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Flieger mit 36 Stunden Verspätung
© FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
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Flieger mit 36 Stunden Verspätung

200 Passagiere sind eineinhalb Tage lang am Flughafen Münster/Osnabrück gestrandet. Ihr Flugzeug ist erst 36 Stunden später abgeflogen als geplant.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.07.2024 04:00

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Der Vorfall hat sich am vergangenen Wochenende (20.-21.07.) ereignet, er ist erst jetzt bekannt geworden. Die Westfälischen Nachrichten haben zuerst darüber berichtet. Die Passagiere hatten einen Flug mit der Gesellschaft "Sunexpress" von Düsseldorf in die Türkei gebucht. Sie mussten aber zunächst einen Bustransfer von Düsseldorf zum FMO in Kauf nehmen, weil die Maschine nach Greven umgeleitet wurde. Sie war zu dem Zeitpunkt bereits verspätet und durfte nicht mehr in Düsseldorf landen, weil dort ein Nachtflugverbot gilt.

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Der Zwischenstopp der rund 200 Passagiere am FMO wurde dann auch länger als geplant. Die Flugzeugcrew hatte nämlich ihre Arbeitszeit überschritten, durfte an dem Tag nicht nochmal abheben. In der Wartehalle am FMO wurden also eilig Notbetten für die gestrandeten Fluggäste aufgebaut. Die waren bald so erbost, dass sie die Crew bedrängten, woraufhin der Kapitän sich offenbar geweigert hat zu fliegen. Die Polizei musste einschreiten. Es musste eine Ersatz-Crew eingeflogen werden.

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Am Montagmorgen (22.07.) schließlich ist der Flug in Richtung Türkei losgegangen. Geplant war Samstagabend. "Sunexpress" bedauert jegliche Unannehmlichkeiten, die den Passagieren entstanden sind.

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