Anzeige
Veganuary - vegan durch den Januar
© Veganuary
Teilen: mail

Veganuary - vegan durch den Januar

Keine Süßigkeiten, keinen Alkohol, kein Fleisch - wenn's um die Neujahrsvorsätze geht, picken sich viele etwas zum Thema Ernährung raus. Und manche gehen soweit, dass sie sagen: Jetzt den ganzen Januar lang will ich ausprobieren, mich vegan zu ernähren. Also sprich: komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Dazu läuft gerade wieder auch die offizielle Kampagne "Veganuary".

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.01.2022 07:29

Anzeige

"Veganuary" ist eine gemeinnützige Organisation und eine globale Kampagne. Sie ermutigt Menschen weltweit, sich als Neujahrsvorsatz im Januar und darüber hinaus vegan zu ernähren. Es gibt sie schon seit 2014, dieses Jahr schon das dritte Mal in Deutschland. Dabei kann sich alle, die möchten, für die Neujahrs-Challenge online registrieren. Das Ganze ist kostenlos. Nach Anmeldung erhalten alle Teilnehmenden einen Monat lang jeden Tag eine E-Mail mit Infos rund um Ernährung, Tier- und Klimaschutz sowie mit veganen Rezepten und Alltagstipps.

Auch viele Firmen, Supermärkte, Restaurants und Lieferketten in Deutschland machen mit und bieten besonders viele beziehungsweise ein spezielles veganes Gericht im Januar an. Mit dabei sind zum Beispiel Lieferando, Ikea, McDonald's, die L'Osteria, Dean and David, Aldi, Rossmann, Lidl, dm und zum Beispiel Edeka. Auch Prominente wie Alec Baldwin, Eckart von Hirschhausen oder Kaya Yanar sind Unterstützer des Veganuarys.

Anzeige

Das sagt die Ernährungsexpertin

Anzeige

Auch eine dauerhafte vegane Ernährung über den "Veganuary" hinaus ist natürlich eine Option. Ernährungsberaterin Silke Deutschmann sagt im ANTENNE MÜNSTER-Interview, worauf man dann in jedem Fall achten sollte:

Anzeige
Ernährungsberaterin Silke Deutschmann zu veganer Ernährung
Anzeige

Wer nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen möchte, um wichtige Vitamine für den Körper zu erhalten, die beispielsweise in Fisch drin wären, kann sich auch anders behelfen. Gute vegane Eiweiß-Quellen sind zum Beispiel Nüsse, Hülsenfrüchte oder Brokkoli. Für Vitamin B12 eignen sich Sauerkraut oder Algen. Eisen und Vitamin C können ebenfalls kritisch sein. Hier schlägt Silke Deutschmann vor: "Orangenscheibe auf Amaranth-Müsli".

Anzeige

Lieblingsrezepte aus dem ANTENNE MÜNSTER-Team

Anzeige

Der Kollege Mika Schiller aus der ANTENNE MÜNSTER-Redaktion lebt seit zwei Jahren vegan. Kritiker:innen des veganen Lebens kann er beruhigen.

Vor 30 Jahren war es vielleicht noch ganz schön anstrengend, aber mittlerweile gibt es auch im letzten Supermarkt vegane Optionen. In jedem Burgerladen stößt man auf Pflanzenpatties und jedes Café hat Hafermilch. Es war noch nie einfacher. Und für sich selbst zu kochen ist sowieso kinderleicht


In der ANTENNE MÜNSTER-Morningshow hat Mika das auch nochmal dem Kollegen Christoph Hausdorf erzählt und eines seiner Lieblingsrezepte (unten aufgelistet) vorgestellt:

Anzeige
Vegane Ernährung kann ganz einfach sein
Anzeige

Vegane Bolognese

Anzeige

Zutaten:

Möhren (2 Stück)

Stangesellerie (eine Stange)

Zwiebeln (2 Stück)

Knoblauch (2 Zehen)

Veganes Hack (180 Gramm)

Tomatenmark

Rosmarin

Thymian

Getrocknete Tomaten (15 Gramm)

Sojasauce

Aceto Balsamico di Morderna

Rotwein (vegan)

Passierte Tomaten (400 Gramm)

Ein Lorbeerblatt

Olivenöl

Zucker

Salz

Pfeffer

Hefeflocken

Zubereitung:

Sellerie, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch würfeln und die Kräuter hacken und beiseitelegen. Einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Hackersatz mit den Zwiebeln und dem Knoblauch anbraten. Wenn die Zwiebeln golden werden, Sellerie, Möhren und die gehackten Kräuter hinzugeben und fünf Minuten anbraten. Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten lassen. Sobald man Angst bekommt, das Tomatenmark könnte anbrennen, mit Sojasauce und Aceto Balsamico (Menge nach Gefühl) ablöschen, danach den Rotwein hinzugeben und zehn Minuten köcheln lassen. Das Lorbeerblatt und die passierten Tomaten in die Pfanne geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen (Aufgepasst: Die Sojasauce ist schon salzig). Abschmecken und nach Belieben mit Sojasahne strecken. Mit Hefeflocken als Parmesanersatz anrichten. Guten Appetit! Schmeckt am besten mit selbstgemachten Nudeln!

Anzeige

Veganer Burger

Anzeige

Zutaten:

Vegane Burgerbrötchen (Fast alle Burgerbrötchen sind Vegan. Wenn man ganz sicher sein möchte, kann man die Zutaten checken. Hinweis: Magermilchpulver ist nicht vegan, Milchsäure allerdings ist nicht tierisch.)

