Markus Lewe bleibt Oberbürgermeister von Münster

Die Stichwahl hat entschieden: Mit 52,60 Prozent hat Münster Markus Lewe erneut zum Oberbürgermeister gewählt.

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Am Ende war es das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit 52,60 % der Stimmen konnte sich Markus Lewe in der Stichwahl durchsetzen und bleibt für weitere fünf Jahre der Oberbürgermeister von Münster.

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Todeskino gratuliert Lewe

Zu den ersten Gratulanten gehörte Herausforderer Peter Todeskino. Der grüne Oberbürgermeisterkandidat kann "gut mit dem Ergebnis leben" hofft, dass Lewe die Kraft hat die Stadt auch in den nächsten fünf Jahren zu regieren und spricht trotz Wahlniederlage von einer "Wechselstimmung".

Selbstverständlich wurde corona-konform gratuliert. © ANTENNE MÜNSTER
Selbstverständlich wurde corona-konform gratuliert.
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Lewe erleichtert

Amtsinhaber Markus Lewe zeigt sich im ANTENNE MÜNSTER-Interview erleichtert und bedankt sich bei seinen Wahlhelfer*innen. Auf die Kritik, dass er mit der Unterstützung der AfD gewählt wurde, distanzierte sich Lewe erneut von der Alternative für Deutschland. "Es war immer gut, dass wir der AfD Münster nie die nötige Bedeutung geschenkt haben", so Lewe.

Der alte und neue Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) im ANTENNE MÜNSTER-Interview.© ANTENNE MÜNSTER
Der alte und neue Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) im ANTENNE MÜNSTER-Interview.
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Gemeinsames ANTENNE MÜNSTER-Interview

Im gemeinsamen ANTENNE MÜNSTER-Interview freuten sich Peter Todeskino und Markus Lewe über die vergleichbar hohe Wahlbeteiligung von rund 54%. Markus Lewe betont auch in seiner dritten Amtszeit ein Bürgermeister für aller Münsteraner*innen sein zu wollen.

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Hitziger Wahlkampf

Zuletzt hatten sich beide Parteien vor allem auf Social Media-Plattformen attackiert. Der Grünen-Wahlkampfmanager nannte Lewe den „Trump Münsters“. Die CDU wiederum ließ kein gutes Haar an der Arbeit Todeskinos als Bürgermeister von Kiel. Auf ein 10-Punkte-Programm der CDU, folgte ein 11-Punkte-Plan der Grünen und die Kandidaten lieferten sich einen Schlagabtausch auf der Klimakrisen-Couch. Jetzt steht fest: Am Ende hat Markus Lewe von der CDU die Nase vorn.

Zuschauer in der Bürgerhalle

Corona bedingt waren nur bis zu 100 Menschen in der Bürgerhalle im Rathaus zugelassen. Mit Mund-Nasen-Schutz verfolgten Interessierte die Stimmauszählung auf der Leinwand.

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