Himmelsleiter wird abmontiert

An der Lambertikirche sind am heutigen Donnerstag (29.02.) die Vorbereitungen für die Demontage des beliebten Kunstwerks gestartet.

© ANTENNE MÜNSTER

Der Abschied naht: Münsters berühmtes Kunstwerk - die Himmelsleiter von Billi Thanner am Lamberti-Kirchturm - wird am kommenden Samstag (02.03.) abgebaut. Das bestätigte Lamberti-Pfarrer Hans-Bernd Köppen auf Anfrage von ANTENNE MÜNSTER. In der Nacht von Freitag auf Samstag wird die leuchtende Leiter das letzte Mal an Münsters Nachthimmel zu sehen sein.

Am Samstagmittag machen sich professionelle Kletterer aus Österreich auf in die Turmspitze und demontieren das Kunstwerk. Die Arbeiten werden möglicherweise - je nach Wetterlage - zwei bis drei Tage dauern. Bereits am heutigen Donnerstag (29.02.) sollen die ersten Absperrungen rund um die Lambertikirche aufgestellt werden.

Die Himmelsleiter wird nach dem Abbau nach Paris transportiert. Sie wird dort während der Olympischen Spiele als Friedenszeichen an der Kirche Saint Eustache leuchten.

In dieser Kirche in Paris, nur zehn Fußminuten vom Louvre entfernt, wird die Himmelsleiter nun installiert.© St. Eustache, Paris
In dieser Kirche in Paris, nur zehn Fußminuten vom Louvre entfernt, wird die Himmelsleiter nun installiert.
© St. Eustache, Paris

Im Stadtmuseum Münster ist ab dem 3. März eine Ausstellung mit Lichtinstallationen der Himmelsleiter-Künstlerin Billi Thanner zu sehen. Sie dauert bis zum 28. April.

Die Himmelsleiter war zum "Schauraum" im Sommer 2022 nach Münster gekommen.© Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann
Die Himmelsleiter war zum "Schauraum" im Sommer 2022 nach Münster gekommen.
© Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Dass das Kunstwerk der Wiener Künstlerin Billi Thanner es nach Münster geschafft hat, ist unter anderem Pastoralreferentin Ursel Schwanekamp zu verdanken, die die Himmelsleiter während einer Sabbatzeit am Wiener Stephansdom entdeckte. Sie freut sich über die überaus positive Resonanz auf die Himmelsleiter:

© Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Weitere Meldungen