Kaufmann und Sprecher der Initiative Starke Innenstadt (ISI). Er hofft, das die jetzige Situation bald überwunden wird und wieder Normalität einkehren kann. Von der Politik fordert er Klarheit beim weiteren Vorgehen. Das komplette Interview mit Tobias Viehoff könnt ihr hier nachhören.

05:44 Uhr: Münsterland ist Klimaland

So heißt eine neue Klima-Kampagne der vier Münsterlandkreise und der Stadt Münster. Marketing-Spezialisten vom Münsterland e.V. wollen sogenannte "Best-Practice-Beispiele" aus der Region zeigen, zum Beispiel auf das Lastenrad anstatt in das Auto steigen oder ein Sonnendach, das gleichzeitig das Elektro-Auto lädt. Ziel der neuen Klima-Kampagne ist vor allem ein gemeinsamer Austausch über Klima-Fragen über Kreisgrenzen hinweg. Ganz nach dem Motto "Achtsam mit den natürlichen Ressourcen umgehen, klimafreundlich wirtschaften und damit gesunde Lebensbedingungen schaffen. Alle Infos zur Aktion und zur Auftaktveranstaltung am 22. April gibt es hier zum Nachlesen.

05:26 Uhr: Corona: Inzidenzwert bleibt unter 100

Münsters Corona-Inzidenz ist heute wieder leicht gesunken, das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen Wert von jetzt 99,3. Damit bleibt die Zahl weiterhin unter der 100er Marke. Im landesweiten Vergleich steht aktuell Coesfeld am besten dar, mit einer Corona-Inzidenz von 83,0. Danach folgt der Kreis Höxter mit einem Siebentagewert von 85,6, darauf folgt Bottrop mit 96,1 und der Rhein-Kreis Neuss mit einem Inzidenzwert von heute 97,6. Die Stadt Münster ist also auf Platz fünf von allen Landkreisen und kreisfreien Städten in NRW. 

Montag, 19. April

19:17 Uhr: Plakataktion "Wir sind auch noch da!"

Diese Woche startet die Plakataktion "Wir sind auch noch da!". Viele Umfragen haben ergeben, dass sich Kinder und Jugendliche gerade in dieser Zeit häufig nicht gehört fühlen und sie das Gefühl haben, dass es niemanden interessiert wie es ihnen geht. Die Plakataktion soll den Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben und es ihnen ermöglichen, sich mitzuteilen darüber, wie sie die Pandemie-Zeit erleben, wie es ihnen geht, was sich für sie verändert hat und welche Wünsche sie für die Zukunft haben. Auch Ideen bezüglich Unterstützungsmöglichkeiten in dieser Zeit sollen sehr gern thematisiert werden. Die bunt gestalteten Plakate werden ab Samstag (24.04.) voraussichtlich für etwa drei Wochen an dem Bauzaun östlich des Doms ausgestellt. Während dieser Zeit, sind alle Kinder und Jugendlichen herzlich eingeladen, die Ausstellung durch ihre eigenen Arbeiten zu erweitern.

18:12 Uhr: "Freiraum Secondhand" renoviert Store am Rosenplatz

"Freiraum Secondhand" ist ein junges, nachhaltiges und soziales Startup für Secondhand Mode aus Münster. Aktuell renovieren die Gründer:innen ihren ersten "richtigen" Secondhand Store am Rosenplatz und freuen sich, ihn bald zu eröffnen. Im Gegensatz zu anderen Secondhand Läden nimmt "Freiraum" ausnahmslos jegliche Kleidung an und findet dafür die beste Weiterverwendung: Verkauf, Spende, Upcycling. So soll Freiraum in Münsters Kleiderschränken geschaffen und die Umwelt geschont werden. Um möglichst viele Münsteraner:innen an der Vision teilhaben zu lassen und die Renovierung des Secondhand-Geschäfts voranzutreiben, haben die Gründer:innen vor Kurzem eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Startnext gestartet.

In den Räumen am Roggenmarkt 15 hatte Freiraum Secondhand im vergangenen Herbst einen Pop Up-Store eröffnet. Bald soll es am Rosenplatz einen dauerhaften Laden geben.© Freiraum Secondhand GbR
In den Räumen am Roggenmarkt 15 hatte Freiraum Secondhand im vergangenen Herbst einen Pop Up-Store eröffnet. Bald soll es am Rosenplatz einen dauerhaften Laden geben.
© Freiraum Secondhand GbR

18:04 Uhr: Zu wenig Hochschullehrer korrigieren juristische Examensklausuren

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat heute in einer Grundsatzentscheidung der Klage einer Jurastudentin stattgegeben, die die staatliche Pflichtfachprüfung als Teil der ersten Prüfung (früher: erstes juristisches Staatsexamen) nicht bestanden hatte. Entgegen den rechtlichen Vorgaben, von denen seit Jahren regelmäßig abgewichen werde, seien ihre Klausuren nicht auch durch einen Hochschullehrer korrigiert worden. Die Klägerin aus Steinhagen wehrte sich gegen das endgültige Nichtbestehen der staatlichen juristischen Pflichtfachprüfung. Im Rahmen dieser Prüfung sind sechs Klausuren zu fertigen, die jeweils von zwei Prüfern selbständig begutachtet und bewertet werden. § 14 Abs. 2 des Juristenausbildungsgesetzes (JAG NRW) regelt dazu, dass einer der beiden Prüfer Hochschullehrer sein soll. Hintergrund ist, dass die erste Prüfung den Abschluss des juristischen Hochschulstudiums darstellt und daher die Hochschullehrer auch an den Abschlussprüfungen beteiligt werden sollen. Im Falle der Klägerin wurde jedoch von den sechs Klausuren nur eine unter Beteiligung eines Hochschullehrers benotet.

17:53 Uhr: DPSG-Diözesankurat Andreas Naumann-Hinz im Amt bestätigt 

Die Diözesanversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Bistum Münster hat zum zweiten Mal in Folge per Videokonferenz getagt. Dabei kam es zu zwei Personalentscheidungen im Vorstand. Bei der turnusmäßigen Wahl zum Diözesankurat kandidierte der bisherige Amtsinhaber Andreas Naumann-Hinz ohne Gegenkandidat. Die Versammlung bestätigte ihn mit einem deutlichen Ergebnis von 32 von 43 Stimmen für drei weitere Jahre im Amt. Nicht durchgeführt wurde die Wahl zum Diözesanvorsitzenden. Nach einer ereignisreichen Amtszeit von sechs Jahren stand Amtsinhaber Nikolas Kamenz nicht mehr zur Verfügung. Das Amt des Diözesanvorsitzenden ist gemäß der Verbandssatzung paritätisch männlich zu besetzen und bleibt nun bis auf weiteres vakant.

"Ich bedanke mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, den Verband in der schwierigen Pandemiesituation begleiten und anstehende Großveranstaltungen wie den anstehenden Leiter:innenkongress 2022 mitgestalten zu dürfen", so Andreas Naumann-Hinz.© Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg DV Münster
"Ich bedanke mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, den Verband in der schwierigen Pandemiesituation begleiten und anstehende Großveranstaltungen wie den anstehenden Leiter:innenkongress 2022 mitgestalten zu dürfen", so Andreas Naumann-Hinz.
© Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg DV Münster

17:26 Uhr: Mühlenhof macht wieder dicht

Das Freilichtmuseum Mühlenhof am Aasee schließt nach gut zwei Wochen der Öffnung wieder die Tore. Unter den geltenden Bedingungen sei der Betrieb wirtschaftlich unmöglich, rechnet Museumsleiterin Anne Wieland vor. Die Tageseinnahmen lagen zuletzt bei 35 Euro. In den Osterferien hatten täglich durchschnittlich 50 Besucher das Freilichtmuseum besucht, in der vergangenen Woche durchschnittlich zehn Besucher. Am Wochenende waren es rund 200 Gäste. Wegen der Corona-Notbremse rechnet der Mühlenhof mit deutlich weniger Besuchern, so dass er nicht mehr kostendeckend arbeiten kann. Seit heute müssen Gäste neben einer Terminbuchung auch einen negativen Corona-Test vorlegen.

16:53 Uhr: Umleitungen überlastet

Nach den beiden Unfällen auf der A 1 (siehe Ticker-Meldungen von 16:25 Uhr und 15:24 Uhr) wird der Verkehr über Land umgeleitet. Auf der Umleitung geht es allerdings nur sehr langsam voran. Derzeit ist die Polizei dabei, weiter Kräfte zusammenzuziehen, um die Autos aus dem Stau zurückzuleiten.

16:32 Uhr: Kitas bleiben vorerst geöffnet

Trotz steigender Corona-Zahlen und drohender Bundes-Notbremse bleiben die Kindergärten in Nordrhein-Westfalen vorerst mit einer reduzierten Stundenzahl geöffnet. Familienminister Joachim Stamp (FDP) bekräftigte in Düsseldorf erneut, dass er Betretungsverbote für Kitas und Kindertagespflege - also einen Notbetrieb mit stark eingeschränktem Zugang nur für Eltern aus bestimmten Berufsgruppen und besonders Bedürftige - für "völlig falsch" halte. Die Pandemiebekämpfung dürfe nicht wieder auf dem Rücken von Kindern und Familien ausgetragen werden.

16:25 Uhr: Erneuter Unfall am Stauende - Rettungshubschrauber im Einsatz

Vor gut einer Stunde (15:22 Uhr) ist es auf der Autobahn 1 zwischen Hamm-Bockum/Werne und Ascheberg erneut zu einem Unfall am Stauende gekommen. Gegen 13:40 Uhr hatte es bereits einen ersten Unfall (siehe Ticker-Meldung von 15:24 Uhr) unter Beteiligung zweier Lkw gegeben, bei dem zwei Männer leicht verletzt wurden. Der zweite Unfall ereignete sich etwa zwei Stunden später. Ersten Erkenntnissen zufolge sind drei Pkw und ein Lkw beteiligt, mindestens eine Person wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. Aktuell ist die Fahrbahn in Richtung Bremen gesperrt, der Verkehr wird abgeleitet. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.

15:46 Uhr: Corona: Die nächsten Jahrgänge erhalten Post

Es geht Schlag auf Schlag weiter: Jetzt unterbreitet das Land NRW auch den Jahrgängen 1948 und 1949 ein Impfangebot. Die Stadt Münster hat die Einladungen bereits auf den Weg gebracht. Personen der genannten Jahrgänge - also alle zwischen dem 1. Januar 1948 und dem 31. Dezember 1949 Geborenen - sind ab Mittwoch (21.04.) für die Buchung über das Online-Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) bzw. unter der KVWL-Hotline (0800) 116 117 02 freigeschaltet (täglich von 8 bis 22 Uhr). Auch Paarbuchungen sind in den Altersgruppen weiterhin möglich. Die Einladungen - versehen mit Schreiben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Oberbürgermeister Markus Lewe - sind bereits geschrieben und verschickt. Dennoch ist es möglich, dass einzelne Briefe nicht rechtzeitig zum Buchungsauftakt am Mittwochmorgen bei den Impfberechtigten eintreffen. Termine können dennoch entsprechend der Altersberechtigung über die KVWL vereinbart werden. Ohne Termin und Berechtigung ist kein Zugang zum Impfzentrum möglich. Hier der aktualisierte Impffahrplan der Stadt Münster.

