Zwei Todesfälle in Appelhülsen - Mordkommission ermittelt

Nach den zwei Todesfällen bei Appelhülsen hat die Mordkommission aus Münster erste Erkenntnisse.

Kurz nach Mitternacht ist es am Mittwoch (04.09.) zu einem Streit zwischen zwei ehemaligen Lebenspartnern in Appelhülsen. "Nach den bisherigen Ermittlungen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit davon aus, dass der 34-jährige Mann seine ehemalige Lebenspartnerin und von ihm getrennt lebende Mutter der drei gemeinsamen Kinder durch erhebliche Gewalteinwirkung schwer verletzt und dadurch möglicherweise getötet hat", fasste Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt den aktuellen Ermittlungsstand in Münster zusammen.

"Anschließend bewegte sich der Mann zur Bahnlinie Münster - Dülmen und nahm sich dort offensichtlich selbst das Leben. Die Kriminalpolizisten haben weder am Auffindeort seines Leichnams noch bei den ersten Ermittlungen Hinweise gefunden, die auf eine Beteiligung Dritter an dem Geschehen hindeuten."

"Zur Feststellung der genauen Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Münster beim Amtsgericht die Obduktion der Verstorbenen im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik beantragt", führte der Oberstaatsanwalt weiter aus. Die Sorge für die drei Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren und ihre vorläufige Unterbringung übernahm zwischenzeitlich bereits das Kreisjugendamt Coesfeld.

Die Ermittlungen dauern an.

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