Rekord-Quote für "Rocksell"-Tatort

Mit knapp 13 Millionen Zuschauern ist die Folge "Limbus" die meistgesehene Tatort-Folge in diesem Jahr. Dass Kommissar Thiel darin einen Stadtteil falsch ausspricht, stört die Wenigsten.


© Oliver Berg

12,9 Millionen Menschen haben den aktuellen Münster-Tatort gesehen. Das sind mehr als bei jedem anderen Fall der Krimireihe in diesem Jahr. An die Allzeitbestmarke von 2017 (gut 14,5 Millionen Zuschauer bei der Folge "Fangschuss") kamen die Ermittler aus Münster dieses Mal aber nicht heran. Trotzdem: Die beiden Hauptcharaktere Kommissar Frank Thiel und der Rechtsmediziner Prof Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne, verkörpert durch die Schauspieler Axel Prahl und Jan-Josef Liefers haben. Dass beide nicht aus Münster stammen, fällt dann aber hin und wieder mal bei der Aussprache bestimmter Ortsmarken auf. Vor allem Axel Prahl scheint da anfällig zu sein. Nachdem er in einer früheren Folge aus "Wolbeck" schonmal "WoHlbek" gemacht hat, geht's diesmal um den Münsteraner Stadtteil "Roxel".

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Da wird aus "Roxel" dann schnell mal "RoCKseLL". Die Roxeler reagieren aber mehrheitlich amüsiert auf den Patzer des Schauspielers. Nur der ein oder andere zeigt sich im ANTENNE MÜNSTER-Interview tatsächlich ein bisschen gekränkt.

© ANTENNE MÜNSTER

Story der aktuellen Folge

In der neuen Folge "Limbus" wird Boerne bei einem Autounfall auf dem Weg in den Urlaub schwer verletzt. Kommissar Thiel vermutet, dass mehr hinter dem Unfall steckt und glaubt an einen Mordversuch. Staatsanwältin Wilhelmine Klemm verweist auf die Kollegen, die den Unfall untersuchen und verbietet Thiel eigene Ermittlungen, was ihn naturgemäß nicht davon abhält, auf eigene Faust zu recherchieren. Zum letzten Mal tritt in dieser Folge außerdem die Kommissarin Nadeshda Krusenstern auf, die ja eigentlich ermordet wurde.

Die Folge gibt es in der ARD Mediathek zu sehen.

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