
"Wir haben es satt!"
Am Freitagnachmittag (02.06.) lief eine Demo in der Innenstadt für stärkeren Schutz von Tieren, Umwelt und Klima oder auch für nachhaltige Ernährung mit weniger Fleisch.
Veröffentlicht: Freitag, 02.06.2023 16:30
Besonderer Gast war die acht Meter hohe Ballon-Kuh "Theodora", die über der Veranstaltung schwebte. Neben Theodora haben sich hier Schätzungen der Polizei zufolge auch noch rund 200 Münsteraner:innen versammelt, auf Plakaten standen Sprüche wie "Agrarriesen klein machen", "Essen ist politisch" oder "Mut zum Umdenken". Sie alle passten zum Thema der Protestaktion, "Wir haben es satt!"
Zu Beginn der Veranstaltung haben verschiedene Redner auf einer kleinen Bühne auf der Stubengasse eine Agrarwende gefordert, die Demonstrierenden machten zwischendurch mit ihren Trillerpfeifen Stimmung. Ganz verschiedene Gruppen waren vor Ort, natürlich die Hauptorganisatoren "Münster isst Veggie”, die Romero Initiative und das Bündnis "KlimaEntscheid Münster". Aber auch Greenpeace oder der Nabu haben mit Vertretern an der Demo teilgenommen. Auch die Menschen waren ganz verschieden, junge genauso wie ältere Menschen demonstrierten mit. Selbst aus Guatemala sind Gäste angereist, um über die Folgen der industriellen Landwirtschaft in ihrer Heimat zu sprechen. Andere Themen waren zum Beispiel die Agrarwende, bewusstere Ernährung - zum Beispiel dadurch, weniger Fleisch zu essen - und mehr Diversität und Gleichberechtigung in der Landwirtschaft, etwa für Frauen oder People of Color.
Anschließend ging es für die Demonstrierenden auf den Demozug. Die Polizei, ein Traktor und ein Lautsprecherwagen vorneweg, die Demonstrierenden hinterher. Dabei skandierten sie Parolen wie „Mit Gummistiefeln kämpfen wir für Klima, Erde, Mensch und Tier“ oder „Glyphosat - Wir haben es satt!“ - passend zum Motto der Demo. Der Demozug ging vor dem Bahnhof her, durch den Ludgerikreisel und erst wieder zurück zur Stubengasse, bevor die Demo später gegen 19 Uhr vor dem LWL Museum für Kunst und Kultur endete.
Von der Demo berichtete ANTENNE MÜNSTER-Reporter Nils Brambrink im Gespräch mit Nachmittagsmoderatorin Sophie Saemann:



