Besucherrekord im Planetarium

Knapp 200.000 Menschen schauten von Juli vergangenen Jahres bis jetzt im Münsterschen Planetarium in die Sterne, so viele wie noch nie.

© LWL/ Steinweg

Ein Jahr nach der Modernisierung und Wiedereröffnung des Planetariums in Münster freut sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) über die besten Besuchszahlen in der Geschichte des Planetariums im LWL-Museum für Naturkunde: Knapp 200.000 Menschen reisten im Sternensaal ins Weltall, besuchten fremde Planeten, flogen ans Ende der Milchstraße, hörten Konzerte oder Hörspiele, sahen Theater, Musikshows und Filme unter der Kuppel oder lauschten den Vorträgen zu astronomischen Themen.

Eines der modernsten Planetarien Europas

Der LWL hat sein Planetarium nach eineinhalb Jahren Umbauzeit im Juli 2022 rundum erneuert und modernisiert wiedereröffnet. Es gilt als eines der modernsten Planetarien in Europa.

"Wir sind stolz darauf, dass wir die Besuchszahl seit dem Neustart verdoppelt haben. Jeden Tag kommen im Schnitt über 600 Gäste ins Planetarium. Der Erfolg beim Publikum hat unsere Erwartungen weit übertroffen", sagt der Direktor des LWL Dr. Georg Lunemann.

Vor Modernisierung rund 100.000 Besucher:innen

"Dieser Erfolg zeigt, dass sich Investitionen in die Zukunft eines Museums und eines Planetariums auszahlen können. Kultur ist aus meiner Sicht ein harter Standortfaktor", sagt die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

Vor der Modernisierung lockte das Planetarium in den vergangenen Jahren jährlich rund 100.000 Besucher:innen an, eine Ausnahme bildete die Corona-Zeit.

Planetariumsleiter Jogler freut sich über zahlreiche Besucher:innen

"Wir freuen uns sehr, dass die viele Arbeit und Energie, die alle Beteiligten, zum Beispiel der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des LWL, in die Modernisierung des Planetariums gesteckt haben, eine so tolle Resonanz gefunden hat", sagt der Leiter des Planetariums Dr. Tobias Jogler. "Mit der derzeit modernsten Technik bieten wir ein breit gefächertes Programm. Es ist einfach schön zu erleben, dass wir damit so viele Menschen begeistern können."

Weitere Meldungen