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Unterstützung für Friedenskette

Die geplante "Friedenskette" von Münster nach Osnabrück findet immer mehr öffentliche Unterstützung. Jetzt äußern sich auch die Parteien.

Veröffentlicht: Montag, 06.02.2023 10:30

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Die politischen Parteien rufen zwar nicht direkt zur Teilnahme auf, begrüßen es aber, "die Idee des Friedens in die Menschenkette einzubringen". Explizite Aufrufe, sich an der Friedenskette am 24. Februar zu beteiligen, kommen von der Arbeiterwohlfahrt und von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Münster.

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Rathaus-Koalition

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Grüne, SPD und Volt haben eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht: "Als demokratische Parteien ist unser Ziel eine friedliche und friedliebende Welt. Für die Ukraine besteht der Weg zum Frieden aktuell darin, sich gegen den russischen Angriff zu verteidigen. Deswegen befürworten wir auch die militärische Unterstützung der Ukraine. Diese Idee des Friedens hat in Europa vor fast 375 Jahren in Münster und Osnabrück ihren Anfang genommen. Diesen Frieden in die Menschenkette einzubringen, dazu rufen wir auf."

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CDU

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Die CDU Münster bezieht wie folgt Stellung: "Als demokratische Partei ist unser Ziel eine friedliche und friedliebende Welt. Für die Ukraine besteht der Weg zum Frieden aktuell darin, sich gegen den russischen Angriff zu verteidigen. Deswegen befürworten wir auch die militärische Unterstützung der Ukraine. Die Idee des Friedens in die Menschenkette einzubringen, begrüßt die CDU Münster. Gleichzeitig rufen wir alle Münsteraner:innen dazu auf, an der Solidaritätskundgebung vor dem Rathaus in Münster am 24. Februar 2023 teilzunehmen."

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Arbeiterwohlfahrt

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Die Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Münster ruft die Münsteraner:innen zur aktiven Beteiligung an der Friedenskette zwischen den historischen Friedenssälen in Osnabrück und Münster am 24. Februar 2023 auf. Das teilte jetzt Helmut Hamsen, Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes Münster mit. Am Jahrestag des Überfalls Russlands auf die Ukraine erhoffe sich die AWO durch die Friedenskette ein deutliches Signal gegen diesen Krieg und gegen Gewalt in internationalen Konflikten. Wer sich der AWO Münster anschließen will, erhält weitere Informationen per Mail.

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GEW

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Die Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) ruft zur Teilnahme an der Friedenskette Münster-Osnabrück am 24. Februar auf. "Es ist Zeit für den Frieden auf die Straße zu gehen", macht der GEW-Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Thoden deutlich: "Die Friedenskette ist Symbol und Denkanstoß für die Forderung nach Friedensverträgen unter Wahrung der territorialen Souveränität bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen auf dieser Welt. Wir hoffen auf große Beteiligung für dieses wichtige Signal."

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