Studie zum Leben mit der Krise

Die Coronakrise hat den Alltag verändert. So wie "früher" ist kaum noch etwas. Psychologen der Uni wollen nun wissen, wie Menschen damit umgehen. Jeder kann teilnehmen.

© WWU - Sophie Pieper

Ein normaler Arbeitsalltag, ein lebendiges öffentliches Leben und unbeschwerte Sozialkontakte erscheinen wie eine Erinnerung aus einer anderen Zeit. In einer Studie wollen die Wissenschaftler nun herausfinden, wie groß die Unsicherheit ist und welche Sorgen und Hoffnungen die Menschen haben.

Jeder kann teilnehmen

Eine Arbeitsgruppe des Instituts für Psychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) untersucht seit Beginn der Coronakrise das soziale Miteinander und die Emotionen im Alltag. In einer neuen Studie möchten die Psychologen nun wissenschaftlich analysieren, wie sich die Einschränkungen und deren Lockerungen im Privat- und Berufsleben auf das Wohlbefinden, die Sorgen, die Einstellungen und die sozialen Beziehungen der Bevölkerung auswirken. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Online-Befragung teilzunehmen.

So ist der Ablauf

Die Studie besteht aus zwei Teilen: Zunächst machen die Teilnehmer in einem umfangreichen Fragebogen Angaben zu ihrer Person und zu ihren persönlichen Einstellungen und Verhaltensweisen im Umgang mit dem Coronavirus.

Darauf folgt eine zweiwöchige Phase weiterer kurzer Befragungen, die die Teilnehmer über ihr Smartphone mehrmals am Tag zugesendet bekommen. Es handelt sich zum Beispiel um Fragen nach den aktuellen Gefühlslagen und sozialen Interaktionen. Sie dauern jeweils rund zwei Minuten und können direkt über das Smartphone beantwortet werden.

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