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Keine neuen Ausschreitungen
© ANTENNE MÜNSTER
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Keine neuen Ausschreitungen

Sowohl in der Nacht auf Samstag als auch in der Nacht auf Sonntag (20. Juni) gab es in Münster diesmal keine Party-Randale wie noch am Wochenende zuvor. Die Aaseewiese wurde wie geplant über Nacht abgeriegelt.

Veröffentlicht: Sonntag, 20.06.2021 08:35

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Bereits unter der Woche hatten Stadt und Polizei als Folge aus der Party-Eskalation am Wochenende zuvor den Entschluss gefasst, den Aasee im Bereich von der Bismarckallee über die Aaseeterrassen bis zur Bastion an den kommenden Wochenenden abzusperren, immer Freitags und Samstags von 21 Uhr bis 6 Uhr früh.

Am Freitag (19. Juni) wurde die Maßnahme erstmals umgesetzt. Die Aaseewiese wurde dabei problemlos bis etwa 21 Uhr von den Ordnungskräften der Stadt geräumt, der Bereich wurde großflächig abgesperrt und mithilfe des Technischen Hilfswerks (THW) mit großen Strahlern ausgeleuchtet. Dasselbe Bild bot sich den Münsteraner:innen auch am darauffolgenden Samstag.

Vor Ort war in der Nacht auf Samstag ANTENNE MÜNSTER-Reporter Jonas Menke und berichtete anschließend in der Samstagssendung bei Luisa Meng über die Situation:

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Jonas Menke / Luisa MengLage am Aasee ruhig - Randalen bleiben aus
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Verweilverbot wird eingehalten

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Wohl auch wegen des erneuten Großaufgebots an Ordnungs- und Polizeikräften wurde das Aufenthaltsverbot von den Feiernden eingehalten. Vorfälle am Aasee blieben damit Freitag- und Samstagnacht komplett aus. Die Befürchtung von Stadt und Polizei die Randalierer:innen würden nun an anderer Stelle in der Stadt wüten, blieb ebenfalls aus. Trotz Hinweisen auf Partys oder Zusammentreffen auf der Westholtschen Wiese oder auf der Zoowiese, blieb auch hier die Situation ruhig.

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Viel Betrieb am Hafen - Keine Randale

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Große Menschenmassen konnte man allerdings in beiden Nächten besonders am Hafen antreffen. Zum Teil war hier auch die sogenannte Autoposer-Szene wieder vertreten. Auch am Kanal und im Südpark tummelten sich im Zuge des schönen Wetters wieder viele Menschen. Wie schon häufig blieb an diesen Stellen auch wieder viel Müll liegen.

Insgesamt wurden in den Nächten einzelne Personengruppen auch wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln aufgelöst. Die Polizei zeigte Präsenz und sprach verdächtige Personen sofort an. Am Hafenplatz stellten Polizeikräfte gegen 22:00 Uhr rund 150 bis 200 Personen fest, von denen 50 als potenzielle Störer eingestuft wurden. Die Personengruppe wurde eng durch die Polizei begleitet, alle verhielten sich friedlich.

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Keine neuen Ausschreitungen
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Bilanz der Polizei

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Die Bilanz polizeilicher Maßnahmen fiel deutlich besser aus als an den vergangenen Wochenenden: Von Freitagabend bis Sonntagmorgen erteilte die Polizei 34 Platzverweise, es kam zu einer Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung. Eine Person wurde zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen.

Ein Aggressionspotenzial wie am Wochenende zuvor konnte insgesamt nicht registriert werden. Außerdem musste die Polizei laut eigenen Angaben diesmal keine verdächtigen Personen auf den Einfallsstraßen nach Münster an der Einreise hindern. Zwar wurde auch hier kontrolliert, aber ein Verdacht auf mögliche Pyrotechnik oder Waffen an Bord des Fahrzeugs konnte in keinem Fall bestätigt werden.

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Stadt und Polizei ziehen positives Fazit

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"Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis dieses Wochenendes. Die Null-Toleranz-Strategie ist aufgegangen, die Zusammenarbeit mit der Polizei war wieder vorbildlich."

Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer

"Die gemeinsame Strategie von Stadt und Polizei ist aufgegangen. Es hat sich gelohnt, dass wir mit starken Kräften vor Ort waren [...] "Wir werden auch an den kommenden Wochenenden mit deutlicher Präsenz im Stadtgebiet unterwegs sein. [...] Es freut mich sehr, dass die gute Abstimmung zwischen Stadt und Polizei Münster erfolgreich war und das friedliche Bild unserer Stadt wieder hergestellt hat."

Polizeipräsident Falk Schnabel

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