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Schulze zurück aus Damaskus

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze aus Münster war in Syrien, um Hilfsprojekte in dem vom Krieg zerstörten Land voranzutreiben.

Veröffentlicht: Freitag, 17.01.2025 09:30

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze ist in dieser Woche zu einem ersten Besuch nach Syrien gereist, um Hilfsprojekte in dem vom Krieg zerstörten Land voranzutreiben. Auf die von islamistisch gefärbten Rebellen eingesetzte Übergangsregierung in Damaskus geht die Bundesregierung offen zu, aber ohne Naivität. "Nach mehr als 50 Jahren Diktatur und 14 Jahren Bürgerkrieg hat Syrien jetzt die Chance auf eine friedliche und stabile Entwicklung", sagt die SPD-Politikerin aus Münster. Ob dies gelingen werde, sei derzeit allerdings noch eine offene Frage.

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Am 8. Dezember war der langjährige Machthaber Baschar al-Assad von einer Rebellenallianz unter Führung der Islamistengruppe Haiat Tahrir al-Scham (HTS) gestürzt worden, die das arabische Land nun mit einer von ihr ernannten Übergangsregierung führt.

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Schulze ist das zweite deutsche Kabinettsmitglied, das nach dem Sturz von Langzeitmachthaber Assad nach Damaskus reiste. Anfang Januar war Außenministerin Annalena Baerbock in die syrische Hauptstadt geflogen.

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