Der Rückblick: Die Amokfahrt von Münster

Ein Jahr ist vergangen seit der Amokfahrt am 7. April 2018. Damals raste ein psychisch labiler Autofahrer mit seinem Camping-Bulli auf den Platz vor dem Großen Kiepenkerl. Er tötete vier Menschen und verletzte mehr als 20 weitere schwer.

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"Münster steht zusammen": So haben wir damals berichtet

Am 7. April 2019 jährt sich zum ersten Mal die Amokfahrt beim Kiepenkerl. Es ist ein Tag, der die Münsteranerinnen und Münsteraner tief erschüttert hat.

"Münster steht zusammen": Das war ja vor einem Jahr der Hashtag in den Sozialen Medien. Und es gab eine Riesen-Welle der Hilfsbereitschaft. Nur ein Beispiel: Nach einem Blutspende-Aufruf standen innerhalb kürzester Zeit hunderte Münsteraner Schlange vor dem Blutspende-Dienst.

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Großer Kiepenkerl beklagt Katastrophen-Tourismus

Besonders betroffen waren damals die Mitarbeiter des Restaurants „Großer Kiepenkerl“. Die Wirtin Wilma von Westphalen ärgert sich sehr über einen unsäglichen Katastrophen-Tourismus: Das Auftreten einiger Gäste ist unerträglich gewesen, sagt sie. Da fragen einige: „Sagen Sie mal, wo genau ist denn das Auto reingefahren?“ Und die Mitarbeiter seien dann hinten in der Küche weinend zusammengebrochen.

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