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Planetarium: Präzision für neue Kuppeltechnik
© van Waegeningh (htarchitektur, Münster)
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Planetarium: Präzision für neue Kuppeltechnik

Das LWL-Naturkundemuseum bekommt eine neue Kuppel für sein Planetarium. Für die Montage wurde eine Spezialfirma aus den USA engagiert.

Veröffentlicht: Dienstag, 08.02.2022 13:30

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Damit der Blick in weit entfernte Galaxien perfekt wird, geht es derzeit im Naturkundemuseum auf der Sentruper Höhe um handwerkliche Präzision im Millimeterbereich: Das Haus bekommt eine neue Kuppel für sein Planetarium. "Dafür haben wir eine Firma aus den USA engagiert, die sich auf Projektionsflächen spezialisiert hat", erläuterte Urs Frigger, Baudezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (08.02.) bei einer Pressekonferenz in Münster. 

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Seit Januar montieren die Spezialisten 318 Aluminium-Paneele für den 300 Quadratmeter großen Sternensaal. In rund 10 Metern Höhe entsteht eine 20 Meter breite Projektionsfläche in Kugelform. Allein diese Konstruktion kostet rund 800.000 Euro. Aber auch die restliche Technik, die Podeste im Zuschauerraum und die dreh- und kippbare Bestuhlung für 227 Zuschauer:innen wird ausgetauscht. Insgesamt investiert der Landschaftsverband rund vier Millionen Euro.

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Im Sommer 2022 will der Verband das Angebot wieder für Besucher:innen öffnen. Nach der Sanierung soll das Planetarium laut Kulturdezernentin Barbara Rüschoff-Parzinger auch für neue Kulturformate "wie Konzerte mit visuellen Illusionen oder künstlerischen Lichtinstallationen" genutzt werden.

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Planetarium: Präzision für neue Kuppeltechnik
© van Waegeningh (htarchitektur, Münster)
Seit Januar montieren amerikanische Spezialisten 318 Aluminiumblech-Paneele im 300 Quadratmeter großen Sternensaal in Münster. Für die neue Projektionsfläche am Kuppeldach werden die Metallteile "chirurgisch präzise" in der 20 Meter breiten Kugelform auf bis zu 9,50 Meter Arbeitshöhe eingepasst.
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