2020 gibt es mindestens vier Weihnachtsmärkte

Der dritte "Runde Tisch" zu den Weihnachtsmärkten hat am Freitag (02.10.) beschlossen, ein coronagemäßes und trotzdem attraktives Angebot zum Advent auf die Beine zu stellen.

© Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

Demnach werden zumindest der Weihnachtsmarkt "Rund ums Rathaus", der "Lichtermarkt" an St. Lamberti, das Kiepenkerl-Weihnachtsdorf und auch das neue Angebot am Harsewinkelplatz stattfinden können. Während die Veranstalter des Giebelhüüskesmarkts an der Überwasserkirche erst in den nächsten Tagen eine endgültige Entscheidung zur Beteiligung treffen werden, verzichten die Betreiber des Adventsmarktes im Aegidiimarkt in diesem Jahr schweren Herzens auf ihre Teilnahme.


Wirtschaftliche Gründe auf der einen, der Schutz der Gesundheit auf der anderen Seite: Im Stadtweinhaus diskutierten die Veranstalter mit städtischen Vertretern offen und intensiv über die Chancen, Risiken und Spielregeln eines innerstädtischen Weihnachtsmarkt-Angebotes. Letztere sind beispielsweise reduzierte Öffnungszeiten bis 18 Uhr, abgetrennte Verzehrbereiche mit Nachverfolgungsmöglichkeiten durch Kontaktlisten und die Entzerrung der Stände auf zusätzliche Flächen.

Heuer: "Es kann noch zu Änderungen kommen"

"Vorteilhaft ist, dass die Weihnachtsmärkte im Freien stattfinden, somit sind hier die Risiken mit Blick auf das Infektionsgeschehen geringer als in geschlossenen Räumen", so Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer am Freitagmittag, "Wir treten an, sichere Rahmenbedingungen zur Durchführung zu schaffen - wohlwissend, dass die Attraktivität der Märkte darunter leidet. Und selbstverständlich kann es auch hier wie in anderen Lebensbereichen zu Änderungen im Zuge der Pandemie kommen."

Vechtel: "Arbeiten an optimalen Lösungen"

Die bisherigen Regeln in der Gastronomie gelten auch für den Betrieb der beliebten Glühweinstände. "Wir arbeiten an optimalen Lösungen, werden aber auch gegebenenfalls nachsteuern. In den nächsten Wochen werden entsprechende Verkehrs-, Sicherheits- und Hygienekonzepte für Beschicker wie Gäste ausgearbeitet", sagt Ordnungsamtsleiter Norbert Vechtel.

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