Anzeige
Plädoyers im OneCoin-Prozess
Teilen: mail

Plädoyers im OneCoin-Prozess

Im Prozess um den Milliarden-Betrug mit einer vermeintlichen Kryptowährung hat der Staatsanwalt Freiheitsstrafen für die drei Angeklagten gefordert.

Veröffentlicht: Freitag, 08.12.2023 05:30

Anzeige

In dem Prozess dreht es sich um ein Ehepaar aus Greven und einen Anwalt aus München. Ihnen werden Betrug, Geldwäsche und Verstoß gegen das Finanzdienstleistungs-Recht vorgeworfen - und das in ganz großem Stil. Am Donnerstag (07.12.) hat die Staatsanwaltschaft zwischen dreieinhalb und fünf Jahren Haft für die Angeklagten gefordert.

Anzeige

Das Ehepaar soll 320.000 Millionen Euro von rund 90.000 Kunden eingesammelt haben für eine frei erfundene Kryptowährung namens "OneCoin". Der Anwalt aus München soll Teile des Geldes unter anderem auf Überseekonten verschickt haben.

Anzeige

Erfinderin der Währung ist untergetaucht

Anzeige

Tausende Anleger auf der ganzen Welt haben ihr Geld in "OneCoin" gesteckt. Erfunden wurde die Währung von der so genannten Kryptoqueen Ruja Ignatova. Sie hatte die fiktive Währung zwischen 2014 und 2016 auf pompösen Veranstaltungen beworben. So sollen Kunden um 1,5 bis 3 Milliarden Euro betrogen worden sein. Dann ist Ruja Ignatova 2017 untergetaucht. Nach ihr wird global gefahndet, mittlerweile beschäftigen sich Strafverfolger auf der ganzen Welt mit dem Fall.

Anzeige

Der Prozess in Münster ist der erste um den OneCoin-Betrug. Er läuft bereits seit über einem Jahr. Am kommenden Donnerstag (14.12.) folgen die Plädoyers der Anwälte. Möglicherweise wird noch am selben Tag das Urteil gesprochen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige