
Schwere Zeiten für Münsters Stadtteilwochenmärkte
Die Wochenmärkte in den Stadtteilen haben es gerade nicht so leicht.
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Zwar sind die kleineren Märkte bei den Kunden, die dort einkaufen, sehr beliebt, es gibt aber immer weniger Stände auf manchen Märkten. Ein knappes Dutzend kleiner Märkte gibt es neben dem großen Wochenmarkt auf dem Domplatz, die die Menschen vor allem auch in den Stadtteilen mit frischen Lebensmitteln versorgen. Aber das Angebot wird immer dünner.
Wenig Händler in Handorf, Gremmendorf und Wolbeck
In Handorf gibt es auf dem Markt am Dienstagnachmittag zum Beispiel nur noch vier Stände, nachdem dort der Bäcker den Markt verlassen hat. Vor einigen Jahren waren es mehr als doppelt so viel. In Wolbeck sind es noch vier, in Gremmendorf sind es manchmal nur noch zwei oder drei Marktstände. Einige Kunden sind aber auf das Nahversorgungsangebot angewiesen.
Stadtverwaltung will die Stadtteilmärkte
Die Stadt will an den Stadtteilmärkten festhalten und versucht immer wieder, Marktbeschicker zu finden. Und es gibt auch Märkte, die gut laufen, z.B. die in Kinderhaus, Roxel und in Hiltrup Die Zuständigen für die einzelnen Märkte in der Stadtverwaltung tauschen sich regelmäßig über die aktuelle Lage der Stadtteilmärkte aus. Aber während es früher leicht war, für die Märkte genug Händler zu finden, hören jetzt viele auch wieder auf. Manche Händler finden keine Nachfolger im Betrieb, für andere ist der Umsatz auf den kleinen Märkten zu gering. Aber auch fehlendes Verkaufspersonal und fehlende Leute, die die schweren Marktwagen fahren können, sind Gründe, auf die Stadtteilmärkte zu verzichten.