15:30 Uhr: Münsters Pflegekräfte fühlen sich geohrfeigt

Bei Münsters Pflegekräften wachsen derzeit Frust und Unverständnis. Hintergrund sind Aussagen vom Ärztlichen Direktor der Uniklinik Münster, Hugo Van Aken, im ANTENNE MÜNSTER-Interview aus der vergangenen Woche. Danach sei die Lage in Münsters Krankenhäusern noch relativ entspannt, auf den Intensivstationen gebe es genug Betten, und Personal dafür ließe sich aus anderen Stationen übernehmen. Der Pflegekräfte-Verein "Münstercares" sieht das anders und hat dazu einen Offenen Brief geschrieben. "Pflegepersonal kann man nicht einfach so umverteilen", erklärte Hannah Jander von "Münster Cares" soeben im Gespräch mit ANTENNE MÜNSTER-Nachmittagsmoderator Jonas Menke.

15:24 Uhr: Lkw-Unfall am Stauende

Nach einem Lkw-Unfall am Mittag (13:40 Uhr) auf der Autobahn 1 zwischen Hamm-Bockum/Werne und Ascheberg ist der rechte Fahrstreifen in Richtung Münster noch bis voraussichtlich 17 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird während der Bergungsarbeiten links an der Unfallstelle vorbeigeführt. Bisherigen Ermittlungen zufolge bemerkte ein Lkw-Fahrer einen Stau zu spät und fuhr auf einen Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen auf. Der 36-jährige Fahrer aus Nordkirchen wurde bei dem Unfall leicht verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 58-jährige Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt.

Nach dem Lkw-Unfall ist der rechte Fahrstreifen in Richtung Münster noch bis voraussichtlich 17 Uhr gesperrt.© Polizei Münster
Nach dem Lkw-Unfall ist der rechte Fahrstreifen in Richtung Münster noch bis voraussichtlich 17 Uhr gesperrt.
© Polizei Münster

14:57 Uhr: Abbruch und Annullierung in allen Ligen

Die Saison in sämtlichen Fußball-Ligen in Nordrhein-Westfalen von der Oberliga an abwärts wird abgebrochen und annulliert. Das haben zeitgleich die drei NRW-Verbände, der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW), der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) und der Fußballverband Niederrhein (FVN), bekannt gegeben. Da in keiner der Ligen die laut Satzung zur Wertung der Spielzeit nötige Hälfte der Spiele absolviert wurde, wird es keinen Aufsteiger aus einer Oberliga in die Regionalliga West geben. Aus dieser, in der aktuellen Spielzeit 21 Teams umfassenden Klasse, steigt damit nur noch einer statt geplant fünf Vereinen ab.

14:06 Uhr: Fall von sexueller Belästigung am Hauptbahnhof

Gestern Abend (21:30 Uhr) soll ein 31 Jahre alter Münsteraner am Hauptbahnhof in Münster eine junge Frau aus Steinfurt sexuell belästigt haben. Die Bundespolizei hat ein Verfahren gegen den Mann eingeleitet. Ehe die junge Frau flüchten konnte, soll er sie mehrfach unsittlich angefasst haben. Die Beamten der Bundespolizei stellten den alkoholisierten Beschuldigten am Taxistand. Bei der Durchsuchung auf der Wache fanden sie etwas Marihuana bei ihm und zwei angerauchte Joints.

13:55 Uhr: Münsters Grüne freuen sich auf den Wahlkampf mit Annalena Baerbock

Die Grünen haben Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin für den Bundestagswahlkampf nominiert. Zu dieser historischen Personalentscheidung gratulieren die Grünen in Münster. Bundestagskandidatin Maria Klein-Schmeink etwa ist sich sicher, dass sich mit Annalena Baerbock der Stil politischer Führung verändern wird. Kreissprecher Stephan Orth würdigt die Kanzlerkandidatin als integer, klar kommunizierend und fachlich höchst versiert. Sylvia Rietenberg als Sprecherin der Grünen Ratsfraktion erklärt erinnert an den Kommunalwahlkampf an der Stubengasse, wo Annalena Berbock bewiesen hat, wie leidenschaftlich sie für Grüne Inhalte kämpft.

13:23 Uhr: Frau erdrosselt: Angeklagter schweigt

Am Landgericht Münster läuft der Mordprozess gegen einen 52 Jahre alten Münsteraner, er soll vor knapp 6 Jahren seine damals 47 Jahre alte Ehefrau mit einem Gurt erdrosselt haben. Zum Prozessauftakt heute schwieg der Angeschuldigte zu den Vorwürfen. Nach Angaben eines Psychiaters, der ihn rund vier Monate nach der Tat untersucht hat, will sich der Angeklagte nicht mehr an den Tattag erinnern können. Er gilt als gesundheitlich schwer angeschlagen: nach der Tat hatte er eine stark ätzende Flüssigkeit getrunken. Sein Verteidiger gab an, dass der Mann sich selbst das Leben nehmen wollte. Ein Urteil kann voraussichtlich im Juni fallen.

13:07 Uhr: Zoobesuch auch ohne Test möglich

Ein Besuch im Allwetterzoo ist - anders als bisher gedacht - nun doch ohne einen Corona-Schnelltest möglich. Nach Gesprächen mit der Stadt sei man zu diesem Schluss gekommen, heißt es auf der Homepage des Zoos. Die aktuelle Testpflicht beziehe sich nämlich nur auf geschlossene Räume, nicht aber auf freie Flächen. Ein negatives Testergebnis ist daher nicht notwendig. Ab Mittwoch (21.04.) können Besucher ihre Terminbuchung auch direkt am Eingang vornehmen. So sind auch spontane Zoobesuche wieder möglich. Der Zoo weist aber darauf hin, dass die Termine, auch wenn sie vor Ort vereinbart werden, zwingend online gebucht werden müssen. Auch Begleitpersonen, Jahreskarteninhaber, Zoovereinsmitglieder und Gutscheininhaber müssen ein Ticket buchen (0-Euro) und dieses personalisieren. Nur durch die Personalisierung des Tickets ist eine erforderliche Kontaktnachverfolgung möglich.

12:52 Uhr: Corona: Ein weiterer Todesfall

In Zusammenhang mit dem Coronavirus ist ein weiterer Todesfall registriert worden: Ein Mann ist im Alter von 75 Jahren an Covid-19 im Uniklinikum gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der seit Ende März 2020 an oder mit Covid gestorbenen Münsteraner:innen auf 110.

Die weiteren Kennziffern:

  • Registrierte Neuinfektionen: 35
  • Aktuell infizierte Münsteraner:innen: 560
  • Gesamtzahl aller labordiagnostisch bestätigten Fälle: 7.119
  • Gesamtzahl aller genesenen Patienten: 6.449
  • An/mit Corona gestorbene Personen: 110
  • 7-Tage-Inzidenz (laut LZG): 99,9 (nach 103,4; 114,8; 110,7; 115,8; 110,7; 93,9)
  • Covid-Patienten im Krankenhaus: 43, davon auf Intensivstation: 17, davon beatmet: 12
  • Bislang sind in Münster 85.000 Menschen mindestens erstgeimpft worden, davon rund 12.300 in ärztlichen Praxen.

Das Impfzentrum Münster bittet noch einmal darum, keine Doppelbuchungen für Impftermine über die verschiedenen Portale und möglicherweise auch in den hausärztlichen Praxen vorzunehmen. Falls erforderlich, sollten überzählige Termine selbstständig abgesagt beziehungsweise gelöscht werden.

Eine Übersicht der Stellen für eine kostenfreie Corona-Testung findet sich hier.

Die Stadt Münster hat eine interaktive Karte mit den Standorten kostenfreier Corona-Testungen eingestellt, die dauerhaft aktualisiert wird.

Klärung von Einzelfallentscheidungen zu Corona-Schutzimpfungen hier.

Weitergehende Informationen zum Impfzentrum hier.

12:13 Uhr: 2.500 Euro für "Eine Dosis Zukunft"

Einen Scheck über 2.500 Euro hat Apothekerin Maria-Luise Masur, Inhaberin der Münsterschen Königs-Apotheke, an "Eine Dosis Zukunft" überreicht. Damit ermöglicht die Apothekerin dem Hilfsprojekt der Apotheker:innen in Westfalen-Lippe die Standard-Impfungen von 1.250 Kindern in den Slums von Kalkutta in Indien. Denn zwei Euro kostet so eine Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln, Polio, Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Tuberkulose und Hepatitis B. "Zwei Euro für ein Leben" lautet demnach auch das Motto der Hilfsaktion. An dieses Motto dachte auch Apothekerin Masur, als sie, wie vom Bundesgesundheitsministerium vorgesehen, bei Abgabe der FFP2-Masken an Risiko-Patient:innen stets zwei Euro für jeden eingelösten Masken-Coupon als Eigenanteil entgegennahm - und legte die zwei Euro für das Spendenprojekt beiseite. Ein anderer Teil des gespendeten Geldes stammt noch aus einer Phase der Pandemie, als die Menschen froh waren, Stoffmasken zu bekommen: "Zwei Freundinnen haben regelrecht im Akkord und ehrenamtlich Masken genäht, die wir dann in der Apotheke gegen eine Spende abgegeben haben. Stolze 6.000 Euro haben wir dadurch im vergangenen Jahr an das Kinderhospiz 'Königskinder' überweisen können." Ein Restbetrag aus der Aktion floss nun in die Spende an "Eine Dosis Zukunft".

Apothekerin Maria-Luise Masur, Inhaberin der Königs-Apotheke Münster, übergab mit Martina Humborg (Apothekerin, links) und Annette Obach (PTA, rechts) eine Spende in Höhe von 2.500 Euro an "Eine Dosis Zukunft".© AKWL/Sokolowski
Apothekerin Maria-Luise Masur, Inhaberin der Königs-Apotheke Münster, übergab mit Martina Humborg (Apothekerin, links) und Annette Obach (PTA, rechts) eine Spende in Höhe von 2.500 Euro an "Eine Dosis Zukunft".
© AKWL/Sokolowski

12:03 Uhr: Förderwettbewerb "Let's get digital" der Volksbank Münsterland Nord

Alle Menschen sollen sich verantwortungsvoll und kompetent in der Welt bewegen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und dieses mitgestalten können. Auch die Schulen bereiten Kinder und Jugendliche darauf vor und schaffen für ihre Schüler:innen die Möglichkeit der digitalen Bildung. Um die Schulen bei der Umsetzung der Projekte zu unterstützen, hat die Volksbank Münsterland Nord einen Förderwettbewerb ins Leben gerufen und 50.000 Euro für Digitalisierungsmaßnahmen an den Schulen unserer Region eingeplant. Über eine Unterstützung dürfen sich in Münster folgende Fördervereine für ihre Schulen freuen: Martin-Luther-King-Schule, Gymnasium Paulinum, Freie Waldorfschule Münster, Mathilde Anneke Gesamtschule, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Grundschule Wolbeck-Nord, Friedensschule, Marienschule Roxel, Annete-von-Droste-Hülshoffschule, Theresienschule, Ludgerusschule, Bodelschwinghschule, Kreuzschule, Overbergschule, Martinischule, Johann-Conrad Schlaun Gymnasium. Der nächste Förderwettbewerb der Volksbank Münsterland Nord ist bereits gestartet: "Let's drive" richtet sich an die Kitas aus dem Geschäftsgebiet der Bank.