Vegane Burgerpatties (4 Stück)

Paprikapulver (Esslöffel)

Zwiebeln (3 Stück)

Knoblauch (Eine Zehe)

Vegane Mayo (200 Gramm)

Ketchup (3 Esslöffel)

Senf (3 Esslöffel)

Essiggurken (3 Stück)

Tomaten (3 Stück)

Salatherzen (2 Stück)

Olivenöl

Thymian

Pfeffer

Salz

Zucker

Zubereitung:

Die Burgerpatties mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und beiseitelegen. Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und mit Olivenöl in eine Pfanne auf niedriger Hitze geben. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und langsam golden werden lassen. Einen Teelöffel Zucker hinzugeben und die Zwiebeln karamellisieren. In derselben Pfanne die Burgerpatties mit etwas Öl beidseitig anbraten, bis sie braun sind. Den Salat säubern und waschen, die Tomaten in Scheiben schneiden. Für die Burgersauce die Mayo, den Ketchup und den Senf mit etwas Wasser der Essiggurken vermengen. Die Essiggurken sehr klein hacken und ebenfalls hinzugeben. Vermengen und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die Burgerbrötchen aufschneiden und mit wenig Öl in einer kleinen Pfanne toasten. Jetzt kann man sich die Burger zusammenbauen, wie man möchte. Viel hilft viel ;) Guten Appetit!

Anzeige

Kürbis-Pancakes

Anzeige

Zutaten:

1 Tasse/120g Buchweizenmehl 

1 Tasse/90g Haferbrei

1 Tasse/120g geröstetes Kürbisfleisch

1,5 Tassen / 325ml Hafermilch (oder Sojamilch) 

4 EL Ahornsirup

1 Prise Meersalz

2 TL Backpulver

3 EL Chiasamen 

1 EL Kokosöl zum Braten

Zum Servieren:

Nüsse

Beeren

Ahornsirup

Samen

Zubereitung

Am besten den Kürbis schon einen Tag vorher rösten. Das Mischen hinterher geht besser, wenn der Kürbis kalt ist. Ansonsten zuerst das Kürbisfleisch in einer Rührschüssel zerdrücken, dann alle restlichen Zutaten hinzugeben und zu einem leicht dicken Teig mischen. Eine Antihaftpfanne bei sehr geringer Hitze vorheizen und mit dem Kokosöl leicht einfetten. Wenn die Pfanne heiß ist, den Teig hineingeben. Jeweils drei bis vier Minuten braten lassen. Zwischen jedem Pancake die Pfanne vorsichtig mit Kokosöl einfetten, damit der Teig nicht anhaftet. Das geht zum Beispiel mit Küchenrolle. Sobald alle Pancakes fertig sind, stapeln und mit einer Auswahl an Beilagen servieren. 

Guten Appetit!

Anzeige

Veganes Fish 'n' Chips

Anzeige

Zutaten:

1 großer Block Tofu

1 großes Nori Blatt

Saft einer Zitrone

Eine Flasche Bier

Wasser

500 ml Sonnenblumenöl

4 – 5 Kartoffeln

Frischer Thymian

Mehl (50 Gramm)

Maismehl (50 Gramm, alternativ einfach 100 Gramm Weizenmehl benutzen)

Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und in Pommesform schneiden. Sie schrumpfen in der Fritteuse, deshalb etwas größer schneiden als sie am Ende sein sollen. Danach in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Salzen und auf mittlere Hitze stellen. Für zwei Minuten kochen und abgießen.

Etwas Öl auf ein Backblech geben und die Kartoffeln darin vermengen. Etwas Salz, Pfeffer, eine priese Mehl und den frischen Thymian darüber geben, dann für 25-30 Minuten backen bis sie golden und knusprig sind.

Das Sonnenblumenöl in einen großen Topf geben und erhitzen.

Den Tofu in Fischform schneiden (oder nicht, je nach Belieben). Mit einer Schere das Nori Blatt in dieselbe Form und Größe schneiden.  

Das Nori auf den Tofu legen. Es wirkt wie Fischhaut und schmeckt wie der Ozean. Zitronensaft darüber geben und zur Seite stellen.

Mehl, Maismehl, Salz und 75 ml jeweils Wasser und Bier vermischen.

Den Tofu mit dem Nori im Teig wälzen, dann in das heiße Öl geben. Frittieren bis die Kruste golden ist. Auf Küchenrolle legen und mit Salz bestreuen.

Die Pommes und den Tofu mit den üblichen Verdächtigen (Salat, Mayo) servieren.

Guten Appetit!

 

Anzeige

Nudeln in veganer Hänchen-Pilzrahmsoße

Anzeige

Zutaten:

Olivenöl (1 Esslöffel)

Knoblauch (2 Zehen)

Eine Schalotte

Champignons (150 Gramm)

125 ml Weißwein

250 ml vegane Sahne

Körniger Senf (1 Esslöffel)

Veganer Hänchen Ersatz (100 Gramm, optional durch Kichererbsen ersetzen)

Frischer Estragon

Salz

Pfeffer

Nudeln nach Wahl

Zubereitung:

Die Schalotte und den Knoblauch fein hacken und beiseitestellen.

Die Champignons in Scheiben schneiden.

Das Öl in die Pfanne erhitzen und die Schalotte, den Knoblauch, die Pilze und das vegane Hänchen hinzugeben und für 5 Minuten braten.

Mit Weißwein ablöschen, dann die vegane Sahne und den Senf hinzugeben und umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen und mit Nudeln nach Wahl servieren.

Hefeflocken oder Chiliflakes funktionieren hervorragend als Parmesanersatz. :)

Guten Appetit!

Anzeige
Anzeige
Anzeige