
Protest des Bündnisses "Klimaalarm"
Nach der großen "Fridays for Future"-Demonstration mit mehr als 20.000 Teilnehmern ist schon die nächste große Protestveranstaltung zum Thema Klimaschutz in Münster geplant.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.09.2019 13:40
Das Bündnis "Klimaalarm", bestehend aus sieben Initiativen aus Münster, plant ein ganzes Wochenende mit verschiedenen Aktionen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und für Klimagerechtigkeit einzutreten.
Das Aktionswochenende beginnt Donnerstag (26.09.) mit einer Podiumsdiskussion um 19 Uhr im Hörsaal S10 im Schloss. Diskussionsthema wird sein "Von Hambi in die Hauptstädte - Zur Zukunft der neuen Klimabewegung". Zentrale Frage wird dabei sein, wie aktivistisch jeder einzelne sein muss, um in der Politik etwas erreichen zu können. Eingeladen sind Michael Zobel (Waldführer im Hambacher Wald), Hanna Poddig (Aktivistin und Autorin) und Carla Reemtsma (Fridays for Future Münster).
Menschenkette um die Promenade
Die wohl größte Aktion ist die menschliche Kette, die am Samstagnachmittag (28.09.) einmal um die Promenade gebildet werden soll. 3.000 - 4.000 Demonstranten werden erwartet, um eine Menschenkette um die 4,5 Kilometer lange Promenade zu bilden. Wer mitmachen möchte, kann um 12:05 Uhr in roter Kleidung zum Prinzipalmarkt kommen. Dort findet erst eine Auftaktkundgebung statt, bevor die Demonstranten in Gruppen auf die Promenade gehen. Dort angekommen, bewegen sich alle Aktivisten auf der Promenade entgegen dem Uhrzeigersinn, bis eine Aneinanderreihung von Menschen möglich ist. Die Menschenkette wird etwa zehn Minuten existieren, weshalb für den kurzen Zeitraum die Überquerungsstraßen der Promenade für Autofahrer gesperrt sein werden. Der Fahrradverkehr wird in dieser Zeit zwar eingeschränkt, jedoch möglich sein.
Weitere Aktionen finden unter anderem am Rathaus, am Aasee und in der Ludgeristraße statt. Details dazu unter www.klimaalarm-ms.de.
Warum bereits am Wochenende nach der großen "Fridays for Future"-Demonstration ein weiteres Großereignis geplant ist und warum die Organisatoren den Zeitpunkt für notwendig halten, erklärt Gustav von Blanckenburg vom Bündnis Klimaalarm im ANTENNE MÜNSTER-Interview:
