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Weniger Organspenden am UKM
© Universitätsklinikum Münster (UKM)
Dr. Jan Englbrecht, Transplantationsbeauftragter des UKM (Universitätsklinikum Münster).
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Weniger Organspenden am UKM

Im vergangenen Jahr hat es bundesweit weniger Organspenden gegeben als 2021, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation mit. Auch am UKM gab es weniger Organspenden.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.01.2023 15:07

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2021 gab es 10, im vergangenen Jahr nur fünf Organspenden. Laut UKM gibt es mehrere Gründe für den Rückgang. Unter anderem hat sich 2022 gegenüber dem Vorjahr die Kapazität der zur Verfügung stehenden Intensivbetten weiter reduziert. Dr. Jan Englbrecht, Transplantationsbeauftragter des UKM, sagt, dass eine Organspende in Deutschland nur nach Feststellung des Hirntodes möglich ist. Deswegen betreffe das auch nur Patient:innen, die auf einer Intensivstation sterben. Und wenn die Zahl an Patient:innen sinkt, die auf Intensivstationen liegen, sinkt auch das Potenzial an möglichen Spender:innen. Außerdem sei die Realisierung einer Organspende ein extrem zeit- und personalaufwändiger Prozess. Die Coronapandemie und der generelle Mangel an Personal im Gesundheitswesen erschwerten die Möglichkeiten, eine Organspende zu realisieren.

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