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Wirtschaftsförderung zieht Bilanz
© Wirtschaftsförderung Münster GmbH
v.l.: WFM-Geschäftsführer Enno Fuchs, WFM-Aufsichtsratsvorsitzende Sandra Beer
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Wirtschaftsförderung zieht Bilanz

Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH hat am Freitag (4.2.) die Jahresergebnisse für 2021 präsentiert. Trotz Turbulenzen ist das Ergebnis zufriedenstellend.

Veröffentlicht: Freitag, 04.02.2022 15:47

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„In Münster ist weiterhin vieles gut, doch daran mussten im Jahr 2021 alle hart arbeiten. Trotz der coronabedingten Turbulenzen und immobilienwirtschaftlichen Herausforderungen weist die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) für das Geschäftsjahr 2021 unter dem Strich ein gutes, zufriedenstellendes Ergebnis aus.“ Mit diesen Worten hat der WFM-Geschäftsführer Enno Fuchs die Schaffensbilanz der städtischen Tochter kommentiert. Mit 14 verkauften Gewerbegrundstücken und 58 vermittelten Immobilienobjekten, darunter fallen Büroflächen, Ladenlokale und Gewerbehallen, kam das Vermarktungsresultat diesmal nicht über den zehnjährigen Durchschnitt hinaus. Deutlich darüber pendelte sich dagegen die Anzahl von knapp 1.650 Arbeitsplätzen ein, die Unternehmen im Zuge der 73 Bestandsentwicklungen, zehn Neuansiedlungen und 74 Neugründungen geschaffen und gesichert hatten. Diese Firmen wurden 2021 von der WFM beraten bzw. begleitet.

 

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Wichtiger Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen

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Zehn Unternehmen mit 73 Arbeitsplätzen siedelten sich mit Hilfe der Wirtschaftsförderung neu in der Stadt an. Insgesamt konnte die WFM dazu beitragen, dass über 400 Arbeitsplätze in Münster geschaffen und mehr als 1.000 gesichert wurden.

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Wirtschaftsförderung hilft bei Förderanträgen

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Die WFM berät und begleitet ihre Kunden beim Beantragen von Fördermitteln für Unternehmens- und Gründungsberatungen sowie bei der Akquise von Zuschüssen für die berufliche Weiterbildung. Im Jahr 2021 standen unter dem Strich 545 bewilligte Förder­anträge, die im Zehn-Jahres-Vergleich ein durchschnittliches Ergebnis darstellen. Die 545 bewilligten Förderanträge führten zu einem eingeworbenen Fördermittelvolumen in Höhe von zirka 973.000 Euro. Es ist die dritthöchste Summe seit der Gründung der WFM im Jahr 2004.

Mehr als die Hälfte der eingeworbenen Mittel resultierte aus dem „Gründerstipendium“. Das Land NRW genehmigte auf Anraten der WFM im Jahr 2021 insgesamt 41 Anträge und stellte innovativen Gründern Zuschüsse in Höhe von 492.000 Euro zur Verfügung. Die zweithöchste Fördermittelsumme in Höhe von knapp 190.000 Euro resultierte aus der Vergabe von fünf Mikrodarlehen. Mit diesem Instrument unterstützt die NRW.BANK im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums in Zusammenarbeit mit den STARTERCENTERN NRW Unternehmensgründer bis zu fünf Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit.

Das nach wie vor hohe Interesse an der beruflichen Weiterbildung schlug sich 2021 erneut auf die hohe Anzahl von 324 genehmigten NRW-Bildungsschecks im Wert von knapp 133.000 Euro nieder. Im Zusammenhang mit der Ausgabe von 130 Prämiengutscheinen zahlte der Bund knapp 55.000 Euro zur Unterstützung beruflicher Weiterbildung aus.

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Existenzgründungsberatung

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Im Jahr 2021 hat die Existenzgründungsberatung der WFM 204 Einzelberatungsgespräche geführt, wovon 140 Erstberatungskontakte waren, die dann in 64 Folgeberatungen übergingen. Der Wert lässt auf ein in etwa gleichbleibendes Interesse an der beruflichen Selbstständigkeit schließen.

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