Luisa Neubauer zu Besuch in Münster

Wie hängen Klima und Frieden zusammen? Darüber hat Luisa Neubauer am Abend (19.10.) im Fürstenberghaus einen Vortrag gehalten.

© ANTENNE MÜNSTER

Der Vorlesungssaal ist bis auf den letzten Platz besetzt gewesen. Darin haben sich rund 500 Münsteraner:innen zusammen gefunden — von Jung bis Alt. Weitere 150 sind aus einem Nebenraum zugeschaltet worden. Mit Stift und Notizblock bewaffnet, warteten alle gebangt auf Neubauer.

Bevor der Vortrag los ging, wurde eine Schweigeminute für die Opfer in Israel eingelegt. Danach zeigte die Klimaschutzaktivistin mithilfe eines Schaubilds den Zusammenhang zwischen Friedens- und Klimapolitik auf (siehe Bild). Als Beispiel nannte Neubauer die kriegerischen Auseinandersetzungen in Osteuropa. So würden bei Raketenangriffen viele schädliche Stoffe in die Umwelt geblasen werden. Im Anschluss stellte Neubauer einen möglichen Friedensvertrag fürs Klima auf. Unter anderem müsste der Klimaschutz als Menschenrecht festgelegt werden, fossile Energien müssten ein Ende haben und es müsste mehr Subventionen für klimaneutrale und friedensfördernde Maßnahmen geben. Zum Schluss öffnete sie eine Diskussionsrunde. Hierbei drehte es sich auch um Münster. Eine Zuhörerin fragte etwa, wie sich die Münsteraner Gesellschaft zusammentun müsste, um mehr zum Klimaschutz und Frieden beitragen zu können.

Luisa Neubauer veranschaulicht den Zusammenhang zwischen Klimawandel und kriegerischen Auseinandersetzungen.© ANTENNE MÜNSTER
Luisa Neubauer veranschaulicht den Zusammenhang zwischen Klimawandel und kriegerischen Auseinandersetzungen.
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Neubauer kommt nochmal nach Münster

Für die Veranstaltung hatte es über 1.000 Anmeldungen gegeben. Wer den Vortrag sich nicht anschauen konnte, soll nochmal die Chance bekommen: Die Uni Münster und Fridays for Future Münster bemühen sich jetzt, Neubauer zu einem weiteren Vortragstermin zu bekommen.

 

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