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Radfahren auf Wolbecker Straße
© Stadt Münster
Die Stadt Münster hat auf der Fahrbahn der Wolbecker Straße Fahrradpiktogramme anbringen lassen.
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Radfahren auf Wolbecker Straße

Die Stadt Münster hat auf der Fahrbahn der Wolbecker Straße zwischen Hansaring und Servatiiplatz Fahrradpiktogramme anbringen lassen.

Veröffentlicht: Freitag, 06.10.2023 12:00

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Hintergrund ist, dass Radfahrende auf diesem innenstadtnahen Abschnitt auch auf der Straße fahren dürfen. Die neuen Symbole sollen Autofahrer:innen darauf aufmerksam machen, dass sie die Fläche gemeinsam mit Radfahrenden nutzen. Fahrräder sollen dadurch besser wahrgenommen werden. Ziel der Stadt ist es, so die gegenseitige Rücksichtnahme und die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die Piktogrammketten beginnen jeweils an den Einmündungsstellen. Im Abstand von 25 Metern wiederholt sich dann das Zeichen. Die Markierungen ersetzen die bisherigen gelben Tafeln mit dem Hinweis "Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt!", die die Stadt bereits größtenteils abmontiert hat.

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Die bestehenden rot gekennzeichneten Radwege, die auf dem Bürgersteig verlaufen, bleiben erhalten. Allerdings sind diese oft zu schmal für die große Zahl an Fahrrädern auf diesem Abschnitt. Radfahrende dürfen dort daher sowohl auf der Fahrbahn als auch auf den Radwegen fahren. Die Stadt entspricht damit den Rückmeldungen der Bürger:innen. Viele Münsteraner:innen fühlen sich bei angepasster Geschwindigkeitsbegrenzung mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn gut aufgehoben. Andere aber schließen für sich grundsätzlich aus, dort Rad zu fahren. Zwischen Hansaring und Servatiiplatz gilt Tempo 30 für Fahrzeuge aller Art.

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Die neuen Markierungen sind Teil der kurzfristigen Maßnahmen zur Umgestaltung des Straßenraums. Im Zuge der Neuplanung möchte die Stadt den Verkehrsraum neu aufteilen.

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Die Möglichkeit, Kettenpiktogramme für den Radverkehr auf der Straße anzubringen, gibt es in Nordrhein-Westfalen seit Anfang des Jahres. Auf der Wolbecker Straße macht die Stadt Münster davon erstmals Gebrauch. Die Stadt prüft darüber hinaus auch zukünftig, wo der Einsatz von Piktogrammketten als Hinweis auf die besondere Schutzbedürftigkeit des Radverkehrs erforderlich ist. Im Blickfeld sind dabei Abschnitte, in denen es in der Vergangenheit zu Unfällen oder gefährlichen Situationen gekommen ist.

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