11:58 Uhr: Polizisten stoppen E-Scooter-Fahrer mit über 2 Promille

Polizisten haben am frühen Sonntagmorgen (18.04., 00:35 Uhr) an der Münzstraße einen E-Scooter-Fahrer mit 2,14 Promille gestoppt. Der 23-Jährige war den Beamten in Schlangenlinien entgegen gekommen und sie hielten ihn an. Bei der Kontrolle lallte der Münsteraner und stand unsicher. Zudem rochen die Polizisten Alkohol in seiner Atemluft. Der Alkohol-Test verlief mit 2,14 Promille positiv. Dem 23-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

11:23 Uhr: Sparsame Beleuchtung im Garten

Die Belastung durch Lichtverschmutzung hat weitreichende Folgen für Säugetiere und nachtaktive Tiere. Der nachhaltige Garten, rät die städtische Umweltberaterin Beate Böckenholt, sollte deshalb sparsam und sinnvoll beleuchtet sein. Sie informiert dazu und zum klimafreundlichen Gärtnern montags von 12 bis 17 Uhr sowie dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr unter Tel. 02 51/4 92-67 67.

11:22 Uhr: Fahrbahnsanierung an der Haltestelle Weseler Straße/Geiststraße

Das Tiefbauamt saniert ab Mittwoch (21.04.) die Fahrbahn der Haltestelle Geiststraße B an der Weseler Straße. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 29. April. Die Maßnahme ist notwendig, um Schäden im Bereich der Haltestelle zu beseitigen und die Verkehrssicherheit dort auch in Zukunft sicherzustellen. Eine Ersatzhaltestelle wird während der Arbeiten auf Höhe der Weseler Straße 71 eingerichtet. Fußgänger:innen wie auch der Radverkehr können die Baustelle passieren. Vom 21. bis 28. April finden im Kreuzungsbereich Weseler Straße/Geiststraße Vorarbeiten statt. Dort muss der motorisierte Verkehr auf eine Spur eingeengt werden. Das Rechtsabbiegen in die Geiststraße ist in dieser Zeit nicht möglich. Eine Umleitung führt über Moltkestraße und Hammer Straße. Um einen Rückstau zu vermeiden wird den motorisierten Verkehrsteilnehmenden empfohlen, diesen Bereich zu umfahren. Am 28. und 29. April folgen die Asphaltarbeiten.

Die Haltestelle "Geiststraße B" an der Weseler Straße.© Stadt Münster
Die Haltestelle "Geiststraße B" an der Weseler Straße.
© Stadt Münster

10:48 Uhr: DRK unterstützt Schulen bei Corona-Selbsttests

Ab sofort kommen die Corona-Selbsttests an den Schulen in NRW zum Einsatz. Das DRK in Westfalen-Lippe möchte die Lehrkräfte bei der Umsetzung dieser besonderen Aufgabe unterstützen: Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster hat in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Wattenscheid und der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid ein Video produziert, in dem anschaulich erklärt wird, was die Schüler:innen beachten müssen, wenn sie sich selber testen.

Das Video soll insbesondere den jüngeren Schüler:innen dabei helfen, einen Selbsttest durchzuführen.© DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.
Das Video soll insbesondere den jüngeren Schüler:innen dabei helfen, einen Selbsttest durchzuführen.
© DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.

10:29 Uhr: Neue Packstation in Mauritz

Am Mauritzlindenweg hat DHL die nächste modulare Packstation in Münster in Betrieb genommen. In dieser zweiten Packstation in Mauritz stehen rund um die Uhr 142 automatisierte Fächer bereit. Kund:innen können von dort aus auch vorfrankierte Sendungen verschicken. Mit der neuen Anlage gibt es in Münster nun weit über 20 DHL Packstationen in unserer Stadt. Zuletzt hatte DHL für Münster eine Station in Gremmendorf in Betrieb genommen

10:22 Uhr: Asphaltarbeiten Arnheimweg

Ab Mittwoch (21.04.) beginnen die Vorarbeiten für die Sanierung der Asphaltfahrbahn am Arnheimweg zwischen Einkaufsmarkt und Coesfeldweg. Vor den Arbeiten an der Fahrbahn sind umfangreiche Rinnenarbeiten erforderlich, die voraussichtlich eine Woche lang dauern. Bei diesen Arbeiten kommt es zu punktuellen Einengungen der Fahrbahn. Vom 29. April bis zum 3. Mai sind die Fräs- und Asphaltarbeiten vorgesehen. Hierfür muss der Arnheimweg voll gesperrt werden. Eine Umleitung über Coesfeldweg und Von-Esmarch-Straße wird ausgewiesen.

10:14 Uhr: OVG befasst sich mit Ausgangsbeschränkungen - Beschwerden liegen vor

Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in einzelnen Kreisen beschäftigen jetzt auch die Richter beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht in Münster. Wie eine Sprecherin heute mitteilt, liegen inzwischen Beschwerden aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein sowie aus dem Märkischen Kreis gegen Beschlüsse in erster Instanz vor, in denen die Regelungen für unrechtmäßig erklärt wurden. In enger Abstimmung mit dem Land haben die Kreise die Streitfrage jetzt dem OVG vorgelegt. In mehreren kreisfreien NRW-Städten und Kreisen, darunter die Millionenstadt Köln, haben die Behörden aufgrund anhaltend hoher Neuinfektionszahlen verfügt, dass die Menschen zwischen 21:00 Uhr und 5:00 Uhr nur noch mit triftigem Grund unterwegs sein dürfen.

10:06 Uhr: Schlaganfall am 1. Lebenstag: Baby Pepe hatte Glück 

Schätzungsweise 100 Babys erleiden im Jahr in Deutschland rund um die Geburt einen Schlaganfall, sehr selten findet sich dabei ein Verschluss der Hirnstammarterie, der lebensbedrohlich ist. Am UKM (Universitätsklinikum Münster) gelang es jetzt, bei dem frischgeborenen kleinen Pepe das lebenswichtige Gefäß innerhalb von 14 Stunden nach der Geburt wiederzueröffnen. Der Kathetereingriff über die Leiste des Babys (Thrombektomie) war die weltweit früheste beschriebene Intervention bei einem Schlaganfall eines Neugeborenen.

Neuroradiologe Dr. Christian-Paul Stracke, Neuropädiaterin Dr. Barbara Fiedler und Schlaganfallexperte Priv.-Doz. Ronald Sträter sind froh, dass Baby Pepe überlebt hat.© UKM
Neuroradiologe Dr. Christian-Paul Stracke, Neuropädiaterin Dr. Barbara Fiedler und Schlaganfallexperte Priv.-Doz. Ronald Sträter sind froh, dass Baby Pepe überlebt hat.
© UKM

09:56 Uhr: Crowdfunding für "Schatzsucher"-Projekt gestartet

Die Warendorfer Eventmanagerin Katherina Lindenblatt plant corona-konforme kontaktfreie "Schatzsuchen" für Münsterländer Familien. Mit diesem Geschäftsmodell möchte sie den Menschen eine Abwechslung zum tristen Lockdown-Alltag bereiten. Die Idee ist, verschiedene Routen mit Schatzsuchen an verschiedenen Orten hier im Münsterland zu entwickeln. Und für schlechtes Wetter oder den Fall, dass wir bald alle wirklich im Haus bleiben müssen, sind auch Themen-Sets in Planung, die jede:r bei sich Zuhause in der Wohnung verstecken kann. Um das Ganze zu finanzieren, hat Katherina Lindenblatt ein Crowdfunding gestartet.

09:49 Uhr: Fachhochschule startet LOOP-Umfrage

Die Fachhochschule (FH) Münster startet ab sofort eine online-Befragung zum Angebot der LOOP-Kleinbusse. Zu der dreijährigen Erprobungsphase von LOOP gehört auch die wissenschaftliche Begleitung durch die FH Münster. Mit einer Befragung wollen die Forscher:innen zeigen, warum die Fahrgäste sich für die LOOP-Busse entscheiden, aber eben auch warum nicht. Die Ergebnisse der online-Umfrage sollen in die weitere Planung für das LOOP-Angebot einfließen und mögliche Verbesserungen schaffen. "Wir hoffen, dass viele teilnehmen, denn die Ergebnisse sind wichtig, um bewerten zu können, wie LOOPmünster angenommen wird, wie wir noch mehr Fahrgäste gewinnen können und ob das Angebot die Mobilitätswende wie erhofft voranbringt", sagt Phil Rose, Projektleiter von LOOPmünster bei den Stadtwerken. Hier findet ihr den Link zur online-Umfrage der FH Münster. 

Die Kleinbusse von LOOPmünster können einfach per App gebucht werden. © Stadtwerke Münster
Die Kleinbusse von LOOPmünster können einfach per App gebucht werden.
© Stadtwerke Münster

08:38 Uhr: Ausbaupläne veröffentlicht

Die Pläne für den Ausbau der Tank- und Rastanlage Münsterland West an der Autobahn 1 liegen seit heute im Stadthaus 3 aus. Dort können sie nach Terminvereinbarung eingesehen werden. Bis zum 18. Mai besteht auch die Möglichkeit, die Unterlagen auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster einzusehen. Wer Einwände gegen die Ausbau-Pläne hat, kann sie bis zum 18. Juni einreichen.

06:52 Uhr: Mordkommission eingerichtet

Nach einem Raubüberfall auf eine Tankstelle in Rheine ermittelt nun eine Mordkommission aus Münster. Demnach haben zwei bislang unbekannte Täter in der Nacht von Samstag (17.04) auf Sonntag (18.04) eine Tankstelle an der Neuenkirchener Straße in Rheine überfallen und einen der Mitarbeitenden gefährlich am Kopf verletzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft schlug einer der Täter mehrmals auf den Mitarbeitenden ein und ließ erst von ihm ab, als ein anderes Fahrzeug vor der Tankstelle hielt. Die beiden Insassen des Autos fanden den Verletzten hinter dem Tresen am Boden liegend vor, leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Polizei. Die beiden Täter flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Der 29-Jährige Mitarbeiter wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. 

06:18 Uhr: Prozessauftakt in einem Mordfall

Vor dem Landgericht Münster beginnt heute (19.04.) der Mordprozess gegen einen 52-jährigen Münsteraner. Dabei geht es um eine Tat, die fast sechs Jahre zurück liegt. Der Mann soll im Juli 2015 seine damals 47-jährige Ehefrau erdrosselt und danach einen Suizidversuch unternommen haben. Dass der Prozess erst jetzt beginnt, liegt daran, dass der 52-Jährige lange Zeit nicht verhandlungsfähig war. Auch jetzt werden die Verhandlungstage jeweils maximal vier Stunden dauern, deshalb sind zwölf Prozesstage bis Anfang Juni angesetzt.

