UKM: Lüften im Büro am besten einmal pro Stunde

Damit in Coronazeiten ausreichend Frischluft in die Räume strömt, sollte in Büros einmal pro Stunde gelüftet werden. Dabei gibt es einige Punkte zu beachten.

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Besonders während der Arbeit z. B. in Büroräumen ist Lüften ein adäquates Mittel, um die Luft in den Räumen sauber zu halten bzw. für einen ständigen Luftaustausch zu sorgen. Ein Problem stellen die Aerosole dar. Das sind kleinste Partikel in der Luft, über die sich Viren verbreiten und sich besonders in geschlossenen Räumen ansammeln.


Leiter des Hygieneinstituts des UKM empfiehlt Stoßlüften

Um das zu vermeiden oder zumindest dieses Problem zu entschärfen, ist kontinuierliches Stoßlüften ein probates Mittel. Professor Dr. Alexander Mellmann ist Leiter des Instituts für Hygiene an der Uniklinik Münster und empfiehlt Folgendes:


Wo keine Klimaanlagen angebracht sind, empfehlen wir, seitens der Hygiene, durch Stoßlüften die Raumluft regelmäßig auszutauschen und zu erneuern. Dies bedeutet, dass etwa stündlich für circa fünf Minuten mit weit offenem Fenster, möglichst als Querlüftung mit mehreren offenen Fenstern, die Luft ausgetauscht werden soll. Ziel ist hier, mögliche Erreger-Aerosole so weit wie möglich zu entfernen, was mit einer intensiven Fensterlüftung wirksam möglich ist. Ein einfaches Ankippen des Fensters ist nicht ausreichend wirksam.

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