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Uni will boostern, kann aber nicht
© WWU - MünsterView
Das Lehrgebäude der Medizinischen Fakultät dient der WWU als Impfzentrum.
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Uni will boostern, kann aber nicht

20.000 Booster-Impfungen will die WWU noch vor Weihnachten für Studierende und Beschäftige möglich machen. Doch es mangelt an Impfstoff.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.12.2021 16:00

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Foto: Das Lehrgebäude der Medizinischen Fakultät hat der WWU schon einmal als Impfzentrum gedient.

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Die Uni Münster ist verärgert. "Wir wollen helfen und dürfen nicht, das kann nicht sein", sagt Uni-Sprecher Norbert Robers. Denn: Zur Zeit soll bekanntlich vor allem Moderna verimpft werden. Dieser Impfstoff ist aber laut Stiko für Unter-30-Jährige, also die meisten Studierenden, gar nicht geeignet. Räume, Ärzt:innen und Helfer:innen seien da, nur nicht der nötige Biontech-Impfstoff. Anfragen bei Bund und Land führten bislang nicht weiter, berichtet Robers im Interview mit ANTENNE MÜNSTER-Nachmittagsmoderator Christoph Hausdorf. Die Uni hofft weiter auf eine Ausnahmeregelung.

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Christoph Hausdorf
Uni will boostern, kann aber nicht
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Uni will boostern, kann aber nicht
© ANTENNE MÜNSTER
Uni-Sprecher Norbert Robers im ANTENNE MÜNSTER-Interview.
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Klein-Schmeink ist entsetzt

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Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink MdB aus Münster ist im ANTENNE MÜNSTER-Interview entsetzt über den Impfstoffmangel:

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Maria Klein-Schmeink
Klein-Schmeink ist entsetzt
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Uni-Rektoren appellieren an Wüst

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Die Rektoren der Universitäten in Nordrhein-Westfalen beklagen in einem Brief an Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) die sich "äußerst negativ auswirkende Impfstrategie" des Bundes. In dem Schreiben vom 7. Dezember fordert die Landesrektorenkonferenz (LRK) Wüst auf, sich beim Bundesgesundheitsminister für eine Anpassung einzusetzen. Die Universitäten beklagen, dass sie wegen des mangelnden Impfstoffs den 750.000 Studierenden in NRW ein weiteres Semester im Homeoffice zumuten müssten.

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650.000 Biontech-Dosen für NRW

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Das Land Nordrhein-Westfalen erhält etwa 650.000 zusätzliche Impfdosen von Biontech. Die Lieferung soll voraussichtlich im Laufe des Freitags (10.12.) erfolgen, teilt das Gesundheitsministerium in Düsseldorf mit. Noch ist nicht bekannt, ob von den zusätzlichen Biontech-Dosen auch ein Anteil an die Uni Münster für die geplante Booster-Aktion geht.

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