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Symbolbild Sturm
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Sturm zieht über Münster

Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war unruhig in Münster. Polizei und Feuerwehr waren auch tagsüber weiterhin im Einsatz, um umgestürzte Bäume von den Straßen zu beseitigen.

Veröffentlicht: Freitag, 18.02.2022 05:15

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Die Einsatzkräfte in Münster müssen sich vor allem um umgestürzte Bäume kümmern. Das war auch die zentrale Aufgabe der Nacht: Auf dem Schifffahrter Damm ist am frühen Morgen ein Baum auf ein Taxi gestürzt. Dem Taxifahrer ist dabei nichts passiert und die Feuerwehr konnte den Baum schnell zur Seite räumen.

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Sturm zieht über Münster
© Stadt Münster / Schlatt
Die Feuerwehr Münster war in der Sturmnacht unter anderem mit der Drehleiter im Stadtgebiet unterwegs.
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Auch in unseren Nachbarkreisen im Münsterland hat der Sturm gewütet. Zwischen Billerbeck und Havixbeck ist ein Zug gegen einen Baum gefahren, der auf die Gleise gestürzt war. Verletzt wurde dabei niemand, zwei Personen mussten wegen eines Schocks behandelt werden. Im Kreis Borken ist in den frühen Morgenstunden der Strom in vielen Städten ausgefallen.

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Sturm zieht über Münster
© Westnetz GmbH
Umspannanlage Borken: Ein umgestürzter Baum sorgte für einen großflächigen Stromausfall im Kreis Borken.
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Bahnverkehr eingeschränkt

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Wie erwartet hatte der Sturm großen Einfluss auf den Bahnverkehr bei uns in der Region. Viele Züge waren verspätet oder sind komplett ausgefallen. Auch viele Fernverkehrszüge fuhren nicht verlässlich, weil die Deutsche Bahn den Fernverkehr in einigen Bundesländern komplett eingestellt hatte.

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Wetterlage bleibt unruhig

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Der Wetterdienst prognostiziert auch für die kommenden Tage in Nordrhein-Westfalen Gewitter, Sturm- und Orkanböen. Dabei trifft das ungestüme Wetter allen Voraussagen nach auch wieder Münster und das Münsterland. Die Expert:innen gehen davon aus, dass der Beginn des Wochenendes am Freitag und die Nacht auf Samstag wieder stürmisch wird.

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Ines Wiegand vom Deutschen Wetterdienst hat in der ANTENNE MÜNSTER-Morningshow mit Morgenmoderator Christoph Hausdorf am Donnerstag (17.02.) zusammengefasst, worauf wir uns in den nächsten Tagen noch einstellen müssen:

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Christoph Hausdorf
Ines Wiegand: Wetterausblick auf die nächsten Tage
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Wälder- und Parkanlagen meiden

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Weiterhin sollten der Besuch von Wäldern und Parkanlagen gemieden sowie lose Gegenstände im Freien - beispielsweise in Gärten, auf Balkonen oder Fensterbänken - gesichert werden. Die Warn-App NINA, aber auch der Deutsche Wetterdienst und die Feuerwehr Münster (Twitterkanal: @feuerwehr_ms) informieren zu aktuellen Unwetterwarnungen und Sicherheitshinweisen.

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Im Fall einer Unwetterlage sollten unnötige Wege im Freien vermieden und die Notrufnummern zur Leitstelle der Feuerwehr von Nachfragen freigehalten werden."

Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer

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Sturm zieht über Münster
© Amt für Kommunikation Stadt Münster
Wolfgang Heuer, Corona-Kristenstabsleiter und Ordnungsdezernent der Stadt Münster.
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Schlossgarten und Botanischer Garten geschlossen

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Die Universität Münster hat als Vorsichtsmaßnahme von Donnerstag (17.02.) bis einschließlich Montag (21.02.) den Schlossgarten und den Botanischen Garten geschlossen. Das "Botanicum - Haus des Studiums" ist für die Öffentlichkeit in dieser Zeit nicht zugänglich.

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Sturm zieht über Münster
© WWU - JS
Schlossgarten und Botanischer Garten werden wegen Sturmböen geschlossen.
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Wälder nicht betreten!

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Wegen des Sturms bei uns in der Region warnt auch der Landesbetrieb Wald und Holz NRW in Münster davor, die Wälder zu betreten. Weil der Boden derzeit nass und aufgeweicht ist, haben Wurzeln im Boden weniger Halt und die Bäume können leichter umfallen. Außerdem sind viele Bäume durch Dürre und Borkenkäfer geschwächt. Deshalb können auch größere Äste herausbrechen. Diese Gefahr besteht auch, wenn der Sturm schon vorüber ist. Haben Bäume Waldwege versperrt, müssen sich Rettungskräfte den Weg erst freisägen.

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Sturm zieht über Münster
© Stefan Befeld, Wald und Holz NRW
Umgestürzte Bäume sind auch Tage nach den Stürmen eine unberechenbare Gefahr. Daher gilt die Warnung vor dem Betreten der Wälder auch für die Zeit nach den Stürmen.
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