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Kranbesetzer in der Psychiatrie
© Stadt Münster
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Kranbesetzer in der Psychiatrie

Der "Müllsammler von Kinderhaus" hat sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik begeben. Das hatte er auch nach seiner letzten Kranbesetzung getan.

Veröffentlicht: Montag, 15.08.2022 14:00

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Fast drei Wochen hockte der "Müllsammler von Kinderhaus" auf einem Kran an der Hammer Straße Ecke Hermannstraße. Gestern Abend stieg er nach 20 Tagen herunter. Am Ende war der 58-Jährige einfach erschöpft, sagte Münsters Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer. Die Baustelle wird jetzt besonders gesichert, nachdem der Müllsammler schon im Mai für rund eine Woche den selben Baukran besetzt hatte. Wie es mit dem psychisch kranken Mann weitergeht, ist noch offen.

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Jetzt wird überall Kassensturz gemacht. Die Baustelle war gesperrt, ein Sicherheitsdienst hat Tag und Nacht Wache geschoben. Pro Tag sind 25.000 Euro Kosten angefallen. Dafür dürfte der "Müllsammler" jetzt belangt werden. Ob und wann er das bezahlt, wann er die LWL-Klinik wieder verlässt und was danach mit ihm passiert - das kann heute noch niemand sagen.

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ANTENNE MÜNSTER-Reporter Michael Wessels berichtet im Gespräch mit Nachmittagsmoderator Matthias Kamps über den "Tag nach dem Abstieg" des Kranbesetzers:

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Michael Wessels
"Müllsammler" in der Psychiatrie
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