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Schockanrufe
© Polizei Münster
Vor allem Senior:innen werden Opfer der Betrugsmaschen am Telefon
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Schockanrufe

Polizei Münster warnt vor dreisten Telefonbetrügern.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.05.2023 12:29

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Derzeit rufen hinterhältige Betrüger wieder vermehrt vor allem ältere Münsteraner:innen an. Die Opfer zahlen teils mehrere zehntausend Euro oder sie trennen sich von wertvollem Schmuck. Die Täter nutzen dabei verschiedene Tricks, um Geld von ihren Opfern zu ergaunern.


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Der "falsche Polizist"

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Dabei geben sich die unbekannten Betrüger:innen als Polizeibeamte aus, machen den Angerufenen Angst und setzen sie auch schwer unter Druck. Oftmals steht im Display eine gefälschte Nummer, die vortäuscht, von einer Polizeibehörde zu stammen. Sie erfinden Geschichten und täuschen damit vor, dass das Eigentum des Angerufenen oder das Leben von Angehörigen in Gefahr ist. Anschließend fordern sie auf verschiedene Art und Weisen Geld.

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Der "Schockanruf"

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Die Anrufer:innen fordern zum Beispiel eindringlich viel Geld für ein Medikament, das den todkranken Enkel retten soll oder auch 20 Tausend Euro für eine Kaution der schwerverletzten Tochter oder andere hohe Geldsummen für Verwandte, die plötzlich in Notlagen geraten sind. Die Angerufenen überweisen dann geschockt die Summen und bedenken erst hinterher, dass sie einem Betrüger auf dem Leim gegangen sind.

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Hinterhältige Anrufer

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Die psychologsch sehr gut geschulten Betrüger:innen rufen fast immer aus Call Centern im Ausland an und sind dann fast nicht mehr zu erwischen. Die Polizei weist darauf hin, dass sie niemals direkt bei vermeintlichen Opfern anruft und sich erst recht nicht nach Vermögen oder Geld erkundigt. Kinder und Enkel:innen sollten ihre Eltern und Großeltern dringend vor den Maschen der tückischen Betrüger:innen warnen.

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Tipps der Polizei

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Die Polizei rät daher: Seid misstrauisch und aufmerksam! Beendet solche Gespräche sofort oder notiert die angezeigte Rufnummer, den Namen des Anrufers und dessen Rückrufnummer! Meldet den Vorfall danach unter der "110" der Polizei! Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Polizei Münster.

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