06:04 Uhr: Baustelle am Dingbängerweg

Der Dingbängerweg wird von heute (19.04.) an zur Baustelle. Wegen der Instandsetzung des Radweges zwischen Sentruper Straße und der Hockey- und Tennisanlage muss der Dingbängerweg halbseitig gesperrt werden und kann dann von der Roxeler Straße aus kommend nur noch als Sackgasse bis zur Tennisanlage befahren werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Am Freitag (23.04.) sollen die Arbeiten fertig sein.

05:27 Uhr: Corona: Inzidenzwert weiter unter 100

Heute früh ist Münsters Corona-Inzidenzwert wieder leicht gestiegen, bleibt aber unter der wichtigen 100-er Marke. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 99,9. Trotzdem gilt ab heute in Münster die Corona-Notbremse des Landes, weil die Inzidenz in der letzten Woche drei Tage hintereinander über 100 lag. Geschäfte sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen dürfen nur noch mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test besucht werden. Münsters Einzelhändler:innen haben dafür am vergangenen Wochenende neue Dienstpläne geschrieben und einige Mitarbeiter:innen wieder ausgeplant. Die Kaufleute rechnen ab heute mit noch weniger Kunden als zuvor. Denn wer einkaufen will, muss - außer in Lebensmittel- oder Drogeriemärkten - nicht mehr nur einen Termin vereinbaren, sondern sich jetzt vorher auch noch testen lassen. Auf der ANTENNE MÜNSTER-Facebookseite berichten viele, das ihnen das alles zu kompliziert ist. Unklar ist zudem, wie lange die neue Regel gilt. In dieser Woche wollen Bundestag und Bundesrat wieder neue Maßnahmen beschließen.

05:16 Uhr: Münsters Schulen wieder im Wechselunterricht

Für viele Schüler:innen in Münster geht es heute zurück in ihre Schulen. Sie werden in einem Wechselmodell unterrichtet: Mal gibt es Präsenz-, mal Online-Unterricht. Schüler:innen brauchen pädagogische Betreuung und die Begegnung mit anderen, hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer vergangene Woche gesagt. Beim Präsenzunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler sowie die Schul-Beschäftigten ein Corona-Schnelltest verpflichtend, auch in den Grundschulen. Auch die Grundschüler:innen müssen diese Tests alleine durchführen, was bei kleineren Kindern schwierig werden könnte, sagte Martin Nielebock, Schulleiter der Nikolai-Grundschule in Wolbeck heute früh im ANTENNE MÜNSTER-Interview. Auf die Hilfe der Lehrer:innen könne demnach nicht ganz verzichtet werden. Trotzdem rechne er mit keinen größeren Problemen, die Nikolai-Schule sei gut vorbereitet und mit ausreichend Corona-Tests ausgestattet. Das komplette Interview mit Martin Nielebock könnt ihr hier nachhören.

Sonntag, 18. April

22:19 Uhr: Neues Lauf-Event: Die LSF-Sentruper Challenge

Die Laufsportfreunde Münster (LSF) planen für den Zeitraum vom 14. bis zum 29. Mai einen Laufwettbewerb am Aasee. Die Veranstaltung wird unter dem Namen "LSF-Sentruper-Challenge - powered by OrthoRun" an den Start gehen. Wer dabei sein will, kann sich hier anmelden. Der Link ist auch über die Homepage der Laufsportfreunde www.lsf-muenster.de zu finden. Anmelden kann man sich für eine 5 km und für eine 10 km-Strecke. Für beide Strecken beträgt die Anmeldegebühr 6,50 €, für Schüler bis Jahrgang 2003 nur 4,50 €. Bei der Anmeldung muss neben der Streckenlänge auch ein gewünschter Lauftag festgelegt werden. Nach der Anmeldung wird dem Teilnehmer eine Startnummer zugesandt, die den Chip für die Zeitmessung enthält. Mit dieser Startnummer kann am angemeldeten Tag zwischen 6 Uhr und 22 Uhr gelaufen werden. Nur Sonntags gilt zwischen 12 und 19 Uhr Laufruhe, um Konflikte mit Spaziergängern am Aasee zu vermeiden.

20:40 Uhr: Kreisvorstandssprecher der Grünen in Münster hört auf

Der Kreisvorstandssprecher der Grünen in unserer Stadt, Stephan Orth, tritt zum 1. Juni von all seinen Partei-Ämtern zurück. Grund dafür ist eine berufliche Veränderung: Orth wird nach seinem Studium der katholischen Theologie in eine Pfarrei nach Duisburg versetzt.

Stephan Orth, Noch-Vorstandssprecher der Grünen in Münster© GRÜNE Münster
Stephan Orth, Noch-Vorstandssprecher der Grünen in Münster
© GRÜNE Münster

18:14 Uhr: Trost und Dank aus 64 Lautsprechern

Trost und Dank für die Mitarbeiter:innen des Universitätsklinikums Münster (UKM) am nationalen Gedenktag an die Opfer der Corona-Pandemie: In der Klinikenkirche Maria Heil der Kranken kamen sie in den Genuss von Mozarts Requiem d-Moll - natürlich coronakonform. Denn genau das ist das Besondere an der Klanginstallation "Mozart - The Sound of Distant Presence". Rund 120 Musiker:innen aus 14 Länder haben dafür im Rahmen eines experimentellen Lehrprojekts am Institut für Musikpädagogik der Universität Münster (WWU) zusammengearbeitet. In den eigenen vier Wänden zeichnete jeder seine Stimme auf, anschließend wurden diese auf 64 Tonspuren arrangiert. Ebenso viele Lautsprecher waren in der Klinikenkirche aufgebaut, die die Tonspuren in Form einer wiederkehrenden Tonschleife wiedergaben. Die Besucher:innen erwartete ein einmaliges Klangerlebnis, denn - sich frei bewegend im Kirchenraum - konnten sie einzelnen Stimmen ganz nah und so lange sie wollten lauschen. Premiere feierte die Klanginstallation anlässlich des Jahrestages des ersten Lockdowns am 16. März in der Überwasserkirche.

In der Klinikenkirche Maria Heil der Kranken war am 18. April, nationaler Gedenktag an die Opfer der Corona-Pandemie, die Klanginstallation "Mozart - The Sound of Distant Presence" aufgebaut.© Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann
In der Klinikenkirche Maria Heil der Kranken war am 18. April, nationaler Gedenktag an die Opfer der Corona-Pandemie, die Klanginstallation "Mozart - The Sound of Distant Presence" aufgebaut.
© Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

15:54 Uhr: Gedenkveranstaltung für Opfer der Pandemie

Auf dem Domplatz wurde heute eine Gedenkveranstaltung für die Corona-Opfer abgehalten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte bundesweit zu diesem gemeinsamen Gedenktag aufgerufen. In Münster sind bisher 109 Menschen an oder mit Corona gestorben.

Dass parallel zur Gedenkfeier wieder eine Auto-Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen veranstaltet wurde, stieß auf Unverständnis bei vielen Trauernden.© ANTENNE MÜNSTER
Dass parallel zur Gedenkfeier wieder eine Auto-Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen veranstaltet wurde, stieß auf Unverständnis bei vielen Trauernden.
© ANTENNE MÜNSTER

14:40 Uhr: Fahrraddemo gegen Autokorso in Münster

Das Bündnis "Keinen Meter den Nazis" hat heute mit einer Fahrraddemo gegen einen Autokorso von Corona-Leugnern protestiert. Knapp 200 Menschen nahmen teil. Die Kritiker der Corona-Regeln starteten den Autokorso mit rund 20 Autos am Schlossplatz und fuhren etwa eine Stunde durch die Innenstadt.

Größere Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht, der Verkehr wurde kurzzeitig aber behindert.© ANTENNE MÜNSTER
Größere Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht, der Verkehr wurde kurzzeitig aber behindert.
© ANTENNE MÜNSTER

13:22 Uhr: Kundgebung von "ZeroCovid"

Die Initiativen "ZeroCovid" und "NoCovid-Münster" haben heute in Münster demonstriert. Unter anderem setzen sich die etwa 70 Teilnehmer:innen für eine konsequentere Bekämpfung der Pandemie ein und forderten einen sofortigen Shutdown. Ziel müsse es sein, die Infektionszahlen nahe Null zu bekommen.

Beide Gruppen, "Zero Covid" und "Null Covid", sind der Ansicht, dass es erst ab einem Inzidenzwert unter 10 vertretbar ist, das gesellschaftliche Leben wieder zu normalisieren.© ANTENNE MÜNSTER
Beide Gruppen, "Zero Covid" und "Null Covid", sind der Ansicht, dass es erst ab einem Inzidenzwert unter 10 vertretbar ist, das gesellschaftliche Leben wieder zu normalisieren.
© ANTENNE MÜNSTER

09:17 Uhr: Inzidenz in Münster wieder unter 100

Heute meldet das Robert-Koch-Institut für unsere Stadt einen Inzidenzwert von 96,1. An Wochenenden wird in der Regel weniger getestet und Meldungen erst teils erst verzögert weitergegeben. Gestern lag die 7-Tage-Inzidenz noch bei 100,9. Weil der Wert in Münster an drei aufeinanderfolgenden Tagen über der 100er-Marke lag, tritt morgen die Notbremse mit Test-Option in Kraft.

Samstag, 17. April

18:14 Uhr: Rainbow Flag zur Europa-Woche

CDU-Ratsherr Meik Bruns hat sich zusammen mit Sigrid Kioschus von "Pulse of Europe Münster" vor dem Rathaus für Frieden, Freiheit und Gleichstellung in Europa eingesetzt. Sie schwenkten in der "Europa-Woche" die "European Rainbow Flag". Die Fahne steht für Frieden, Freiheit und Zusammenhalt in Europa, speziell für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen sowie queeren Menschen (LGBTIQ). Damit soll ein Zeichen für Toleranz, LGBTIQ- und Menschenrechte in der Europäischen Union gesetzt werden. An der europaweiten Aktion nahmen auch Münsters Partnerstädte teil.

Meik Bruns (l.), gleichstellungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion unterstreicht: "Münster, die Stadt des Westfälischen Friedens, steht in einer Tradition der Weltoffenheit und Wertschätzung von Vielfalt. Für Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Homophobie ist in Münster als europäische Stadt kein Platz!"© CDU Münster
Meik Bruns (l.), gleichstellungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion unterstreicht: "Münster, die Stadt des Westfälischen Friedens, steht in einer Tradition der Weltoffenheit und Wertschätzung von Vielfalt. Für Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Homophobie ist in Münster als europäische Stadt kein Platz!"
© CDU Münster

17:29 Uhr: Allgemeinverfügung gilt ab Montag

Die Allgemeinverfügung der Stadt Münster aufgrund einer dreitägigen Inzidenz über dem 100er Grenzwert gilt ab dem kommenden Montag (19.04.). Somit können verschiedene Angebote des öffentlichen Lebens in Münster wie berichtet nur noch mit dem tagesaktuell bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests betreten beziehungsweise genutzt werden. Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer: "Das Land hat zügig reagiert und diesen Schritt bestätigt. Ziel der neuen Einschränkungen ist es natürlich, einen Beitrag zur Abflachung der dritten Infektionswelle zu leisten und so auch die Lage in den Krankenhäusern zu entspannen. Von Seiten des Bundes ist mit weiteren Maßnahmen für die Regionen zu rechnen, die über dem 100er Wert liegen." - Am heutigen Samstag hat das Landeszentrum Gesundheit NRW einen Wert von 100,9 für Münster veröffentlicht.

