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Amtsgericht Münster
© Amtsgericht Münster
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Städtischer Mitarbeiter vor Gericht

Ein Beamter der Stadt muß sich seit gestern vor dem Schöffengericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 49 Jahre alten Mann Betrug in 1.538 Fällen vor. Er soll über mehrere Jahre Gebühren in die eigene Tasche gesteckt haben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2020 06:54

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Insgesamt sollen dabei fast 50.000 Euro zusammengekommen sein. Der Mann ist suspendiert. Er hatte im Bürgerbüro gearbeitet, wo er Gebühren für das Ausstellen von Dokumenten veruntreut haben soll. Der Angeklagte wies zum Prozessauftakt die Anschuldigung entschieden zurück. Er sagte, er habe keinen einzigen Cent veruntreut. Stattdessen beschuldigte er die Stadt, dass sie ihm schwersten Schaden zugefügt habe: psychisch, finanziell und gesellschaftlich.



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