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Toilettendeckel für Wirtschaftsminister Altmaier
© Pressestelle FH Münster
Ein Toilettendeckel für Peter Altmaier: (v.l.) Prof. Dr. Reinhart Job, Prof. Dr. Tilman Sanders und Prof. Dr. Konrad Mertens beteiligen sich an einer Aktion, die auf den gesetzlichen Photovoltaik-Deckel aufmerksam macht.
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Toilettendeckel für Wirtschaftsminister Altmaier

#DerPVDeckelMussWeg: Professoren der FH Münster beteiligen sich an Photovoltaik-Aktion.

Veröffentlicht: Montag, 08.04.2019 10:09

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Die Aktion

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Aus ganz Deutschland werden im Moment Toilettendeckel hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier versendet. Einer davon kommt aus Steinfurt von den Elektrotechnik-Professoren Dr. Reinhart Job, Dr. Konrad Mertens und Dr. Tilman Sanders, die sich damit an der Aktion #DerPVDeckelMussWeg beteiligen. Damit soll auf den anstehenden gesetzlichen Förderstopp von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland aufmerksam gemacht werden. Der Ingenierwissenschaftler Volker Quaschning hat die Aktion ins Leben gerufen.

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Von Ingenieurwissenschaftler Volker Quaschning kam der erste Deckel.

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Photovoltaik-Deckel könnte Förderugen verhindern

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Es gibt einen gesetzlichen Photovoltaik-Deckel, der auf 52 Gigawatt begrenzt ist. Das bedeutet: Wenn alle installierten Solarmodule in Deutschland zusammengerechnet mehr als 52 Gigawatt erreicht haben, zahlt die Regierung kein Geld mehr an Leute, die Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern installieren und den daraus gewonnenen Strom ins Netz speisen könnten.

Experten rechnen damit, dass der Wert von 52 Gigawatt schon im nächsten Jahr überschritten wird. Aktuell liegt die Vergütung bei 11 Cent pro Kilowattstunde für kleine private Anlagen und bei 4,5 Cent pro Kilowattstunde für Stromerzeuger mit großen Freiflächen. Wenn diese Vergütungen wegfallen, können Solaranlagen-Besitzer den Strom nur noch selbst verbrauchen, dem Netz schenken oder Stromanbietern für winziges Geld verkaufen.

"Es macht einfach keinen Sinn zu sagen, wir hören bei 52 Gigawatt auf zu fördern."

merkt Dr. Konrad Mertens von der FH Münster an: Mit einer Decklung im Bereich der erneuerbaren Energien würden die deutschen und europäischen Klimaziele nicht gerade vorangetrieben werden, so der Photovoltaik-Experte.

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