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An einem Wasserhahn wird ein Glas gefüllt.
© Stadtwerke Münster GmbH
Die Trinkwasserversorgung in Münster bleibt auch bei hohen Temperaturen gesichert.
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Trinkwasserversorgung in Münster ist sicher

Deutschland ächzt unter der Hitze, und einige Wasserversorger rufen bereits zum Wassersparen auf. Doch wie ist die Lage in Münster?

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.06.2026 07:41

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Die Stadtwerke Münster sehen die Trinkwasserversorgung auch bei hohen Temperaturen oder längeren Trockenphasen gesichert. "Die Hitze fordert Menschen, Natur und Gewässer heraus. Für die Trinkwasserversorgung in Münster bestehen zurzeit aber keinerlei Engpässe oder Einschränkungen", sagt Dominik Pollok, Leiter der Wasserwerke bei den Stadtnetzen Münster.

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Die Münsteraner:innen profitieren von einem Verfahren zur Trinkwassergewinnung, das hier seit über 100 Jahren im Einsatz ist: Weil die natürlichen Grundwasservorkommen in Münster allein nicht ausreichen, werden sie gezielt angereichert. Dafür versickert vorgereinigtes Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal in speziellen Becken und gelangt langsam durch Kies- und Sandschichten in den Untergrund. Auf diesem Weg wird das Wasser zusätzlich gereinigt und ergänzt die natürlichen Grundwasservorräte.

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Bewährtes System schafft Sicherheit

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Rund 75 % des Trinkwassers gewinnen die Stadtwerke Münster in ihren eigenen Wasserwerken vor Ort. Weitere 25 % stammen von dem Versorger Gelsenwasser. Diese Kombination sorgt für eine hohe Versorgungssicherheit und schafft Reserven für die wachsende Stadt.

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An heißen Tagen steigt der Wasserverbrauch in Münster häufig deutlich an. Besonders morgens und abends nutzen viele Menschen gleichzeitig Wasser zum Duschen, Bewässern oder Befüllen von Planschbecken. Das kann den Wasserdruck im Netz zeitweise verringern. Die Versorgung bleibt aber zu jeder Zeit stabil. Dazu tragen auch die Mitarbeitenden der Verbundleitstelle des Versorgers bei. Sie beobachten den Trinkwasserverbrauch kontinuierlich und steuern bei Bedarf nach - 24 Stunden täglich, an 365 Tagen im Jahr. "Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Deshalb haben wir es im Blick und investieren kontinuierlich in unsere Trinkwasserversorgungsstrukturen wie Wasserwerke, Leitungen und Speicher", sagt Dominik Pollok. "Gleichzeitig können alle mit einem achtsamen Umgang dazu beitragen, die wertvolle Ressource langfristig zu schützen."

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Fünf einfache Tipps zum Wassersparen

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1. Bei Trockenheit auf die Befüllung von Pools oder das Bewässern des Gartens mit Trinkwasser verzichten. 

2. Regenwasser sammeln und zum Gießen verwenden.

3. An der Toilette die kleinere Spültaste nutzen.

4. Obst und Gemüse in einer mit Wasser gefüllten Schüssel waschen und nicht unter dem laufenden Wasserhahn - das aufgefangene Wasser kann man anschließend noch zum Blumengießen verwenden.

5. Beim Zähneputzen oder Rasieren den Wasserhahn zudrehen.

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