
Warntag: 70 Sirenen heulen in Münster
Wundert euch nicht: Heute (10.09.) ist wieder der bundesweite Warntag. 70 Sirenen heulen um 11 Uhr in Münster, ihr werdet auch über das Handy informiert. Alles, was ihr zum Warntag wissen müsst, haben wir hier für euch zusammengestellt.
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Heute Vormittag (10.09., 11 Uhr) wird in Münster getestet, ob die Sirenen funktionieren; um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Neben den 70 Sirenen, die ihr in der ganzen Stadt hören solltet, löst auch euer Handy aus. Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer:
Für uns ist der Warntag eine wichtige Gelegenheit, die Warnsysteme zu erproben und mögliche Schwachstellen zu erkennen. Nur wenn die Technik zuverlässig funktioniert, können wir die Menschen im Ernstfall schnell erreichen und so ihre Sicherheit gewährleisten.
Ihr bekommt eine Meldung über die Warn-App "NINA" und über das "Cell-Broadcast"-Warnsystem.
Was bedeuten die Sirenentöne?
Die Sirenen werden in drei Schritten getestet. Als erstes hört ihr einen einminütigen Dauerton (das Zeichen für Entwarnung). Danach ertönt das eigentliche Warnsignal, ein an- und abschwellender Heulton (Warnung). Und der Probealarm endet danach erneut mit einem einminütigem Dauerton (Entwarnung). Die Sirenen sollen Aufmerksamkeit erzeugen – auch dann, wenn jemand gerade kein Handy bei sich trägt oder es ausgeschaltet hat.
Wie verhalte ich mich im Ernstfall?
(Heute 10.09.) handelt es sich wie beschrieben um einen Test, aber im Ernstfall gilt: Ruhe bewahren, ein Gebäude aufsuchen und sich online oder über ANTENNE MÜNSTER über die Situation informieren. Wir senden im Krisenfall aktuelle Infos und Handlungsempfehlungen. So habt ihr auch bei einem Ausfall des Mobilfunknetzes die Möglichkeit, auf dem Laufenden gehalten zu bleiben. Die Feuerwehr kann sich bei Bedarf auch bei uns ins Radioprogramm schalten. Diese Technik wird heute Vormittag auch getestet.
Auf Krisen vorbereitet sein
Es wird geraten, auf Krisen vorbereitet zu sein. Man sollte Trinkwasser und haltbare Lebensmittel für mehrere Tage Zuhause haben. Gottfried Wingler-Scholz, Leiter der Feuerwehr Münster:
Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall mindestens drei Tage, möglichst jedoch bis zu zehn Tage eigenständig überbrücken können.
Außerdem sind Taschenlampen und/oder Kerzen sinnvoll, ein batteriebetriebenes Radio, eine Powerbank, Medikamente, Erste-Hilfe-Material und Hygieneartikel. Daneben ist es sinnvoll, wichtige Dokumente zu sichern und etwas Bargeld im Haus zu haben. Auch ein Notfallrucksack mit den wichtigsten Utensilien hilft, in einem Krisenszenario handlungsfähig zu bleiben.
Allgemeine Empfehlungen zur Vorbereitung auf einen Katastrophenfall und weitere Infos zur Warnung der Bevölkerung, auch akustische Beispiele der Sirenensignale, findet ihr auf der Seite der Stadt Münster.