Autofreier Domplatz bietet Chancen

Der Stadtrat hat am Mittwoch (14.12.) den autofreien Domplatz beschlossen. Die Initiative Starke Innenstadt sieht darin Chancen, die Stadt attraktiver zu machen.

© Initiative Starke Innenstadt e.V.

Im Stadtrats-Beschluss wird die Stadtverwaltung beauftragt, die beschlossenen Maßnahmen bis zum Sommer umzusetzen. Demnach soll die Pferdegasse bis auf wenige Ausnahmen für die Durchfahrt gesperrt werden. Mit Westfalenfleiß sollen Verhandlungen geführt werden, damit das gemeinnützige Unternehmen den von ihm bewirtschafteten Parkplatz auf dem Domplatz aufgibt. Neben weiteren öffentlichen Stellplätzen rund um den Domplatz sollen auch alle Anwohnerparkplätze verschwinden. . Anwohner:innen könnten dafür in den altstadtnahen Parkhäusern Stellplätze bekommen. Ausnahmen zum Parken auf dem Domplatz sollen etwa Menschen mit Behinderung bekommen. Auch Stellflächen für Patient:innen, die zum Arzt wollen, oder für Gottesdienstbesucher:innen sollen eingerichtet werden.

Lisa Kittner (ISI): Chancen eines autofreien Domplatzes nutzen

Die Initiative Starke Innenstadt (ISI) - ein Zusammenschluss von Kaufleuten, Gastronomen und Immobilienbesitzern - akzeptiert die Ratsenscheidung vom Abend, wie ISI-Geschäftsführerin Lisa Kittner im Interview mit ANTENNE MÜNSTER-Morgenmoderator Jonas Menke sagt:

© ANTENNE MÜNSTER

Der Domplatz als zentraler Platz biete große Chancen, noch mehr Aufenthaltsqualität in Münster zu schaffen: "Allerdings ist uns auch eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt wichtig". Darüber werde man nun mit Verwaltung und Politik reden. Bei der Umsetzung müsse vornehmlich darauf geachtet werden, dass für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen Ausnahmegenehmigungen geschaffen werden, so Kittner. Die Vorschläge der ISI seien hier bereits im Ratsbeschluss berücksichtigt worden.

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