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Weiter Angst um Kirchen-Jobs

Auch weiterhin gibt es in der katholischen Kirche Mitarbeitende, die wegen ihrer sexuellen Orientierung Angst um ihre Jobs haben müssen.

Veröffentlicht: Samstag, 29.01.2022 05:00

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Darauf weist die Mitarbeitervertretung der Pastoralassistent:innen und -referent:innen hin. Sie zählen nämlich weiterhin zu den "verkündigungsnah" Beschäftigten, so wie die Priester, aber auch etwa Religionslehrer:innen u.a. Und von denen verlangt das kirchliche Arbeitsrecht die heterosexuelle, monogame bzw. (bei Priestern) zölibatäre Lebensweise.

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Diese Mitarbeitenden setzen jetzt große Hoffnungen auf eine Überarbeitung des kirchlichen Arbeitsrechts. Die ist für dieses Jahr angekündigt. Kürzlich hatte Münsters Bischof Felix Genn gesagt, kein Beschäftigter der katholischen Kirche müsse Angst um seinen Job haben nur wegen seiner sexuellen Orientierung. Er reagierte damit auf die Initiative "outinchurch", in der sich Kirchen-Mitarbeitende zu ihrer sexuellen Orientierung bekannt haben, die nicht dem tradierten katholischen Weltbild entspricht.

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Wie die Mitarbeitervertretung jetzt klar stellt, gilt das zur Zeit verbindlich nur für so genannte "verkündigungsferne" Stellen.

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