Anzeige
RiverBoat wieder auf dem Aasee unterwegs
© Stadt Münster
Am Mittwoch lichtet das "RiverBoat" den Anker.
Teilen: mail

RiverBoat wieder auf dem Aasee unterwegs

Nach dem massenhaften Fischsterben im Aasee im vergangenen August sind die Untersuchungen zur Aufklärung immer noch nicht abgeschlossen. Jetzt soll eine weitere Fahrt des Messkatamarans der RWTH Aachen weiter Aufschluss geben.

Veröffentlicht: Montag, 25.03.2019 11:21

Anzeige

Mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, wird das "RiverBoat" ab Mittwoch, dem 27. März, Daten sammeln. Im Januar hatte das Messgefährt erfasst, wie die Uferzonen aussehen. Jetzt geht es darum, den Grund des Aasees zu vermessen und zu dokumentieren. Im Winter war dies nicht möglich. Jetzt soll untersucht werden, wie tief der Aasee wirklich ist und wie dick der Schlamm auf seinem Boden. Bodensatz selbst kann erst im Sommer entnommen werden, wenn die Temperaturen ungefähr denen im Vorjahr entsprechen.

Die Untersuchungen gehören zu einem umfangreichen Aasee Gutachten, das Aufschluss zum großen Fischsterben im August 2018 geben soll. Das hatte die Stadt Münster beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magdeburg in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sollen auch dabei helfen, dass sich solche Ökokatstrophen nicht wiederholen.

Der Messkatamaran befährt den gesamten Aasee in einem 5 Meter breiten Raster. Er startet die Befahrung am alten Aasee in Höhe der Segelschule.

Anzeige
Anzeige
Anzeige