13:01 Uhr: Dr. Dieter Offergeld verstorben

ANTENNE MÜNSTER trauert um den Gründungs-Vorsitzenden der Veranstaltergemeinschaft, Dr. Dieter Offergeld. Er starb bereits am vergangenen Dienstag im Alter von 84 Jahren. Offergeld galt als Radio-Pionier für den Lokalfunk in NRW. Vom Sendestart im September 1991 bis zum Februar 1995 war er Chef der Veranstaltergemeinschaft unseres Senders. Unter seiner Führung erreichte ANTENNE MÜNSTER innerhalb kürzester Zeit höhere Reichweiten als die öffentlich-rechtliche Konkurrenz der WDR-Sender. Offergeld war fast 40 Jahre Chef der münsterschen Firma "Tepper Aufzüge". Er wurde unter anderem mit der Silbernen Rathausgedenkmünze der Stadt Münster und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

12:08 Uhr: Kirchen starten "Woche für das Leben"

Heute starten die katholische und evangelische Kirche in Deutschland die gemeinsame "Woche für das Leben". Thema ist in diesem Jahr die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen. An der Aktion beteiligen sich auch Einrichtungen und Verbände aus Münster. Zum Beispiel die Schober-Stiftung, die sich für mehr Menschlichkeit in der Pflege einsetzt, die Pfarrei Liebfrauen-Überwasser und die evangelische Apostel-Kirchengemeinde. Eine Übersicht aller Veranstaltungen gibt es hier.

11:54 Uhr: Vermisster aus Mecklenbeck wieder da

Der Vermisste 81-Jährige aus Mecklenbeck ist wieder da. Er wurde in Hamm aufgefunden, bestätigte uns ein Sprecher der Polizei. Der Mann wird jetzt in einem Krankenhaus versorgt.

10:53 Uhr: Baustellen am Wochenende

In Mecklenbeck werden dieses Wochenende die Heroldstraße und die Straße "Am Getterbach" gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt südlich des Bahnübergangs. Dort gibt es Voruntersuchungen für künftige Bauten. Im kommenden Jahr soll die Lärmschutzwand an den Eisenbahngleisen geschlossen werden. Außerdem wird die Brücke über den Getterbach erneuert. Die Heroldstraße ist von Süden bis Hafkhorst befahrbar. Die Straße "Am Getterbach" kann in Richtung Albachten verlassen werden. Umleitungen sind eingerichtet. Fußgänger können den Bahnübergang passieren. Der Bahnübergang der Baumbergebahn bleibt offen.

09:02 Uhr: Demo-Wochenende in Münster

In Münster wird an diesem Wochenende kräftig demonstriert. Den Anfang macht heute Mittag in Hiltrup eine Fahrraddemo gegen die geplante Schweinemastanlage an der Hohen Ward. Von der Marktallee geht es zum Standort der geplanten Anlage. Nach einem Zwischenstopp dort wird wieder die Marktallee angesteuert. Bis ca. 16 Uhr sind deshalb in Hiltrup und drum herum Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Morgen Mittag setzen sich die Initiativen ZeroCovid und NoCovid-Münster mit einer Kundgebung auf dem Prinzipalmarkt für eine konsequentere Bekämpfung der Pandemie ein. Und das Bündnis "Keinen Meter den Nazis" ruft morgen zu einer Fahrraddemo in der Innenstadt auf. Nach einer Kundgebung vor dem Schloss geht es rund um die Promenade. Der Protest richtet sich vor allem gegen einen Autokorso so genannter Corona-Maßnahmen-Kritiker.

08:37 Uhr: Inzidenzwert wieder über 100

Und auch heute liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für unsere Stadt über 100 - allerdings nur noch knapp mit 100,9. Gestern hatten wir noch 105,6.

Freitag, 16. April

17:50 Uhr: Land NRW bestätigt Notbremse

Für Münster greift ab Montag die Corona-Notbremse. Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer teilte mit, dass das NRW-Gesundheitsministerium die Maßnahmen bestätigt hat. Einkaufen und der Besuch von Kultureinrichtungen und vom Allwetterzoo sind ab dem 19.04. nur noch mit einem negativen Schnelltest möglich. Die Stadt arbeitet gerade an einer Allgemeinverfügung.

17:35 Uhr: Preußen-Spiel verschoben

Die Partie der Fußball-Regionalliga des SC Preußen Münster gegen den SV Lippstadt wurde auf Bitte der Gäste abgesagt. Das Spiel war ursprünglich für Samstag (17.04.) um 14 Uhr angesetzt. Es wird jetzt kommenden Mittwoch (21.04.) um 18:30 Uhr im Preußenstadion angepfiffen. Hintergrund ist ein positiver Corona-Test eines Lippstädter Spielers. Außerdem mussten weitere Spieler der Gäste in Quarantäne.

17:04 Uhr: Kunstaktion von "Fridays for Future"

Die Initiative "Fridays for Future" hat eine weitere Demo in Münster durchgeführt, und zwar diesmal als Kunstaktion mit vielen selbstgemachten Demo-Schildern bzw. Transparenten. Die Kunstaktion soll bewirken, dass auch bei steigenden Infektionszahlen die Klimakrise nicht in Vergessenheit gerät. 

Auf der Wiese mit dem "Münster bekennt Farbe"-Schriftzug (zwischen Aasee und Promenade) wurden Protestplakate angebracht, und zwar so, dass eine neue Botschaft entstand.© Fridays for Future Münster
Auf der Wiese mit dem "Münster bekennt Farbe"-Schriftzug (zwischen Aasee und Promenade) wurden Protestplakate angebracht, und zwar so, dass eine neue Botschaft entstand.
© Fridays for Future Münster

16:56 Uhr: 44-Jährige muss in Psychatrie nach tödlicher Irrfahrt

Nach ihrer tödlichen Irrfahrt im vergangenen September muss eine 44-Jährige in die Psychiatrie. Das Landgericht Münster hat die Frau aus Lengerich für unbestimmte Zeit eingewiesen. Ein Gutachter hatte die Schuldunfähigkeit der Angeklagten bestätigt, weil sie seit längerem an einer schweren psychischen Erkrankung leidet. Im September war die 44-Jährige mit Ihrem Auto scheinbar ziellos zwischen Lienen und Lengerich umhergefahren. Dabei fuhr sie gezielt auf Radfahrer zu.Ein 47-Jähriger kam ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt. Später landete die Lengericherin selbst mit ihrem Wagen an einem Baum und verletzte sich schwer.

16:46 Uhr: OVG: Quarantäne nach Rückreise aus Südafrika rechtens

Reiserückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten wie Südafrika haben weiterhin eine Quarantänepflicht von 14 Tagen. Das hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster entschieden. Damit lehnte das Gericht den Antrag eines Ehepaares aus Netphen im Siegerland gegen die NRW-Coronaeinreiseverordnung ab. Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Als Virusvarianten-Gebiete gelten Staaten oder Regionen außerhalb Deutschlands, von denen bei der Einreise ein besonders hohes Infektionsrisiko ausgeht. Nach Festlegung des Robert Koch-Instituts gilt das auch für Südafrika mit einer dort gefundenen Variante des Coronavirus. Bei anderen Risikogebieten besteht eine Quarantänepflicht von zehn Tagen, die durch einen negativen Test auch beendet werden kann. Besonders strenge Schutzmaßnahmen durch das Land seien gerechtfertigt, entschied das OVG. Es sei unstrittig, dass mit der Einreise aus diesen Gebieten Gefahren für das Infektionsgeschehen verbunden seien. Durch das Freitesten oder eine verkürzte Quarantäne bestünden Restrisiken, die das Land zu Recht reduzieren wolle, heißt es in der Mitteilung des Gerichts.

16:37 Uhr: Hauptzollamt Münster kontrolliert 13 Baustellen im Münsterland

22 Zöllner:innen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Münster haben heute auf vier verschiedenen Baustellen im Stadtgebiet von Münster sowohl Beschäftigte als auch die Arbeitgeber:innen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz kontrolliert. Das war Teil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung, die heute zeitgleich überall im Bundesgebiet stattfand. Auf einer Baustelle trafen die dort eingesetzten Beamt:innen auf zwei Arbeiter, die sich illegal in Deutschland aufhielten. Sofern die Arbeitgeber ermittelt werden können, erwartet sie ein Strafverfahren, die Arbeiter müssen Deutschland verlassen. Die Angaben aller überprüften Arbeiter werden in den kommenden Tagen ausgewertet. Dabei können sich weitere Sachverhalte, beispielsweise Verstöße gegen den Mindestlohn oder Sozialleistungsbetrug, ergeben.

Die Zöllner:innen des Hauptzollamtes Münster haben heute im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung vier Baustellen im Stadtgebiet nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz kontrolliert.© Hauptzollamt Münster
Die Zöllner:innen des Hauptzollamtes Münster haben heute im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung vier Baustellen im Stadtgebiet nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz kontrolliert.
© Hauptzollamt Münster

16:24 Uhr: Testpflicht in Münster wohl ab Montag

Wohl ab Montag (19.04.) sind verschiedene Angebote des öffentlichen Lebens in Münster nur noch mit dem tagesaktuell bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests nutzbar. Grund dafür ist der vom Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) an drei aufeinanderfolgenden Tagen ermittelte Inzidenzwert. Diese Mitteilung überraschte heute auch den Krisenstab. Aufgrund eines Nachtrags von Neuinfektionen im Tagesarchiv des LZG ist die Stadt nun zum Handeln verpflichtet. Dabei lagen bislang nur die für Münster veröffentlichten Inzidenzwerte für Donnerstag (15.04.) und Mittwoch (14.04.) über dem 100er Grenzwert. Für Dienstag (13.04.) hatte die Behörde noch einen Wert von 91,3 ausgewiesen. Nun aber wurden offenbar landesseitig einige bislang unbekannte Fälle nachgetragen, weshalb die Inzidenz für drei aufeinander folgende Tage überraschend in den dreistelligen Bereich anstieg. Für die Stadt Münster greift somit die Corona-Notbremse des Landes (CoronaSchVO: § 16 Absatz 2), damit können beispielsweise Verkaufsstellen des Einzelhandels, Museen und der Zoo nur noch mit einem negativen Test betreten/genutzt werden. Ausnahmen sind etwa medizinisch notwendige Leistungen, Friseurdienstleistungen und Leistungen der nichtmedizinischen Fußpflege sowie die gewerbsmäßige Personenbeförderung. Voraussichtlich werden diese Einschränkungen nun ab Montag umzusetzen sein; dies ist abhängig von der Landesregierung. Denn die münstersche Allgemeinverfügung wird erst durch eine landesseitige Veröffentlichung rechtskräftig. Sobald letztere erfolgt ist, informiert die Stadt Münster über die Gültigkeit der Allgemeinverfügung.

