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Suche nach heißem Wasser
© Stadtwerke Münster/ Michael C. Möller
Auf der Suche nach klimaneutraler Wärme haben Vibrotrucks in den vergangenen Wochen geologische Messungen durchgeführt. Die Messungen wurden in der Nacht vom 19. Dezember beendet.
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Suche nach heißem Wasser

Die Stadtwerke Münster haben Münsters Untergrund erfolgreich vermessen. Das Unternehmen hat heute (12.02.) Bilanz gezogen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.02.2025 14:53

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Als vollen Erfolg werten Stadtwerke Chef Sebastian Jurczyk und Münsters Nachhaltigkeitsdezernent Arno Minas die europaweit wohl größte Erdwärme-Messaktion mit den Rüttelfahrzeugen, den Vibrotrucks.

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Suche nach heißem Wasser
© ANTENNE MÜNSTER
Sind zufrieden mit der Messaktion: (v.l.) Dr. Carsten Lehmann (Projektleiter für die 3 D Seismik), Jürgen Kemper (Leiter Task Force Stadt Münster), Arno Minas (Nachhaltigkeitsdezernent der Stadt Münster), Sebastian Jurczyk (Geschäftsführer Energie der Stadtwerke Münster)
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Auf einem 350 Quadratkilometer großen Messgebiet bis über die Stadtgrenzen hinaus wurden Ende des letzten Jahres insgesamt 36.000 sogenannte Geophone verteilt. Die haben die Echos der Schallwellen aufgenommen, die Vibrotrucks in 39 Nächten bis zu sechs Kilometer tief in Münsters Erde geschickt haben.

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Arno Minas, Nachhaltigkeitsdezernent der Stadt Münster
Ich bin zufrieden mit der Erdwärme-Messung
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Eine Datenmasse von mehr als 500 Terrabyte wird jetzt bis Ende des Jahres zu einem dreidimensionalen Modell von Münsters Untergrund aufbereitet.

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Der Bohrer soll kommen

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Mit dem Modell wollen die Stadtwerke dann die Standorte für Tiefenbohrungen nach heißem Wasser bestimmen. Bohrungen sind ab 2026 geplant. Wenn heißes Wasser gefunden wird, soll langfristig die Hälfte der Fernwärmeversorgung in Münster mit klimaneutraler grüner Wärme gedeckt werden.

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Stadtwerke und Land NRW teilen sich die Kosten

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Knapp 11 Millionen Euro hat die Vibrotruck-Messung gekostet. Die Kosten teilen sich die Stadtwerke und das Land NRW. Die Tiefenbohrungen auf der Suche nach neißen Quellen kosten dann nochmal 10.Millionen Euro

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Kaum Schäden durch Vibrotrucks

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Die von einigen befürchteten großen Schäden bei der Messaktion sind nicht eingetreten. 135 Schadensmeldungen bezogen sich auf Gebäude. Meist ging es nur um kleine Risse im Putz. Bei 144 Meldungen ging es um Flurschäden und Verschmutzungen.

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Sebastian Jurczyk, Geschäftsführer Energie der Stadtwerke Münster
Kaum Schäden durch die Vibrotrucks
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Wegen der feuchten Witterung hatten die Stadtwerke an weniger Stellen als zunächst geplant gemessen. Landwirtschaftliche Flächen wurden von den Vibrotrucks daher kaum befahren. Von den 36.000 Geophonen sind 518 verschwunden oder beschädigt worden. Einige landeten in der Werse oder im Kanal oder wurden Opfer des Rasenmähers.

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