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Sonderschauen im Jahr 2023
© LWL/Hanna Neander
In der "Night of the Arts" des LWL-Museums für Kunst und Kultur können Erwachsene am Freitag (21.05.) via Zoom den Linolschnitt erlernen.
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Sonderschauen im Jahr 2023

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant für 2023 zwei Sonderausstellungen in seinem Museum für Kunst und Kultur. 

Veröffentlicht: Dienstag, 20.12.2022 05:00

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Sommer der Moderne (12. Mai bis 3. September 2023)

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Rauschende Tanzsalons in Paris, erhabene Berglandschaften oder westfälisches Idyll - die Ausstellung "Sommer der Moderne" zeigt 130 Kunstwerke von Künstler:innen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert aus dem Museumsbestand. So wird der Sommer mit dem Münsteraner Künstler Bernhard Pankok in den Landschaften Westfalens erlebbar. Auch in Peter August Böckstiegels expressionistischen Arbeiten in leuchtenden Farben findet sich immer wieder der Bezug zur westfälischen Heimat. Das Fernweh lockt in die weiten und sehnsuchtsvollen Landschaften Eugen Brachts oder ins Paris der Jahrhundertwende mit Ida Gerhardi. Melchior Lechters strahlende Kulissen des Jugendstils nehmen Besucher:innen mit auf eine Zeit- und Traumreise, und Josef Albers' abstrakte Gemälde spielen in kräftigen Farben mit Ideen von Moderne. Die Ausstellung hinterfragt offen und kritisch die Museumssammlung der Moderne in den vergangenen 115 Jahren. Im Zentrum stehen die geringe Repräsentanz von Künstlerinnen und der Umgang mit Kunst im Nationalsozialismus.

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Sonderschauen im Jahr 2023
© LWL/Hanna Neander
Ida Gerhardi, Chanteuse (Madame de Riau), 1903, LWL-Museum für Kunst und Kultur.
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Nudes. Radikal nackt (10. November 2023 bis 14. April 2024)

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Er fasziniert, empört, erregt und inspiriert: der Akt. Er ist eines der ältesten und faszinierendsten Motive in der Kunst. Der unbekleidete Körper bietet geradezu unerschöpfliche Möglichkeiten, die Sicht des Menschen auf sich selbst, seine Ideale, Ängste und Träume darzustellen. Der Akt ist ein Genre, das sich immer wieder neu erfindet, um soziale, politische und ästhetische Belange zu transportieren und zu formulieren. Zum ersten Mal fusionieren die Sammlungen der Tate London und des LWL-Museums für Kunst und Kultur in einer gemeinsamen Ausstellung. Die 90 Werke werden in thematischen Gruppen präsentiert, die von dem historischen Akt, den privaten und modernen Aktdarstellungen sowie surrealen Körpern bis hin zu politisch aufgeladenen und fragilen Darstellungen des nackten Körpers reichen. Werke der Münsteraner Sammlung - unter anderem von Edvard Munch, Karl Schmidt-Rottluff, August Macke, Willi Baumeister - werden zusammen mit Arbeiten von Auguste Rodin, Gwen John, Edgar Degas, Henri Matisse, Pablo Picasso, Francis Bacon, Jackson Pollock, Marlene Dumas, Sarah Lucas, Tracy Enim, Alice Neel, Zanele Muholi und vielen mehr gezeigt. 

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Sonderschauen im Jahr 2023
© LWL/Hanna Neander
Edvard Munch, Zwei weibliche Akte, 1903, LWL-Museum für Kunst und Kultur.
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