15:26 Uhr: Mobiles Testzentrum im KOMcenter

Im Buschmann KOMcenter im Zentrum Nord wird ab Montag (19.04.) ein mobiles Testzentrum für Corona-Schnelltests angeboten. Die kostenlosen Tests werden im Kooperation mit den Leezen Heroes und der Stadt Münster durchgeführt und finden ab sofort montags zwischen 12 und 16 Uhr am Nevinghoff 16 statt. "Wir freuen uns, den vielen Beschäftigten und der steigenden Anwohnerzahl im Zentrum Nord eine unkomplizierte Testmöglichkeit anzubieten", sagt Geschäftsführer Dr. Ansgar Buschmann. Die Anmeldung für einen Corona-Schnelltest im KOMcenter erfolgt online. Die Termine können in der Regel eine Woche im Voraus gebucht werden.

15:21 Uhr: Digitale Ausstellung zeigt die besten niederländischen Karikaturen

Jährlich vergibt die niederländische Stiftung Pers en Prent den "Inktspotprijs" für die beste Karikatur an Künstler:innen aus den Niederlanden. In Zusammenarbeit mit der Stiftung ist es mittlerweile Tradition, dass das Zentrum für Niederlande Studien (ZNS) der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster eine Auswahl der Zeichnungen ausstellt. Da die Ausstellung in diesem Jahr coronabedingt nicht wie gewohnt im Haus der Niederlande stattfinden kann, präsentieren die Verantwortlichen die Sammlung jetzt digital. Sowohl inhaltlich als auch stilistisch zeigt die Webseite die große Bandbreite der niederländischen Karikaturenszene. Dabei ist die Corona-Pandemie das bestimmende Thema und wird von den Zeichnern pointiert in Szene gesetzt. Neben globalen Fragen zeigt die Sammlung aber auch, was die Niederlande auf nationaler Ebene im Jahr 2020 beschäftigte.

Mit der Zeichnung "Zwangsmaske" war der Künstler Rhonald Blommestijn für den "Inktspotprijs" nominiert. © Rhonald Blommestijn, Zwangsmaske, 23. Mai 2020 in "de Volkskrant"
Mit der Zeichnung "Zwangsmaske" war der Künstler Rhonald Blommestijn für den "Inktspotprijs" nominiert.
© Rhonald Blommestijn, Zwangsmaske, 23. Mai 2020 in "de Volkskrant"

15:09 Uhr: Mit guten Ideen Innenstadt und Stadtteilzentren unterstützen

Insgesamt 200.000 Euro hat der Rat der Stadt Münster für Sofortmaßnahmen in Münsters Innenstadt und den Zentren der Stadtteile bereitgestellt. Der Einsatz der Fördermittel wird im Betriebsausschuss Münster Marketing am 21. April beraten. Durch einen Fonds sollen Projekte möglichst schnell und ohne bürokratische Hürden unterstützt werden, die die Vielfalt und den attraktiven Nutzungsmix in den Zentren der Stadt befördern. Wenn der Rat der Stadt der Ausgestaltung des Fonds am 19. Mai zustimmt, werden so schnell wie möglich die Förderbedingungen erarbeitet, damit gute Projekte und Ideen auf den Weg gebracht werden können.

14:58 Uhr: Brennendes Auto auf der Umgehungsstraße

Auf der B 51 in Richtung Wolbeck hat die Feuerwehr am späten Vormittag ein brennendes Auto löschen müssen. Die Umgehungsstraße war dafür zwischen Weseler und Hammer Straße kurz gesperrt. Offenbar aufgrund eines technischen Defekts hatte das Fahrzeug angefangen zu brennen. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand, das Auto konnte schnell gelöscht werden.

14:43 Uhr: Bilanz Fahndungs- und Kontrolltag

Die Polizei Münster hat gestern im Rahmen einer landesweiten Aktionswoche zahlreiche Fahndungen und Kontrollen durchgeführt. Die Beamten waren uniformiert und zivil im Einsatz. Sie nahmen sieben Tatverdächtige vorläufig fest, überprüften 120 Personen und fertigten 19 Strafanzeigen und 20 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Eine 21-Jährige etwa wurde auf frischer Tat bei einem Taschendiebstahl erwischt. Glücklicherweise bevor sie mit dem gerade erbeuteten Portemonnaie einer Frau fliehen konnte. Ein 35-Jähriger und ein 21-Jähriger wurden nach dem Verdacht des gewerbsmäßigen Diebstahls festgenommen. Einen 23-jährigen mutmaßlichen Drogendealer nahmen Einsatzkräfte am Bremer Platz fest. Zwei Verdächtige im Alter von 25 Jahren nahmen Beamte nach einem mutmaßlichen Drogendeal am Berliner Platz fest. Einer von ihnen hatte 21 Tütchen mit Drogen dabei. Auch bei mehreren Personen, die sich im Bereich rund um den Bahnhof aufhielten, fanden die Beamten Drogen. Bei Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet stellten Polizisten insgesamt 81 Verstöße fest: Vier E-Scooter-Fahrer waren auf nicht versicherten Rollern unterwegs. Ein Skater war auf einem nicht zugelassenen elektrisch betriebenen Longboard auf der Promenade unterwegs. Vier Radfahrer benutzten das Handy während der Fahrt, acht überquerten bei Rot Straßen und sechs waren auf der falschen Seite unterwegs. Sechs Autofahrer machten Fehler beim Abbiegen, zwei gebrauchten ihr Smartphone während der Fahrt, einer missachtete das Rotlicht, mehrere hatten den Gurt nicht angelegt und die Hauptuntersuchung zu lange hinausgezögert. 41 Autofahrer waren zu schnell unterwegs.

Bei Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet haben Polizisten insgesamt 81 Verstöße festgestellt.© Polizei Münster
Bei Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet haben Polizisten insgesamt 81 Verstöße festgestellt.
© Polizei Münster

14:22 Uhr: Glückwunsch für Jürgen Siekmann

Jürgen Siekmann feiert am 23. April seinen 80. Geburtstag. Oberbürgermeister Markus Lewe gratuliert ihm dazu. Mehr als drei Jahrzehnte lang hat sich der Jubilar in diversen Gremien und Ausschüssen der Stadt engagiert. Von 1979 bis 2004 war er Ratsmitglied und davor als Fraktionsvorsitzender der Bezirksvertretung Münster-West tätig.

14:07 Uhr: Klagewelle gegen Testpflicht an Schulen erreicht OVG

Im Zusammenhang mit der Testpflicht in Schulen kämpft das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster mit einer Klagewelle. Nach Angaben einer Sprecherin gab es bei keinem anderen Corona-Thema in kurzer Zeit so viele Eingänge von Bürgern. Insgesamt haben sich bis jetzt 50 Schüler, die von ihren Eltern vertreten werden, an die obersten NRW-Verwaltungsrichter gewandt. Als Klagegründe werden die fehlende Ermächtigungsgrundlage im Infektionsschutzgesetz, Unverhältnismäßigkeit, Datenschutz, die psychische Belastung für die Schüler und die für Kinder ungeeigneten Testkits angeführt. Das OVG beabsichtigt, in der kommenden Woche über die Testpflicht zu entscheiden. Noch liegt aber eine angeforderte Stellungnahme des Landes nicht in Münster vor. Die Frist dafür läuft heute ab.

13:51 Uhr: Neue Postfiliale

Die Deutsche Post und Lotto Presse Grevener Straße eröffnen am 4. Mai im Wienburgviertel, Grevener Str. 171, eine neue, zusätzliche Filiale der Deutschen Post. In der neuen Filiale können die Kunden z.B. Brief- und Paketmarken, Einschreibenmarken oder Packsets kaufen.

13:36 Uhr: Streit um Ein- und Ausstieg: Prügelei und Messerstich an Bustür

Weil sie darüber stritten, wer zuerst ein- oder ausstiegen darf, haben sich zwei Männer am Hauptbahnhof an einem Bus geprügelt. Einer der Kontrahenten stach schließlich sogar mit einem Messer zu - die Attacke ging aber glimpflich aus. Zum Streit kam es, weil ein 21-jähriger Mann schon einsteigen wollte, obwohl die Passagiere noch nicht draußen waren. Das erzürnte einen 39-Jährigen. Die beiden Männer schubsten und schlugen sich gegenseitig. Schließlich stach der 21-Jährige mit einem Taschenmesser auf den Arm des anderen Mannes ein. Weil der eine dicke Jacke trug, wurde er nicht verletzt. Der 39-Jährige floh in den Hauptbahnhof - verfolgt von dem Mann mit dem Messer. Schließlich ging Sicherheitspersonal dazwischen und entwaffnete den Jüngeren. Die Polizei ermittelt gegen beide Männer wegen Körperverletzung.

13:22 Uhr: Corona: Ein weiterer Todesfall

In Zusammenhang mit dem Coronavirus ist ein weiterer Todesfall registriert worden: Ein Mann ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der seit Ende März 2020 an oder mit Covid gestorbenen Münsteraner:innen auf 109.

Die weiteren Kennziffern:

  • Registrierte Neuinfektionen: 43
  • Aktuell infizierte Münsteraner:innen: 542
  • Gesamtzahl aller labordiagnostisch bestätigten Fälle: 7.000
  • Gesamtzahl aller genesenen Patienten: 6.349
  • An/mit Corona gestorbene Personen: 109
  • 7-Tage-Inzidenz (laut LZG): 105,6
  • Covid-Patienten im Krankenhaus: 43, davon auf Intensivstation: 19, davon beatmet: 15
  • Es befinden sich zurzeit 425 Personen in Münster als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.
  • Bislang sind in Münster mehr als 80.500 Menschen mindestens erstgeimpft worden, davon rund 10.700 in ärztlichen Praxen.

Wenn am kommenden Montag, 19. April, wie berichtet die Freischaltung der Jahrgänge 1946 und 1947 für Terminbuchungen über das KVWL-Onlineportal und über die KVWL-Hotline(0800) 116 117 02 erfolgt, bittet das Impfzentrum noch einmal darum, keine Doppel- oder sogar Mehrfachbuchungen über die verschiedenen Portale und möglicherweise auch in den hausärztlichen Praxen vorzunehmen. Falls erforderlich, sollten überzählige Termine selbstständig abgesagt beziehungsweise gelöscht werden.

Eine Übersicht der Stellen für eine kostenfreie Corona-Testung findet sich hier.

Die Stadt Münster hat eine interaktive Karte mit den Standorten kostenfreier Corona-Testungen eingestellt, die dauerhaft aktualisiert wird.

Klärung von Einzelfallentscheidungen zu Corona-Schutzimpfungen hier.

Weitergehende Informationen zum Impfzentrum hier.


