Autofreier Domplatz: Das ist eure Meinung

Eine ANTENNE MÜNSTER-Umfrage kommt zu dem Ergebnis: Die meisten Münsteraner:innen freuen sich über den neuen, autofreien Bereich.

© Amt für Presse und Kommunikation, Stadt Münster

Seit Samstag (01.07.) gilt sie, die neue Regelung: Der Domplatz ist seit diesem Monat autofrei. Schon vor dem Aegidiimarkt weist eine Absperrung mit Schildern - und ab und an auch ein freundlicher Herr - die Münsteraner Autofahrer:innen darauf hin, dass die Pferdegasse und der Domplatz fortan eine autofreie Zone sind. Lediglich Anlieger:innen, Menschen mit Behinderung und die Buslinien der Innenstadt dürfen die Absperrung noch passieren und wie früher die Straße am Domplatz befahren.

ANTENNE MÜNSTER-Umfrage: Mehrheit freut sich über autofreien Domplatz

Das Thema hatte in den vergangenen Wochen für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Viele Münsteraner:innen haben argumentiert, dass Autos auf dem Domplatz in der Innenstadt nichts zu suchen hätten. Andere Münsteraner:innen haben angeführt, dass der Westfalenfleiß-Parkplatz vor dem Dom vor allem älteren Menschen den Besuch in die Innenstadt erleichtert. In einer ANTENNE MÜNSTER-Umfrage auf dem Domplatz haben wir euch gefragt, was ihr von der neuen Regelung haltet:

© ANTENNE MÜNSTER

Westfalenfleiß-Parkplatz muss weichen

Der Anfang des autofreien Domplatzes bedeutet auch das Ende des Westfalenfleiß-Parkplatzes vor dem Dom. Dort will die Stadt Münster bis Ende August nach und nach für neue Sitze und Aufenthaltsmöglichkeiten sorgen. Für die neue Aufenthaltsfläche müssen 94 Parkplätze weichen. Die umliegenden Parkhäuser, zum Beispiel das Parkhaus Aegidii mit 750 Parkplätzen, bieten eine Alternative, um die Autos künftig zu parken.

Weiterhin Parkplätze für Menschen mit Behinderung

Für Menschen mit Schwerbehindertenausweis stehen in der Nähe des barrierefreien Zugangs zum Dom am Uhrenportal neun und im Bereich der Post weitere sechs Schwerbehindertenparkplätze zur Verfügung. Sie sind als solche gekennzeichnet. Die Zahl der Parkplätze entspricht dem Antrag der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen an den Rat der Stadt Münster. Eine begrenzte Anzahl an sonstigen Parkplätzen gibt es auf der Fläche vor den Domtürmen. Dort dürfen Gottesdienstbesucher:innen werktags von 7 bis 10 Uhr sowie an den Sonn- und Feiertagen von 7 bis 14 Uhr parken. An Markttagen darf dort nicht geparkt werden.

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