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Lewe trifft sich mit "Letzter Generation"
© Paul Philipp Braun
Oberbürgermeister Markus Lewe
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Lewe trifft sich mit "Letzter Generation"

Im Gespräch mit den Aktivist:innen rief Lewe sie dazu auf, im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit zu bleiben. Ihr Anliegen für mehr Klimaschutz könne er jedoch nachvollziehen.

Veröffentlicht: Freitag, 26.05.2023 15:45

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Am frühen Nachmittag hat sich Oberbürgermeister Markus Lewe mit Vertreter:innen der "Letzten Generation" getroffen. Im Gespräch mit den Aktivist:innen betonte er, dass er die Absichten der Organisation verstehe, das öffentliche Bewusstsein für mehr Klimaschutz stärken zu wollen. Die Art und Weise des Protests kritisierte er jedoch deutlich: Nötigungen von Bürger:innen durch Klebe-Aktionen sowie andere strafbare Handlungen würden diesem Ziel eher schaden als nutzen. Zitat Lewe:

"In einer freiheitlichen Demokratie dürfen politische Positionen nie absolut gesetzt werden und schon gar nicht über das geltende Recht. Denn dieses Recht ist die Grundlage für eine friedliche Gesellschaft."

Lewe fordert die Aktivist:innen dazu auf, sich weiterhin für mehr Klimaschutz einzusetzen, allerdings im Rahmen des deutschen Rechtssystems.

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Aktivist:innen klebten sich am Servatiiplatz fest

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Ende März klebten sich zwei Aktivist:innen auf der Von-Vincke-Straße fest. Ein dritter Aktivist scheiterte, weil die Polizist:innen schnell vor Ort waren. Der Berufsverkehr wurde dadurch etwa zehn Minuten lang leicht behindert. Im Februar wollten Aktivist:innen der "Letzten Generation" schon einmal eine Straße in Münster blockieren: Sie versuchten sich an der Kreuzung Warendorfer Straße/Schifffahrter Damm festzukleben. Allerdings hat die Polizei davon rechtzeitig erfahren und die Aktion verhindert, indem sie sich mit Einsatzwagen und Motorrädern vor Ort postierte.

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