SC Preußen trennt sich von Ole Kittner

Der Verein hat dem 32-jährigen Innenverteidiger kein neues Angebot gemacht.

© Sanders

Im August 2016 begann die Geschichte von Ole Kittner beim SC Preußen Münster, die mit dem Abstieg zum Ende der letzten Saison leider kein Happy End finden sollte. Im Zuge der sportlichen Neuausrichtung für die Regionalliga ist jetzt die Entscheidung gefallen, dem 32-jährigen Innenverteidiger kein neues Angebot zu unterbreiten. Nach knapp vier Jahren endet damit das Kapitel für den Münsteraner, der erst spät seinen Weg an die Hammer Straße gefunden hatte.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Die große Wertschätzung, die Ole im Verein und im gesamten Umfeld genießt, habe ich sehr schnell wahrgenommen. Deshalb war es mir wichtig, ihm in einem persönlichen und offenen Gespräch, das ich als sehr fair empfand, unsere Beweggründe mitzuteilen. Wir haben Ole auch angeboten, ihn an anderer Stelle an den Verein zu binden, respektieren aber seine eigene Entscheidung, weiter aktiv Fußball spielen zu wollen. Wir mussten hier als Verantwortliche eine rein sportliche Entscheidung treffen und wünschen Ole für seine Zukunft nur das Beste.

Sportdirektor Peter Niemeyer

Als vereinsloser Spieler hatte sich Kittner nach sehr langer Verletzungspause im Sommer 2016 für ein Probetraining beim SC Preußen Münster angeboten. Am Ende zog sich die Entscheidungsfindung über einen Monat hin, ehe der Routinier einen Ein-Jahresvertrag erhielt. Zu dem Zeitpunkt für beide Seiten ein Glücksgriff. Kittner entwickelte sich in der Saison 2016/17 zum Führungsspieler, trug phasenweise die Kapitänsbinde. Zwei weitere Vertragsverlängerungen folgten und eine überwiegend erfolgreiche Zeit bleibt in Erinnerung.

Im Winter hat sich Kittner dann einer Fußoperation unterziehen müssen und war die komplette Vorbereitung unter Trainer Sascha Hildmann außen vor. Es folgte die Zwangspause aufgrund von Corona, dann der Marathonlauf an Spielen. In dieser Zeit lief es für Kittner, ebenso wie für den SCP, alles andere als wünschenswert und der Abstieg wurde bittere Wahrheit. Auch wenn die Entscheidung schwer fällt, ist es nun an der Zeit, sich neu auszurichten.

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