12:32 Uhr: Unfallflucht am Düesbergweg - Polizei sucht wichtigen Zeugen

Nach einer Unfallflucht Ende März (29.03., 08:45 Uhr bis 10:30 Uhr) auf einem Krankenhausparkplatz am Düesbergweg sucht die Polizei einen wichtigen Zeugen. Der Unbekannte hatte einen Unfall auf dem Parkplatz beobachtet und seine Feststellungen dem Krankenhauspersonal mitgeteilt. Leider hinterließ der Mann nicht seine Personalien. Bei dem Unfall entstand an einem VW ein Schaden von etwa 1.500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

12:29 Uhr: Mit digitalen Werkzeugen klimaschonend sanieren

Bis 2030 will Münster klimaneutral werden. Eine Herausforderung dabei: Der Bedarf an Nutzflächen - zum Beispiel für Schulen - ist hoch. "Ein neues Gebäude produziert in der Bauphase viel CO2 und verbraucht Ressourcen. Bestandsgebäude fit zu machen, bietet dagegen enormes Potenzial für die Klimaneutralität", sagt Markus Göpel vom Amt für Immobilienmanagement. Künftige Ingenieure für diese Möglichkeit sensibilisieren - das will ein Kooperationsprojekt zwischen Stadtverwaltung und dem Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule Münster. Im laufenden Semester wird die Sporthalle der Erna-de-Vries-Realschule untersucht.

Wie kann man eine alte Turnhalle klimaschonend modernisieren? Das untersuchen Studierende des Fachbereichs Bauingenieurwesen der Fachhochschule Münster derzeit mit digitalen Werkzeugen am Beispiel der Erna-de-Vries-Realschule und kooperieren so mit dem Amt für Immobilienmanagement.© Stadt Münster
Wie kann man eine alte Turnhalle klimaschonend modernisieren? Das untersuchen Studierende des Fachbereichs Bauingenieurwesen der Fachhochschule Münster derzeit mit digitalen Werkzeugen am Beispiel der Erna-de-Vries-Realschule und kooperieren so mit dem Amt für Immobilienmanagement.
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12:23 Uhr: Westfalen-Gelände: Verwaltung schlägt Wohnquartier und Schulstandort vor

Das ehemalige Betriebsgelände der Westfalen AG in Angelmodde bietet Platz für neue Nutzungen. Was künftig an der Heidestraße passieren soll, beraten die politischen Gremien der Stadt ab 27. April. Die von der Planungsverwaltung erarbeitete Beschlussvorlage schlägt die Entwicklung zu einem Wohnquartier kombiniert mit einem Schulstandort vor: Eine neue vierzügige Schule für die Sekundarstufen I und II soll den zukünftigen Bedarf in Münsters Südosten in Teilen abdecken. Die Planungsverwaltung legt in diesem Prozess großen Wert auf die Einbindung der Öffentlichkeit: Nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung ist der Start für die mehrstufige Bürgerbeteiligung geplant.

12:22 Uhr: Albachten: Ab Dienstag Asphaltarbeiten Lindenallee

Ab Dienstag (20.04.) stehen Asphaltarbeiten an der Lindenallee vom Abzweig bis zur Stadtgrenze (früher Alvingheide) an. Für die Instandsetzung der Fahrbahn ist eine Vollsperrung notwendig. Eine Umleitung über Bösensell, Dülmener Straße und Lindenallee wird ausgewiesen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 23. April.

11:35 Uhr: Heimatbund lehnt geplante Neufassung des Denkmalschutzgesetzes ab

Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) mit Sitz in Münster hat im Rahmen der Verbändeanhörung zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW den Entwurf erneut beanstandet und seine Stellungnahme veröffentlicht. Als Teil des Denkmalschutz-Bündnisses NRW, das sich regelmäßig zu übergreifenden Fragen des Denkmalschutzes äußert, betrachtet auch der Westfälische Heimatbund das seit 1980 geltende nordrhein-westfälische Denkmalschutzgesetz als bewährt. Eine gut funktionierende Struktur nun ohne Not zu zerstören, kann aus Sicht der Verbände und Initiativen nur zu negativen Folgen für die Denkmallandschaft im Lande führen. Die Neufassung des Gesetzes verliere den Schutz der Denkmäler aus dem Blick. Alle Stellungnahmen des Bündnisses sowie weiterer Denkmalpflege-Organisationen und von 54 in NRW mit den Fragen des Kulturellen Erbes befassten Professor:innen sind hier abrufbar.

11:29 Uhr: Naturnahe Gärten: Umweltberatung informiert

Am Mittwoch (21.04.) bietet die Umweltberatung der Stadt Münster von 10 bis 13 Uhr eine telefonische Expertenberatung an (Tel. 02 51/4 92- 67 67). Britta Ladner, NABU-Beraterin für insektenfreundliche Gärten und Mitautorin der Broschüre "Nachhaltig gärtnern in Münster", beantwortet Fragen und gibt Tipps, wie Grünflächen naturnah gestalten werden können. Mit der richtigen Auswahl insektenfreundlicher und hitzeverträglicher Samen und Pflanzen lassen sich naturnahe Lebensräume nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon schaffen. Sie leisten wertvolle Beiträge zum Erhalt der Artenvielfalt und für ein besseres Stadtklima in Münster.

Distelfalter auf Lavendel © Stadt Münster/Uschi Sander
Distelfalter auf Lavendel
© Stadt Münster/Uschi Sander

11:25 Uhr: Fahrbahnsanierung am Servatiiplatz

Das Tiefbauamt saniert ab Montag (19.04.) die Schäden an der Fahrbahn der Bushaltestelle Servatiiplatz A an der Wolbecker Straße. Die Sanierung ist notwendig, um die Verkehrssicherheit der Haltestelle zu erhalten. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 29. April. Eine Ersatzhaltestelle wird während der Bauzeit direkt hinter der Eisenbahnbrücke auf der stadtauswärtigen Seite der Wolbecker Straße eingerichtet. Die Parkmöglichkeiten in diesem Bereich entfallen während dieser Zeit.

Die Fahrbahn der Haltestellenbucht Servatiiplatz A ist dringend sanierungsbedürftig. Während der Arbeiten ist eine Ersatzhaltestelle direkt hinter der Eisenbahnbrücke eingerichtet.© Stadt Münster
Die Fahrbahn der Haltestellenbucht Servatiiplatz A ist dringend sanierungsbedürftig. Während der Arbeiten ist eine Ersatzhaltestelle direkt hinter der Eisenbahnbrücke eingerichtet.
© Stadt Münster

11:22 Uhr: Fahrradstraße: Digitale Informationsveranstaltung Max-Winkelmann-Straße

Zum Umbau der Fahrradstraße Max-Winkelmann-Straße, nach den 2019 vom Rat beschlossenen Qualitätsstandards haben die Anwohner:innen in einer schriftlich durchgeführten Bürgerbeteiligung der Stadtverwaltung zahlreiche Anregungen und Hinweise zukommen lassen. Bevor die Ergebnisse in der Bezirksvertretung Hiltrup vorgestellt werden, um das weitere Vorgehen zu beschließen, wird es für die Fahrradstraße am 26. April von 17:30 bis 19 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung geben. Hier sollen die Planungen nochmals erläutert, die Anregungen vorgestellt und bewertet sowie Raum für Diskussionen gegeben werden. Die digitale Veranstaltung findet mit Hilfe der Plattform "Microsoft Teams" statt. Für die Teilnahme wird keine Kamera und kein Mikrofon benötigt, ein Lautsprecher in Computer oder Laptop reicht aus. Eine formlose Anmeldung per Mail ist erforderlich.

10:40 Uhr: Gesamtschule Mitte nominiert

Die städtische Gesamtschule Münster Mitte hat es in die Endrunde beim "Deutschen Schulpreis Spezial" geschafft. Bei dieser Sonderausgabe der Auszeichnung ging es um zukunftsweisende Konzepte, die Schulen im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt haben. Im März hatte die Jury die Schule virtuell besucht. Der Deutsche Schulpreis wird seit 15 Jahren vergeben, er gilt als der anspruchsvollste und höchstdotierte Preis für gute Schulen im Deutschland. Am 10. Mai übergibt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Auszeichnung.

10:26 Uhr: Corona-Geschichten aus Hiltrup-Ost

In der Begegnungsstätte "Emmerbach-Treff" in Hiltrup-Ost werden zurzeit die Beiträge der Mitmach-Ausstellung "Wir im Quartier während der Corona-Pandemie" präsentiert. Zu sehen sind unter anderem ein Aquarellbild, ein Lockdown-Gedicht, ein Bericht der Kita St. Marien und ein Maskenmobile. Die Ausstellung der persönlichen Corona-Geschichten soll weiterwachsen, deshalb sind die Bewohner:innen des Ortsteils eingeladen, sich weiterhin zu beteiligen. Beiträge können über den Briefkasten am Emmerbach-Treff (Am Roggenkamp 188), per E-Mail oder nach Rücksprache persönlich eingereicht werden. Weitere Informationen gibt Quartiersentwicklerin Karin Grave unter Tel. 02 51/4 92-59 40.

Im Schaufenster des Emmerbach-Treffs werden persönliche Corona-Geschichten aus dem Quartier präsentiert.© Stadt Münster
Im Schaufenster des Emmerbach-Treffs werden persönliche Corona-Geschichten aus dem Quartier präsentiert.
© Stadt Münster

10:23 Uhr: Heroldstraße am Wochenende gesperrt

Am diesem Wochenende werden von Samstag (17.04.), 21 Uhr, bis Sonntag (18.04.),16 Uhr, südlich vom Bahnübergang der Strecke Münster - Dülmen (Fahrtrichtung Weseler Straße) die Heroldstraße und die Straße Am Getterbach gesperrt. Die Heroldstraße ist bis zum "Hafkhorst" befahrbar. Die Straße "Am Getterbach" kann in Richtung Albachten verlassen werden. Umleitungen sind eingerichtet. Der Rad- und Fußverkehr kann den Bahnübergang passieren. Der Bahnübergang der Baumbergebahn bleibt geöffnet. Grund für die Sperrung sind umfangreiche Voruntersuchungen für anstehende Baumaßnahmen in dem Bereich. Im nächsten Jahr soll die Lärmschutzwand parallel zu Bahnstrecke geschlossen und das Brückenbauwerk über dem Getterbach in der Heroldstraße erneuert werden.

Bahnübergänge in der Heroldstraße. Der Kreuzungsbereich Heroldstraße / Am Getterbach ist von Samstagabend bis Sonntagnachmittag gesperrt. Die Heroldstraße ist bis zum "Hafkhorst" befahrbar.© Stadt Münster
Bahnübergänge in der Heroldstraße. Der Kreuzungsbereich Heroldstraße / Am Getterbach ist von Samstagabend bis Sonntagnachmittag gesperrt. Die Heroldstraße ist bis zum "Hafkhorst" befahrbar.
© Stadt Münster

10:17 Uhr: "Ein Rucksack voll Hoffnung": Neues Crowdfunding

Der gemeinnützige Verein "Ein Rucksack voll Hoffnung - für Münster e.V." hat ein neues Crowdfunding gestartet. Sowohl für sein tagesaktuelles Geschäft (u.a. Abholen und Verteilen von Spenden sowie Lebensmitteln) als auch für überregionale Partnerschaften mit z.B. dem GuteNachtbus Düsseldorf benötigt der Verein einen Transporter. Um den zu finanzieren, hat der Verein gemeinsam mit der Volksbank Münsterland Nord eG ein Crowdfunding gestartet. Das Besondere dabei: Jede Spende bis 50 Euro wird von der Volksbank verdoppelt.

