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Suche nach zwei weiteren Opfern
© THW Münster
Die Hütte in der Kleingartenanlage "Am Bergbusch" gilt als Haupttatort des aktuellen Missbrauchsfalls. Um mögliche versteckte Beweismittel zu finden, hat der THW Ortsverband Münster zusammen mit der Spurensicherung der Polizei die Kleingartenparzelle zerlegt.
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Suche nach zwei weiteren Opfern

Zwei Jahre nach den Prozessen um den Missbrauchskomplex Münster sucht die Polizei überraschend nach weiteren Opfern.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.01.2024 14:30

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Die Ermittler veröffentlichten dazu am Mittwoch (17.01.) die Fotos und Namen von zwei bereits rechtskräftig verurteilten Tätern. Sie sollen zwei bislang noch unbekannte Jungen missbraucht haben, die man über diesen Weg finden will.

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Das Polizeipräsidium Münster hat ab heute ein Hinweistelefon geschaltet: 0251/275-4000. Zudem nimmt jede Polizeiwache rund um die Uhr Hinweise entgegen.

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Bei den Opfern soll es sich laut Polizei um zwei Brüder handeln, die zu Beginn der Bekanntschaft mit den beiden Männern etwa 9 und 12 Jahre alt waren. "Die Tatverdächtigen sollen den Ermittlungen zu Folge im Laufe der Zeit das Vertrauen der Familie der Opfer gewonnen, Familienfeiern besucht und gemeinsam an Urlauben in den Niederlanden und in Dänemark teilgenommen haben", so die Polizei.

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Es sei zu schwerem sexuellen Missbrauch gekommen. Kontakt hatten die Verdächtigen mit den Opfern bis zu ihrer Festnahme 2020. Da die Taten schon länger zurückliegen, seien die Opfer inzwischen vermutlich volljährig. Damals hätte die Familie wohl in Norddeutschland gelebt.

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Die 33 und 38 Jahre alten Tatverdächtigen sitzen beide noch in Haft. Der 33-Jährige war zu sieben Jahren und neun Monaten verurteilt worden, der 38-Jährige zu zehn Jahren mit anschließender Sicherungsverwahrung.

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Münster ist neben Lügde und Bergisch Gladbach einer von drei großen Missbrauchsfällen der vergangenen Jahre in Nordrhein-Westfalen. Der Fall kam im Juni 2020 nach Ermittlungen in einer Gartenlaube in Kinderhaus (Foto oben) ans Licht.

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