
Projektförderung im Rahmen des Hansaforums hat begonnen
Seit Mitte Januar können sich gemeinwohlorientierte Projekte im Hansaviertel auf Gelder des Hansaforums bewerben.
Veröffentlicht: Freitag, 28.02.2020 11:30
Die Förderphase des Hansaforums hat begonnen. Seit Mitte Januar können sich gemeinwohlorientierte Projekte im Hansaviertel auf Gelder des Hansaforums bewerben. Fünf Projekte wurden bisher vom "Hansa-Gremium" zur Förderung freigegeben. Dabei kommen Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen, der Stadtverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger in gemeinsamen Sitzungen zusammen und beraten über die Projekte. In der ersten Runde wurden insgesamt 3.279 € zu Förderung freigegeben.
Letztes Jahr diskutierten zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger aus dem Hansaviertel, Werte und Ziele für die zukünftige Entwicklung ihres Viertels. Anhand dieser Ziele können sich gemeinwohlorientierte Projekte jetzt auf eine Förderung zwischen 25 € und 25.000 € bewerben.
Sascha Kullak, zuständig für die Projektförderung, freut sich über den Auftakt: „Was mit den ersten Hansa-Konventen bereits begonnen hat, bestätigt sich auch bei der Projektförderung: Ein ganzes Viertel kommt in Bewegung, rückt näher zusammen und entwickelt spannende Ideen für ein gemeinwohlorientiertes Quartier. Es gibt ein großes Interesse, sich in die Gestaltung des eigenen Umfelds einzubringen.“
Bis Ende 2021 stellt die B-Side für die Projektförderung insgesamt 250.000 € zur Verfügung. Zweimal im Jahr kommen dazu Bürgerinnen und Bürger in den Hansa-Konventen zusammen und entscheiden welche Projekte sie in ihrem Viertel fördern wollen. Alle zwei Monate kommt darüber hinaus das Hansa-Gremium zusammen. Es entscheidet über Projekte bis 2.500 € und bereitet größere Projekte für den Konvent vor.
"Wir sind überaus glücklich, dass wir mit dem Hansa-Gremium alle drei wichtigen Akteure der Quartiersentwicklung an einen Tisch bekommen haben. Die regelmäßige Kombination aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik ermöglicht eine ganz neue Form von Kooperation und Koproduktion. Wichtiges Anliegen ist dabei ein Dialog auf Augenhöhe, der es ermöglicht, neue Aushandlungsprozesse zu erproben", so Tobias Stroppel, Geschäftsführer der B-Side, zur Einbindung von Politik und Verwaltung.
Informationen zum Projekt und zur Förderung unter: www.hansaforum-muenster.de.