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SCP nachträglich im Pokal weiter
© Preußen Münster
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SCP nachträglich im Pokal weiter

Das DFB-Sportgericht hat dem VfL Wolfsburg seinen 3:1-Sieg im DFB-Pokal beim SCP nachträglich aberkannt.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.08.2021 06:30

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Das DFB-Sportgericht hat den SC Preußen Münster am "Grünen Tisch" zum Sieger des Pokalspiels gegen den VfL Wolfsburg erklärt. Der 3:1-Erfolg des Bundesligisten ist wegen eines Wechselfehlers in der Verlängerung aberkannt worden.

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Spiel wird 2:0 für SCP gewertet

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gab am Montag (16.08.) nach einer mündlichen Verhandlung in Frankfurt/Main dem Einspruch des Regionalligisten gegen die Wertung der Erstrundenpartie statt. Das Spiel wurde laut Sportgericht mit 2:0 für Preußen Münster gewertet.

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Wolfsburgs Cheftrainer Mark van Bommel hatte in der Begegnung am Sonntag vor einer Woche (08.08.) in Münster insgesamt sechs Spieler eingewechselt. Dreimal hatte der Niederländer während der regulären Spielzeit ausgewechselt, drei weitere Profis kamen in der Verlängerung hinzu. Nach den DFB-Statuten ist das nicht erlaubt. Demnach hätte Admir Mehmedi nicht mehr für Maximilian Philipp eingewechselt werden dürfen.

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SCP nachträglich im Pokal weiter
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VfL-Coach Mark van Bommel wechselte ein Mal zu viel.
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Dem Champions-League-Teilnehmer waren die entsprechenden Bestimmungen des DFB offenbar nicht bekannt. In dem entsprechenden Paragrafen 31 heißt es: "Während des Spiels dürfen fünf Spieler ausgetauscht werden. Eine darüber hinaus gehende zusätzliche Auswechslung bei Spielen mit Verlängerung ist nicht zulässig." Eine andere Regelung galt bei der EM und beim olympischen Fußball-Turnier mit sechs erlaubten Wechsel im Falle einer Verlängerung.

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Das Kosten des Verfahrens trägt der VfL Wolfsburg. Der VfL kann allerdings noch in Berufung gehen. Die Frist beläuft sich auf 24 Stunden nach Urteilsverkündung.

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SCP kann mit Prämie rechnen

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Die Entscheidung des DFB-Sportgerichts ebnet Preußen Münster nicht nur den Weg in die zweite Pokal-Runde am 26./27. Oktober. Zugleich bescherte der Richterspruch dem Viertligisten eine fixe Prämie von rund 257.000 Euro.    

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Wolfsburg schon einmal nachträglich ausgeschieden

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Es ist nicht das erste Mal, dass der VfL Wolfsburg per Entscheidung am "Grünen Tisch" aus dem DFB-Pokal ausscheiden musste. Im Jahr 2004 hatten die Niedersachsen ihren Neuzugang Marian Hristov eingesetzt, obwohl der nach einer Roten Karte für seinen ehemaligen Verein 1. FC Kaiserslautern noch gesperrt war.

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Die Wolfsburger wollen aus dem Wechsel-Fauxpas beim Pflichtspiel-Einstand von van Bommel die Lehren ziehen. "Dies ist ausgesprochen ärgerlich, aber leider nicht mehr rückgängig zu machen", hatte Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport des VfL, nach der Panne gesagt und angekündigt, das man dafür Sorge tragen werde, "dass so etwas künftig nicht mehr passiert".

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Interview mit SCP-Sportdirektor Peter Niemeyer

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ANTENNE MÜNSTERSCP-Sportdirektor Peter Niemeyer
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SC Preußen Sportdirektor Peter Niemeyer
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