Steinmeier dankt UKM für Einsatz in Pandemie

Bei einem Besuch der Uniklinik Münster hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sich persönlich für den Einsatz der Mitarbeiter in der Corona-Krise bedankt.

© UKM/Marschalkowski

Insbesondere hob Steinmeier am Dienstag (29.09.) hervor, dass das Klinikum dem Nachbarland Niederlande unbürokratisch Hilfe angeboten hatte, als die dortigen Kliniken mit hohen Patientenzahlen belastet waren. Im Auftrag der Landesregierung hatte es die Verteilung von insgesamt 58 niederländischen Patienten auf deutsche Krankenhäuser koordiniert.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Prof. Hugo Van Aken und der niederländische Botschafter Wepke Kingma (Mitte, v.r.n.l.) lassen sich von Intensivmedizinern und Pflegekräften den Arbeitsalltag mit Covid-19-Patienten erläutern.© UKM/Schirdewahn
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Prof. Hugo Van Aken und der niederländische Botschafter Wepke Kingma (Mitte, v.r.n.l.) lassen sich von Intensivmedizinern und Pflegekräften den Arbeitsalltag mit Covid-19-Patienten erläutern.
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"Die Corona-Pandemie verlangt allen Menschen viel ab", sagte Steinmeier. Deutschland sei in der medizinischen Versorgung von Covid-19-Patienten hervorragend aufgestellt. Das Hilfsangebot an die Nachbarn "war vor diesem Hintergrund eine menschliche Pflicht".

Abschlussfoto nach den Gesprächen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Ärztliche Direktor des UKM, Prof. Hugo Van Aken (Reihe oben Mitte und r.), der niederländische Botschafter Wepke Kingma (Reihe oben l.), Pflegedirektor Thomas van den Hooven und UKM-Virologe Prof. Stephan Ludwig (v.l.) sowie Ärzte und Pflegekräfte.© UKM/Wibberg
Abschlussfoto nach den Gesprächen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Ärztliche Direktor des UKM, Prof. Hugo Van Aken (Reihe oben Mitte und r.), der niederländische Botschafter Wepke Kingma (Reihe oben l.), Pflegedirektor Thomas van den Hooven und UKM-Virologe Prof. Stephan Ludwig (v.l.) sowie Ärzte und Pflegekräfte.
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Der Bundespräsident hat am UKM mit Ärzten und Pflegekräften über die Versorgung von niederländischen Covid-19-Patienten in der Pandemie gesprochen:

Zwei der Gesprächsteilnehmerinnen waren die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen Katharina Demski und Maja Borgmann. Beide zeigten sich trotz des hohen Besuchs nach dem Gespräch entspannt und gaben Einblicke in den internen Austausch.

Ursprünglich hatte Steinmeier in Münster den niederländischen König Willem-Alexander treffen wollen. Dieser hatte aber nach steigenden Infektionszahlen in seinem Heimatland die Reise kurzfristig abgesagt.

Impressionen des Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am UKM

Steinmeier beim Deutsch-Niederländischen Korps

Der Bundespräsident traf außerdem mit Vertretern des in Münster stationierten deutsch-niederländischen Korps zusammen, das vor 25 Jahren gegründet worden war. Das inzwischen multinationale Nato-Headquarter sei ein Beispiel für erfolgreiche militärische Kooperation über Grenzen hinweg und zeichne sich durch hohe Professionalität und Kameradschaft aus, unterstrich Steinmeier nach einem Treffen mit den Soldaten.

Steinmeier beim 1.DEU/NLD Corps

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