Zu laut telefoniert - 33-Jähriger erstochen

Die Staatsanwaltschaft Münster hat gegen einen 61-jährigen Nachbarn Anklage wegen des Verdachts des Mordes erhoben.

Im Mai hatte ein Nachbarschaftsstreit in Roxel ein tödliches Ende. Weil ein 33 Jahre alter Mann in den Abendstunden zu laut in einem Vorgarten telefoniert hatte, war ein Hausbewohner mit einem Messer auf ihn losgegangen. Nach einem kurzen Streitgespräch soll der 61-Jährige dann sechs mal zugestochen haben. Das Opfer starb kurz darauf im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Münster hat jetzt Anklage wegen des Verdachts des Mordes gegen den Angeschuldigten erhoben. Die Ermittler werten das Geschehen als heimtückische Tötung aus niedrigen Beweggründen. Der Angeschuldigte sitzt weiter in Untersuchungshaft. Er gab an, er habe sich in dem Streit gegen einen Angriff gewehrt und dabei nicht gemerkt, das Opfer mit dem Messer getroffen zu haben

ANTENNE MÜNSTER-Reporter Michael Wessels berichtet bei Nachmittagsmoderator Jonas Menke über die Anklageerhebung:


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