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Omikron lässt die Inzidenz steigen

Münsters Inzidenz macht heute (07.01.) einen riesen Sprung auf 341. Die Stadt bereitet sich auf weiter steigende Infektionszahlen vor. Was ist, wenn in wichtigen Bereichen zu viel Personal gleichzeitig ausfällt?

Veröffentlicht: Freitag, 07.01.2022 04:00

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Deutlich mehr als die erkrankten 1.800 Menschen hier in Münster sind jetzt gerade gleichzeitig in Quarantäne. Wenn sich der Trend weiter wie befürchtet fortsetzt, könnte es zu personellen Engpässen in wichtigen Bereichen kommen. In dieser sogenannten kritischen Infrastruktur werden bereits verschiedene Szenarien durchgespielt, um den Betrieb kontinuierlich aufrecht erhalten zu können.

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Keine Quarantäne mehr für Kontaktpersonen

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Während Bund und Länder neue Regeln noch beschließen müssen, hat die Stadt Münster ihre Quarantäne-Regeln bereits gelockert. Wer mindestens doppelt geimpft oder genesen ist und direkten Kontakt zu Omikron-Infizierten hatte, muss nicht mehr in Quarantäne. Begründet wird die neue Regelung damit, dass eine Omikron-Infektion zum Teil erst nach mehreren Tagen nachweisbar sei. Eine Quarantäne käme dann zu spät. 

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Außerdem seien die Mitarbeiter im Gesundheitsamt wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen aktuell nicht mehr in der Lage, alle Kontakte nachzuverfolgen. Kontaktpersonen sollten stattdessen freiwillig bis zu 14 Tage die eigenen Kontakte reduzieren und sich regelmäßig testen lassen. Gleichzeitig vermeidet die Stadt damit auch das Risiko, dass wegen Quarantänezeiten Personal in wichtigen Bereichen fehlen könnte.

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