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Silvester 2020 - Polizei Münster zieht positive Bilanz
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53,3 Prozent aller 1,23 Millionen Straftaten konnte die Polizei in NRW aufklären.
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Silvester 2020 - Polizei Münster zieht positive Bilanz

Weniger Einsätze als im Vorjahr und keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung - So lief Silvester 2020.

Veröffentlicht: Samstag, 02.01.2021 08:00

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Die Polizei in Münster zieht eine positive Bilanz der Silvesternacht. 24 silvesterbedingte Einsätze nahmen die Polizistinnen und Polizisten bis in die frühen Morgenstunden wahr. Das sind weniger als die Hälfte des Vorjahres (59). Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung mussten die Beamt/-innen gar nicht ahnden. Es wurden lediglich acht Platzverweise in Verbindung mit dem Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum ausgesprochen, vereinzelt wurden Personengruppen angetroffen, die sich bei Eintreffen der Polizei aber sofort auflösten. Auch Verstöße gegen das Böllerverbot auf bestimmten Wegen und Plätzen in der Stadt wurden kaum festgestellt. Eine Anzeige wegen des nicht erlaubten Einsatzes von Pyrotechnik fertigten die Polizist/-innen.

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Mann klettert auf Baukran

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Ein 26-Jähriger hatte indes bereits am frühen Silvesterabend am Bremer Platz für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Gegen 21:00 Uhr war der Mann dort auf einen Baukran geklettert. Gelöst wurde die polizeiliche Lage erst 2021: Kurz nach Mitternacht gelang es Polizeikräften, den 26-Jährigen zum Verlassen des Krans zu bewegen. Er erreichte unverletzt den Boden. Die eingesetzten Kräfte nahmen den Mann in Gewahrsam.

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Verstärkte Präsenz

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Die Polizei Münster hatte verstärkt Präsenz im Innenstadtbereich und an den bekannten Örtlichkeiten für Silvesterfeierlichkeiten gezeigt. Im Vorfeld der Silvesternacht war schwer einzuschätzen, wie die Menschen sich an diesem außergewöhnlichen Jahreswechsel verhalten würden. Das kurze Gesamtfazit der Polizei nach dieser Nacht lautet: Vorbildlich.

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Krisenstabsleiter zufrieden

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Mit dem diesjährigen Verbot von Pyrotechnik zum Jahreswechsel auf zahlreichen Straßen, Plätzen und öffentlichen Anlagen hatte die Stadt zwei Ziele verfolgt: Zum einen sollten die üblichen Silvesterfeuerwerks-Ansammlungen und damit neue Corona-Infektionen verhindert werden. Zum anderen sollte die mit solchen Feuerwerken häufig verbundenen Verletzungen reduziert werden, um das durch die Corona-Pandemie belastete Gesundheitswesen nicht zusätzlich zu strapazieren. Wolfgang Heuer resümiert: "Wir haben beide Ziele erreicht. Münster ist gut ins Neue Jahr gekommen. Mein Dank dafür gilt der Bürgerschaft und allen Einsatzkräften."

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