
© Bischöfliche Pressestelle/Stephan Kronenburg
© Bischöfliche Pressestelle/Stephan Kronenburg
"Offenes Grab" in der Bischofsgruft
Das Bistum Münster will die Erinnerung an sexuellen Missbrauch und Vertuschung lebendig halten. Das Domkapitel hat dafür mehrere Maßnahmen beschlossen.
Veröffentlicht: Montag, 23.10.2023 14:00
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So soll es in der Grablege im Dom (Foto) ein digitales Angebot zu den Lebensläufen der dort beerdigten Bischöfe geben. Dabei wird auch auf ihre jeweiligen Rollen im Umgang mit sexuellem Missbrauch eingegangen.
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Eines der vorbereiteten leeren Gräber wird geöffnet, darin wird eine transparente Tafel der Erinnerung angebracht. Mehrere Künstler sollen Vorschlägen machen, wie sich das umsetzen lassen könnte. Außerdem soll am Dom eine Blutbuche gepflanzt werden.
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