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Posterhänger: Aus dem Rahmen gefallen
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Posterhänger: Aus dem Rahmen gefallen

Dieses Jahr ist alles anders. Der letzte Urlaub liegt schon länger zurück und die Erinnerungen verblassen langsam. Dabei brauchen wir doch gerade jetzt unbedingt Urlaubsgedanken!

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.07.2020 10:50

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Wir holen uns das Freiheitsgefühl deshalb einfach ins Wohnzimmer. Aber es wird nicht einfach eingerahmt, sondern – wie es sich für eine richtige Freiheit gehört – einzigartig in Szene gesetzt. Ich zeig euch, wie ihr Fotos, Erinnerungen oder Poster mit einer kultigen Posteraufhängung verseht. Es braucht nicht viel.

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Was du brauchst

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Posterhänger: Aus dem Rahmen gefallen
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Material

-        4 Rechteck-Holzleisten (10 x 20 mm, z.B. je 22 cm lang)

-        Dünne Kordel/Band/Draht

-        4 Senkkopfschrauben 3x16

Werkzeug

-        Akkuschrauber

-        Bohrer, 2,5 mm

-        Senker (Aufreiber)

-        Schleifpapier 180er, ggf. Schleifschwamm

Kosten: 3 Euro

Dauer: Eine halbe Stunde

Wenn du alles bereit hast, können wir loslegen.

Sofern deine Holzleisten noch nicht das richtige Maß haben, kannst du sie ganz einfach mit einer Handsäge ablängen. Ich finde es besonders schön, wenn die Leisten etwas länger sind, als das Bild breit ist.

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Schritt 1

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Mit dem Schleifpapier schleifst du die Oberfläche und Kanten der Leisten. Alle Kanten werden außerdem leicht oder je nach Geschmack auch stärker gebrochen oder gerundet. Am besten machst du das mit einem Schleifklotz, dann wird es gleichmäßiger. Richtig geschmeidig wird die Oberfläche, wenn du zum Abschluss mit einem 180er Schleifschwamm über die Fläche gehst.

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Schritt 2

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Nun entscheidest du dich, welche Leisten die sichtbaren Deckleisten und welche die verdeckten Wandleisten sein sollen. An der Wandleiste markierst du dir zwei Punkte, je 2 cm vom Rand entfernt. Dort bohrst du mit dem 2,5 mm Bohrer durch die Leiste. An der Außenseite senkst du die Löcher mit einem Aufreiber.

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So kann die Schraube nachher bündig eingeschraubt werden.
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Schritt 3

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Von innen nach außen kannst du dann den Bindfaden durch die Leiste fädeln. Das Foto oder Poster fixiere ich mit einem Klebestreifen auf der Leiste unterhalb der Löcher, so verrutscht es nicht und wird von der Schraube nicht durchbohrt.

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Gebohrt, geklebt und gefädelt.
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Schritt 4

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Dann drehst du das ganze um, knotest hinten den Bindfaden auf deiner Wunschlänge zusammen und legst die Deckleiste bündig darunter.

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Der Faden wird auf der Hinterseite außen verknotet.
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Schritt 5

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Die Schrauben müssen dann nur noch eingeschraubt werden.

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Die Schrauben sollen möglichst bündig mit der Leiste abschließen.
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Ein Nagel in der Wand – und das wars schon. Dein Bilderrahmen ist fertig.


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Variante

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Wenn ihr das Bild austauschen können mögt, dann könnt ihr das ganze auch mit Magneten anfertigen. Dann ist es aber etwas aufwändiger:

Auf der Innenseite der vier Leisten markierst du jeweils die Position der Magnete. Z.B. 3 cm vom Rand entfernt. Ich habe Magnete zum Einschrauben gewählt, es gibt aber auch genug Magnete, die du nur kleben musst – das geht schneller. Mit einem passenden Bohrer (bei mir 10mm) bohrst du dann so weit in die Leiste, dass der Magnet, wenn du ihn einlegst, bündig mit der Fläche abschließt. Achtung: Wenn du, wie ich, mit Magneten arbeiten möchtest, die eine Senkung haben, dann brauchst du zwei verschiedene Magnete. Die Senkung muss einmal auf dem Plus- und einmal auf dem Minuspol sein!

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So sieht das ganze dann mit Magneten aus.
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Den Faden kannst du entweder mit einkleben/einschrauben, oder du befestigt oben auf einer der Leisten zwei Aufhänger, an denen du die Bindfäden verknoten kannst.

Tipp: Wenn du noch kein Poster hast, dann press doch ein paar Blümchen und klebt sie auf schönes Papier auf – wie ihr das am besten machen könnt, zeig ich euch hier.

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In der ANTENNE MÜNSTER-Morningshow hat Judith noch einmal erklärt, wie die Posteraufhänger ganz einfach ohne viel Zeit nachgebaut werden können:

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So einfach baut man die Posteraufhänger von Judith
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