10:05 Uhr: Fotoalben gesucht

Die Alltagskulturforscher:innen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sind auf der Suche nach Fotoalben aus dem ländlichen Raum. Damit wollen sie die bäuerliche fotografische Überlieferung erforschen. "Sobald ich ein Fotoalbum aufschlage, bin ich mittendrin in der Geschichte einer Familie. Alben sind Träger einer familiären Überlieferung", so Dorothee Jahnke von der LWL-Kommission. Sie erforscht bäuerliche und ländliche Familienfotoalben aus dem 20. Jahrhundert und bittet die Bevölkerung um weiteres Quellenmaterial. Wer Interesse am Forschungsprojekt "Bäuerlich-ländliche Familienfotoalben" hat, wendet sich an Dorothee Jahnke, LWL-Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen: telefonisch unter der Nummer 02 51-8 32 44 06 oder per E-Mail.

Die Alltagskulturforscher:innen des LWL erforschen die fotografische Überlieferung im ländlichen Raum. Dazu suchen sie weitere Fotoalben.© LWL/Jahnke
Die Alltagskulturforscher:innen des LWL erforschen die fotografische Überlieferung im ländlichen Raum. Dazu suchen sie weitere Fotoalben.
© LWL/Jahnke

09:51 Uhr: Ab Mittwoch: Haltestelle Geiststraße verlegt

Von Mittwoch (21.04.) um 7 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 30. April wird die Haltestelle Geiststraße auf der Weseler Straße verlegt. Die Linien 4, 7, 15, 16, 33, N84 sowie S60, S75, S90 und 552 halten in dieser Zeit auf der Fahrt zum Hauptbahnhof an einer Ersatzhaltestelle rund 50 Meter früher. Grund dafür ist eine Baustelle. In Richtung stadtauswärts halten die Busse wie gewohnt.

09:44 Uhr: Ab Dienstag: Linie 20 fährt als Taxibus

Von Dienstag (20.04.) bis voraussichtlich Freitag (23.04.) kann die Buslinie 20 nicht wie gewohnt fahren. Sie wird daher durch die Taxibus-Linie T20 ersetzt, wie Fahrgäste das bereits von den Wochenenden gewohnt sind. Die T20 fährt wie samstags. Fahrgäste, die in dieser Zeit mit der Linie zwischen Albachten, Roxel und Mecklenbeck fahren möchten, müssen ihre Fahrt 30 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt unter der 0251-694.5000 telefonisch anmelden. Im Taxibus gelten die gewohnten Abos und Tickets, ein Aufpreis fällt nicht an. Fahrten der Linie 10 von Roxel über Mecklenbeck in Richtung Hauptbahnhof sind ebenfalls betroffen, sie können die Haltestellen Am Rohrbusch und Hohenfeld nicht anfahren. Nächste Ersatzhaltestellen sind Ackermann und Altenroxeler Staße. Grund für die Änderung der Linie ist eine Baustelle auf dem Dingbängerweg, der in dieser Zeit als Einbahnstraße geführt wird. Das Tiefbauamt setzt dort den Radweg am zwischen der Sentruper Straße und der Hockey- und Tennisanlage instand. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 23. April. Nach dem Ende der Baustelle fährt voraussichtlich ab Montag, 26. April wieder die reguläre Linie 20.

09:33 Uhr: 21-jährige Radfahrerin von Pkw erfasst

Eine 21-jährige Radfahrerin ist gestern (15.04., 9:10 Uhr) an der Einmündung Weseler Straße Ecke Dingbänger Weg von einem Auto erfasst worden. Ihr Helm schützte sie vor schweren Verletzungen. Die Münsteranerin querte auf dem Radweg, nach ersten Erkenntnisse ohne auf den Verkehr zu achten, vom Dingbängerweg kommend die Weseler Straße. Hier war ein 68-Jähriger in Richtung Albachten unterwegs und stieß trotz Notbremsung mit seinem Skoda gegen die Radlerin. Die Frau wurde zunächst auf die Motorhaube aufgeladen und prallte dann mit dem Kopf auf die Straße. Glücklicherweise trug die 21-Jährige einen Helm. Dieser zerbrach bei dem Unfall. Die Münsteranerin wurde mit leichten Verletzungen von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

09:16 Uhr: Siebtes Verfahren im "Missbrauchskomplex" beginnt

Am kommenden Donnerstag (22.04.) beginnt im Missbrauchskomplex von Münster das nunmehr siebte Verfahren. Ein 35 Jahre alter Mann aus Heiligenhaus muss sich wegen schweren sexuellen Missbrauchs in drei Fällen verantworten. Auch dieser Angeschuldigte soll dem Ziehsohn des Hauptangeklagten aus Münster schwer missbraucht haben. Die Taten sollen sich von September bis November 2019 in Münster und Heiligenhaus ereignet haben, der 27-Jahre alte Münsteraner soll immer dabei gewesen sein. Außerdem will die Staatsanwltschaft auch die Mutter des inzwischen elf Jahre alten Jungen anklagen, sie ist die Lebensgefährtin des Hauptangeschuldigten aus Münster. Die 31 Jahre alte Frau wurde im Februar verhaftet, sie soll davon gewusst haben, dass ihr Lebensgefährte ihren Sohn schwer missbrauch haben soll.

08:59 Uhr: Alexianer zeigen Flagge

Am Wasserturm auf dem Krankenhausgeländer der Alexianer in Amelsbüren weht jetzt auch die Regenbogenfahne. Damit wollen die Alexianer klar Position beziehen, gegen jede Form der Diskriminierung. Auch an der Einfahrt hängt eine bunte Flagge. Nun sei schon von weitem zu sehen, wie wir zur Segnung homosexueller Paare stehen, sagt Stephan Dransfeld, der Regionalgeschäftsführer des katholischen Trägers. "Wir sehen unsere Mitarbeiter:innen ausschließlich vor dem Hintergrund ihrer professionellen Leistung und ihrer Haltung zu unserem christlichen Leitbild. Wir lehnen es ab, Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung auszugrenzen."

Die Regenbogenflagge weht nun auch über dem Alexianer Campus, Hoteldirektor Bernd Kerkhoff hisste sie auf dem Wasserturm. © Echelmeyer
Die Regenbogenflagge weht nun auch über dem Alexianer Campus, Hoteldirektor Bernd Kerkhoff hisste sie auf dem Wasserturm.
© Echelmeyer

08:47 Uhr: Studierende simulieren UN-Konferenz

Studierende simulieren eine Konferenz der Vereinten Nationen. Was seit Jahren als Projekt eines studentischen Teams aus Münster durchgeführt wird, musste im vergangenen Jahr ausfallen. Dieses Jahr soll die simulierte UN-Konferenz vom 13. bis 16. Mai stattfinden - und zwar höchstwahrscheinlich komplett online. Bei der "Münster University International Model United Nations" schlüpfen Studierende aus aller Welt in die Rolle von Delegierten. Die simulierte Konferenz wird komplett in englischer Sprache abgehalten. Wer mitmachen will, kann sich noch bis Ende des Monats anmelden.

08:40 Uhr: Corona-Ausbruch im Haus der Wohnungslosenhilfe

Am Wochenende hatten die Behörden in Münster einen Corona Ausbruch im Haus der Wohnungslosenhilfe an der Bahnhofstraße gemeldet. Dort im HdW gibt es inzwischen 42 Infizierte. Eine schon vorher schwer erkrankte Person ist in Zusammenhang mit Covid gestorben. Drei Erkrankte müssen in Kliniken behandelt werden. In der Einrichtung befinden sich nun 34 Bewohner in Quarantäne und ein Wachdienst kontrolliert, dass die Isolation nicht gebrochen wird. Außerdem haben sich inzwischen drei Mitarbeiter und zwei Reinigungskräfte der Einrichtung angesteckt. Gestern hatte die Stadt 67 Neuinfektionen gemeldet, 526 Menschen in unserer Stadt gelten aktuell als infiziert.

07:05 Uhr: Dieses Jahr wird es kein Autokino geben

Anders als vor einem Jahr um diese Zeit wird es jetzt in Münster kein Autokino geben. Die Münsterschen Filmtheaterbetrieb können den personellen Aufwand nicht stemmen, außerdem fehlt der Platz. Weil der Hype um Autokinos deutlich nachgelassen habe, sei auch die Suche nach Sponsoren sehr schwer. Vor einem Jahr hatte das Autokino am Hawerkamp dafür gesorgt, dass die geschlossenen Kinos ein wenig Geld in die Kasse bekommen haben.

06:50 Uhr: Einweihung "Eisenman Brunnen" im Oktober

Der Verein "Dein Brunnen für Münster" hat es geschafft: mit dem "Eisenman"-Brunnen und seinen auffälligen Figuren kommt eines der beliebtesten Kunstwerke der Skulptur-Projekte 2017 nach Münster zurück. 650.000 Euro hat der Verein dafür zusammen bekommen, teils als Spenden, teils aus Fördermitteln. Das Werk der New Yorker Künstlerin Nicole Eisenman war nach der Ausstellung eingelagert worden. An der Kreuzschanze im Kreuzviertel wird die Skulptur nun am 2. Oktober offiziell wieder eingeweiht.

06:20 Uhr: Mit Allgemeinverfügung will Münster Geschäfte und Museen offen halten

Mit 105,6 liegt Münsters Inzidenz auch heute wieder über der Hunderter-Marke. Trotz dieser Entwicklung müssen Läden, Museen oder der Zoo in Münster in der kommenden Woche aber wohl noch nicht ganz dicht machen. Die Stadt will das mit einer sogenannten Allgemeinverfügung erreichen. Für einen Besuch ist dann aber neben der Terminvereinbarung noch ein aktueller negativer Coronatest erforderlich. Von den Möglichkeiten, als Modellregion ab Montag neue Öffnungsmöglichkeiten zu bieten, hatte sich die Stadt schon vor ein paar Tagen verabschiedet. 

06:15 Uhr: Wechselunterricht bei Schulanfang wird kritisiert

Dass an den Schulen trotzt der aktuellen Entwicklung am Montag der Unterricht im Wechselbetrieb wieder beginnt, sorgt bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Münster für scharfe Kritik. Diese Entscheidung sei nicht nachvollziehbar, heißt es von der GEW. Die Gewerkschaft bezeichnet die Einschätzung von Schulministerin Gebauer, dass die Voraussetzungen für den Wechselunterricht gegeben sei, als "Wunschdenken". Die GEW begrüßt dagegen die Klarstellung Gebauers, dass es keinen Anspruch auf Distanzunterricht ohne negativen Corona-Test für Schülerkinder gebe.

05:33 Uhr: Inzidenzwert bleibt stabil über 100

Nachdem die Stadt Münster gestern 103,1 Neuinfektionen gemeldet hatte, ist der 7-Tage-Wert wie erwartet über der 100er-Marke geblieben. Laut Robert Koch-Institut liegt die Inzidenz heute bei 105,6.